DE970797C - Verwendung von Thomasstahl als Werkstoff fuer die Herstellung von feuergeschweissten leichten Stahlflaschen - Google Patents

Verwendung von Thomasstahl als Werkstoff fuer die Herstellung von feuergeschweissten leichten Stahlflaschen

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DE970797C
DE970797C DER11382A DER0011382A DE970797C DE 970797 C DE970797 C DE 970797C DE R11382 A DER11382 A DE R11382A DE R0011382 A DER0011382 A DE R0011382A DE 970797 C DE970797 C DE 970797C
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Germany
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thomasstahl
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DER11382A
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English (en)
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Dr-Ing Ewald Baerlecken
Dr-Ing Werner Scheurer
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Phoenix Rheinrohr AG
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Phoenix Rheinrohr AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C38/00Ferrous alloys, e.g. steel alloys
    • C22C38/06Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing aluminium

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Treatment Of Steel In Its Molten State (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)

Description

Für mechanisch hochbelastete Teile werden aus Gründen der Wirtschaftlichkeit Stähle mit möglichst hoher Streckgrenze verwendet. Eine Erhöhung der Streckgrenze wird bekanntlich erreicht durch Steigerung des Kohlenstoft'gehaltes oder Zugabe von geeigneten Legierungselementen. Um solche Stähle mit hoher Streckgrenzenlage durch Schweißen miteinander zu verbinden, bedient man sich im allgemeinen der Autogen- oder Elektroschweißung. Die Feuerschweißung als das älteste Schweißverfahren überhaupt wird kaum noch angewendet, da die Schweißart metallurgische Voraussetzungen an den Stahl stellt, die mit einer gleichzeitigen hohen Streckgrenzenlage kaum vereinbar sind.
Bei der Herstellung von auf Innendruck beanspruchten Stahlflaschen, die z. B. zur Förderung und Speicherung von Sauerstoff, Wasserstoff, Stickstoff oder anderen permamenten Gasen benutzt werden, ist aber eine Feuerschweißung nur schlecht zu umgehen. Zur Herstellung des Bodens werden nahtlose Rohre im Gesenk zugekümpelt und in einem zweiten Arbeitsgang nach Erwärmung auf Schweißhitze unter einem Fallhammer verschweißt. Diese Feuerschweißung macht bei Werkstoffen für Leichtstahlflaschen mit z. B. Mindeststreckgrenzenwerten von 38 kg/mm2 große Schwierigkeiten, da zur Einhaltung der Festigkeitswerte Stähle mit 0,38 bis 0,44 % Kohlenstoff und o,8 bis i,o°/0 Mangan verwendet werden müssen. Die Bodenschweiße an Flaschen aus solchen Stählen zeigen daher nicht selten unverschweißte Trennstellen, die großen Ausschuß verursachen und immer eine Gefahrenstelle darstellen. Die üblicherweise für Niederdruckflaschen benutzten weichen SM-Stähle sind für die Herstellung von leichten Hochdruck-Stahlflaschen
ungeeignet. Thomasstahl wurde bisher für Stahlflaschen nicht verwendet.
Erfindungsgemäß wird als Werkstoff für die Herstellung von feuergeschweißten leichten. Stahlflaschen Thomasstahl verwendet, der nach dem Fertigblasen mit Roheisen oder Spiegeleisen vordesoxydiert und anschließend in der Reihenfolge Mangan, Silizium, Aluminium fertigdesoxydiert ist, wobei die Gehalte an Phosphor, Stickstoff, Schwefel und Silizium in üblicher Höhe liegen. Der Aluminiumgehalt ist so bemessen, daß der Gesamtaluminiumgehalt größer als 0,02% ist, wobei ferner der Kohlenstoffgehalt kleiner als 0,2Q0I0, vorzugsweise 0,08 bis 0,15%, der Mangangehalt weniger als 0,8, vorzugsweise 0,35 bis 0,6 % beträgt. Der Aluminiumgehalt soll im allgemeinen etwa 0,06% nicht übersteigen. Derartige Flaschen sind nach dem Feuerschweißen völlig einwandfrei und besitzen alle für hochdrucktragende leichte Stahlflaschen geforderten Eigenschaften.
Ein Vergleich des üblichen SM-Stahles mit einem gemäß der Erfindung zu verwendenden Thomasstahl:
SM-Flaschenstahl Thomasstahl
C 0,40 %
0,90 %
0,28 %
0,038%
0,022%
0,020%
41,0 kg/mm2
63,2 kg/mm2
22,0%
0,13 %
o,53 %
0,17 %
0,060%
0,028%
0,030%
41,2 kg/mm2
51,2 kg/mm2
27.57ο
Mn
Si
P
S
Al
OS
oB
Dehnung
Die Bestimmung der Festigkeitseigenschaften geschah bei beiden Stählen nach einer normalisierenden Wärmebehandlung.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verwendung von Thomasstahl, der nach dem Fertigblasen mit Roheisen oder Spiegeleisen vordesoxydiert und anschließend in der Reihenfolge Mangan, Silizium und Aluminium fertigdesoxydiert worden ist, wobei die Gehalte an Phosphor, Stickstoff, Schwefel und Silizium in üblicher Höhe liegen, der Aluminiumgehalt so bemessen ist, daß der Gesamt-Aluminiumgehalt größer als 0,02 %, wobei ferner der Kohlenstoffgehalt kleiner als 0,2%, vorzugsweise 0,08 bis 0,15 % und der Mangangehalt kleiner als 0,8 % ist und vorzugsweise 0,35 bis 0,6 % ist, als Werkstoff für die Herstellung von feuergeschweißten leichten Stahlflaschen.
    55 In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentanmeldungen ρ 12765 VI/i8d (bekanntgemacht am 20. 7. 1950), ρ 12769 VI/i8b (bekanntgemacht am 7. 9.1950), R 7735 VI/i8c (bekanntgemacht am 4. 12. 1952), St 1016 VI/i8d bekanntgemacht am 13. 3. 1952), P 1741 VI/i8b (bekanntgemacht am 20. 9.1951);
    »Werkstoff-Handbuch Stahl und Eisen«, 2. Auflage, Blatt H11-5;
    Buch von K. Eichel »Das basische Windfrischverfahren«, 1952 S. 213, 216, 219, 223, 230;
    Zeitschrift »Stahl und Eisen«, 1941, S. 130;
    Druckgasverordnung, 1948, S. 28/29.
    iOS 645/57 10·. 5«,
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