DE964560C - Verfahren zur Vorbehandlung von Hackschnitzeln mit Ammoniak beim Bisulfitzellstoffaufschluss - Google Patents

Verfahren zur Vorbehandlung von Hackschnitzeln mit Ammoniak beim Bisulfitzellstoffaufschluss

Info

Publication number
DE964560C
DE964560C DEV5642A DEV0005642A DE964560C DE 964560 C DE964560 C DE 964560C DE V5642 A DEV5642 A DE V5642A DE V0005642 A DEV0005642 A DE V0005642A DE 964560 C DE964560 C DE 964560C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ammonia
wood
wood chips
air
filling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEV5642A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Eberhard Borchers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZENTRALES PROJEKTIERUNGSBUERO
Original Assignee
ZENTRALES PROJEKTIERUNGSBUERO
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ZENTRALES PROJEKTIERUNGSBUERO filed Critical ZENTRALES PROJEKTIERUNGSBUERO
Priority to DEV5642A priority Critical patent/DE964560C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE964560C publication Critical patent/DE964560C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21CPRODUCTION OF CELLULOSE BY REMOVING NON-CELLULOSE SUBSTANCES FROM CELLULOSE-CONTAINING MATERIALS; REGENERATION OF PULPING LIQUORS; APPARATUS THEREFOR
    • D21C1/00Pretreatment of the finely-divided materials before digesting
    • D21C1/06Pretreatment of the finely-divided materials before digesting with alkaline reacting compounds

