DE966065C - Gaserzeuger zur Erzeugung von Kohlenoxyd und Wasserstoff enthaltenden Gasen aus staubfoermigen Brennstoffen und Verfahren zum Betrieb desselben - Google Patents

Gaserzeuger zur Erzeugung von Kohlenoxyd und Wasserstoff enthaltenden Gasen aus staubfoermigen Brennstoffen und Verfahren zum Betrieb desselben

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Publication number
DE966065C
DE966065C DEK4338D DEK0004338D DE966065C DE 966065 C DE966065 C DE 966065C DE K4338 D DEK4338 D DE K4338D DE K0004338 D DEK0004338 D DE K0004338D DE 966065 C DE966065 C DE 966065C
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DE
Germany
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oxygen
dust
gas generator
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hydrogen
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Expired
Application number
DEK4338D
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English (en)
Inventor
Friedrich Totzek
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Heinrich Koppers GmbH
Original Assignee
Heinrich Koppers GmbH
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Publication date
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Publication of DE966065C publication Critical patent/DE966065C/de
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/46Gasification of granular or pulverulent flues in suspension
    • C10J3/48Apparatus; Plants
    • C10J3/50Fuel charging devices
    • C10J3/506Fuel charging devices for entrained flow gasifiers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Hydrogen, Water And Hydrids (AREA)

