DE966740C - Muellfahrzeug mit Motorantrieb - Google Patents

Muellfahrzeug mit Motorantrieb

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Publication number
DE966740C
DE966740C DES38544A DES0038544A DE966740C DE 966740 C DE966740 C DE 966740C DE S38544 A DES38544 A DE S38544A DE S0038544 A DES0038544 A DE S0038544A DE 966740 C DE966740 C DE 966740C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
garbage
cab
garbage truck
motor
underside
Prior art date
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Expired
Application number
DES38544A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Cambeis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRIED KRUPP MOTOREN und KRAFTW
Original Assignee
FRIED KRUPP MOTOREN und KRAFTW
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRIED KRUPP MOTOREN und KRAFTW filed Critical FRIED KRUPP MOTOREN und KRAFTW
Priority to DES38544A priority Critical patent/DE966740C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE966740C publication Critical patent/DE966740C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F3/00Vehicles particularly adapted for collecting refuse
    • B65F3/14Vehicles particularly adapted for collecting refuse with devices for charging, distributing or compressing refuse in the interior of the tank of a refuse vehicle
    • B65F3/22Vehicles particularly adapted for collecting refuse with devices for charging, distributing or compressing refuse in the interior of the tank of a refuse vehicle with screw conveyors, rotary tanks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuse-Collection Vehicles (AREA)