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description

  • Verfahren zur Vorbehandlung von Hackschnitzeln mit Ammoniak beim Bisulfitzellstoffaufschluß Bei dem Calciumbisulfitaufschluß von Nadel-oder Laubholz erfolgt die Durchtränkung der Hackschnitzel mit Calciumionen wesentlich langsamer als mit Schwefligsäureionen, so daß die zum völligen Aufschluß erforderliche Zeit im Vergleich zu anderen, rascher in, dass Holz diffunidie,reind'en Basen, wie Natrium oder Ammonium, in Form ihrer Bisulfitverbindungen wesentlich länger ist. Der Bisulfitaufschluß von Holz hängt aber wesentlich davon ab, daß bereits zu Beginn des Aufschlußvorganges, dessen untere Grenze bei r05 bis rzo° C liegt, die Ionen des basischen Anteiles der Kochsäure schon völlig bis ins Innere der Hackschnitzel eingedrungen sind. Weiterhin ist es nach dem Bisulfitverfahren mit Calcium als Base nicht möglieh, höhere Ausbeuten als etwa 5o % defibrierbaren Zellstoff, bezogen auf absolut trockenes Holzgewicht, zu erzielen, während man mit Natrium, Magnesium .und besonders Ammonium als Basen leicht defibrierbaren Zellstoff bis etwa 55% Ausbeute, bezogen auf Holz, erhält. Es ist auch bereits bekannt, Pflanzenstoffe aller Art zunächst mit wäßrigem Ammoniak vorzubehandeln und dann in weiteren Stufen mit Alkali und Halogen aufzuschließen, also ohne Verwendung von schwefliger Säure.
  • Besonders hohe- Ausbeuteln an defibrierbarem Zellstoff sowie darüber hinaus an ligninreichem Zellstoff, soigenanntem Ha;libzellistoff, bis zu 700/0 des Holzes ergeben sich, wenn man das Ammonium nicht, wie bisher üblich, als Bisulfit, sondern als Ammoniakgas den trockenen Hackschnitzeln zuführt und erst dann eine wäßrige Lösung von schwefliger Säure zugibt, so daß sich nach Absättigung eine Kochsäure ergibt, die einen bestimmten optimalen Gehalt an Ammoniumbisulfit sowie eine ausreichende Menge freier schwefliger Säure enthält.
  • Die Zuführung von Ammoniakgas zu Hackschnitzeln aus Nadel- oder Laubholz ist Gegenstand mehrerer bekannter Verfahren, wobei es sich sowohl um die Gewinnung von Zellstoffen normaler Ausbeute wie um die- Erzeugung von Halbzellstoffen handelt. So ist es bekannt, die im Kocher befindlichen Hackschnitzel zunächst mit Ammoniakgas zu imprägnieren, das überschüssige Gas mit dem gebildeten Kondensat zu entfernen und dann nach Zugabe von schwefliger Säure als Gas oder in wäßriger Lösung Ammoniumbisulfit-Kochflüssigkeit zu erhalten.
  • Weiter ist es bereits bekannt, das mit Hackschnitzeln gefüllte Aufschlußgefäß, den Kocher, vorher zu evakuieren und erst dann Ammoniakgas zuzuführen, mitunter auch danach oder gleichzeitig gasförmiges Schwefeldioxyd. Auch die Zugabe von Ammoniak sowie Schwefeldioxyd, beide in Form der wasserfreien Gase, in :dien. geschlossenen Kocher unter Druck ist bekannt.
  • Weiterhin ist es bekannt, beim Füllen von Kochern die Dichte des Füllgutes durch Benetzung reit einer als Fiillmitte@l dienenden Flüssigkeit, wie Kochlauge, zu erhöhen, damit das Füllgut, insbesondere leichteres Gut, wie Sitohhäcksel, dichiter in den Kocher geschleudert wird. Die Kochlauge wird dabei dem Füllgut durch einen Düsenkranz unmittelbar zugeführt. Eine ähnliche Wirkung ist bei der nachstehend beschriebenen Erfindung nicht möglich, da hierbei die zugeführte Flüssigkeit Ammoniakwasser dem Füllgut nicht direkt, sondern indirekt der als Füllmittel dienenden, im Kreise zugeführten Luft so fein verteilt zugegeben wird, daß sie vernebelt und teilweise verdampft.
