DE970094C - Reibkoerper fuer Reibwalzen- oder Walzenbarrenmaschinen - Google Patents
Reibkoerper fuer Reibwalzen- oder WalzenbarrenmaschinenInfo
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- DE970094C DE970094C DED7466A DED0007466A DE970094C DE 970094 C DE970094 C DE 970094C DE D7466 A DED7466 A DE D7466A DE D0007466 A DED0007466 A DE D0007466A DE 970094 C DE970094 C DE 970094C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C4/00—Crushing or disintegrating by roller mills
- B02C4/28—Details
- B02C4/30—Shape or construction of rollers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
Description
- Reibkörper für Reibwalzen- oder Walzenbarrenmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf einen Reibkörper für Reibwalzen- oder Walzenbarrenmaschinen zum Verreiben von Farben, Cremes, Salben oder sonstigen Stoffen in flüssiger bis pastöser Form. Hierbei kennt man Einwalzenbarrenmaschinen und Mehrwalzenmaschinen mit oder ohne Reibbarren. Die Walzen für diese Maschinen bestehen im allgemeinen aus Hartguß. Solche Walzen sind in vielen Fällen nicht brauchbar; denn für die Wahl des Walzenwerkstoffes ist zunächst die chemische Beschaffenheit des Mahlgutes bestimmend. Die Walze oder die Walzen müssen indifferent sein gegenüber dem Mahlgut. Außerdem spielt die Viskosität, d. h. der Grad der Dünnflüssigkeit oder Zähflüssigkeit, die Kohäsion, d. h. die innere Bindekraft des flüssigen bis pastösen Stoffes, und schließlich die Adhäsion, d. h. die Haftfähigkeit des- flüssigen oder pastösen Mahlgutes auf der Oberfläche des festen Walzenkörpers, eine ausschlaggebende Rolle für die Eignung der Walze.
- Man kennt für Maschinen der hier in Betracht kommenden Art auch Walzen aus Porzellan, Porphyr und Steatit. Walzen aus diesen Stoffen sind jedoch gegen mechanische Beanspruchungen sehr empfindlich.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Reibkörper für die hier in Betracht kommenden Walzen-oder Walzenbarrenmaschinen zu schaffen, deren Oberfläche weitgehend indifferent ist gegenüber den zu verarbeitenden Stoffen und die gewünschte Griffigkeit aufweist. Mit diesen Eigenschaften soll aber die weitere Bedingung erfüllt werden, daß die Walzen eine erhebliche Oberflächenhärte aufweisen, um einem übermäßigen Verschleiß der Walze vorzubeugen.
- Eingehende Versuche haben nun ergeben, daß diese Voraussetzungen in hervorragendem Maße dann gegeben sind, wenn gemäß der Erfindung die Reibwalzen oder die gegen einen Barren arbeitende Walze aus einer härtbaren Kunststoffmasse mit feinverteilten Füllstoffen, wie Porzellanpulver, Korundpulver, Gesteinsmehl, Siliziumcarbidod. dgl., in der Größenordnung von 7o bis 8o °/o der Gesamtmasse besteht.
- Diese Kunststoffwalzen weisen ein gleichmäßiges dichtes und praktisch porenfreies Gefüge auf. Die der Kunststoffmasse beigefügten Füllstoffe, die in feinster Verteilung sich innerhalb der Kunststoffmasse befinden, üben die Eigenschaften von Schleifmehlen aus. Die erfindungsgemäß für die Walzen vorgeschlagenen Werkstoffe sind auch korrosionsbeständig, also chemisch widerstandsfähig und, worauf es besonders ankommt, den auftretenden mechanischen Beanspruchungen in besonders hohem Maße gewachsen.
- Bei Walzenbarrenmaschinen kann es sich bei entsprechenden Anwendungsfällen auch empfehlen, den oder die Barren ebenfalls aus einer härtbaren Kunststoffmasse mit entsprechenden feinverteilten Füllstoffen herzustellen. Hierbei ist, was an sich bekannt ist, die Oberflächenhärte des oder der Barren geringer als die der Walze. Die Oberflächenhärte ist hierbei abhängig von der Art der verwendeten Kunststoffmasse und dem mengenmäßigen Zusatz der hinzugefügten, feinverteilten Füllstoffe.
