DE964542C - Vulkanisiermittel - Google Patents
VulkanisiermittelInfo
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Description
AUSGEGEBEN AM 23. MAI 1957
PATENTSCHRIFT
KLASSE 39b GRUPPE 7 INTERNAT. KLASSE C 08c; d
H 22500 IVb 139 b
Harold Boardman, Wilmington, Del. (V. St. A.)
ist als Erfinder genannt worden
Hercules Powder Company, Wilmington, Del. (V. St. A.)
Vulkanisiermittel
Patentiert im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland vom 23. Dezember 1954 an
Patentanmeldung bekanntgemacat am 13. Dezember 1956
Patenterteilung bekanntgemadit am. 9. Mai 1957
Die Priorität der Anmeldungen in den V. St. v. Amerika vom 31. Dezember 1953 und 9. Juni 1964
ist in Anspruch genommen
Die Erfindung bezieht sich auf ein neues Vulkanisiermittel für Kautschuk.
Gemäß der Erfindung dienen als Vulkanisiermittel für Kautschuk etwa o,i bis io% (bezogen auf das
Kautschukgewicht) an einem Di-(aralkyl)-peroxyd mit der Strukturformel
R1-C-O-O-C-R6
R»
R,
worin R1 eine Arylgruppe, R2, R3, R4 und R6 Wasserstoff
oder Alkylgruppen mit weniger als 4 Kohlenstoffatomen und R6 eine Arylgruppe bedeuten. R2, R3, R4
und R5 können alle die gleiche oder jedes kann eine verschiedene oder je zwei oder mehr können die gleiche
oder eine verschiedene Gruppe sein. In gleicher Weise können R1 und R6 die gleiche oder verschiedene
Arylgruppen sein. Das mittels dieser Stoffe hergestellte vulkanisierte Erzeugnis ist vulkanisiertem Kautschuk,
welcher unter Verwendung eines beliebigen anderen bekannten Vulkanisationsmittels hergestellt wurde,
überlegen.
Die gemäß der Erfindung vulkanisierten Produkte sind insbesondere den nach der bisherigen Technik
vulkanisierten Kautschukarten in bezug auf ihre Widerstandsfähigkeit gegen Verschlechterung beim
Altern an der Luft oder in Sauerstoff und insbesondere
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in Gegenwart von Wanne und bzw. oder Sonnenlicht überlegen.
Die folgenden Beispiele erläutern besondere Aus-
führungsformen der Erfindung und zeigen einen Vergleich der Wirksamkeit der Peroxydvulkanisationsmittel
gemäß der Erfindung und der bisher bekannten Vulkanisationsmittel. Alle Teile und Prozentsätze
sind gewichtsmäßige, wenn nicht anders angegeben.
Die Mengen an Peroxyden sind auf Produkte von
ίο 100% Reinheit bezogen.
Beispiele i, 2 und 3
Kautschukmischungen wurden mit einer Zusammensetzung gemäß Tabelle 1 hergestellt. Die Mischung
von Beispiel 1 wurde dadurch hergestellt, daß 200 Teile eines Nr.-i-smoked-sheets-Naturkautschuks auf eine
Standardkautschukmischwalze 15 : 30 cm gebracht, bis zum Glattwerden verknetet und von der Mischwalze
entfernt wurden. 100 Teile dieses vorgekneteten Kautschuks wurden auf die gleiche Mischwalze
gegeben und 10 Teile Bis-(a, ct-dimethylbenzyl)-peroxyd
zugefügt. Nachdem das Peroxyd gründlich einverleibt war, wurde das Fell zu zwei Drittel etwa
zwölfmal von jeder Seite eingeschnitten, von den Walzen abgeschnitten und noch etwa, zwölfmal
durchgelassen. Das Material wurde dann von den Walzen entfernt und abkühlen gelassen. Während
der Einverleibung des Peroxyds wurden die Walzen auf etwa 740 gehalten.
Die Mischung von Beispiel 2 wurde auf der gleichen Mischwalze und unter den gleichen Bedingungen
wie Beispiel 1 zubereitet, jedoch- wurden nach dem Vorkneten der 200 Teile Naturkautschuk und vor
dem Zusatz des Peroxyds 100 Teile Kanalruß in der Form von Kügelchen in den Kautschuk während einer
Zeit von etwa 5 Minuten einverleibt, worauf das Walzfell quer geschnitten und noch etwa zwölfmal
durchgelassen wurde. 10 Teile des Peroxyds wurden dann in 150 Teilen der Kautschuk-Ruß-Mischung
einverleibt und das weitere Verfahren des Beispiels 1 befolgt.
