DE97178C - - Google Patents

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DE97178C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D41/00Freewheels or freewheel clutches
    • F16D41/12Freewheels or freewheel clutches with hinged pawl co-operating with teeth, cogs, or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
Die Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an Schaltwerken und besteht im wesentlichen aus einer Vorrichtung, welche das Schaltrad hindert, sich bei oft eintretender sehr grofser Geschwindigkeit weiter zu drehen, als eigentlich beabsichtigt ist. Wenn ein mit gewöhnlichen Sperrvorrichtungen versehenes Rad sich "mit grofser Geschwindigkeit dreht, ist die lebendige Kraft des Rades immer noch grofs genug, dieses weiter zu drehen, wodurch eine unregelrhäfsige und ungenaue Vorschubbewegung herbeigeführt wird. Angenommen , dafs der Schalthebel eines Schaltrades bei jedem Hüb das Rad um 3 Zähne weiter drehen soll, so wird zuweilen der Fall eintreten, dafs das Schaltrad infolge der ertheilten Geschwindigkeit nicht um 3 Zähne, sondern um 32/3 Zähne sich weiter dreht, so dafs, wenn der Schalthebel zurückkehrt, um das Rad um die nächsten 3 Zähne weiter zu schalten, die Schaltklinke nicht direct an den Zahn anstöfst, sondern erst einen Weg von 2/3 Zahnlänge in der Schaltrichtung machen mufs. Dadurch wird gegen die radiale Fläche des Zahnes ein Stofs ausgeübt, wodurch also das Schaltrad bei der nächsten Schaltung unter Umständen eine noch gröfsere Wegzunahme als 2/3 Zahnlänge erfährt.· Mit zunehmender Geschwindigkeit wird natürlich auch diese Abweichung wachsen. Die gewöhnliche Methode, diese Abweichungen zu vermeiden, besteht in der Erzeugung einer bestimmten Reibung an dem Schaltrad; man hat jedoch gefunden, dafs dieses Mittel bei sehr grofser oder wechselnder Geschwindigkeit sehr unzuverlässig ist. Ein Ueberschufs an Reibung über einen bestimmten Punkt wirkt auf den Schaltklinkenhebel und seine Verbindungen und verursacht dadurch ebenfalls einen ungleichen Vorschub des Schaltrades.
Diesen Mängeln soll durch den Gegenstand der Erßndung abgeholfen werden. Zu diesem Zweck ist mit dem Schaltwerk eine Bremse verbunden, die auf das Schaltrad selbst wirkt und der Wirkung eines elastischen Rückstofses unterworfen ist, z. B. durch eine Spiralfeder, welche die Bremse in entgegengesetzter Richtung zu der des Schaltrades zu drehen sucht. Die Bremse hat also das Bestreben, die entsprechenden Zähne des Schaltrades beständig gegen die Schaltklinke zu drücken und dabei das Rad in der Schaltrichtung entgegengesetzter Richtung zu drehen.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι die Vorderansicht eines Schaltrades mit Bremse,
Fig. 2 der dazugehörige Grundrifs und
Fig. 3 ein Verticalschnitt nach Linie 3-3 der Fig. i.
Das Schaltrad α ist auf beliebige Weise auf der Welle b befestigt, die sich intermittirend dreht. Der Schalthebel c schwingt um eine Achse, die mit derjenigen des Schaltrades zusammenfällt, und ist mit einer Schaltklinke 1 versehen. Eine gewöhnliche federnde Sperrklinke 2 verhindert die Rückwärtsbewegung des Rades. Alle diese genannten Theile können die allgemein gebräuchliche Form und Gestalt besitzen, da dieselbe nichts mit dem Wesen der Erfindung zu thun hat. Die Bremse besteht aus einem Hebel d mit zwei Armen, der von der Nabe des Schaltrades in schwingende
Bewegung versetzt wird und mit Bremsflä'chen 3 und 4 von Leder, Gummi etc. versehen ist. Die Bremsflächen 3 und 4 sind zu beiden Seiten des Schaltrades und nahe am Umfang desselben angeordnet. Der Druck, den diese Bremsflächen auf das Schaltrad ausüben, kann auf jede mögliche Art und Weise geregelt werden. Im vorliegenden Falle geschieht dies durch die Feder 5 und eine auf diese wirkende Stellmutter 6. Am Ende des einen Armes ist eine Rückstofsfeder e angebracht, die durch eine Schraube 7 geregelt werden kann. Die Feder e drückt die Bremse gegen einen Anschlag 8.
Das Bestreben der Rückstofsfeder besteht darin, mittels der Bremse das Schaltrad entgegengesetzt dem auftretenden Widerstand zu drehen; die Bremse wird daher stets die entsprechenden Zähne des Schaltrades gegen die Schaltklinke zu drücken und das Schaltrad gegen die Klinke 2 während des Rückstofses der Schaltklinke zurückzubringen suchen.
Es ist klar, dafs, wenn die Schaltklinke 1 das Schaltrad vorwärts dreht, die Reibung zwischen diesem Rad und der Bremse letztere dem Widerstand entgegenführt, der ihr durch die Rückstofsfeder entgegengesetzt wird, wodurch die von der Klinke 1 ausgeübte Kraft im ausgiebigsten Mafse überwunden wird. Beim Zurückschieben der Schaltklinke 1 bringt die Bremse unter der Einwirkung der Rückstofsfeder das Schaltrad genau mit einer radialen Zahnfläche gegen die Sperrklinke 2. Wenn daher aus irgend einem Grunde das Schaltrad weiter vorwärts getrieben würde, so wird es zurückgebracht und erhält dadurch eine genaue und zuverlässige Vorwärtsbewegung.
Wenn man die Spannung der die Bremsplatten 3 und 4 beeinflussenden Feder und der Rückstofsfeder genau regelt, kann die Vorrichtung für die verschiedensten Geschwindigkeiten verwendet werden. In Anbetracht dessen, dafs die Bewegung des Schaltrades eine intermittirende ist, wächst die Spannkraft der Rückstofsfeder mit zunehmender Geschwindigkeit; dieselbe zieht deshalb _,stärker an der Bremse und hebt dadurch das wachsende Bestreben des Schaltrades, sich vorwärts zu drehen, auf. In der Praxis wird die Spannung der Rückstofsfeder derartig gewählt, dafs sich dieselbe schon bei mäfsiger Geschwindigkeit spannt.
Die Construction und Einrichtung der Brems- und Spannvorrichtung kann für die verschiedensten Fälle verschieden sein, ohne von dem Wesen der. Erfindung abzuweichen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schaltwerk mit Bremse, dadurch gekennzeichnet, dafs zwei zu beiden Seiten des Schaltrades α angebrachte, durch Federn 5 regelbar angeprefste Bremsplatten d eine ungenaue Schaltung des Schaltrades verhindern, indem sie das Schaltrad bremsen und unter der Spannung einer an den äufseren Armen der Bremsplatten d angebrachten, durch eine Schraube regelbaren Feder e in einer der Schaltrichtung entgegengesetzten Richtung zu drehen suchen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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