DE46006C - Selbstthätiger und variabler Vorschub der Bohrspindel an Bohrmaschinen mittelst Frictionsscheiben - Google Patents

Selbstthätiger und variabler Vorschub der Bohrspindel an Bohrmaschinen mittelst Frictionsscheiben

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DE46006C
DE46006C DENDAT46006D DE46006DA DE46006C DE 46006 C DE46006 C DE 46006C DE NDAT46006 D DENDAT46006 D DE NDAT46006D DE 46006D A DE46006D A DE 46006DA DE 46006 C DE46006 C DE 46006C
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DE
Germany
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drilling
spindle
friction disks
drill
feed
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT46006D
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English (en)
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B. DEMMER in Florisdorf b. Wien
Publication of DE46006C publication Critical patent/DE46006C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/22Feeding members carrying tools or work
    • B23Q5/32Feeding working-spindles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q2705/00Driving working spindles or feeding members carrying tools or work
    • B23Q2705/10Feeding members carrying tools or work
    • B23Q2705/16Feeding working spindles
    • B23Q2705/165General aspects of feeding a boring spindle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Vorschubeinrichtungen an Bohrmaschinen zwecks Vorschubes des Bohrers wirken meistens in der Weise, dafs der Antrieb der Vorschubspindel bezw. der Vorschub des Bohrers von der Bohrspindel aus durch Excenter, Schaltklaue und Sperrrad oder durch Riemenkonus, Schnecke und Schneckenrad bewirkt wird.
Dieser Mechanismus besitzt aber folgende Nachtheile: Der Vorschub des Bohrers ist nur in sehr engen Grenzen verstellbar, und zwar meistens nicht dem Durchmesser des Bohrers und dem Material entsprechend. Reibt sich der Bohrer etwas, oder ist der Vorschub zu grofs eingestellt — da eine genaue Einstellung, der Leistungsfähigkeit des Bohrers entsprechend, nicht möglich —, so ist ein Abbrechen oder Verwinden desselben kaum zu vermeiden.
Durch die Verbindung von Zahnrädern, Schaltklaue, Riemen etc. erfolgt der Vorschub ungehindert, so lange der Bohrer rotirt.
Der Vorschub kann nicht während des Ganges der Maschine regulirt werden, sondern mufs durch Umlegen' des Riemens oder durch Einschlagen des Ausschlages der Schaltklaue geschehen.
Um vorstehende Uebelstände zu beseitigen, eine präcise Einstellung des Vorschubes, dem Durchmesser des Bohrers und dem Material entsprechend, und zwar während des Ganges der Maschine zu ermöglichen, das Abbrechen oder Verwinden des Bohrers zu verhüten und die' ganze Leistungsfähigkeit des Bohrers auszunutzen, wurde nachstehend erläuterter und auf beiliegender Zeichnung dargestellter selbstthätiger und variabler Vorschub der Bohrspindel an Bohrmaschinen mittelst Frictionsscheiben erfunden.
Fig. ι stellt in Seitenansicht die Vorschubvorrichtung dar, am Bohrschlitten einer Radialbohrmaschine angebracht.
Fig. 2 zeigt dieselbe in der Vorderansicht, theilweise im Schnitt,
Fig. 3 den Grundrifs derselben, theilweise im Schnitt,
Fig. 4 den Schnitt durch die Hülse der Cylinderfrictionsscheibe und Schraubenspindelmutter,
Fig. 5 die Anbringung der Vorschubvorrichtung an einer Radialbohrmaschine.
Die Frictionsscheiben-Vorschubeinrichtung besteht aus folgenden Theilen: der Antriebsspindel a, der Cylinderfrictionsscheibe (Frictionsrolle) b, der Schraubenspindel d mit Mutter e und Handrad f, dem gufseisernen Hebelgehäuse g bezw. der Feder h, Schraube i und dem Handrade k, der Planfrictionsscheibe /, der Schnecke η und dem Schneckenrad m.
Der Antrieb der Spindel α wird durch Zahnräder von der Bohrspindel bewirkt.
Auf. ersterer befindet sich die aus einer Hülse und zusammengeschraubten Lederscheiben bestehende Cylinderfrictionsscheibe b.
