DE972705C - Regeltransformator mit Schubzylinder zum Ausgleich der AW-Unsymmetrie - Google Patents

Regeltransformator mit Schubzylinder zum Ausgleich der AW-Unsymmetrie

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DE972705C
DE972705C DEL15060A DEL0015060A DE972705C DE 972705 C DE972705 C DE 972705C DE L15060 A DEL15060 A DE L15060A DE L0015060 A DEL0015060 A DE L0015060A DE 972705 C DE972705 C DE 972705C
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DE
Germany
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winding
sheet metal
metal winding
thrust cylinder
control transformer
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Expired
Application number
DEL15060A
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English (en)
Inventor
Werner Dr-Ing Kraemer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F29/00Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
    • H01F29/02Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with tappings on coil or winding; with provision for rearrangement or interconnection of windings
    • H01F29/025Constructional details of transformers or reactors with tapping on coil or windings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description

  • Regeltransformator mit Schubzylinder zum Ausgleich der AW- Unsymmetrie Wird bei Transformatoren mit Zylinderwicklung zu Regelzwecken eine Wicklung mit Anzapfungen versehen, so sind Vorkehrungen. zu treffen, damit keine AW-Unsymmetrien entstehen, die zu erhöhter Streuung und zu axialen. Kurzschlußkräften fühlen. Dies ist besonders bei solchen Transformatoren wichtig, bei denen zur Vereinfachung der Wicklung und zur Vermeidung von Schaltverbindungen die <4nzapfungen über die gesamte axiale Länge der Wicklung verteilt sind. Um dabei die mit der Wahl der Anzapfung sich ändernde sekundäre AW-Verteilung auch primärseitig zu ermöglichen, hat man bekanntlich die Primärwicklung in mehrere parallel geschaltete Wicklungsgruppen unterteilt oder Tals Zusatzhilfswicklung einen geschlitzten Schubzylinder eingeführt, wie in Fig. i gezeigt ist. Dabei ist in Fig. i a der Wicklungsaufbau dargestellt. Über den Kern K ist der geschlitzte Schubzylinder Z geschoben- Ferner sind die Primärwicklung W1 und die Sekundärwicklung W, konzentrisch darüber angeordnet. Die Sekundärwicklung W, ist da-bei mit Anzapfungen i bis 6 und der festen Klemme 7 ve-sehen, wobei in dem gezeigten Beispiel an der Anzapfung q. die Sekundärspannung U,¢ abgegriffen. wird. Durch den mit einem Schlitz S versehenen Schubzylinder (vgl. Fig. i c) ergibt sich dann eine AW-Verteilung, wie sie Fig. i b, in der dieselben. Bezeichnungen für die einzelnen Teile verwendet sind, zeigt. Dabei weisen die in dem Schubzylinder fließenden Ausgleichsströme eine Stromverteilung gemäß Fig. i c auf. Dadurch wird erreicht, daß des AW-Gleichgewicht für jeden Punkt der Wicklung gewährleistet ist. Diese bekannten, bisher bei kleineren Regeltransformatoren angewendeten S ehubzylinder haben den Nachteil, daß der AW-Ausgleich des Schubzylinders in der Nähe des Schlitzes S (Fig. i c) versagt, weil hier die Zylinderströme sich axial ausgleichen müssen. Die AW-Kompensation der Gesamtdurchflutung der Wicklung ist somit an dieser Stelle gestört, was einen starken zusätzlichen Streufluß in radialer Richtung zur Folge hat. Außerdem müßte bei höheren Leistungen der Schubzylinder so dick werden, daß mit hohen Zusatzverlusten durch Stromverdrängung zu rechnen ist.
