DE972736C - Schaltungsanordnung zum Loeschen von Magnettonaufzeichnungen mittels Hochfrequenz - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Loeschen von Magnettonaufzeichnungen mittels Hochfrequenz

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DE972736C
DE972736C DEL9685A DEL0009685A DE972736C DE 972736 C DE972736 C DE 972736C DE L9685 A DEL9685 A DE L9685A DE L0009685 A DEL0009685 A DE L0009685A DE 972736 C DE972736 C DE 972736C
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Germany
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circuit
resonant circuit
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DEL9685A
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Carl Dethlefsen
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Telefunken AG
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Telefunken AG
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/02Recording, reproducing, or erasing methods; Read, write or erase circuits therefor
    • G11B5/024Erasing

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  • Dc-Dc Converters (AREA)

Description

Die üblichen Löschköpfe für Magnettongeräte weisen eine verhältnismäßig hohe Induktivität auf. Diese Induktivität bestimmt vielfach die Frequenz des Schwingkreises des Löschgenerators.
Es ist auch bereits eine Anordnung zum Löschen von Magnettonaufzeichnungen bekanntgeworden, bei der in Reihe mit der verhältnismäßig großen Kopfinduktivität eine Drosselspule mit kleiner Induktivität gelegt ist, deren Wert nur einen Bruchteil der Kopfinduktivität beträgt. Diese Spule dient als Rückkopplungsspule. An ihrer in Reihe mit dem Kopf liegenden Primärwicklung liegt nur ein Bruchteil der Anodenspannung.
Die vorerwähnten Köpfe besitzen im allgemeinen einen verhältnismäßig großen Eisenkern und haben bei den üblichen Löschfrequenzen um 50 kHz dementsprechend verhältnismäßig große Verluste. Um die Verluste herabzusetzen und bei kleinen Röhren noch die erforderliche Löschleistung erhalten zu können, ist bereits vorgeschlagen worden, einen Löschkopf mit sehr kleinem Eisenkern zu verwenden. Der kleine Eisenkern bedingt nur einen kleinen Arbeitswiderstand des Kopfes, da nur eine geringe Zahl von Windungen untergebracht werden kann.
Die üblichen Schaltungen, bei denen der Löschstrom aus dem Schwingkreis transformatorisch herausgekoppelt wird, können dann angewendet werden, wenn der Arbeitswiderstand des Verbrauchers sich nicht wesentlich von dem Anpassungswiderstand der Röhre unterscheidet.
Wesentlich anders liegen die Verhältnisse bei der Benutzung des erwähnten Kopfes mit geringem Arbeitswiderstand in solchen Schaltungen. Dies sei
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an einem Zahlenbeispiel näher erläutert. Die übliche transformatorische Auskopplung entspricht dem Schema nach Fig. i, in dem R1, der transformatorisch parallel zum Schwingkreis liegende Arbeitswiderstand, L die Schwingkreisspule und C die Schwingkreiskapazität ist. Wenn der Arbeitswiderstand im Schwingkreis selbst liegt, ist die Schaltung so, wie in Fig. 2 dargestellt. Der in Reihe mit der Kapazität C liegende Arbeitswiderstand ist mit Rs bezeichnet.
Für die Beziehung zwischen R„ und Rs gilt folgende Gleichung:
Hierin ist ρ die Resonanzüberhöhung. Wenn beispielsweise ρ = 20 und Rp= 500 Ohm sind — es ist zu erstreben, R1, möglichst groß zu machen —, so wird Rs zu 1,25 Ohm; d. h., ein Parallelwiderstand von 500 Ohm hat bei einer Resonanzüberhöhung ρ = 20, entsprechend einer Betriebsdämpfung von d = 5 °/o, dieselbe Wirkung auf den Kreis wie ein Serienwiderstand von 1,25 Ohm.