Die Mischung des Beispiels 3 wurde auf der gleichen Mischwalze wie im Beispiel 1 unter Anwendung
der üblichen Kautschukmischtechnik hergestellt. Der Nr.-i-smoked-sheets-Naturkautschuk wurde auf die
auf etwa 74° erwärmte Mischwalze gegeben und bis zum Glattwerden verknetet, worauf etwa 1 Teil
Merkaptobenzothiazol, 5 Teile Zinkoxyd, 2 Teile Stearinsäure in der Form von Kügelchen und 3 Teile
.50 Schwefel zugesetzt und in dieser Reihenfolge einverleibt wurden. Nach dem Hinzufügen und Einverleiben
jedes Stoffes durch Verkneten wurde das Fell zu etwa zwei Drittel zweimal in jeder Richtung
eingeschnitten. Nach dem Einverleiben aller Stoffe wurde jedes der fertigen Felle etwa zwölfmal eingeschnitten,
von den Walzen entfernt und abkühlen gelassen.
Die relative Empfindlichkeit der Mischungen der Beispiele 1, 2 und 3 gegen Vulkanisation wurde nach
dem ASTM-Designation in D-1077-49T beschriebenen Verfahren gemessen, welches eine Abänderung der
eingehender in ASTM-Prüfvorschrift D-927-49T beschriebenen Technik ist. Diese Prüfung beschreibt
ein Verfahren zur Bestimmung der Veränderung in der Viskosität von vulkanisierbaren Mischungen von
Kautschuk und kautschukartigen Stoffen, welche sich aus dem Erwärmen auf eine bestimmte Temperatur
ergibt, mittels Mooney-Viskosimeter. Die für das Auftreten beginnender Vulkanisation erforderliche
Zeit kann aus den durchgeführten Messungen erhalten werden.
Unter Verwendung dieser Verfahren wurden die Zeiten bestimmt, welche zur Erreichung eines Wertes
gleich dem Zweifachen des Mindestwertes des Mooney-Viskosimeters
(;> MS «-Rotor) unter Verwendung der Mischungen der Beispiele 1, 2 und 3 erforderlich waren.
Die Prüfungstemperaturen und die Ergebnisse der Prüfungen sind in Tabelle 1 wiedergegeben.
| Tabelle | I | I G |
Beispiele 2 ewichtste |
3 ile |
|
100
IO |
100 IO 50 |
100 5 3 I I |
||
| Nr. -i-pale-crepe-Natur- kautschuk Bis-(a; a-dimethylbenzyl)- peroxyd Kanalruß (Kügelchen) ZnO |
||||
| Schwefel Stearinsäure (Kügelchen) ... Mercaptobenzothiazol |
Prüftemperatur
58.O
16,0
16,0
8,9
5,6
5,6
52,5
19,0
19,0
8,9
5,3
5,3
37,o
20,0
12,2
8,8
Minuten vom Beginn bis zum
Erreichen der Zweifachen des
Mooney-Mindestwerts(»MS« -Wert)
Beispiel 1 Beispiel 2 Beispiel 3
Die Ergebnisse zeigen, daß mit oder ohne Pigmentfüllung Bis-(a, (x-dimethylbenzyl)-peroxyd eine vorteilhafte
Wirkung auf die Vulkanisation von Kautschuk insofern ausübt, als es länger bis zum Beginn
der Vulkanisation bei 107° dauert, als es für typische Kombinationen aus Schwefel und Beschleuniger der
FaU. ist, als aber gleichzeitig das Vulkanisieren bei 132° eher beginnt als mit der Schwefel-Beschleuniger-Kombination.
Somit wird mit Bis-(a, a-dimethylbenzyl)-peroxyd
als Vulkanisiermittel eine verhältnismäßig geringe, wenn überhaupt eine Vulkanisation
während des Vermischens und Knetens stattfinden. Dagegen geht bei der üblichen Vulkanisiertemperatur iao
von etwa 1320 die Vulkanisation mit Bis-(a, a-dimethylbenzyl)-peroxyd
rasch voran. Etwas anders ausgedrückt wird Bis-(a, a-dimethylbenzyl)-peroxyd
bei seiner Verwendung als Kautschukvulkanisationsmittel eine sichere Behandlung in Verbindung mit
schneller Vulkanisation ermöglichen, was mit Schwefel
oder Schwefel und einem Beschleuniger nicht erreichbar
ist.