  • Ein anderes Verfahren betrifft die Füllung liegender Kocher, wobei ebenfalls das Füllgut, wie z. B. Hackschnitzel, durch galsförmige oder flüssige Mittel oder durch ein Gemisch dieser Füllmittel dem Kocher zur Erzielung höherer Verdichtung zugeführt wird. Dieses Verfahren betrifft aber nur die besondere Gestaltung des zum Einfüllen des Gutes dienenden Rohres, während bei der nachstehend beschriebenen, Erfindung die Formgebung des Einfüllens für Kocher jeder Bauweise beliebig ist. Voraussetzung für die Arbeitsweise des Füllapparates zum Verfahren nach vorliegender Erfindung ist nur, daß der als Füllmittel dienende Luftstrom im Kreislauf geführt wird, um Verluste an zugeführtem Ammoniak zu vermeiden.
  • Ferner ist ein Verfahren der Vorbehandlung von Hackschnitzeln mit Ammoniak beim Bisulfitaufschluß bekannt, bei dem den im Kocher befindlichen Hackschnitzeln Ammoniakgas oder vorzugsweise konzentriertes Ammoniakwasser von 25- bis 40% N-H3-Gehalt von oben zugeführt wird, das dann infolge des hohen Dampfdruckes teilweis( Ammoniakgas abgibt, so daß die Schnitzel Am moniak aufnehmen. Bei diesem Verfahren, erfolg aber die Verteilung des Ammoniaks im gesamter Kocher ungleichmäßig, weil Holz so begierig Am moniak aufnimmt, daß die zuerst mit Ammoniak-Wasser benetzten oder von Ammoniakgas umspülten Teile der Hackschnitzelfüllung in einem großer Kocher wesentlich mehr Ammoniak aufnehmen als die von der Zugabestelle des Ammoniakwassers oder des Ammoniakgases entfernt liegenden Teile der Schnitzelfüllung.
  • Diese ungleichmäßige Verteilung des Ammoniaks in der Schnitzelfüllung eines Kochers bei Zugabe von Ammoniakgas oder Ammoniakwasser in einen bereits mit Schnitzeln gefüllten Kocher erklärt sich aus der Tatsache, daß lufttrockenes Nadel- oder Laubholz bei Zimmertemperatur beim Überleiten von Ammoniakgas etwa 9 bis zoo/o seines Trockengewichtes an N H, aufnimmt, während die vom Holz aufgenommene Ammoniakmenge aus einem mit anderen Gasen verdünnten Ammoniakgemisch dem Teildzuck des N H3 entsprechend geringer ist. Diese Schwierigkeit wird bei den bekannten Verfahren der Zugabe von Ammoniakgas oder Ammoniakwasser in, einen bereits mit Schnitzeln gefüllten Kocher dadurch zu beheben versucht, daß man entweder die Kocherfüllung erwärmt oder daß man den Kocher nach der Zugabe des Ammoniakgases oder Ammoniakwassers etwa r Stunde steb.enläßt, um das Ammoniak besser zu verteilen.
  • Da Holz in der Lage ist, Ammoniakgas unter Wärmeentwicklung sowie gleichzeitigem Freiwerden von Wasserdampf aus der natürlichen Holzfeuchtigkeit auch in Gegenwart von Luft aufzunehmen, ist es bei technischer Durchführung der Ammoniakgasvorbehandlung nicht erforderlich, den Kocher vorher zu evakuieren. Der natürliche Feuchtigkeitsgehalt des Holzes kann hierbei in den Grenzen von 15 bis 6o ')/o des Holzes schwanken. Die Ammoniakaufnahm.e durch die Schnitzel erfolgt rasch, und schön nach wenigen Minuten hat sich die gasförmige Base gleichmäßig in das Innere der S,ehnitzel verteilt, und durch die anschließende Zugabe einer etwa 3 bis 501o Schwefeldioxyd enthaltenden Schwefligsäurelösung ist das sich dabei bildende Ammoniumbisulfit so gleichmäßig im Holz verteilt, daß der Aufschluß ohne eine besondere Durchtränkungszeit oder Temperaturstillstandsperiode unter rascher Steigerung der Aufschlußtemperatur bis zur Höchsttemperatur durchgeführt werden kann.
  • Es wurde nun gefunden, daß man den Hackschnitzeln eine in der gesamten Kocherfüllung gleichmäßige und außerdem beliebig begrenzte Menge Ammoniak von 2 bis 5'10 N H, des Holztrockengewichtes einverleiben kann, indem man während des Einfüllens der Hackschnitzel in den Kocher mittels Druckluft mit dem Füllgerät nach Fresk der umgewälzten Luft konzentriertes Ammoniakwasser von etwa 25'/o N H3 Gehalt durch eine Düse zuführt, wobei das Ammoniakwasser entgast, so daß das Ammoniak aus dem Gemisch mit der zum Füllen benutzten Luft von den Hackschnitzeln während des Füllens gleichmäßig verteilt aufgenommen wird.
