DE962931C - Strahlungsheizungsanlage mit schallschluckender Wirkung - Google Patents
Strahlungsheizungsanlage mit schallschluckender WirkungInfo
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Description
- Strahlungsheizungsanlage mit schallschluckender Wirkung Die Erfindung bezieht sieh auf die an sich bekannte Vereinigung einer Strahlungsheizungsanlage mit Schallschluckvorrichtun.gen.
- Bei einer Strahlungsheizungsanlage mit Rohren für einen umlaufenden Wärmeträger oder mit elektrischen Heizwiderständen; die in einem Hohlraum zwischen einer tragenden und einer nicht tragenden, davor angeordneten Wand eingebaut sind, welche die Wärme ausstrahlt und nach dem zu beeinflussenden Raum hin angeordnet ist, stellt der Einbau einer wärmedämmenden Schicht zwischen den Heizrohren und der tragenden Wand eine geläufige Maßnahme dar, die z. B. bei Deckenstrahlungsheizungsanlagen zwecks Wärmedämmung nach oben, d. h. nach dem tragenden Bauteil hin, bereits vorgeschlagen worden ist. Es sind: außerdem Schallschluckvorrichtungen bekannt, bei denen der Schall durch in einer, äußeren Wand ausgesparte' Öffnungen in einen. Raum eintritt, der eine Schicht aus schallschluckendem Baustoff, wie Glaswolle, Watte, Gipszellen usw., enthält.
- Es @i,st aber auch die Vereinigung einer Strahlungsheizungsanlage mit Schallschluckvorrichtungen möglich, sofern für die in dem Hohlraum anzuordnende Schicht ein Baustoff verwendet wird, der gleichzeitig schallschluckend und wärmedämmend ist, wobei der für die Vereinigung erforderliche Raum nicht größer ist als der für jede der Vorrichtungen benötigte Raum.
- Gegenstand der Erfindung ist eine Strahlungsheizungsanlage mit in einem Hohlraum zwischen einer tragenden und einer davor angeordneten Wand eingebauten Rohren für einen umlaufenden Wärmeträger oder elektrische Heizwiderstände, mit als Wärmeverteiler dienenden. Lamellen. zwischen den Rohren oder den elektrischen Heizwiderständen und einer der nach dem zu beeinflussenden Raum hin angeordneten Wände, die mit Öffnungen versehen sind, und mit einer in dem Hohlraum angeordneten Schicht aus schallschluckendem und wärmedämmendem Baustoff.
- Das wesentliche Merkmal der Strahlungsheizungsanlage -nach der Erfindung besteht darin, daß die Schicht aus schallschluckendem und wärmedämmendem Baustoff zwischen den Heizrohren oder den elektrischen Heizwiderständen und der tragendem Wand angeordnet ist, und daß die Lamellen ebenfalls mit Öffnungen versehen sind.
- Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Öffnungen in der die Wärme ausstrahlenden Wand mit den 'Öffnungen in der oder den Lamellen ausgerichtet.
- Da die zwischen den Heizrohren und den elektrischen Heizwiderständen und der tragenden Wand angeordnete Schicht nicht nur wärmedämmend sondern auch schallschluckend ist, wird besonders die schallschluckende Wirkung der die Heizungsanlage nach dem zu beeinflussenden Raum hin begrenzenden und mit Öffnungen versehenen Wand sowie der ebenfalls mit Öffnungen versehenen Lamellen vergrößert.
- In der Zeichnung isst ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
- Fig. i zeigt im senkrechten Schnitt eine Strahlungsheizungsanlage nach der Erfindung; Fig. 2 zeigt schaubildlich ein Heizrohr mit einer als Wärmeverteiler dienenden Lamelle; Fig.3 zeigt im senkrechten Querschnitt ein Heizrohr mit Lamelle, die mit der mit 'Öffnungen versehenen Wand fest verbunden ist.
- Nach Fig. i ruhen nicht gelochte Platten 2 auf Schultern 3 von Balken 4 des tragenden Teiles einer Decke. Die Enden der Balken: 4 liegen auf nicht dargestellten Säulen oder Wänden auf. An den unteren Schultern 5 der Balken 4 sind gelochte Platten 6 . befestigt, welche den' abschließenden Teil 7 der Decke bilden. Die Flächen i und 7 bilden je nach ihrer Lage unten oder oben den Boden eines Raumes oder die Decke des darunterliegenden Raumes.
- Die nicht gelochten Platten 2; die gelochten Platten 6 und die Balken 4, an denen diese Platten befestigt sind, bilden Hohlräume B. In diesen Hohlräumen erstrecken sich die Heizrohre 9, in: denen ein Wärmeträger, wie Heißwasser, Dampf usw., umlaufen kann. Die Heizrohre 9 können Schl- ngen bilden deren freie Enden mit den (nicht dargestellten) Vor- und Rücklaufleitungen des Wärmeträgers verbunden sind. In den Hohlräumen 8 berühren die Rohre 9 die als Wärmeverteiler dienenden Lamellen io, .welche die Verbindung zwischen diesen Röhren 9 und den gelochten Platten 6 herstellen. Diese Platten geben mit ihren Flächen die eigentliche Strahlfläche ab.
- Wie die Fig. i und 3 zeigen, sind in den Lamellen. io Öffnungen i i ausgespart, die zu den in den gelochten Platten 6 vorgesehenen Öffnungen 12 derart angeordnet sind, daß die Schall-,vellen über die Lamellen io hinaus in geradliniiger Bahn in die Hohlräume 8 eintreten können, wie durch die Pfeile x angedeutet ist.