Beispiele 4, 5 und 6
Die Mischungen der Beispiele 4 und 5 wurden nach dem Verfahren des Beispiels 1 und die des Beispiels 6
nach dem Verfahren des Beispiels 3 hergestellt. Die Mischungen sind in Tabelle 2 wiedergegeben. Prüfplatten
aller Mischungen wurden bei 149° vulkanisiert und Prüfstreifen der verschlechternden Einwirkung
von Sauerstoff bei 21 kg/cm2 Druck und 700 unterworfen.
| Naturkautschuk | Beispiele | 4 G |
ewichtste | 6 Ue |
0 | |
| 15 | (Nr. ι smoked sheets) .... | |||||
| Bis- (α, α-dimethylbenzyl)- | 100,0 | 100,0 | 100 | |||
| 30 peroxyd (in der Form einer | ||||||
| 5o°/0igen Lösung in a, a-Di- | ||||||
| methylbenzylalkohol) | ||||||
| Kristallines· Bis- (α, α-di- | 2,5 | — | ||||
| methylbenzyl) -peroxyd | 0 | |||||
| a5 Zinkoxyd | — | 2,5 | — | 0 | ||
| Stearinsäure | 0 | |||||
| Mercaptobenzothiazol | T | 0 | ||||
| Schwefel | .—. | — | "*■) I, |
|||
| 30 Prozent Erhaltung der Zug | ||||||
| festigkeit nach einer Woche | ||||||
| in Sauerstoff bei 21 kg/cm2 | ||||||
| und 700 (vulkanisiert 15 Mi | 0 | |||||
| nuten bei 149°) | ||||||
| 70,0 | 66,0 | 29, | ||||
Tabelle 2 zeigt, daß der vulkanisierte Kautschuk von Beispiel 4, welcher unter Verwendung einer
alkoholischen Lösung von Bis-(ct, a-dimethylbenzyl)-peroxyd
als Vulkanisiermittel hergestellt worden war, eine Widerstandsfähigkeit gegen Verschlechterung
unter dem Einfluß von Wärme und Sauerstoff vergleichbar mit der des vulkanisierten Kautschuks des
Beispiels 5 hatte, welcher unter Verwendung von kristallinem Bis-(a, a-dimethylbenzyl)-peroxyd hergestellt
worden war. Der mit Schwefel und Beschleuniger vulkanisierte Kautschuk behielt weniger
als ein Drittel seiner ursprünglichen Zugfestigkeit, während die mit Peroxyd vulkanisierten Vulkanisate
(der Beispiele 4 und 5) 70 bzw. 66 °/0 behielten.
Beispiele 7, 8, 9, 10 und 11
Die in Tabelle 3 angegebenen Mischungen der Beispiele 7 bis 10 wurden nach den Verfahren des
Beispiels 2 mit der Abänderung hergestellt, daß ein großer Stammansatz von synthetischem Butadien-Styrol-Kautschuk,
Ruß undZinkoxyd zuerst hergestellt wurde, wobei das Zinkoxyd in dem Kautschuk einverleibt
wurde, nachdem der Roß gründlich verteilt war, und dann Bis-(a, a-dimethylbenzyl)-peroxyd
zu aliquoten Teilen dieses Stammansatzes zugefügt wurde. Die Mischung des Beispiels 11 wurde unter
Verwendung des in ASTM-Designation D-15-50T
beschriebenen Verfahrens hergestellt. Jede dieser Mischungen der Beispiele 7 bis 11 wurde bei 1490
vulkanisiert, und einige Proben wurden der Verschlechterungseinwirkung eines dreimonatlichen Aussetzens
im Freien unterworfen, während andere Proben 48 Stunden in einen Luftofen bei 100° gebracht
wurden.
| 8 | Beispiele | IO | Gewichtsteile | 100,0 | Ii | |
| 7 | 9 | 100,0 | 50,0 | |||
| 100,0 | 50,0 | 5,0 | ΙΟΟ,Ο | |||
| 100,0 | 50,0 | 5,o | 2,5 | 5O,O | ||
| 50,0 | 5,0 | 2,0 | — | 5,o | ||
| 5,o | ■—■ | — | — | |||
| 1,25 | — | — | — | 1,0 | ||
| — | — | — | 78,0 | 1,8 | ||
| — | — | 75,o | 78,0 | 2,0 | ||
| — | 78,0 | 70,0 | 98,0 | 57,o | ||
| 96,0 | 79-Ο | 87,0 | 60,0 | |||
| 85,0 | 95,o | 39>o | ||||
| 93,o | ||||||
Butadien-Styrol-Mischpolymerisat
Kanalruß
Zinkoxyd
Bis-(a, a-dimethylbenzyl)-peroxyd
Stearinsäure
N-Cyclohexyl^-benzoylthiazolsulfenamid
Schwefel
Prozent Erhaltung der Zugfestigkeit nach dreimonatlichem Aussetzen im Freien
Prozent Erhaltung der Bruchdehnung nach Altern im Freien
Prozent Erhaltung der Dehnung nach 48 Stunden im Luftofen bei ioo°
Nach Tabelle 3 behalten die vulkanisierten Mischungen der Beispiele 7 bis 10, welche unter Verwendung
von Bis-(oc, cc-dimethylbenzyl)-peroxyd als Vulkanisiermittel
hergestellt wurden, einen wesentlichen Betrag der ursprünglichen Zugfestigkeit sowohl nach
dem Altern im Freien wie im Ofen bei. Die Erhaltung dieser Eigenschaften ist wesentlich besser als bei mit
Schwefel und einem Beschleuniger vulkanisiertem Kautschuk. Die Bruchdehnung der mit Peroxyd
vulkanisierten Mischung wurde fast völlig beibehalten
im Vergleich zu einem Verlust von 6i°/0 m dieser
Eigenschaft bei mit Schwefel und einem Beschleuniger vulkanisiertem Kautschuk.