Description

  • Gaserzeuger zur Erzeugung von Kohlenoxyd und Wasserstoff enthaltenden Gasen aus staubförmigen Brennstoffen und Verfahren zum Betrieb desselben Das Hauptpatent bezieht sich auf die Erzeugung von Synthesegas aus staubförmigen Brennstoffen durch Vergasung des Brennstaubes mit Sauerstoff oder einem mit Sauerstoff angereicherten Gas in der Schwebe, wobei das Brennstoff-Sauerstoff-Gemisch in einen Reaktionsraum eingeblasen wird, der auf hoher Temperatur gehalten wird und in dem sich die, Reaktionsprodukte der Umsetzung des Brennstaubes mit Sauerstoff und der nicht angegriffene Kohlenstoff mit endotherm reagierenden Vergasungsmitteln, wie Wasserdampf und Kohlensäure, umsetzen.
  • Die Erfindung befaßt sich nun mit der Aufgabe, jegliche exotherme Reaktion zwischen Sauerstoff und Kohlenstoff außerhalb des Gaserzeugers zu verhindern.
  • Bei der Einrichtung gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das zum Einblasen des Brennstaub-Sauerstoff-Gemisches in dem Reaktionsraum dienende, die Reaktionsraumwand durchsetzende Düsenrohr und die sich außen an das Düsenrohr anschließende Mischkammer mit einem von einer Kühlflüssigkeit, beispielsweise Wasser, durchströmten Mantel versehen sind.
  • Es hat sich gezeigt, daß beim Einführen des Brennstaubes mit Sauerstoffgas in die Reaktionskammer zuweilen Staubablagerungen in der Einführungsdüse und der Mischeinrichtung entstehen, die durch Wärmestrahlung aus dem Reaktionsraum derart erhitzt werden, daß der Kohlenstoff mit Sauerstoff in Reaktion tritt. Dadurch, daß gemäß der Erfindung alle Wände, die mit dem Brennstaub innerhalb des Bereiches, wo Sauerstoff anwesend ist, in Berührung kommen, durch Wärmeableitung nach außen auf einer niedrigen Temperatur gehalten werden, werden auch Kohlenstaubablagerungen derart gekühlt, daß ihre Temperatur nicht bis zum Flammpunkt steigen kann. Hierdurch ist die Möglichkeit gegeben, hoch reaktiven Brennstaub ohne Gefahr der Rückzündung in stetiger Arbeitsweise in den auf hoher Temperatur gehaltenen Vergasungsraum einzuführen, und zwar selbst dann, wenn der Staub mit einem so hoch reaktionsfähigen Medium verblasen wird, wie es reiner Sauerstoff oder mit Sauerstoff angereicherte Luft darstellt.
  • Zur Unterstützung der Wirkung der Kühlung wird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung dem der gekühlten Mischkammer zugeführten Brennstaub ständig eine gewisse lklenge Kohlensäuregas zugesetzt. Hierdurch wird v erhindert, daß sich auch im Brennstaubzuführrohr explosible Kohlenstaub-Sauerstoff-Gemische bilden können. Die in das Staubzuführrohr eingeleitete Kohlensäure zieht in die Einblasedüse ab und nimmt im Vergasungsraum an der Reaktion teil, so daß durch diese Maßnahme keine Verschlechterung der Gasqualität hervorgerufen wird.
  • Auf Grund der erfindungsgemäßen Maßnahme ist es möglich, den Sauerstoff oder die sauerstoffangereicherte Luft vor dem Einleiten in die Mischkammer mäßig vorzuwärmen. Hierdurch läßt sich ohne Gefahr für die Sicherheit des Betriebes eine weitere vorteilhafte Temperatursteigerung im Vergasungsraum herbeiführen, die mit einer entsprechenden Verbesserung der Zusammensetzung bzw. des Heizwertes des Nutzgases verbunden ist.
  • In der Zeichnung ist die gemäß der Erfindung ausgebildete Staubzuführungseinrichtung für Staubvergaser in einem senkrechten Längsschnitt dargestellt.
  • Mit i ist in der Zeichnung der von feuerfestem Mauerwerk 2 gebildete Vergasungsraum bezeichnet, in dessen eine Stirnwand 3 die Staubeinblasedüse mündet. An das Düsenrohr 4 schließt sich außerhalb des Vergasungsraumes die Mischkammer 5 an, in welche der Brennstaub durch das verhältnismäßig weite senkrechte Zuführrohr 6 oben eingestreut wird. Jenseits des Mischraumes 5 ist an das Rohr 4 das Zuführrohr 7 für Sauerstoffgas angeschlossen. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, mündet das Rohr 7 in das Düsenrohr 4. fast axial ein, so daß die Strömungsenergie des eintretenden Sauerstoffgases fast vollständig für die Aufteilung des Brennstaubes ausgenutzt wird.
  • Am Ende ist das Düsenrohr .4 durch einen abnehmbaren Deckel ä verschlossen.
  • Das Düsenrohr 4. ist auf seiner ganzen Länge, d. h. einschließlich der Mischkammer 5 und des Anfanges des von der Mischkammer 5 ausgehenden Staubzuführrohres 6 von dem Kühlmantel 9 umgeben, durch den eine Kühlflüssigkeit strömt. Diese mag durch das Rohr io zugeführt werden, die im Innern des Kühlraumes i i bis nahe dem inneren Ende des Düsenrohres 4. reicht, so daß das Kühlmittel mit der niedrigsten Temperatur zunächst an die der stärksten Erhitzung ausgesetzten Enden des Düsenrohres 4. gelangt. Von dort fließt die Kühlflüssigkeit - wie durch die Pfeile 12 angedeutet - im Kühlmantel i i rückwärts und gelangt schließlich zu dem am anderen Ende vorgesehenen Rücklauf 13.
  • In das senkrechte Staubzuführrohr 6 mündet unten eine Leitung 14, durch die eine bestimmte Menge Kohlensäuregas eingeleitet wird, um die Bildung explosibler Staub-Sauerstoff-Gemische zu verhindern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gaserzeuger zur Durchführung des Verfahrens zur Erzeugung von Kohlenoxyd und Wasserstoff enthaltenden Gasen, insbesondere Synthesegasen, durch Vergasen von staubförmigen Brennstoffen in der Schwebe mit Sauerstoff oder sauerstoffangereicherter Luft, bei dem der Brennstaub mit dem Sauerstoff gemischt in den Reaktionsraum eingeführt wird, nach Patent 917.a.47, dadurch gekennzeichnet. daß das zum Einblasen des Brennstaub-Sauerstoff-Gemisches in den Reaktionsraum dienende, die Reaktionsraumwand durchsetzende Düsenrohr und die sich außen an das Düsenrohr anschließende Mischkammer mit einem von einer Kühlflüssigkeit, beispielsweise Wasser, durchströmten Mantel versehen sind. a. Verfahren zum Betrieb des Gaserzeugers nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sauerstoff oder die sauerstoffangereicherte Luft vor Eintritt in den Ifschraum crhitzt wird. 3. Verfahren zum Betrieb des Gaserzeugers nach Anspruch i oder a, dadurch gekennzeichnet, daß dem der Mischkammer zugeführten Brennstaub Kohlensäuregas zugesetzt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 6q.7 42; H. B r ü ckn e r, »Handbuch der Gasindustrie«, Band 2, »Generatoren«, München und Berlin, 1940, Teil i, S. io6.
DEK4338D 1942-01-30 1942-01-30 Gaserzeuger zur Erzeugung von Kohlenoxyd und Wasserstoff enthaltenden Gasen aus staubfoermigen Brennstoffen und Verfahren zum Betrieb desselben Expired DE966065C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE647142C (de) * 1933-07-08 1937-06-29 I G Farbenindustrie Akt Ges Verfahren zur Vergasung von feinkoernigen Brennstoffen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE647142C (de) * 1933-07-08 1937-06-29 I G Farbenindustrie Akt Ges Verfahren zur Vergasung von feinkoernigen Brennstoffen

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