  • Ein Ammoniakverlust durch Austritt in die Außenluft ist deshalb nicht möglich, da beim Füllen nach F r e s k die Luft fortlaufend in das Füllgerät wieder zurückkehrt und da letzteres mit dem Kocher durch eine Gummischlauchdichtung luftdicht verbunden ist. Die Zuführung des Ammoniakwassers zur Düse wird dadurch gleichmäßig über die Füllzeit des Kochers mit Hackschnitzeln verteilt, daß das Ammoniakwasser der Düse durch eine entsprechend bemessene Druckpumpe unter gleichem Druck zugeführt wird, wobei diese Pumpe aus einem oberhalb angebrachten Zwischenbehälter gespeist wird. Die Menge des mit dem Ammoniak Wasser zugeführten Ammoniaks wird so bemessen, daß auf das Trockengewicht der im Kocher befindlichen Hackschnitzel etwa 2 bis 5 % Ammoniak (als N H, wasserfrei gerechnet) zugeführt werden.
  • Die Verwendung von Ammoniakwasser beim Füllen des Kochers mit Schnitzeln mit Hilfe von Dampf, wie z. B. im Füllgerät nach S ven sson, ist deshalb nicht möglich, da hierbei der heiße Wasserdampf die Ammoniakaufnahme durch das Holz stören würde und da außerdem durch den bei der Füllung mittels Dampf unten offengchialtcnen Kocher Ammoniak verlorengehen würde. -Um bei der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Ammoniakwasserzugabe während des Füllens der Hackschnitzel mit Druckluft auch den Ammoniakgehalt der durch die zunehmende Holzfüllung des Kochers verdrängten Abluft aus dem Kocherinnern zurückzugewinnen, empfiehlt es sich, diese Abluft in dieselbe Entlüftungsleitung zu führen, die zum Entlüften des Kochers beim Füllen mit Kochsäure dient; hierdurch wird das in der Abluft enthaltene Ammoniak der Kochsäure zugeführt.
  • Nach dem Verfahren der Erfindung gibt die beim Vergaisen von Ammoniakwasser in der im Fresk-Füllgerät umgewälzten Luft entstehende Mischung aus Luft und Ammoniak das Ammoniak langsam und gleichmäßig verteilt an die beim Füllen einlaufenden Hackschnitzel ab.
  • Die Zugabe des Ammoniakwassers durch Einlaufenlassen des letzteren zusammen mit den Hackschnitzeln ohne vorheriges Entgasen mit umgewälzter Luft ist deshalb ungünstig, weil hierbei das im Wasser gelöste Ammoniak sich ungleichmäßig in der Hackschnitzelfüllung verteilt und weil ferner hierbei die örtlich verschiedene Quellung des Holzes durch das ungleichmäßig verteilte Wasser sich nachteilig auswirken würde.
  • Bei vorliegender Erfindung kann der Wassergehalt der Hackschnitzel, wie eingangs erwähnt, von 15 bis 6o% schwanken, ohne daß die Absorption des Ammoniaks aus der umgewälzten Luft ungleichmäßig erfolgt, weil das mit dem Ammoniak-Wasser zugeführte Wasser durch die umgewälzte Luftmenge vernebelt und teilweise verdampft und daher keine örtlich verschiedene Zunahme der Holzfeuchtigkeit bewirken kann. Der anschließend an die Ammoniakwasservorbehandlung folgende Bisulfitaufschluß, der nicht Gegenstand der Erfindung ist, wird so ausgeführt, daß der mit Hackschnitzeln unter gleichzeitiger Ammoniakwasserzufuhr mittels umgewälzter Luft gefüllte Kocher mit einer wäßrigen Schwefligsäurelösung von 3 bis 5'10 SO2-Gehalt gefüllt, verschlossen und dann wie üblich mittels Dampfzufuhr auf die erforderliche Aufschlußtemperatur angeheizt und bei erhöhtem Druck bis zum gewünschten Auf schlußgrad gekocht wird.