Description

  • Müllfahrzeug mit Motorantrieb Die Erfindung bezieht sich auf ein Müllfahrzeug mit Motorantrieb, insbesondere auf ein Müllfahrzeug mit einer auf der Rückseite des Müllbehälters angeordneten Aufgabevorrichtung und einer von dieser in den Müllbehälter hineinfördernden Förd'ereinrichtung.
  • Bei den bekannten Müllfahrzeugen ist der Müllhehälter nach Art eines Lastwagenaufbaues hinter dem Fahrerhaus auf dem Fahrzeugrahmen angebracht. Auch der Antrieb dieser Fahrzeuge erfolgt entsprechend den Vorbildern aus dem Lastwagenbau durch einen Frontmotor über eine unterhalb des Müllbehälters zum Ausgleichsgetriebe führende Gelenkwelle durch die Hinterräder. Die Art des Aufbaues und des Antriebs dieser Fahrzeuge weist jedoch Mängel auf, die bisher noch nicht überwunden werden konnten. Beispielsweise ist es erforderlich, den Müllbehälter zum Entleeren durch eine besondere, meist hydraulisch betätigte Einrichtung zu kippen. Das Entleeren durch Kippen erfordert aber einen gewissen Zeitaufwand, da der Fahrer zunächst anhalten und den Kippvorgang durch Betätigung der Kippeinrichtung einleiten muß. Auch ist in manchen Fällen das Abwerfen des Mülls auf eine Stelle beim Kippen nicht erwünscht.
  • Die Erfindung bezweckt, die Mängel der bekannten Müllfahrzeuge zu beseitigen. Sie besteht darin, daß der Müllbehälter vorzugsweise gemeinsam mit dem Fahrerhaus als selbsttragender, einen besonderen Fahrzeugrahmen ersetzender Fahrzeugteil ausgebildet ist, an dessen Unterseite zur Entleerung zwecltmäßig durch Klappen verschlossene Entladeöffnungen vorgesehen sind, wobei der vor oder unter dem Fahrerhaus angeordnete Antriebsmotor die Vorderräder des Fahrzeugs antreibt.
  • Hierbei werden in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die auf der Unterseite des Müllbehälters angeordneten Entladeöffnungen vom Fahrerhaus aus durch mechanische, pneumatische und/oder hydraulische Mittel geöffnet oder geschlossen.
  • Es hat sich zwar schon im Personenkraftwagenbau in manchen Fällen als zweckmäßig erwiesen, an Stelle einer auf ein Fahrgestell aufgesetzten Karosserie einen selbsttragenden Fahrzeugaufbau zu verwenden. Die Anwendung von Erkenntnissen, die auf dem Gebiet des Personenkraftwagenbaues gewonnen worden sind, erschienen jedoch der Fachwelt bisher nicht geeignet und zu abseitig, um sie auch auf das Gebiet des Baues großer Lastfahrzeuge, insbesondere auf das Gebiet des Müllfahrzeugbaues, auf dem ganz andere Verhältnisse vorliegen, zu übertragen. Die bisher bekanntgewordenen Vorschläge, Anhänger oder Kraftfahrzeuge mit einem selbsttragenden Aufbau zur Aufnahme von Lasten auszubilden, beziehen sich lediglich auf Spezialfahrzeuge, bei denen entweder eine Unterteilung des Lastraumes erfolgt, wobei der eine gleichzeitig der Versteifung dienende Teil rohrförmig ausgebildet ist, auf dem dann der übrige Wagenkasten befestigt ist, oder aber bei denen Motor und Fahrersitz über dem Nutzraum angeordnet sind. Diese Fahrzeuge eignen sich jedoch nicht dazu, als Müllfahrzeuge verwendet zu werden.
  • Die großen Vorteile, die die erfindungsgemäß ausgebildeten Fahrzeuge gegenüber den bisher verwendeten Fahrzeugen aufweisen, sind dadurch gegeben, daß infolge der Verwendung des Frontantriebes an Stelle des bisher üblichen Hinterachsantriebes die unterhalb des Müllbehälters zur Hinterachse verlaufende Antriebswelle entfällt und somit ein Kippen des Müllbehälters zum Entladen nicht mehr erforderlich ist. Da auf der Unterseite des Müllbehälters durch Klappen verschlossene Entladeöffnungen vorgesehen sind, ergibt sich die Möglichkeit einer sehr einfachen Entladung.
  • Weiterhin kann aber infolge des Fortfalls der Kippeinrichtung auch auf einen Rahmen verzichtet werden und der Müllbehälter vorzugsweise unter Einbeziehung des Fahrerhauses als selbsttragender Aufbau ausgebildet werden. Die Entlademöglichkeit nach unten bringt insbesondere bei einer mechanischen, hydraulischen und/oder pneumatischen Betätigung vom Fahrerhaus aus einen erheblichen Zeitgewinn, wobei die bisher häufig beim Entladen entstehenden Schwierigkeiten nicht mehr auftreten können, da durch den Frontantrieb die Hinterräder selbst bei ungünstigen Verhältnissen ohne weiteres über den entladenen Müll hinweggezogen werden, während beim Antrieb der Hinterräder sich diese in den lose aufgeschichteten Müll eingraben würden. Schließlich kann aber auch der Inhalt des Müllbehälters über eine größere Fläche verteilt werden, wenn nämlich das Öffnen der Entladeklappen während der Fahrt geschieht, ohne daß der Fahrer anhalten und den Müllbehälter von Hand öffnen muß. Der hierdurch erzielte Zeitgewinn ergibt die Möglichkeit, mehrere zusätzliche Fahrten am Tage durchzuführen.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ein Müllwagen mit einem selbsttragenden Aufbau dargestellt, und zwar zeigt Fig. I den Müllwagen in seitlicher Ansicht und Fig. 2 einen Schnitt durch den Müllbehälter nach der Linie II-II in Fig; I.
  • Das Fahrerhaus I und der Müllbehälter 2 des Fahrzeuges sind als selbsttragende und ein besonderes Fahrzeuggestell ersetzende Baueinheit ausgebildet. Auf der Rückseite des Müllbehälters ist in bekannter Weise eine Aufgabevorrichtung 3 angebracht, in der eine als Förderschnecke ausgebildete Fördereinrichtung 4 angeordnet ist, die sich quer durch den Müllbehälter 2 erstreckt und die das aufgegebene Gut in dessen Innenraum fördert. Die Förderschnecke wird über ein Zwischengetriebe 5 und eine Zwischenwelle 6 vom Antriebsmotor 7 aus angetrieben. Der vor dem Fahrerhaus gelegene Antriebsmotor 7 treibt über ein Getriebe 8 die Vorderräder g des Fahrzeugs an. Auf der Unterseite des Müllbehälters sind Klappen IO angeordnet, die zum Entleeren des Müllbehälters nach unten geöffnet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Müllfahrzeug mit Motorantrieb, insbesondere Müllfahrzeug mit einer auf der Rückseite des Müllbehälters angeordneten Aufgabevorrichtung und einer von dieser in den Müllbehälter hineinfördernden Fördereinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Müllbehälter vorzugsweise gemeinsam mit dem Fahrerhaus als selbsttragender, einen besonderen Fahrzeugrahmen ersetzender Fahrzeugteil ausgebildet ist, an dessen Unterseite zur Entleerung zweckmäßig durch Klappen verschlossene Entladeöffnungen vorgesehen sind, wobei der vor oder unter dem Fahrerhaus angeordnete Antriebsmotor die Vorderräder des Fahrzeugs antreibt.
  2. 2. Müllfahrzeug nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zum Öffnen und Verschließen der auf der Unterseite des Müll behälters (2) angeordneten Entladeöffnungen vom Fahrerhaus (I) aus zu betätigende mechanische, pneumatische und/oder hydraulische Mittel vorgesehen sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 859 564, 582 943, 726370; USA.-Patentschrift Nr. I 852464.
DES38544A 1954-04-04 1954-04-04 Muellfahrzeug mit Motorantrieb Expired DE966740C (de)

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DES38544A DE966740C (de) 1954-04-04 1954-04-04 Muellfahrzeug mit Motorantrieb

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DES38544A DE966740C (de) 1954-04-04 1954-04-04 Muellfahrzeug mit Motorantrieb

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DE966740C true DE966740C (de) 1957-09-26

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ID=7482985

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DE (1) DE966740C (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1852464A (en) * 1931-04-09 1932-04-05 Int Motor Co Movable cab for motor vehicles
DE582943C (de) * 1933-08-25 Louis Renault Kraftfahrzeuganhaenger mit rohrfoermigem, gleichzeitig den Fahrzeugrahmen bildendem Behaelter
DE726370C (de) * 1937-02-20 1942-10-12 Auto Union A G Vorderradantriebsblock fuer Kraftfahrzeuge
DE859564C (de) * 1944-01-23 1952-12-15 Daimler Benz Ag Kraftfahrzeug

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DE582943C (de) * 1933-08-25 Louis Renault Kraftfahrzeuganhaenger mit rohrfoermigem, gleichzeitig den Fahrzeugrahmen bildendem Behaelter
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DE726370C (de) * 1937-02-20 1942-10-12 Auto Union A G Vorderradantriebsblock fuer Kraftfahrzeuge
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