- Zwischen den Lamellen io und den nicht gelochten Platten 2 ist eine Schicht 13 aus einem gleichzeitig schallschluckenden und wärmedämmenden Baustoff angeordnet. Infolge ihrer wärmedämmenden Eigenschaft verhindert t-die Schicht 13 die nicht erwünschte Wärmeübertragung auf den Bauteil i, während sie infolge ihrer schallschluckenden Eigenschaft die auf sie auftreffenden Schallwellen absorbiert, nachdem diese die Öffnungen i i und 12 passiert haben.
- Die Lamellen io und die gelochten Platten 6 weisen eine genügende Anzahl von Öffnungen auf, um ein leichtes Eindingen der Schallwellen in die Hohlräume 8 zu ermöglichen, ohne dadurch jedoch die Strahlungseigenschaften der die Fläche 7 bildenden. Platten 6 zu verringern.
- Die gelochten Platten 6 und die nicht gelochten Platten 2 können aus irgendeinem Baustoff, besonders aus Metall, Holz oder Gips bestehen.. Die Befestigung dieser Platten an dien Balken kann auf beliebige Weise erfolgen, z. B. mit Hilfe von Nägeln, Haken, Schienen od. dgl. An Stelle der Balken 4, die den in Fig. i angedeuteten Querschnitt aufweisen, können Balken beliebigen Querschnittes, z. B. viereckige, rechteckige usw., ver--,vendet werden. Die Balken können aus Beton, Holz oder Metall sein.
- In Fig. 2 ist schaubildlich eine Lamelle io dargestellt, die auf einem Heizrohr 9 abnehmbar befestigt ist. Die Lamelle hat die Form des Bleches 16, aus dessen mittlerem Teil zwei Zungen 17 herausgeschnitten sind, die sich auf dem Umfang des Heizrohres 9 elastisch abstützen. Die Lamelle io ist mit Öffnungen ii versehen.
- In Fig. 3 ist eine gelochte Platte 6 dargestellt, die mit einer Lamelle io mittels Schrauben 18 fest verbunden ist. Die Verbindung kann auch durch Schweißen od. dgl. hergestellt werden, so daß ein einteiliger Bauteil entsteht, der zum Zwecke der Abstützung der Heizrohre 9 an den Balken 4 befestigt -,werden kann. Diese Anordnung erweist sich beim Einbau der Heizungsanlage als vorteilhaft.
- Selbstverständlich können statt der Heizrohre 9 auch elektrische Heizwiderstände verwendet werden, ohne dedurch etwa das Wesen der Erfindung zu ändern.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Strahlungsheizungsanlage mit in einem Hohlraum zwischen einer tragenden und einer davor angeordneten Wand eingebauten Rohren für einen umlaufenden Wärmeträger oder elektrische Heizwiderstände, mlt als Wärmeverteiler dienenden Lamellen zwischen den Rohren oder den elektrischen Heizwiderständen und einer der nach dem zu bee@infiussenden Raum hin angeordneten Wände, die mit Öffnungen versehen sind, und mit einer in dem Hohlraum angeordneten Schicht aus schallschluckendem und wärmedämmendem Baustoff, dadurch gekennzeichnet, daß diese Schicht (13) zwischen den Heizrohren (9) oder den elektrischen Heizwiderständen und der tragenden Wand (i) angeordnet ist und daß die Lamellen (io) ebenfalls mit Öffnungen (ii) -versehen sind.
- 2. Strahlungsheizungsanlage nachAnspruch i, dadurch: gekennzeichnet, daß die Öffnungen (12) in der die Wärme ausstrahlenden, Wand (7) mit den Öffnungen (i i) in der oder den Lamellen (io) ausgerichtet sind. In Betracht gezogene Druckschriften.: USA.-Patentschrift Nr. 2 357 56o.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP8986A DE962931C (de) | 1953-01-08 | 1953-01-08 | Strahlungsheizungsanlage mit schallschluckender Wirkung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP8986A DE962931C (de) | 1953-01-08 | 1953-01-08 | Strahlungsheizungsanlage mit schallschluckender Wirkung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE962931C true DE962931C (de) | 1957-05-02 |
Family
ID=582551
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP8986A Expired DE962931C (de) | 1953-01-08 | 1953-01-08 | Strahlungsheizungsanlage mit schallschluckender Wirkung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE962931C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1288777B (de) * | 1962-06-20 | 1969-02-06 | Stramax Ag | Strahlplatte fuer Heiz- oder Kuehlanlagen fuer Raeume |
| DE102016121953A1 (de) * | 2016-11-15 | 2018-05-17 | Haufe Deckensysteme Gmbh | Decken- und/oder Wandverkleidung und Herstellungsverfahren hierfür |
| DE102017130081A1 (de) * | 2017-12-15 | 2019-06-19 | Krantz Gmbh | Vorrichtung zur Temperierung eines Raumes |
| EP3569934A1 (de) * | 2018-05-18 | 2019-11-20 | Frenger Systemen BV Heiz- und Kühltechnik GmbH | Strahlflächenaufbau mit absorptionseinrichtung |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2357560A (en) * | 1941-08-09 | 1944-09-05 | Jr Frank J Taforo | Acoustical material |
-
1953
- 1953-01-08 DE DEP8986A patent/DE962931C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2357560A (en) * | 1941-08-09 | 1944-09-05 | Jr Frank J Taforo | Acoustical material |
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