DE970358C - Verfahren zum Abschrecken von langen starkwandigen Hohlkoerpern - Google Patents

Verfahren zum Abschrecken von langen starkwandigen Hohlkoerpern

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DE970358C
DE970358C DEB16027A DEB0016027A DE970358C DE 970358 C DE970358 C DE 970358C DE B16027 A DEB16027 A DE B16027A DE B0016027 A DEB0016027 A DE B0016027A DE 970358 C DE970358 C DE 970358C
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DE
Germany
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hollow bodies
cooling liquid
thick
walled hollow
quenching
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Expired
Application number
DEB16027A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Bahlinger
Walter Olmesdahl
Dipl-Ing Willy Raeithel
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BASF SE
Original Assignee
BASF SE
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/08Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for tubular bodies or pipes
    • C21D9/085Cooling or quenching

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
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  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heat Treatments In General, Especially Conveying And Cooling (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)

Description

  • Die Abschreckung zu vergütender Teile in Öl wird weitgehend angewendet, da dabei eine außerordentliche Gleichmäßigkeit des Gefüges, eine große Genauigkeit der vorgeschriebenen Festigkeitswerte und eine hohe Kerbzähigkeit erreicht werden kann. Hierbei werden die entsprechend erhitzten Teile in der Regel in ein Ölbad getaucht. Wenn es sich aber bei den zu vergütenden Werkstücken um lange Hohlkörper, insbesondere Rohre handelt, tritt hierbei meist ein Verziehen ein. Man hat daher Einrichtungen geschaffen, die es ermöglichen, diese sperrigen Werkstücke hängend in ein Vertikalbad einzutauchen. Hierzu sind aber nicht nur eine große Höhe des Ölbades und des Werkstättenbaues-erforderlich, sondern auch Krane, die eine ausreichend hohe Senkgeschwindigkeit aufweisen, um Ölbrände möglichst zu vermeiden. Hierbei bereiten die Aufhängevorrichtungen während des - Erhitzungsvorganges gewisse Schwierigkeiten.-Bekannt ist auch die Zähehärtung von in einem Ofen aufgehängten Geschützrohren, indem man den Lauf des unter gleichzeitiger Aufkohlung erhitzten Rohres der plötzlichen Einwirkung von unter Druck eingebrachtem Öl oder einem anderen Kühlmittel aussetzt.
  • Es wurde nun gefunden, daß sich die Abschrekkung langer starkwandiger Hohlkörper durch vollständiges Ausfüllen des gesamten Innenraumes mit einer strömenden Kühlflüssigkeit in einfacher Weise durchführen läßt, wenn man- die Kühlflüssigkeit durch die horizontal gelagerten Hohlkörper leitet. Durch Änderung der Flüssigkeitstemperatur und der Flüssigkeitsgeschwindigkeit kann hierbei die Abschreckgeschwindigkeit in bekannterWeise weitgehend den jeweiligen Anforderungen angepaßt werden. Auch bei sehr längen Rohren kann durch Steigerung der Flüssigkeitsgeschwindigkeit eine über die ganze Länge gleichmäßige Behandlung bei geringstem Verzug erzielt werden. Auch auf der Außenseite des Körpers etwa angebrachte Rippen oder sonstige Vorsprünge, die beim Tauchvorgang stören, bereiten bei diesem Verfahren keine Schwierigkeiten. Der zu behandelnde Hohlkörper wird dabei zweckmäßig mit einem aus dem Glühofen herausragenden Anschluß für die Kühlflüssigkeit versehen, so daß nach Abfahren der Ofenhauben sofort ohne Abtransport des glühenden Hohlkörpers der Abschreckvorgang beginnen kann. Die Einrichtung zum Abschrecken langer starkwandiger Hohlkörper kann beispielsweise, wie es in der Zeichnung schematisch dargestellt ist, ausgeführt sein.
  • Ein Rippenrohr a von beispielsweise 15 m Länge aus legiertem Werkstoff wird in horizontaler-Lage auf dem Herd eines Glühofens b aufgebaut und mit aus dem Ofen herausragenden Anschlüssen c und d für die Kühlflüssigkeit versehen. Nach der Erwärmung auf beispielsweise 1050 ° C und einer hinreichenden Haltezeit wird die Ofenhaube e weggefahren und die Pumpe f angestellt. Die Kühl -flüssigkeit strömt mit der gewünschten, dem Abkühlungsvorgang angepaßtenGeschwindigkeit durch das Rippenrohr und fließt in den Sammelbehälter g ab. Von dort wird die Kühlflüssigkeit über einen Rückkühler h der Pumpe wieder zugeführt. Es ist ohne weiteres möglich, die Verbindung zwischen dem erhitzton Körper und der Flüssigkeitspumpe auch erst nach dem Abfahren der Haube herzustellen. In vielen Fällen ist es erwünscht, den abzukühlenden Hohlkörper gleichzeitig auch von außen mittels gegebenenfalls strömender sauerstoffarmer oder -freier Gase, insbesondere Luft, zu schützen und gegebenenfalls abzukühlen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Abschrecken von langen starkwandigen Hohlkörpern durch vollständiges Ausfüllen des gesamten Innenraumes mit einer strömenden Kühlflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlflüssigkeit durch die hori -zontal gelagerten Hohlkörper geleitet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig die Außenseite des Hohlkörpers mittels gegebenenfalls strömender, sauerstoffarmer oder sauerstofffreier Gase geschützt und gegebenenfalls gekühlt wird.
  3. 3. Verfahren nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Hohlkörpern mit großem Strömungswiderstand die Kühlflüssigkeit abwechselnd von beiden Seiten hindurchgeführt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 300053, 656830, 657 122, 48 5o6, 50 758.
DEB16027A 1951-07-26 1951-07-26 Verfahren zum Abschrecken von langen starkwandigen Hohlkoerpern Expired DE970358C (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE50758C (de) * M. KRAMER in Berlin N., Chausseestr. 1 Verfahren zum Härten der Innenseite von Stahlröhren mit geringer lichter Weite
DE48506C (de) * H. ST. MAXIM in London, England Einrichtung zum Härten von Geschützröhren
DE300053C (de) *
DE657122C (de) * 1935-02-08 1938-02-24 Franz Bark Vorrichtung zum gleichmaessigen Abkuehlen und Haerten von Rohrkruemmern und aehnlichen Hohlkoerpern
DE656830C (de) * 1938-04-14 Franz Bark Vorrichtung zum Haerten der Innenwandung von Rohren und aehnlichen Hohlkoerpern

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE50758C (de) * M. KRAMER in Berlin N., Chausseestr. 1 Verfahren zum Härten der Innenseite von Stahlröhren mit geringer lichter Weite
DE48506C (de) * H. ST. MAXIM in London, England Einrichtung zum Härten von Geschützröhren
DE300053C (de) *
DE656830C (de) * 1938-04-14 Franz Bark Vorrichtung zum Haerten der Innenwandung von Rohren und aehnlichen Hohlkoerpern
DE657122C (de) * 1935-02-08 1938-02-24 Franz Bark Vorrichtung zum gleichmaessigen Abkuehlen und Haerten von Rohrkruemmern und aehnlichen Hohlkoerpern

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