- Zum Stand der Technik sei noch darauf hingewiesen, daß man bei Farbwerken von Druckmaschinen bereits Gummiwalzen durch Kunststoffwalzen ersetzt hat. Bei Walzenreibmaschinen der hier in Betracht kommenden Art kommen Gummiwalzen überhaupt nicht in Betracht. Die Arbeitsvorgänge bei diesen Walzenreibmaschinen sind völlig abweichend von denen, die bei Farbwerken. von Druckmaschinen auftreten. Deshalb hat die technische Entwicklung bei solchen Druckmaschinenfarbwerken auch keinen Einfluß gehabt auf die Fortentwicklung der Maschinen, auf die die Erfindung sich bezieht.
- Bei Schleifscheiben ist man schon seit Jahrzehnten dazu übergegangen, neben einer keramischen Bindung der harten Schleifkörner auch Kunststoffe für diesen Zweck zu verwenden. Zwischen Schleifmaschinen und Walzenreibmaschinen der hier in Betracht kommenden Art besteht jedoch ein grundsätzlicher Unterschied insoweit, als Schleifscheiben nie zu zweit - oder im Zusammenwirken mit einer Barre - unter Bildung eines Mahlspaltes gegeneinander arbeiten. Schleifscheiben arbeiten vielmehr einzeln gegen den zu bearbeitenden Gegenstand. Das ist auch nicht anders, wenn es sich bei dem Schleifvorgang statt um einen Bearbeitungsvorgang um eine Verarbeitung handelt, wie bei der Herstellung von Holzschliff.
- Eine keramische Bindung harter Schleifkörner kennt man allerdings auch seit sehr langer Zeit bei 1 ahlsteinen, die vorwiegend für körniges Gut, wie Getreide, verwendet werden. Obwohl Kunststoff-Schleifscheiben seit langem bekannt sind, hat man für die genannten Mahlsteine eine Kunststoffbindung nicht übernommen.
- Zum Verreiben von Farben auf Walzenreil)-maschinen hat man keramisch gebundene Schleifkörner überhaupt noch nicht verwendet. An künstlichen Werkstoffen verwendete man vielmehr bisher praktisch nur Porzellan und Steatit.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Reibkörper für Reibwalzen- oder Walzenbarrenmaschinen zum Verreiben von Farben, Cremes, Salben und sonstigen Stoffen in flüssiger bis pastöser Form, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibwalze oder die gegen einen Barren arbeitende Walze aus einer härtbaren Kunststoffmasse mit feinverteilten Füllstoffen, wie Porzellanpulver, Gesteinsmehl, Siliziumcarbid, Korundpulver od. dgl., in der Größenordnung von 7o bis 8o °/o der Gesamtmasse besteht.
- 2. Reibkörper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Barren aus dem gleichen oder ähnlichen Werkstoff bestehen wie die Walze, wobei jedoch, in an sich bekannter Weise, die Oberflächenhärte des oder der Barren eine geringere ist als die der Walze. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 730 196, 7q.2 329, 662 638, 24q.281; USA.-Patentschriften Nr. 1616 531, 2 253 6o8, 2 262 733; Werbeschrift »Schleifscheiben« der . Fa. MSO Maschinen- und Schleifmittelwerke A. G., Offenbach, S. 24, 30, 51, 52.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED7466A DE970094C (de) | 1950-12-03 | 1950-12-03 | Reibkoerper fuer Reibwalzen- oder Walzenbarrenmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED7466A DE970094C (de) | 1950-12-03 | 1950-12-03 | Reibkoerper fuer Reibwalzen- oder Walzenbarrenmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE970094C true DE970094C (de) | 1958-08-21 |
Family
ID=7032137
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED7466A Expired DE970094C (de) | 1950-12-03 | 1950-12-03 | Reibkoerper fuer Reibwalzen- oder Walzenbarrenmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE970094C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1234500B (de) * | 1945-10-26 | 1967-02-16 | British Titan Products | Ruehrwerksmuehle |
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-
1950
- 1950-12-03 DE DED7466A patent/DE970094C/de not_active Expired
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