_ Beispiele 12 und 13
Die Mischungen der Beispiele 12 und 13 der Tabelle
4 wurden nach der üblichen Kautschukmischtechnik auf einem 15 : 30-cm-Zweiwalzenlaborknetwerk
hergestellt. In jedem Fall wurde das Polymerisat auf die Walzen gegeben, der Kanalruß zugesetzt und
bis zur völligen Verteilung gemischt. Bei dem Beispiel 13 wurde dann das Zinkoxyd zugesetzt und
dieses gründlich verteilt. Dann wurde das Bis- (a, a-dimethylbenzyl)-peroxyd zugegeben und ebenfalls
gründlich in dem Kautschuk verteilt. Die fertigen Mischungen wurden bei 1490 vulkanisiert, und die
erzeugten Vulkanisate hatten nach Tabelle 4 sehr gute Zugfestigkeiten.
2-Chlor-i, 3-butadien-polymerisat..
Butadien-Acrylsäurenitril-Misch-
polymerisat
Kanalruß
Zinkoxyd
Bis-(a, a-dimethylbenzyl)-peroxyd
Zugfestigkeit in kg/cm8 nach 30 Minuten Vulkanisation bei 1490
12 I 13
Gewichtsteile
100,0
50,0
2,5
127
100,0
50,0
5.0
2,5
208
Beispiele 14, 15 und 16
Diese Beispiele zeigen, daß die Vulkanisationsaktivität von Bis-(a, a-dimethylbenzyl)-peroxyd eine
allgemeine Eigenschaft der Klasse der Bis-(a, a-dialkylarylmethyl)-peroxyde
ist. Die Mischungen der Beispiele 14, 15 und 16 der Tabelle 5 wurden nach
den üblichen Kautschukmischverfahren hergestellt. Ein Ansatz von 2000 Teilen Butadien-Styrol-Mischpolymerisat
(Kaltkautschuk) wurde auf ein 15 : 30-cm-Zweiwalzenkautschukknetwerk
bei etwa 55° gegeben und einige Minuten bis zum Glattwerden geknetet. 1000 Teile Ruß in Form von Kügelchen wurden dann
gründlich mit dem Kautschuk durch je etwa zwölfmaliges Einschneiden und Verkneten vermischt. Drei
aliquote Teile dieses Stammansatzes wurden dann weiter vermischt, ein erster, daß er 2,5 Teile Bis-(ce,
a-dimethylbenzyl)-peroxyd, ein zweiter, daß er 2,5 Teile Bis-(a, a-dimethyl-p-methylbenzyl)-peroxyd,
und ein dritter, daß er 2,5 Teile Bis-(a, a-dimethylp-isopropylbenzyl)-peroxyd
auf 100 Teile Mischpolymerisat enthielt. Nachdem die drei Peroxyde getrennt
den jeweiligen Kautschukanteilen einverleibt waren, wurde jede Mischung eingeschnitten und verknetet,
bis die Verteilung vollständig war. Die Proben wurden dann 30 Minuten lang bei 1490 vulkanisiert, und die
Zugfestigkeit jeder Probe wurde bestimmt. Die Zugfestigkeit jeder Probe wurde dann auch nach dreimonatlichem
Aussetzen im Freien und nach 48 Stunden in einem Luftofen bei ioo° bestimmt. Die Zugfestigkeit
der Proben zeigt Tabelle 5.
Butadien-Styrol-Mischpoly-
merisat
Kanalruß
Bis-(a,a-dimethylbenzyl)-
peroxyd
Bis-(a, a-dimethyl-p-methyl-
benzyl)-peroxyd
Bis-(a, a-dimethyl-p-iso-
propylbenzyl)-peroxyd ....
Zugfestigkeit in kg/cm2, nicht
gealtert
nach dreimonatlichem Aussetzen im Freien
nach 48 Stunden im Luftofen
bei ioo°
bei ioo°
I 13
16
Gewichtsteile
100,0
50,0
2,5
232,0
212,0
l88,O
l88,O
100,0
50,0
2,5
210,0
200,0
153,0
200,0
153,0
100,0
50,0
2,5
218,0
201,0 176,0
Nach dem Verfahren des Beispiels 1 wurde eine Mischung aus 100 Teilen Nr.-i-pale-crepe-Naturkautschuk
und 10 Teilen Bis-(er, a-dimethylbenzyl)-peroxyd
hergestellt. Diese Mischung lieferte ein ausgezeichnetes vulkanisiertes Kautschukprodukt nach
40 Minuten Vulkanisation bei 1210. Die Vortrefflichkeit
dieses Produktes wurde nicht durch eine Verlängerung der Vulkanisationszeit bis auf 80 Minuten
verringert. Vulkanisieren der gleichen Mischung bei 1350 während 20 Minuten lieferte ebenfalls ein vulkanisiertes
Produkt mit ausgezeichneten Eigenschaften.