  • Um dies zu vermeiden, fanden Anordnungen Verwendung, bei denen statt eines einzigen Schubzylinders mehrere solcher Zylinder koaxial angeordnet wurden, die voneinander isoliert oder miteinander in beliebiger Kombination leitend verbunden wurden. Dadurch wurde jedoch nicht vermieden, daß sich die Zylinderströme in jedem Schubzylinder -axial ausgleichen mußten. fluch eine Überlappung der freien Zylinderenden ergab infolge der hohen Ausgleichsströme nicht die gewünschte Vergleichfnäßigung des Strombelages auf dem Schubzylinder, so daß ein zusätzlicher Streufluß in radialer Richtung bestehenblieb.
  • Durch die Erfindungwird hierAbhilfe geschaffen, indem als Schubzylinder eine aus mehreren und voneinander isolierten Windungen bestehendeBlechwicklung, insbesondere aus Kupferblech, verwendet wird, deren Enden offe:lbieiben. Der Abstand zwischen den einzelnen Blechwindungen wird durch Isolntionszwischenlagen oder Dis-Lanzslücke eingehalten. Dadurch entstehen Öll-anäle, die die Kühlung der Blechwicklung bei höheren Leistungen gewährleisten.
  • Nur wenige voneinander isolierte Windungen aufweisende und leerlaufende Wicklungsspiralen aus Kupfer, die sich über die gesamte Länge einer Regelwicklung erstrecken, haben bereits als elektrostatische Abschirmung bei Regeltransformatoren Anwendung gefunden. Dabei sind die Wicklungsspiralen in die Isolation zwischen Fein- und Grobstufenteil eingesetzt und halsen den Zweck, durch entsprechende Verteilung des Stoßspannungspotentials die Regelwicklung gegen Stoßspannungen zu schützen. Mit dem Erfindungsgegenstand steht eine derartige Abschirmanordnung somit in keinem näheren Zusammenhang. Dasselbe gilt auch für eine weitere bekannte Regelwicklung, die durch spiralförmiges Aufwickeln -eines Bleches geeigneter Form unter Einfügung einer isolierten Zwischenlage gebildet ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. Fig. 2 zeigt den Grundriß der Blechwicklung,.wobei die einzelnen Lagen, beispielsweise Lage i bis 4, so@vie der freie Anfang 5 und das freie Ende 6 klar zu erkennen sind.
  • Die Amperewindungen auf einem Schubzylinder bleiben unabhängig von der Windungszahl, mit der der Schubzylinder ausgeführt ist, konstant. Daraus folgt, daß mit steigender Windungszahl der Strombelag entsprechend absinkt. Somit weist das in Fig. z und 3 gezeigte Beispiel mit vier Windungen. bei gleicher Amperewindungszahl nur ein Viertel des Strombelages auf, den die Schubwicklung mit nur einer Windung gemäß Fig. i c hat. Bein Windungen ist dementsprechend der Strombelag iln des Strombelages der Schubwicklung mit einer Windung.
  • Wie eingangs beschrieben wurde, hat der in Fig. i c gezeigte Stromverlauf zur Folge, daß der AW-Ausgleich in der Nähe des Schlitzes S versagt, weil sich hier die Zylinderströme axial ausgleichen müssen. Der gesamte Strombelag kommt an dieser Stelle bezüglich der Kompensation in Wegfall. Bei einer Schubwicklung mit mehreren Windungen ergibt sich jedoch aus dem oben Gesagten der Vorteil, daß bei n Windungen der axial fließende Strom somit auch nur i/n beträgt. Da aber die axial gerichteten Ströme jeweils nur an den Enden der Schubwicklung auftreten, weisen die zwischen den Enden liegenden Windungen den normalen Strombelag auf, so daß im Bereich des Schlitzes, wie diese Stelle bei einer Windung-bezeichnet wurde, bei n Windungen eine Schwächung der Kompensation nur um i/ia eintritt. In dem in Fig. 2 gezeigten Beispiel kommt demnach an der Stelle des Schlitzes nur ein Viertel des gesamten Strombelages in Wegfall. Diese Verminderung kann außerdem zum Teil noch dadurch ausgeglichen werden, daß das äußere Ende der Schubwicklung den inneren Anfang überlappt und so nur einen kleinen Teil, bezogen auf den Umfang, beeinflußt.
  • Würde sich entsprechend den Abmessungen des Transformators eine sehr lange Blechwicklung ergeben, so kann dieselbe zweckmäßig in mehrere einzelne, aus Bändern gewickelte Teilwicklungen unterteilt werden, deren Anfänge und Enden durch Anlöten einer axialen Verbindung leitend miteinander verbunden, alsö parallel geschaltet sind.
