DE971376C - Ampulle zur Herstellung von Normalloesungen - Google Patents
Ampulle zur Herstellung von NormalloesungenInfo
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- DE971376C DE971376C DEM1037A DEM0001037A DE971376C DE 971376 C DE971376 C DE 971376C DE M1037 A DEM1037 A DE M1037A DE M0001037 A DEM0001037 A DE M0001037A DE 971376 C DE971376 C DE 971376C
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- G01N31/16—Investigating or analysing non-biological materials by the use of the chemical methods specified in the subgroup; Apparatus specially adapted for such methods using titration
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- A61J1/05—Containers specially adapted for medical or pharmaceutical purposes for collecting, storing or administering blood, plasma or medical fluids ; Infusion or perfusion containers
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Description
- Ampulle zur Herstellung von Normallösungen In der deutschen Patentschrift 442 706 ist erstmalig der Vorschlag gemacht worden, nicht fertige Normallösungen in den Handel zu bringen, sondern die zur Herstellung einer bestimmten Menge (z. B. von genau 1 1) benötigte Substanz fest oder in Lösung, in einer Ampulle eingeschmolzen, abzugeben. Der Verbraucher kann sich leicht die Normallösung durch vollständige Überführung des Ampulleninhalts in ein Meßgefäß und Auffüllen desselben bis zur Marke herstellen.
- Eine Ampulle zur Herstellung von Normallösungen ist in der deutschen Patentschrift 410 682 beschrieben.
- Diese Ampulle besitzt zwei vorbereitete Bruchstellen: eine am Boden und die andere seitlich am oberen Ende der Ampulle. Zur Öffnung muß sie in einem besonderen Zertrümmerungstrichter durch Auffallenlassen auf einen Dorn und durch Einstoßen der seitlichen Zertrümmerungsstelle geöffnet und dann sorgfältig ausgespült werden (vgl. deutsche Patentschrift 409 043). Eine solche Ampulle hat in der Hauptsache drei Nachteile: a) die Notwendigkeit der Benutzung einer besonderen Zertrümmerungsvorrichtung, b) die Schwierigkeiten beim Ausspülen des über der seitlichen Bruchstelle verbleibenden toten Raumes, c) das nicht völlige Abfließen der Flüssigkeitsreste, die sich neben der mit dem Stoßdorn aufgestoßenen Bruchstelle am Boden der Ampulle ansammeln.
- Es wurde nun gefunden, daß man die Nachteile der bisher bekannten Ampullen zur Herstellung von Normallösungen vermeiden kann, wenn man die beiden Zertrümmerungsstellen einander gegenüberliegend an den beiden Enden der Ampulle (in der Symmetrieachse) anordnet.
- Mit dieser neuen Ampullenform werden nicht nur die Schwierigkeiten beim Ausspülen vermieden, son- dern man erhält die Möglichkeit, die Ampulle mit dem Hals in das dazugehörige Meßgefäß einzusetzen und sie in dieser Lage (also umgekehrt wie bei der Ampulle nach der deutschen Patentschrift 4I0 682) durch Aufstoßen der beiden Zertrümmerungsstellen zu öffnen.
- Eine besondere Öffnungsvorrichtung ist demnach bei der Ampulle nach der Erfindung nicht notwendig.
- Gegenstand der Erfindung ist dementsprechend eine Ampulle zur Herstellung von Normallösungen mit einem zylindrischen Ampullenkörper und einem engeren röhrenförmigen Ansatz sowie zwei Zertrümmerungsstellen zur Entnahme des Ampulleninhaltes und zum nachfolgenden Ausspülen, die darin besteht, daß die beiden Zertrümmerungsstellen (C und D) einander gegenüberliegend an den beiden Enden der Ampulle vorgesehen sind.
- Die Fig. I bis 4 zeigen die neue Ampulle. A ist der zylindrische Ampullenkörper, B dessen engere rohrartige Verlängerung, C die eine und D die andere Zertrümmerungsstelle. Die Abmessungen der Ampulle sind so gewählt, daß der rohrartige Ansatz B in den Hals der üblichen Meßgefäße eingeführt werden kann, so daß die Ampulle mit ihrem Hauptteil auf dem Halsende des Meßgefäßes aufsitzt (vgl. Fig. 2).
- Da die Ampullen sowieso auf eine ganz bestimmte Größe des Meßgefäßes eingestellt sein müssen, weil sie die genau abgemessene Substanzmenge für z. B.
- I oder 10 1 Normallösung enthalten, ist es sehr leicht, diese Bedingung zu berücksichtigen.
- Die beschriebene Ampulle wird, wie in Fig. I gezeigt, mit der genau abgewogenen oder abgemessenen Substanzmenge (z. B. aus einer Meßbürette E mit langem, dünnem Ausfluß ansatz F) gefüllt und dann am Ende des Rohransatzes B (bei D) zugeschmolzen.
