DE970987C - Verfahren und Vorrichtung zum Haerten von vorzugsweise profilierten duennen Blechen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Haerten von vorzugsweise profilierten duennen Blechen

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DE970987C
DE970987C DEF783A DEF0000783A DE970987C DE 970987 C DE970987 C DE 970987C DE F783 A DEF783 A DE F783A DE F0000783 A DEF0000783 A DE F0000783A DE 970987 C DE970987 C DE 970987C
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DE
Germany
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hardening
burners
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Expired
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DEF783A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Friedrich H Flottmann
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FRIEDRICH HEINRICH FLOTTMANN D
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FRIEDRICH HEINRICH FLOTTMANN D
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/46Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for sheet metals

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Härten von vorzugsweise profilierten dünnen Blechen Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Härten von vorzugsweise profilierten dünnen Blechen, insbesondere von Schüssen für lose und feste Rutschen, Stauscheibenförderer, Kettenförderer, Kratzbänder, für Austragtröge und andere, .einem größeren Verschleiß ausgesetzte Bleche aller Art. Bestrebungen, den Verschleiß derartiger Bleche durch Oberflächenhärtung zu mindern, haben bislang mangels geeigneter Verfahren und Vorrichtungen nicht zur Verwirklichung geführt, zumal bei allen Versuchen ein Verwerfen der Bleche erfolgte.
  • Erfindungsgemäß wurde erkannt, daß das Verwerfen der Bleche beim Härten dadurch vermieden werden kann, daß das Blech in einen Rahmen fest eingespannt und mit diesem Rahmen in schräger oder vorzugsweise vertikaler Richtung langsam an Brennern vorbei abgesenkt wird, welchen Abschrecke orrichtungen nachgeschaltet sind. Die Rückwärtsbewegung des Rahmens erfolgt im Schnellgang. Das Blech wird mithin zunächst in einem Spannrahmen, und zwar besonders an den Längsseiten, so befestigt, daß es bei der anschließenden kontinuierlichen Erwärmung und der in gleicher Weise .erfolgenden Abschreckung sich nicht verwerfen kann. In manchen Fällen wird es genügen, den Spannrahmen mitsamt dem eingespannten Blech in einer gegenüber der Horizontalen geneigten Lage an den Brennern vorbeizuführen, da hierdurch das Zurückfließen der Abschreckflüssigkeit in Richtung zu den Brennern vermieden wird. Vorteilhaft ist es aber, den Rahmen in senkrechter Ebene zwischen den Brennern hindurchzuführen und das erhitzte Blech in einen mit Flüssigkeit gefüllten Schacht zu tauchen, da hierdurch die Abschreckung in Höhe des Flüssigkeitsnivveaus auf ganzer Breite des Bleches gleichzeitig erfolgt.
  • Eine Vorrichtung, welche besonders für die Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung geeignet ist, besteht darin, daß ein als Träger des zu härtenden Bleches dienender Spannrahmen in einem vorzugsweise senkrecht angeordneten, nahe dem unteren Ende mit Brennern und Abschreckvorriebtungen ausgerüsteten Gestell längs versohieblich geführt und in zurückgezogener Stellung gegenüber diesem Führungsgestell etwa in die waagerechte Lage schwenkbar ist. Hierbei ist es wiederum zweckmäßig, wenn dem Führungsgestell zur Steuerung der Bewegungen des Spannrahmens eine Vorschub- und kückholvorrichtung zugeordnet ist, mit welcher der Spannrahmen sich beim Einschwenken in den Führungsrahmen z. B. selbsttätig kuppelt. Die schwenkbare Anordnung des Spannrahmens erleichtert das Einsetzen und Befestigen des zu härtenden Bleches. Zu diesem Zwecke wird der Spannrahmen aus dem Führungsgestell heraus in eine etwa waagerechte Lage gebracht. Durch das selbsttätige Kuppeln des Rahmens mit der Vorschub- und Rückholvorrichtung beginnt unmittelbar nach dem Hochsdhwenken des Spannrahmens die Absenkbewegung, wobei dieser Rahmen in dem Gestell eine genaue Führung erhält, so daß während des ganzen Arbeitsprozesses die Lage der Brenner und der Abschreckvorriahtungen gleichbleibt.
  • Eine weitere Verbesserung der Erfindung besteht darin, daß der Spannrahmen zwischen oberhalb der Brenner angeordneten Lagerelementen schwenkbar abgestützt und nach dem Einschwenken in das Führungsgestell in diesen Lagerelementen längs verschieblich geführt ist. Die Lager- und Führungselemente bleiben somit stets oberhalb der Erwärmungs- und Abschreckungszone.