  • Eine ausreichende mechanische Festigkeit der Blechwicklung ist gegeben, wenn sie beispielsweise auf einen Isolierzylinder aufgewickelt und außen durch Bandagen, zusammengehalten wird. Anfang und Ende der Wicklung können noch durch isolierte Bolzen verspannt werden, die axial durch die Wicklung hindurchgehen.
  • Die erfindungsgemäße Ausführung von Schubzylindern kann jedoch nicht nur bei Zweiwicklungstransformatoren angewendet werden, sondern auch bei Spartransformatoren mit axial verteilten Anzapfungen. Fig.4I zeigt eine derartige Ausführung, wobei wiederum der Kern mit K, der als Blechwicklung ausgebildete Schubzylinder mit Z und die mit Anzapfungen versehene Wicklung mit IV bezeichnet ist. An der Klemme i und 8 liegt die Primärspannung Ui, und die Sekundärspannung U2 liegt beispielsweise an .der Klemme 8 und der Anzapfung 4. Daraus ergibt sich dann die AW-Verteilung, wie sie in Fig. 4b gezeigt ist. Auf diese Weise ist z. B. das Anzapfungsproblem des Spartransformators bei hochspannungsseitig geregelten Lokomotiven einfach zu lösen. Ferner ergibt sich als Vorteil, daß man wegen der ausgezeichneten Kühlung der blanken Blechwindungen hohe Stromdichten wählen kann. Der Mehraufwand an Leitermaterial für die Blechwicklung ist tragbar, zumal die Anzapfwicklung jetzt.sehr einfach wird.
  • Fig. 4c zeigt die AW-Verteilung bei symmetrischer Regelung, bei der gleichzeitig von beiden Seiten zur Mitte abgeschaltet wird. Hier ist der Aufwand für die Blechwicklung wesentlich kleiner als bei einseitiger Regelung nach Fig. 4b.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Regeltransformutor mit Schubzylinder zum Ausgleich der AW-Unsymmetrie, die durch die Regelwicklung entsteht, dadurch gekennzeichnet, daß als Schubzylinder eine in an sich bekannter Weise aus mehreren und voneinander isolierten Windungen bestehende Blechwicklung, insbesondere aus Kupferblech, verwendet wird, deren Enden offen bleiben. a. Regeltransformator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Anfang und Ende der Blechwicklung sich überlappen. 3. Regeltransformator nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß durch Einbringen von Distanzstücken zwischen die Windungen der Blechwicklung ein oder mehrere Ölkanäle entstehen. 4. Regeltransformator nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechwicklung aus einzelnen gewickelten Bändern besteht, deren Anfänge und Enden durch Anlöten einer axialen Verbindung leitend miteinander verbunden sind. 5. Regeltransformator nxach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Blechwicklung in an sich bekannter Weise auf einen Isolierzylinder aufgewickelt und außen durch Bandagen zusammengehalten ist. 6. Regeltransformator nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechwicklung in an sich bekannter Weise durch isolierte Bolzen zusammengehalten wird, die Anfang und Ende der Wicklung verspannen und axial durch die Blechwicklung verlaufen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 932 851, 647 63o.
DEL15060A 1953-03-28 1953-03-28 Regeltransformator mit Schubzylinder zum Ausgleich der AW-Unsymmetrie Expired DE972705C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1281544B (de) * 1964-06-23 1968-10-31 Ruhstrat Geb Saeulen-Stelltransformator mit Schubwicklung

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE647630C (de) * 1934-11-24 1937-07-09 Oskar Loebl Dr Ing Regeltransformator zur stufenlosen Spannungsregelung
DE932851C (de) * 1948-10-02 1955-09-12 Siemens Ag Vorrichtung zum Schutz von Regelwicklungen von Transformatoren

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