Nach dem Verfahren des Beispiels 1 wurde eine vulkanisierbare Kautschukmischung mit 100 Teilen
Nr.-i-pale-crepe-Naturkautschuk und 0,625 Teilen Bis-(a, a-dimethylbenzyl)-peroxyd hergestellt. Die
Mischung lieferte nach Vulkanisation bei 1490 während
40 Minuten ein Vulkanisationsprodukt von guter Qualität. Vulkanisierung einer gleichen Mischung
bei 149° während 80 Minuten lieferte ein vulkanisiertes Produkt mit ausgezeichneten Eigenschaften.
Gleichfalls ausgezeichnete vulkanisierte Produkte wurden aus einer gleichen Mischung durch Vulkanisation
bei 1630 während 80 Minuten und bei 1770
während 10 Minuten erhalten.
Die in der eingangs genannten Formel vorhandenen Arylgruppen können z. B. Phenyl, Naphthyl, Anthryl
oder Phenanthryl sein. Die Arylgruppen -^können alkylsubstituierte Gruppen wie Methylphenyl, Äthylphenyl,
Propylphenyl, Isopropylphenyl, Butylphenyl, Isobutylphenyl, tert.-Butylphenyl, Pentamethylphenyl,
Dimethylphenyl, Methyläthylphenyl und entsprechende Alkylderivate der anderen erwähnten
Arylgruppen sein. Wenn ein Alkylsubstituent in einer Arylgruppe weniger als 4 Kohlenstoffatome enthält,
so kann es derselbe wie der von R2, R3, R4 oder R5
oder auch ein verschiedener sein. Arylgruppen, in welchen die etwaigen Alkylsubstituenten weniger als
8 Kohlenstoffatome enthalten, werden bevorzugt.
Die Klasse der Di-(aralkyl)-peroxyde gemäß der Erfindung umfaßt die folgenden symmetrischen oder Bis-(aralkyl)-peroxyde: Dibenzylperoxyd, Bis-(a-methylbenzyl) - peroxyd, Bis - (α - äthylbenzyl) - peroxyd, Bis-(a-propylbenzyl)-peroxyd, Bis-(a-isopropylbenzyl)-peroxyd, Bis-(a, a - dimethylbenzyl) - peroxyd, Bis-(a-methyl-a-äthylbenzyl)-peroxyd, Bis-(a, a-diäthylbenzyl) - peroxyd, Bis - (α, α - dipropylbenzyl) - peroxyd, Bis-(α, α-diisopropylbenzyl)-peroxyd, Bis-(α, α-diisopropylnaphthylmethyl) - peroxyd, Bis - (α, α - dimethylnaphthylmethyl)-peroxyd, Bis - (α, α - dimethyl - ρ - methylbenzyl)-peroxyd, Bis-(a-methyl-a-äthyl-p-methylbenzyl) - peroxyd, Bis -(a, a- diäthyl - ρ - methylbenzyl-) peroxyd, Bis-(a, a-diisopropyl-p-methylbenzyl)-peroxyd, Bis - (a, a - dimethyl - ρ - äthylbenzyl) - peroxyd,
Die Klasse der Di-(aralkyl)-peroxyde gemäß der Erfindung umfaßt die folgenden symmetrischen oder Bis-(aralkyl)-peroxyde: Dibenzylperoxyd, Bis-(a-methylbenzyl) - peroxyd, Bis - (α - äthylbenzyl) - peroxyd, Bis-(a-propylbenzyl)-peroxyd, Bis-(a-isopropylbenzyl)-peroxyd, Bis-(a, a - dimethylbenzyl) - peroxyd, Bis-(a-methyl-a-äthylbenzyl)-peroxyd, Bis-(a, a-diäthylbenzyl) - peroxyd, Bis - (α, α - dipropylbenzyl) - peroxyd, Bis-(α, α-diisopropylbenzyl)-peroxyd, Bis-(α, α-diisopropylnaphthylmethyl) - peroxyd, Bis - (α, α - dimethylnaphthylmethyl)-peroxyd, Bis - (α, α - dimethyl - ρ - methylbenzyl)-peroxyd, Bis-(a-methyl-a-äthyl-p-methylbenzyl) - peroxyd, Bis -(a, a- diäthyl - ρ - methylbenzyl-) peroxyd, Bis-(a, a-diisopropyl-p-methylbenzyl)-peroxyd, Bis - (a, a - dimethyl - ρ - äthylbenzyl) - peroxyd,
no Bis-(a-methyl-a-äthyl-p-äthylbenzyl)-peroxyd, Bis-(a,
a-diäthyl-p-äthylbenzyl)-peroxyd, Bis-(a, a-diisopropyl
- ρ - äthylbenzyl) - peroxyd, Bis - (a, a - dimethylp - isopropylbenzyl) - peroxyd, Bis - (a - methyl - a - äthylp-isopropylbenzyl)-peroxyd,
Bis-(α, a-diäthyl-p-iso-
«5 propylbenzyl) - peroxyd, Bis - (a, a - diisopropyl - ρ - isopropylbenzyl)-peroxyd,
Bis-(a, a-dimethyl-p-t-butylbenzyl) - peroxyd, Bis - (a - methyl - a - äthyl - ρ -1 - butylbenzyl)-peroxyd,
Bis-(a, a-diäthyl-p-t-butylbenzyl)-peroxyd,
Bis-(a, a-diisopropyl-p-t-butylbenzyl)-per-
.30 oxyd, Bis-(a, a-dimethyl-p-pentamethyläthylbenzyl)-peroxyd.
