DE971410C - Beruehrungsmikrofon - Google Patents

Beruehrungsmikrofon

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Publication number
DE971410C
DE971410C DET2679D DET0002679D DE971410C DE 971410 C DE971410 C DE 971410C DE T2679 D DET2679 D DE T2679D DE T0002679 D DET0002679 D DE T0002679D DE 971410 C DE971410 C DE 971410C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
listening
plate
touch
membrane
masses
Prior art date
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Expired
Application number
DET2679D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Heinrich Benecke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE971410C publication Critical patent/DE971410C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B7/00Instruments for auscultation
    • A61B7/02Stethoscopes

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Details Of Audible-Bandwidth Transducers (AREA)

Description

  • Bei der Benutzung von Berührungsmikrofonen zum Abhören von mit der Lebenstätigkeit menschlicher oder tierischer Körper zusammenhängenden Geräuschen, wie Herztöne, oder zur Feststellung von Tuberkuloseherden aus Atemgeräuschen hat sich als ein großer Nachteil herausgestellt, daß die beim Abhören auftretenden Störgeräusche die Geräusche, die man wahrnehmen will, überdecken.
  • Insbesondere treten beim Aufsetzen solcher Mikrofone auf das Fell von Tieren Kratz- und Reibungsgeräusche auf.
  • Gemäß der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß das Mikrofon mit einer besonderen Abhörplatte versehen wird, die unter Zwischenlegung eines Polsters aus elastischem Werkstoff auf die eigentliche Membranfläche wirkt, und daß die Massen und Elastizitäten der Abhörplatte und des Polsters so gewählt sind, daß ein die unerwünschten hohen Töne sperrender Tiefpaß entsteht.
  • Die Oberfläche der Abhörplatte soll möglichst hart und glatt sein, was sich z. B. dadurch erreichen läßt, daß die Platte aus Metall mit polierter Oberfläche hergestellt wird. Die Massen und die Elastizität sind hierbei vorteilhaft so bemessen, daß ein Tiefpaß mit einer Grenzfrequenz bei etwa 2000 Hz entsteht. Auf diese Weise wird erreicht, daß die im allgemeinen oberhalb 2000 Hz liegenden Kratz- und Reibungsgeräusche vom Mikrofon ferngehalten werden.
  • Es ist zwar bereits bekannt (deutsche Patentschrift 586 187), auf die Membran eines Berührungsmikrofons ein Gummipolster zu setzen, um eine Empfindlichkeitssteigerung zu erreichen. Das hierbei auftretende Verschlucken der hohen Frequenzen wurde als Nachteil empfunden. Das erfindungsgemäße mechanische Filter hat gegenüber einem Gummipolster den Vorteil, daß die Grenze zwischen den durchgelassenen und unterdrückten Frequenzen schärfer ist und deshalb lediglich die störenden hohen Töne, jedoch nicht die darunterliegenden gewünschten hohen Töne unterdrückt werden.
  • Eine starre, auf einem Polster gelagerte Abhörplatte ist bei Berührungsmikrofonen an sich bekannt (deutsche Patentschrift 509 969). Bei dieser Anordnung ist jedoch keine zusätzliche Membran vorhanden, sondern die Abhörplatte ist zugleich die Membran. Im Gegensatz zur erfindungsgemäßen Anordnung werden die unerwünschten hohen Töne nicht unterdrückt, weil sämtliche Schwingungen der Membran auf das Mikrofon system ohne Filterung übertragen werden. Zweck dieser bekannten Anordnung ist lediglich, die Membran starr auszubilden, um Eigenschwingungen der Membran zu vermeiden, die beim Verschieben des Gerätes angestoßen werden.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung.
  • Hierin ist mit I das Berührungsmikrofon bezeichnet, dessen Membran 2 über einen Stift 5 mit dem eigentlichen Schallumsetzungsmechanismus, z. B. einem elektromagnetischen System, verbunden ist. Die Abhörplatte 4, deren an dem zu untersuchenden Körper anliegende Oberfläche möglichst hart und glatt ist, steht über eine ringförmige oder aus einzelnen Teilen bestehende elastische Zwischenlage 3 mit der Membran 2 in Verbindung.
  • Auf diese Weise entsteht eine mechanische Siebkette in der Form eines Tiefpasses, dessen Grenzfrequenz durch entsprechende Wahl der Massen und Elastizitäten ohne Schwierigkeiten bei etwa 2000 Hz gelegt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Berührungsmikrofon mit einem Polster aus elastischem Werkstoff auf der Membran, insbesondere zum Abhören von Atemgeräuschen, Herztönen usw., dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Polster (3) eine besondere Abhörplatte (4) angeordnet ist, die auf die Schallabgabefläche aufgesetzt wird, und daß die Massen und Elastizitäten der Abhörplatte (4) und des Polsters (3) so gewählt sind, daß ein die unerwünschten hohen Töne sperrender Tiefpaß entsteht.
  2. 2. Berührungsmikrofon nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine derartige Wahl der Massen und Elastizitäten der Abhörplatte und des Polsters, daß die Grenzfrequenz des Tief passes höchstens 2000 Hz beträgt.
  3. 3. Beriihrungsmikrofon nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem zu untersuchenden Körper anliegende Oberfläche der Abhörplatte hart und glatt ist, insbesondere aus poliertem Metall besteht.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 586 187, 509 969, 459 852.
DET2679D 1944-08-11 1944-08-11 Beruehrungsmikrofon Expired DE971410C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE586187A (de) *
DE459852C (de) * 1924-10-12 1928-05-19 Internat Western Electric Comp Elektrisches Stethoskop
DE509969C (de) * 1928-05-08 1930-12-03 Siemens & Halske Akt Ges Vorrichtung zur Umwandlung mechanischer Schwingungen fester Koerper in elektrische und umgekehrt, insbesondere zur Aufnahme von Herztoenen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE509969C (de) * 1928-05-08 1930-12-03 Siemens & Halske Akt Ges Vorrichtung zur Umwandlung mechanischer Schwingungen fester Koerper in elektrische und umgekehrt, insbesondere zur Aufnahme von Herztoenen

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