  • Als weiterer Vorteil der Erfindung ergibt sich, daß man beim Anheizen die Temperatur des Kochers sehr schnell steigern kann, ohne daß sich ungenügend durchgekochte Kerne oder Splitter ergeben. Es hfit sich ferner gezeigt, daß man bei richtiger Abstimmung von Kochzeit und Temperatur des Aufschlusses nach der Erfindung eine wesentlich höhere Ausbeute an defibrierbarem Zellstoff von 7% des Holzes und höher, sogenanntem Halbzellstoff, erzielt, als es mit einer außerhalb des Kochers bereiteten Ammon-iumbi,sulfit-Kochsänre gleicher Zusammensetzung möglich ist. In letzterem Falle erhält man nur etwa bis zu 55 % des Holzes an leicht defibrierbarem Zellstoff. Die Ursache hierfür ist offenbar darin begründet, daß durch die gleichmäßige Verteilung einer optimalen Ammoniakmenge in Gasform zu dem noch nicht durch saure Kochflüssigkeit gequollenen Holz der nachfolgende Bisulfitaufschluß gleichmäßiger und schonender erfolgt, so daß eine leichte Zerfaserung der Hackschnitzel auch schon bei verhältnismäßig hohem Ligningehalt eintritt.
  • Dies@e-d@u@rch Armnoiniakwas,servorl-Yah@anid;lungbeim Einfüllen: der Hackschnitzel in den Kocher mit umgewälzter Luft mögliche Erzeugung ligninreicher Halbzellstoffe hoher Ausbeute ist ähnlich derjenigen Wirkung, die man auch durch Evakuieren des mit Hackschnitzeln gefüllten Kochers und anschließende Zugabe voni wasserfreiem Ammoniakgas erhält, wenn man danach ebenso Schwefligsäurelösung zugibt und die Kochung durchführt; allerdings ist, wie erwähnt, in diesem Falle die Gefahr ungleichmäßiger Verteilung des Ammoniakgases durch den gesamten Kocher gegeben.
  • Beispiel Ein Kocher von i5o cbm Inhalt wird in etwa 30 Minuten mit Fichtenholz-Hackschnitzeln, enthaltend etwa 4o % Feuchtigkeit von insgesamt 25 t Holz-Trockengewicht, durch ein Druckluftfüllgerät der Bauart F r e s k gefüllt, wobei man durch eine Düse in der Luftumwälzleitung zwischen Gebläse und Füllgerät gleichzeitig so viel Ammoniakwasser gleichmäßig verteilt zuführt, daß insgesamt 3ooo kg Ammoniakwasser von 250/9 N H3 Gehalt zugegeben werden. Die Entlüftungsleitung des Kochers wird während des Füllens, wie sonst üblich, mit der Säurerückgewinnungsanlage verbunden. Man verschließt dann den Kocher und füllt ihn mit einer außerhalb des Kochers bereiteten wäßrigen Schwefligsäurelösung von etwa 31/2% S 02 Gehalt und steigert die Aufschlußtemperatur so rasch auf 135°, wie dies die Kochersicherheit und die Dampfzufuhr gestatten. Man erhält nach etwa 7 Stunden Kochzeit r3 t normalen Sulfitzellstoff (absolut trocken gerechnet) entsprechend 520/0 Ausbeute auf Holz berechnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Vorbehandlung von Hackschnitzeln mit Ammoniakwasser oder Ammoniakgas und anschließender Zugabe von schwefliger Säure beim Bisulfitzellstoffaufschluß, dadurch gekennzeichnet, daß man beim Einfüllen der Schnitzel in den Kocher -mit einem Druckluftfüllgerät der Bauart F r e s k der im Kreislauf umgewälzten Luft durch eine Düse fortlaufend Ammoniakwasser zugibt, das -durch die Luft vernebelt und entgast wird, und den Hackschnitzeln eine optimale Basenmenge von 2 bis 51/o N H, des Holztrockengehaltes _ gleichmäßig verteilt zuführt, worauf man in an sich bekannter Weise eine w äßrige Schwefligsäurelösung von 3 bis 51/o SO.-Gehalt zugibt und den, Aufschluß durchführt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 477 539, 537 749. 539 937 französische Zusatzpatentschrift Nr. 24 174 (Zusatz zur französischen Patentschrift Nr. 477 895): USA.-Patentschrift Nr. 2 198 587; kanadische Patentschrift Nr. 382 892; Das Papier, Jahrg. 1950, S. L 18; Chemical Abstracts, Jahrg. 1948, Bd. 42, Spalte 5220; Paper Trade Journal vom 20. 9. 1934, S. 87 bis 89 und 131 bis 133.
DEV5642A 1953-04-02 1953-04-02 Verfahren zur Vorbehandlung von Hackschnitzeln mit Ammoniak beim Bisulfitzellstoffaufschluss Expired DE964560C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV5642A DE964560C (de) 1953-04-02 1953-04-02 Verfahren zur Vorbehandlung von Hackschnitzeln mit Ammoniak beim Bisulfitzellstoffaufschluss