Bis- (a-methyl-a-äthyl-p-pentamethyläthylbenzyl)
- peroxyd, Bis - (a, a - diäthyl - ρ - pentamethyläthylbenzyl)-peroxyd
und Bis-(a,a-diisopropyl-p-pentamethyläthylbenzyl) -peroxyd.
Unsymmetrische Peroxyde gemäß der Erfindung mit zwei Arylgruppuii .;.-.hließen die folgenden Verbindungen
ein: Benzyl-(a-meihy!benzyl)-peroxyd, Benzyl-(α-methyJ-p-methylbenzyl)
-peroxyd, Benzyl-(α-methyl - ρ - isopropylbenzyl) - peroxyd, Benzyl -(a, a- dimethylbenzyl)-peroxyd,
Benzyl-(α, α-dimethyl-p-methylbenzyl) - peroxyd, Benzyl - (α, α - dimethyl - ρ - isopropylbenzyl)
- peroxyd, a - Methylbenzyl - (a, a - dimethylbenzyl)-peroxyd, a-Methylbenzyl-(a, a-dimethylp
- methylbenzyl) - peroxyd, a - Methylbenzyl -(a, a- dimethyl-p-isopropylbenzyl)
-peroxyd, a-Isopropylbenzyl-^, a-diisopropylbenzyl)-peroxyd, a, a-Dimethylbenzyl-(c£,
a-dimethyl-p-methylbenzyl)-peroxyd, a, a- Diisopropylbenzyl- (a, a - diisopropyl - ρ - methylbenzyl)-peroxyd
und a, ci-Diisopropylbenzyl-(a, «-diisopropyl-p-isopropylbenzyl)
-peroxyd.
Im allgemeinen sind die Peroxyde der Erfindung dadaurch gekennzeichnet, daß sie wenigstens 14 und gewöhnlich
nicht mehr als etwa 40 Kohlenstoffatome enthalten. Di-(aralkyl)-peroxyde mit 14 bis etwa 25
Kohlenstoffatomen werden bevorzugt, weil sie sehr gute Vulkanisate liefern und aus leicht zugänglichen
Stoffen herstellbar sind. Die symmetrischen Peroxyde der Erfindung sind besonders wertvoll, weil sie zusätzlich
zur Erzeugung von Vulkanisaten mit außergewohnlichen Eigenschaften leichter in höheren Ausbeuten
als die unsymmetrischen Peroxyde hergestellt werden können. Besondere gemäß der Erfindung bevorzugte
Peroxyde sind Bis-(a, a-dimethylbenzyl)-peroxyd,
Bis-(a, a-dimethyl-p-methylbenzyl)-peroxyd und Bis-(a, a-dimethyl-p-isopropylbenzyl)-peroxyd.
Die Di-(aralkyl)-peroxyde der Erfindung zerfallen mit mäßiger Geschwindigkeit bei den Vulkanisierungsbedingungen unter Bildung von freien Aralkoxyradikalen.
So zerfällt Bis-(α, α-dimethylbenzyl)-peroxyd
unter Bildung von zwei freien a, a-Dimethylbenzyloxyradikalen,
und ein unsymmetrisches Peroxyd wie · a, a-Dimethylbenzyl-(a, a-dimethyl-ρ-methylbenzyl)-peroxyd
zerfällt unter Bildung von einem freien α, α-Dimethylbenzyloxyradikal
und einem freien α,α-Dimethyl-p-methylbenzyloxyradikal.