  • Beim Härten von Gegenständen, z. B. Zahnrädern, Linealen od. dgl., welche nur geringe Abmessungen besitzen, hat man vorgeschlagen, diese Gegenstände zwischen zwei Druckplatten einzuspannen oder aber-beispielsweise bei Linealendiese fest auf eine zu erhitzende Platte mittels Schrauben aufzuklemmen. Auf diese Weise ist es nicht möglich, dünne Bleche solcher Abmessungen gleichmäßig und spannungsfrei zu härten, wie sie beispielsweise bei Fördererschüssen, Rutschen od. dgl. benötigt werden.
  • Gemäß einem weiteren, ebenfalls vorbekannten Vorschlag sollen die Messer eines mit rotierendem Messerträger ausgerüsteten Rasenmähers durch Axialbewegung an einer Wärmequelle vorbeigeführt und anschließend in einen mit Flüssigkeit gefüllten Behälter eingetaucht werden. Bei dieser bekannten Vorrichtung ,handelt es sich wiederum nur um die Erwärmung verhältnismäßig kleinflächiger Abschnitte solcher Körper, bei denen geringfügige Verwerfungen unbedeutend sind, und andererseits praktisch nicht in einem nennenswerten Maß auftreten können.
  • Bei der Härtung von Stahlbändern im Durchlaufverfahren ist es ferner bekannt, das auf Härtetemperatur erhitzte Band während des Abschrekkens zwischen mit Durchbrechungen versehenen Backen zu führen, um auf diese Weise Verziehungen zu vermeiden. Abgesehen davon, daß ein Härten von Blechschüssen begrenzter Länge voraussetzen würde, daß diese Bleche auf der gesamten Oberfläche beiderseits zwischen den Backen eingespannt werden, und zwar sowohl während der Erhitzung als auch während des nachfolgenden Absehreckungsvorganges, ist aber eine gleichmäßige Durchhärtung der Bleche gerade dadurch erschwert, daß diese durch die Backen in größerer Flächenausdehnung abgedeckt sind, so daß ein befriedigendes Ergebnis gerade beim Härten solcher Kutschenbleche mit diesem Verfahren nicht erzielbar ist.
  • Dieser gleiche Nachteil ihaftet auch einem nicht zum Stande der Technik gehörenden älteren Vorschlag an, gemäß welchem aus Bändern hergestellte Profilstäbe zum Härten, Vergüten und Biegen im Durchlaufverfahren, und zwar während des Erhitzens und Abschreckens, allseitig umfaßt und geführt, nicht dagegen - worauf es gemäß der Erkenntnis der Erfindung maßgeblich ankommt -allseitig gespannt werden.
  • In der Zeichnung sind das Verfahren und die Vorrichtung nach der Erfindung schematisch veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt die Vorrichtung in Ansicht; Fig. 2 ist eine Seitenansicht zu Fig. i.
  • Das besonders in Fig.2 erkennbare Rutschenblech i, welches beispielsweise eine Stärke von 3 min besitzt, wird in dem Rahmen 2 mindestens an den Längsseiten durch eine größere Anzahl nicht dargestellter Klemmvorrichtungen festgespannt. Die Klemmvorrichtungen sind in möglichst geringem Abstand voneinander vorgesehen. Dieser Rahmen :2 ist um die Lagerelemente 3, z. B. Rollen, schwenkbar gelagert, derart, daß er aus der zur Befestigung sowie zum Abnehmen des Bleches i dienenden waagerechten Stellung in eine senkrechte Lage geschwenkt werden kann. In dieser senkrechten Stellung führt sich der Rahmen in dem Gestell q., welchem seitlich eine Vorschub- und Rück holvorrichtung 5 zugeordnet ist, die von dem Antrieb 6 kontinuierlich, und zwar beim Hingang langsam, jedoch beim Rückgang verhältnismäßig schnell bewegt wird. Der Rahmen 2 besitzt an seinem äußeren Ende eine Kupplungsvorrichtung 7, welche sich beim Hochsdhwenken in einen entspreehenden Teil der Vorsahubvorrichtung 5 einhängt. Oberhalb bzw. seitlich der Lagerelemente 3 ist eine weitere Führung ß vorgesehen, in welcher sich der Rahmen mittels eines Zapfens oder einer Rolle 9 führt. Diese Führung 8 verhindert eine Axialverschiebung des Rahmens 2 während der Schwenkbewegung, zumal die Elemente 3 so angeordnet sind, daß bei der Verschiebung des Rahmens 2 durch die Vorschub- und Rückholvorrichtung eine Längsbewegung des Rahmens an diesen Elementen 3 vorbei möglich.ist.