Dieselbe wird durch Feder und Nuth von der Spindel mitgenommen und ist auf derselben verschiebbar.
Die Hülse ist mit einer eingedrehten Nuth versehen, in welche zur Hälfte des Umfanges mittelst an ihr befindlichen Bügels die Schrau-
benspindelmutter e eingreift, Fig. 4, und so die Frictionsscheibe arretirt.
Die Planfrictionsscheibe /ist auf der Schneckenwelle mit Schnecke m befestigt, welch letztere in das Schneckenrad η eingreift und durch Zahnräder und Schraubenspindel am oberen Ende der Bohrspindel die Bewegung auf gewöhnliche Weise überträgt.
Die Cylinderfrictionsscheibe ist auf der Spindel α durch Schraube d .bezw. Bügelmutter c und Handrad f auf der Planfrictionsscheibe / radial verschiebbar.
Die Achsen der beiden Frictionsscheiben sind hier rechtwinklig geschränkt, können jedoch bei anderen Constructionen in beliebigem anderen Winkel geschränkt sein und mufs zu diesem Behufe dann die Planfrictionsscheibe /, dem Winkel entsprechend, kegelförmig ausgeführt werden.
Die zulässige Gröfse der Verschiebung der Frictionsrolle b ist gleich dem Radius der Planfrictionsscheibe /. Die Geschwindigkeit der letzteren bezw. die Vorschubgeschwindigkeit des Bohrers kann also in weiten Grenzen, jedem Bohrerdurchmesser und jedem Material entsprechend, auf das Präciseste durch Drehen des Handrades f während des Ganges eingestellt werden.
Durch diese feine Einstellung der Frictionsscheiben kann man jeden Bohrer auf seine gröfste Leistungsfähigkeit ausnutzen. Gegen das Zerbrechen oder Verwinden schützt ihn die Anwendung der Frictionsscheiben und unten beschriebene elastische Druckübertragung auf die Cylinderfrictionsscheibe b. Die Reibung bezw. die Kraftübertragung der beiden Frictionsscheiben ist durch Einschaltung dieses elastischen Gliedes genau einstellbar. Die Frictionsscheiben werden bei zu grofsem Widerstände des Bohrers auf einander gleiten.
Der Antrieb der Cylinderfrictionsscheibe b ist im Hebelgehäuse g gelagert, welches um den Bolzen 0 drehbar ist. An dem oberen Ende gx des Hebels befindet sich die elastische Druckeinstellung der Frictionsscheiben. Dieselbe besteht aus der am Bohrschlitten befestigten Schraube f, der als Handrad ausgebildeten Schraubenmutter k und der Feder h. Statt der Feder kann man auch Gummibuffer oder Gewichtshebel anwenden. Die Reibung der Frictionsscheiben läfst sich durch Handrad k und Schraube i genau reguliren, indem man die Feder h durch Drehen des Handrades k anspannt.
Durch diese Frictionsscheiben-Vorschubeinrichtung ist nicht allein der Bohrer auf seine gröfste Leistungsfähigkeit auszunutzen, sondern auch ein wirklich selbstthätiges Arbeiten der Bohrmaschine ohne Aufsicht des Arbeiters zu erzielen und ein Abbrechen des Bohrers oder Verwinden absolut ausgeschlossen.
Diese Art des Vorschubes läfst sich in ähnlicher Weise auf jede Art von Bohrmaschinen anwenden.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Eine Vorschubvorrichtung der Bohrspindel an Bohrmaschinen mittelst Frictionsscheiben, gekennzeichnet durch die aus der Zeichnung ersichtliche Verbindung folgender Theile mit einander:
    a) des Antriebes der Vorschubspindel a bezw. des Vorschubes des Bohrers durch Frictionsscheiben b und /, von denen die kleinere (Frictiorisrolle) b die gröfsere (Planoder Kegelscheibe) / antreibt und auf derselben radial verschiebbar ist und hierdurch gröfseren oder kleineren Vorschub, dem Durchmesser des Bohrers und dem Material entsprechend, gestattet;
    b) der Feder h oder eines Gewichtshebels zur Erzeugung eines elastischen Druckes zwischen den Frictionsscheiben b und /.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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