Die anderen obenerwähnten Di-(aralkyl)-peroxyde zerfallen bei den Vulkanisierungsbedingungen
unter Bildung der entsprechenden freien Radikale. Die Zersetzung dieser Peroxyde
ist fast gänzlich abhängig von der Temperatür und fast gänzlich unabhängig von der Azidität oder
Alkalität. Eine besonders vorteilhafte Eigenschaft dieser Peroxyde ist ihre Stabilität während des Kautschukmischvorgangs
und ihre Reaktionsfähigkeit während der Vulkanisierung.
Sowohl die symmetrischen als auch die unsymmetrisehen
Peroxyde der Erfindung können nach bekannten Verfahren hergestellt werden.
Die bei der Herstellung der Kautschukmischungen gemäß der Erfindung verwendete Peroxydmenge hängt
zum großen Teil von den während der Vulkanisierung der Mischung angewendeten Bedingungen ab. Im allgemeinen
kann diese Menge von etwa 0,1 bis 10%, bezogen auf das Kautschukgewicht, schwanken. Die bevorzugte
Menge liegt etwa zwischen 0,25 und 7,5%· Die angewendete Peroxydmenge kann auch in Abhängigkeit
von der Kautschukart, der Art der Mischung, d. h. ob ein Beschleuniger zugegen ist, u. dgl. und den
bei dem Endprodukt gewünschten Eigenschaften schwanken. Das Herstellen der Kautschukmischung
und ihre Vulkanisation geschieht nach den üblichen Verfahren. Jedoch wird bei der Verwendung der Peroxyde
gemäß der Erfindung der Ansatz der Kautschukmischungen einfacher sein, weil gewisse für die Schwefelvulkanisierungsverfahren
notwendigen Bestandteile nicht erforderlich sind.
Die Beispiele haben die Verwendung verschiedener Peroxyde als Kautschukvulkanisierungsmittel gezeigt
und die Vulkanisierung verschiedener Kautschukarten, z. B. Naturkautschuk, Butadien-Styrol-Mischpolymerisat,
Butadien-Acrylsäurenitril-Mischpolymerisat und 2-Chlor-i, 3-butadienpolymerisat, erläutert. Das Verfahren
der Erfindung kann jedoch auch auf andere
synthetische kautschukartige Polymerisate angewendet werden.
Bei der Anwendung der Erfindung können Füllstoffe, Verstärkungsmittel, Antioxydationsmittel, Streckmittel,
Plastischmacher, Weichmacher, Aktivatoren und Beschleuniger, wie sie bei der Verarbeitung von
natürlichem oder synthetischem Kautschuk bekannt sind, verwendet werden. Gewisse Stoffe liefern bei ihrer
Verwendung zusammen mit den Peroxyden der Erfindung vulkanisierte Kautschukprodukte größerer Härte.
Bei Verwendung solcher Stoffe kann ein gegebener Vulkanisationsgrad unter Verwendung von weniger
Peroxyd, als in Abwesenheit dieser Stoffe notwendig wäre, erhalten werden. Beispielsweise hatte eine Kau-
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tschukmischung mit einem Gehalt an ioo Teilen Butadien-Styrol-Mischpolymerisat
(Kaltkautschuk) an 2 Teilen Bis-(α, cc-dimethylbenzyl)-peroxyd und 50 Teilen
Kanalruß (Kügelchen) nach dem Vulkanisieren während 3oMinuten bei 149 ° eine Shore-^Acr-Härte von 54,
aber eine gleiche Mischung mit Ofenruß nach dem Vulkanisieren unter den gleichen Bedingungen eine
Shore-»A «-Härte von 61. Andere Stoffe, welche Vulkanisate
größerer Härte erzeugen, sind: Diphenylguanidin, Hexamethylentetramin, Kalkhydrat, gewisse
Harzseifen, z. B. wärmebehandelte Harzseifen, Natriumhydroxyd oder Triäthanolamin.
. Zinkoxyd und verstärkende Sorten von Ruß können als Verstärkungsmittel benutzt werden. Vorzugsweise
wird ein Gemisch aus Füllmitteln und Verstärkungsmitteln benutzt, um den Mischungen die besonderen
gewünschten Eigenschaften zu geben. So kann eine Mischung aus Zinkoxyd und Ruß in der in den Beispielen
erläuterten Weise verwendet werden. Pigmente,
z. B. Ultramarin oder Zinnober, können benutzt werden, um der Mischung eine gewünschte Farbe zu
geben.
Als ein Mittel, um Vulkanisation der Mischung bei niedrigeren Temperaturen zu erhalten oder die Vulkanisationsgeschwindigkeit
zu vergrößern, können übliche Beschleuniger benutzt werden. Die Wirkungen
verschiedener Beschleuniger auf die Vulkanisation der Mischung und auf ihre Eigenschaften nach der Vulkanisation
schwanken etwas und stellen daher Mittel dar, um gewisse Eigenschaften des vulkanisierten Produkts
zu regeln. Diphenylguanidin und Tetraäthylenpentamin sind sehr geeignete Beschleuniger für die Erfindung.