  • Unterhalb der Lagerelemente 3 sind in dem Gestell q., und zwar vorzugsweise beidseitig der für den Rahmen :2 vorgesehenen Führung, einstellbare Brenner io vorgesehen. Diese sind so angeordnet, daß eine gleichmäßige, starke Erhitzung des Bleches auf ganzer Breite erfolgt. Diese Brenner können in senkrechter und waagerechter Richtung verstellbar angeordnet sein. Unterhalb der Brenner sind regelbare Brausen i i vorgesehen, welche zur Abschreckung dienen. Auch diese Brausen sind so angeordnet, daß das Abschrecken gleichmäßig, etwa auf einer Linie und auf ganzer Breite des Bleches erfolgt. An Stelle dieser Brausen kann der unterhalb des Gestells 4 vorgesehene schachtartige Behälter 12 mit einer Härteflüssigkeit gefüllt sein, so daß das Abschrecken durch Eintauchen erfolgt. Durch eine nicht dargestellte Umlaufkühlung oder durch andere geeignete Maßnahmen kann die Temperatur des Abschreckmittels möglichst gleichmäßig gehalten werden. Es wäre auch denkbar, die Brausen gemeinsam mit dem mit Flüssigkeit gefüllten Sehacht zu verwenden, jedoch wird in der Regel das eine oder das andere, zweckmäßiger aber das letztere Mittel genügen.
  • Bei Erreichen der untersten Endstellung schaltet der Antrieb 6 selbsttätig von dem langsamen Vorschub auf eine schnelle Rückwärtsbewegung um, so daß der Spannrahmen 2 mitsamt dem Blech in kurzer Zeit seine oberste Stellung erreicht, aus welcher das Ausschwenken des Rahmens in die dargestellte horizontale Lage zwecks Auswechselns des gehärteten Bleches gegen ein ungehärtetes Blech erfolgt.
  • Für die Durchführung des Verfahrens ist es wichtig, daß das Blech richtig und fest in den Rahmen 2 eingespannt wird und daß eine entsprechende Einstellung der Brenner und Brausen bzw. die Höhe des Flüssigkeitsniveaus sowie die geeignetste Vorschubgeschwindigkeit des Rahmens 2 gewählt wird. Es ist auch denkbar, ebene Bleche, d. h. Blechplatten entsprechender Größe, in der Vorrichtung nach der Erfindung zu härten, und es können auch Blechstärken gewählt werden, welche etwas unterhalb, jedoch auch oberhalb der erwähnten 3 mm liegen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Härten von vorzugsweise profilierten dünnen Blechen, insbesondere von Schüssen für Rinnen, Rutschen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das Blech in einem Rahmen fest eingespannt und mit diesem Rahmen in schräger oder vorzugsweise vertikaler Richtung langsam an Härtebrennern vorbei abgesenkt wird, welchen Abschreckvorrichtungen nachgeschaltet sind.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwärtsbewegung des Rahmens (2) im Schnellgang erfolgt.
  3. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein als Träger des zu härtenden Bleches (i) dienender Spannrahmen (2) in einem vorzugsweise senkrecht angeordneten, nahe dem unteren Ende mit Härtebrennern und Absehreckvorrichtungen ausgerüsteten Gestell (4) längs verschiebbar und in zurückgezogener Stellung gegenüber diesem Führungsgestell etwa in die waagerechte Lage schwenkbar ist. .
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Führungsgestell (4.) zur Steuerung der Bewegungen des Spannrahmens (2) eine Vorschub- und Schnellgang-Rückholvorrichtung (5, 6) zugeordnet ist, mit welcher der Spannrahmen beim Einschwenken in den Führungsrahmen (4) zweckmäßig selbsttätig gekuppelt wird.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4,' dadurch gekennzeichnet, daß der Spannrahmen.(2) zwischen oberhalb der Brenner (io) angeordneten Lagerelementen (3) schwenkbar abgestützt und nach dem Einschwenken in das Führungsgestell (4) an diesen Lagerelementen längs verschieblich geführt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsgestell (4) senkrecht oberhalb .eines schachtartigen Behälters (12) angeordnet ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Brenner (io) und Brausen (i i) regelbar und gegebenenfalls in senkrechter und waagerechter Richtung verstellbar angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 61g 835. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patente Nr. 886 00ß, 914 862.
DEF783A 1950-02-07 1950-02-07 Verfahren und Vorrichtung zum Haerten von vorzugsweise profilierten duennen Blechen Expired DE970987C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE619835C (de) * 1935-01-03 1935-10-09 Matthias Ludwig Verfahren zum gleichmaessigen Abkuehlen von Metallbaendern
DE886005C (de) * 1943-02-25 1953-08-10 Westfalenhuette Dortmund Ag Verfahren zum Haerten von Metallbaendern
DE914862C (de) * 1942-12-29 1954-08-09 Hohenlimburger Walzwerke Ag Durchlaufverfahren und Vorrichtung zum Haerten, Vergueten und Biegen von Profilstaeben

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE886005C (de) * 1943-02-25 1953-08-10 Westfalenhuette Dortmund Ag Verfahren zum Haerten von Metallbaendern

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