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV5642A DE964560C (de) 1953-04-02 1953-04-02 Verfahren zur Vorbehandlung von Hackschnitzeln mit Ammoniak beim Bisulfitzellstoffaufschluss

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE964560C true DE964560C (de) 1957-05-23

Family

ID=7571306

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV5642A Expired DE964560C (de) 1953-04-02 1953-04-02 Verfahren zur Vorbehandlung von Hackschnitzeln mit Ammoniak beim Bisulfitzellstoffaufschluss

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE964560C (de)

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR24174E (fr) * 1914-07-06 1922-03-18 Charles Harnist Procédé pour la fabrication de la cellulose et pour l'utilisation des lessives résiduaires de cette fabrication
DE477539C (de) * 1921-12-07 1929-06-10 Eugene Trinquesse Verfahren zur Herstellung von Zellstoff
DE537749C (de) * 1927-11-03 1931-11-06 Metallgesellschaft Ag Verfahren und Vorrichtung zur Beschickung von Zellstoffkochern
DE539937C (de) * 1929-01-24 1931-12-04 Metallgesellschaft Ag Vorrichtung zum Fuellen von Zellstoffkochern
CA382892A (en) * 1939-07-25 Brown Company Cellulosic material pulping process
US2198587A (en) * 1940-04-23 Method of and apparatus for pack

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CA382892A (en) * 1939-07-25 Brown Company Cellulosic material pulping process
US2198587A (en) * 1940-04-23 Method of and apparatus for pack
FR24174E (fr) * 1914-07-06 1922-03-18 Charles Harnist Procédé pour la fabrication de la cellulose et pour l'utilisation des lessives résiduaires de cette fabrication
DE477539C (de) * 1921-12-07 1929-06-10 Eugene Trinquesse Verfahren zur Herstellung von Zellstoff
DE537749C (de) * 1927-11-03 1931-11-06 Metallgesellschaft Ag Verfahren und Vorrichtung zur Beschickung von Zellstoffkochern
DE539937C (de) * 1929-01-24 1931-12-04 Metallgesellschaft Ag Vorrichtung zum Fuellen von Zellstoffkochern

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0584675B1 (de) Holzaufschluss mit Essigsäure unter Zusatz von Ameisensäuren
DE1031114B (de) Verfahren zur Herstellung von Zellstoff aus pflanzlichen Stoffen
DE69121332T2 (de) Verfahren zur herstellung von kraftpulpe
DE964560C (de) Verfahren zur Vorbehandlung von Hackschnitzeln mit Ammoniak beim Bisulfitzellstoffaufschluss
DE1099837B (de) Verfahren zur Herstellung von Halbzellstoff oder Zellstoff aus harzreichem Holz
DE1249666C2 (de) Verfahren zur gewinnung von zellstoff nach dem magnesiumbisulfitverfahren
DE1517169A1 (de) Verfahren zur Herstellung chemischmechanischer Faserstoffe durch Erhitzung und Zerfaserung von mit Sulfitloesungen impraegnierten Holzhackstuecken in Dampfatmosphaere unter Druck und bei erhoehter Temperatur
SU406992A1 (de)
GB885605A (en) Improved method for the production of neutral sulfite pulp
US1842712A (en) Manufacture of wood pulp, etc.
US1859845A (en) Treatment of wood for the production of pulp
DE593890C (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Zellstoff
DE1300822C2 (de) Verfahren zur gewinnung von zellstoff
DE366701C (de) Verfahren zur Vorbehandlung des zellulosehaltigen Rohstoffes bei der Herstellung vonZellulose
US2874044A (en) Multistage process relating to the alkaline digestion of raw cellulosic materials for the production of pulp with a high content of alpha cellulose
DE2640885C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Zellstoff nach dem Sulfitverfahren
DE714937C (de) Verfahren zur Herstellung von Halbzellstoff aus Holz, Bambus, Stroh, Graesern und sonstigen cellulosehaltigen Pflanzen
DE2445523A1 (de) Verfahren zur herstellung von zellstoff
DE1049220B (de) Verfahren zum Durchtraenken von Holzschnitzeln fuer die Sulfitzellstoffkochung
DE527950C (de) Verfahren zur Gewinnung von Sulfitzellstoff
DE375035C (de) Verfahren zur Herstellung von Zellstoff
DE1517169C (de) Verfahren zur Herstellung von chemo mechanischen Faserstoffen aus Holzschnitzel
DE595826C (de) Verfahren zum Vorkochen von Holz vor dem Zellstoffaufschluss
EP2537979B1 (de) Verfahren zur herstellung von cellulosepulpe
US1848662A (en) of berlin