Gemäß der Erfindung wird bei einer Schaltungsanordnung zum Löschen von Magnettonaufzeichnungen mittels Hochfrequenz unter Verwendung eines von einem Röhrenoszillator mit in der Anodenleitung liegenden Parallelschwingkreis gespeisten Löschkopfes mit kleinem Arbeitswiderstand, dessen Induktivität klein gegenüber der Schwingkreisinduktivität ist, ein guter Wirkungsgrad dadurch ermöglicht, daß der Löschkopf in einen Zweig des Schwingkreises in Reihe mit dem frequenzbestimmenden Element, insbesondere in den die Kapazität enthaltenden Zweig des Schwingkreises, geschaltet ist, also vom Schwingstrom ρ ■ Ja durchflossen wird, wo ρ die Resonanzüberhöhung (Betriebsgüte) des Schwingkreises und Ja der Anodenwechselstrom ist.
Ein weiterer Vorteil ist, daß die Herstellung der Schwingkreisspule einfacher ist und der ganze zur Verfügung stehende Wickelraum für nur eine Spule ausgenutzt wird. Die Transformationsverluste in der zweiten Wicklung fallen fort. Dadurch steigt die Güte des Kreises beträchtlich.
Aus den vorstehenden Betrachtungen geht hervor, daß bei Köpfen mit kleinem Arbeitswiderstand die unmittelbare Einschaltung der Löschkopfwicklung in den Schwingkreis wesentlich günstiger ist und daß eine transformatorische Auskopplung bei gleichem Aufwand einen wesentlich geringeren Wirkungsgrad hat.
Um zu verhindern, daß einpolig Gleichspannung am Kopf liegt, ist zu empfehlen, einen verhältnismäßig großen Kondensator, der nur als Gleichspannungssperre dient, in Reihe mit der Kopfwicklung zu schalten.
Die Fig. 3 veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung. In dem aus dem Transformator l und der Kapazität 2 bestehenden Schwingkreis des Hochfrequenzgenerators 3 ist der niederohmige Löschkopf 4 eingeschaltet. Um zu verhindern, daß Gleichspannung einpolig an die Wicklung 5 des Löschkopfes 4 gelangt, ist die verhältnismäßig große Kapazität 6 (etwa 0,5 μΈ) in Reihe mit der Wicklung 5 in die Verbindungsleitung zur Schwingkreisspule 1 geschaltet.
Die Schwingkreiskapazität kann auch aufgeteilt und die Löschkopfwicklung zwischen die Teilkapazitäten geschaltet sein, um den Zutritt von Gleichspannung zur Kopfwicklung zu verhindern. Dies ist besonders bei Gegentaktschaltungen zu empfehlen bzw. wenn erdsymmetrischer Betrieb gewünscht wird.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zum Löschen von Magnettonaufzeichnungen mittels Hochfrequenz unter Verwendung eines von einem Röhren-Oszillator mit in der Anodenleitung liegenden Parallelschwingkreis gespeisten Löschkopfes mit kleinem Arbeitswiderstand, dessen Induktivität klein gegenüber der Schwingkreisinduktivität ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Löschkopf in einen Zweig des Schwingkreises in Reihe mit dem frequenzbestimmenden Element, insbesondere in den die Kapazität enthaltenden Zweig des Schwingkreises, geschaltet ist, also vom Schwingstrom ρ · Ja durchflossen wird, wo ρ die Resonanzüberhöhung (Betriebsgüte) des Schwingkreises und Ja der Anodenwechselstrom ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit der Löschkopfwicklung ein verhältnismäßig großer, als Gleichspannungssperre dienender Kondensator geschaltet ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingkreiskapazität aufgeteilt und die Löschkopfwicklung zwischen die Teilkapazitäten geschaltet ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 3 unter Verwendung eines Gegentaktoszillators, dadurch gekennzeichnet, daß die Löschkopfwicklung zwischen die Teilkapazitäten des den beiden Röhren zugeordneten Schwingkreises geschaltet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Radiotechnik, Heft 11, 1950, S. 566;
Braunbuchbeschreibung I/V 76/1 und zugehörige Zeichnung;
Electronics X/1947, S. 99 bis 103;
Begun, »Magnetic Recording«, New York 1949, S. 165, 167 bis 172;
Schaltplan Vollmer Magnettongerät HTG 3;
ENT IV, 1935, S. 107.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL9685A 1951-07-28 1951-07-28 Schaltungsanordnung zum Loeschen von Magnettonaufzeichnungen mittels Hochfrequenz Expired DE972736C (de)

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