Wegen der ausgezeichneten Beständigkeit der neuen Mischungen gegenüber den Einwirkungen beim Aussetzen an der Atmosphäre ist im allgemeinen die Verwendung starker Antioxydationsmittel nicht so wichtig wie bei schwefelhaltigen Kautschukmischungen. Jedoch für den Fall, daß eine weitere Verringerung der Einwirkung der Oxydation auf den Kautschuk erwünscht ist, könne» Antioxydationsmittel zugesetzt werden, beispielsweise Diphenylamin, Aldol-ct-naphthylamin, Diphenyläthylendiamin, Pheriyl-a-naphthylamin oder Phenyl-jS-naphthylamin. Wenn ein handelsüblicher synthetischer Kautschuk, welchem gewöhnlich Antioxydationsmittel während seiner Herstellung zugesetzt wurden, verwendet wird, kann die Menge an während der Herstellung der neuen Mischungen zugesetzten Antioxydationsmitteln verringert werden.
Wegen der ausgezeichneten Beständigkeit der neuen Mischungen gegenüber den Einwirkungen beim Aussetzen an der Atmosphäre ist im allgemeinen die Verwendung starker Antioxydationsmittel nicht so wichtig wie bei schwefelhaltigen Kautschukmischungen. Jedoch für den Fall, daß eine weitere Verringerung der Einwirkung der Oxydation auf den Kautschuk erwünscht ist, könne» Antioxydationsmittel zugesetzt werden, beispielsweise Diphenylamin, Aldol-ct-naphthylamin, Diphenyläthylendiamin, Pheriyl-a-naphthylamin oder Phenyl-jS-naphthylamin. Wenn ein handelsüblicher synthetischer Kautschuk, welchem gewöhnlich Antioxydationsmittel während seiner Herstellung zugesetzt wurden, verwendet wird, kann die Menge an während der Herstellung der neuen Mischungen zugesetzten Antioxydationsmitteln verringert werden.
Nach der Erfindung hergestellte vulkanisierte Produkte sind von besonderem Wert bei jeder Verwendung,
wo Widerstandsfähigkeit gegen Verschlechterung in Gegenwart von Wärme, Sauerstoff oder
Sonnenlicht wichtig ist. Solche Vulkanisate sind sehr wertvoll bei der Herstellung von Automobilreifen und
auch nützlich bei der Herstellung von Luftschläuchen, Kautschukschläuchen, mit Kautschuk ausgekleideten
Schläuchen, Fußbekleidung, elektrischen Isolierungen und Fonnartikeln. Die verbesserten Verarbeitungseigenschaften
der die Peroxyde der Erfindung als Vulkanisiermittel enthaltenden Mischungen, das ist
die Widerstandsfähigkeit solcher Mischungen gegen das Vulkanisieren während des Mischens, verbessert
und erleichtert in beträchtlichem Maße das Mischverfahren. Die vergrößerte Geschwindigkeit, mit
welcher die neuen, Vulkanisationsmittel enthaltenden Kautschukmischungen bei den üblichen Vulkanisationstemperaturen
vulkanisieren, dient zur Erleichterung des Vermischens mit daraus folgenden Ersparnissen
an Zeit und Arbeit. Die verbesserten Eigenschaften des vulkanisierten Produkts bestehen offensichtlich
in ihrer vergrößerten Widerstandsfestigkeit gegen Verfärbung, vergrößerter Zugfestigkeit, überlegenerer
Hysteresis und elektrischen Eigenschaften, vergrößerter Widerstandsfähigkeit gegen Oxydation
und gegen Brüchigwerden beim Altern.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Verwendung von etwa 0,1 bis 10 %, vorzugsweise von 0,25 bis 7,5 %, berechnet auf das Kautschukgewicht, an einem Di-(aralkyl)-peroxyd von der StrukturformelR1-C-O-O-C-R6Rsworin R1 eine Arylgruppe, R2, R3, R4 und R6 Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit weniger als 4 Kohlenstoffatomen und R6 eine Arylgruppe sind, als Vulkanisiermittel für natürlichen oder synthetischen Kautschuk.
- 2. Verwendung eines Vulkijaisiermittels nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein unsymmetrisches Peroxyd zur Anwendung kommt.
- 3. Verwendung eines Vulkanisiermittels nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein symmetrisches Peroxyd, z. B. Bis-(a, a-dimethylp-methylbenzyl)-peroxyd, Bis-(a, a-dimethyl-p-isopropylbenzyl)-peroxyd oder Bis-(ct, a-dimethylbenzyl)-peroxyd, zur Anwendung kommt.© 609 736/379 12.56 (709 522/364 5.57)
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|---|---|---|---|
| US540162A US2822353A (en) | 1955-10-12 | 1955-10-12 | Vulcanizable rubber composition and process |
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|---|---|
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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