- Bei dem Zuschmelzen wird der Rohransatz, dessen Ende D später als zweite Zertrümmerungsstelle zu dienen hat, zweckmäßigerweise nicht zu einer Spitze ausgezogen, sondern es wird eine abgerundete (Fig. 3) oder abgestumpfte bzw. abgeplattete (Fig. 4) dünne Kuppe gebildet. Es ist vorteilhaft, beim Abschmelzen die Abschmelzstelle (die eine Verdickung in der Glaswand hinterläßt) nach der Seite zu ziehen. Gegebenenfalls kann auch hier, wie am anderen Ende, durch Einfallenlassen der unter Vakuum abgeschmolzenen Ampulle eine konkave dünnwandige Zertrümmerungsstelle angelegt werden. Weiter kann man den Abschluß bei D auch einfach dadurch herstellen, daß man nach dem Füllen der Ampulle über das offene Rohrende eine Schrumpfkappe aus Kunststoff zieht, die nach dem Trocknen fest wird und bei geeignetem Material einen dichten Abschluß liefert. Das genügt zumindest für Ampullen mit fester Substanz. Bei Ampullen mit wäßrigen Lösungen muß die Schrumpfkappe natürlich absolut wasserbeständig sein.
- Bei normal zugeschmolzenem Rohrende D muß zu dessen Zertrümmerung größere Vorsicht und Kraft angewandt werden; aber mit Hilfe eines geeigneten Stabes S (gegebenenfalls aus glasritzendem Material) ist der gewünschte Erfolg stets leicht zu erzielen. Das Ampullenende D soll vorzugsweise durch einen elastischen, festhaftenden Überzug (Fig. 3), z. B. eine Schrumpfkappe, oder durch Überstülpen einer überstehenden Schutzröhre, z. B. aus Pappe (Fig. 4), oder auf sonst geeignete Weise geschützt werden.
- Zum Gebrauch setzt man die Ampulle, wie in Fig. 2 gezeigt, ohne Zuhilfenahme eines Trichters direkt auf das Meßgefäß M und durchstößt mit einem Stab S, der länger als die Ampulle ist, die beiden sich gegenüberliegenden Zertrümmerungsstellen C und D. Der Stab kann z. B. aus Glas oder Metall bestehen und ist zweckmäßig an einem Ende abgebogen, um ihn, nach dem Durchstoßen der Ampulle, zum Zwecke des Abspülens einzuhängen. Am anderen Ende kann er scharfkantig oder zugespitzt sein. Nach dem Durchstoßen und Auslaufen des festen oder flüssigen Ampulleninhaltes werden die Ampulle und der Zertrümmerungsstab sorgfältig mit Lösungsmittel (meist destilliertes Wasser) gespült. Da die einspringenden Teile an der Zertrümmerungsstelle bei C durch Bewegen des Stabes S vollständig weggenommen werden können, sind hierbei keine toten Räume abzuspritzen. Die in das Meßgefäß fallenden Glassplitter stören wegen ihres sehr geringen Volumens im allgemeinen nicht. Man kann ihre Menge noch verringern, indem man den Kappenschutz (Fig. 3) aus einem zähen, am Glas haftenden Material herstellt.
- Nach dem Ausspülen der Ampulle wird dieselbe leicht angehoben und das untere Ende von außen abgespritzt.
- Alsdann kann die leere Ampulle weggelegt und das Meßgefäß bis zur Marke mit dem Lösungsmittel gefüllt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Ampulle zur Herstellung von Normallösungen, die aus einem zylindrischen Ampullenkörper mit engerem röhrenförmigem Ansatz besteht und die zur Entnahme des Ampulleninhaltes und zum nachfolgenden Ausspülen der Ampullen zwei Zertrümmerungsstellen besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zertrümmerungsstellen (C und D) einander gegenüberliegend an den beiden Enden der Ampulle vorgesehen sind.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 442706, 4pa682, 38in26, 428 326, 409043; USA.-Patentschriften Nr. 2365 524, I 503 220, 1333935; Gagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis, I938, I. Band.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM1037A DE971376C (de) | 1949-12-16 | 1949-12-16 | Ampulle zur Herstellung von Normalloesungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM1037A DE971376C (de) | 1949-12-16 | 1949-12-16 | Ampulle zur Herstellung von Normalloesungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE971376C true DE971376C (de) | 1959-01-15 |
Family
ID=7291008
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM1037A Expired DE971376C (de) | 1949-12-16 | 1949-12-16 | Ampulle zur Herstellung von Normalloesungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE971376C (de) |
Citations (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1949
- 1949-12-16 DE DEM1037A patent/DE971376C/de not_active Expired
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