DE961874C - Vorrichtung an oben befeuerten Brennoefen, insbesondere keramischen OEfen - Google Patents

Vorrichtung an oben befeuerten Brennoefen, insbesondere keramischen OEfen

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DE961874C
DE961874C DES32048A DES0032048A DE961874C DE 961874 C DE961874 C DE 961874C DE S32048 A DES32048 A DE S32048A DE S0032048 A DES0032048 A DE S0032048A DE 961874 C DE961874 C DE 961874C
Authority
DE
Germany
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pouring hole
spherical
conical
suction
pipe
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Expired
Application number
DES32048A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Spingler
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REINFRIED HILDEBRAND
Original Assignee
REINFRIED HILDEBRAND
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS, OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B13/00Furnaces with both stationary charge and progression of heating, e.g. of ring type, of type in which segmental kiln moves over stationary charge
    • F27B13/06Details, accessories, or equipment peculiar to furnaces of this type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Vorrichtung an oben befeuerten Brennöfen, insbesondere keramischen Ofen Schüttlochv erschlüsse, insbesondere für von oben befeuerte keramische Öfen wurden früher lediglich mit Sandtassendichtung ausgeführt. Mit wachsendem Feuerfortschritt, also ansteigenden Zugverhältnissen, genügten diese Abdichtungen nicht mehr. Neuere Schüttlochröhren haben eine geschliffene, .entweder könisch oder hohlkugelförmig verlaufende Öffnung als Dichtungsfläche, so daß der Schüttlochdeckel auf der Schüttlochröhre absolut dicht sitzt, beim Kugelverschluß auch dann, wenn der Deckel schief aufgesetzt wird.
  • Mit weiter steigendem Feuerfortschritt muß insbesondere den kontinuierlichen keramischen Ofen, also vorzugsweise Ring- und Zickzacköfen, Ab- wärme in Form von Heißluft hinter der Feuerzone aus den abgebrannten Kammern entzogen werden. Ohne eine solche Absaugung ist ein rascher Feuerfortschritt, nicht möglich, weil die Temperaturen in den Ausfuhrkammern so hoch sind, daß die Auskarrer diese nicht betreten können. Während früher Lediglich in kürzerer oder weiterer Entfernung hinter dem Feuer zur rascheren Abkühlung Schüttlochdeckel abgehoben wurden, erfordern die Schnellbrennverfahren eine Absaugung mittels Ventilatoren, um eine genügende Kühlung zu erzielen. Die gewonnene Wärme wird in Trockenanlagen verwertet. Dazu ist es wichtig; daß die Lufttemperatur und auch die Luftmenge im Interesse einer guten Kühlung möglichst hoch gehalten werden.
  • Es sind mancherlei Vorrichtungen zumAbsaugen der Kühlwärm; entwickelt worden, von denen grundsätzlich zwei Arten unterschieden werden können: eine, bei der Kanäle mit Absperrventilen fest im Ofen eingebaut sind, und die andere, bei welcher der Heißluftsammelkanal durch Überleghauben, Metallschläuche od. dgl. mit den Schüttlöchern oder besonderen Abzugslöchern verbunden werden. Die erste Art besitzt den Nachteil, daß Undichtheiten an den eingebauten Ventilen und auch an den eingebauten vielen Kanälen nicht ohne weiteres bemerkt werden und dadurch Wärmeverluste verursacht werden können. Die andere Art der Überleghauben dichtet bei den bekannten Konstruktionen, falls die Hauben auf die einzelnen Schüttlöcher aufgesetzt werden, infolge der unvermeidlichen Unebenheiten und der Versetzung der Schüttlöcher nur schlecht ab. Aus diesem Grunde sind bereits für die Ableitung der Luft aus den Schüttlöchern, die im allgemeinen einen Durchmesser von 13o bis 175 mm haben, Metallschläuche entsprechenden Durchmessers verwendet worden. Wesentlich ist bei allen Anlagen eine gute Abdichtung der Schüttlöcher und der Deckel auf den Heißluftabsaugstutzen der Sammelleitung. Weiter ist wesentlich, daß .eine gute Abdichtung zwischen Schüttloch und Absaugrohr, ferner zwischen Absaugorgan bzw. Sammelkörper und Absaugstutzen der Sammelleitung besteht. Ein Ofen hat z. B. 3oo bis 400 Schüttlöcher und etwa zoo große Heißluftabsaugstutzen. Daraus ist die Wichtigkeit der guten Abdichtung aller Verschlüsse ohne weiteres ersichtlich. Wenn man den obengenannten Schüttlochdurchmesser von 13o bis i75 mm zugrunde legt und bedenkt, daß aus kühltechnischen Gründen im allgemeinen nur etwa 15 Schüttlöcher zur Absaugung erfaßt werden können, aus diesen aber Luftmengen von 2o bis 30 ooo m3/h herangezogen werden sollen, so kann man sich die entsprechenden hohen Geschwindigkeiten und dadurch bedingten hohen Zugstärken leicht errechnen. Die Abdichtung bei Absaugung aus den Schüttlöchern und auch beim Aufsetzen der Abzugshauben auf die Hauptleitung ist jedoch bisher nur mangelhaft gelöst. Werden nur starre, z. B. halbkreisförmige Überleghauben über je einen Heißluftabsaugstutzen und drei bis vier Schüttlöcher gestülpt, so ist bei den Unebenheiten des Ofenbodens und bei Versetzungen der Schüttlöcher nur eine sehr mangelhafte Abdichtung möglich.
  • Eine bessere Lösung stellen Zwischenglieder in Form von Metallschläuchen in jeder Form dar, jedoch werden diese im allgemeinen ähnlich wie früher die Schüttlochkapseln nur mit Sanddichtung auf die Schüttlöcher gesetzt oder mit Blechmanschetten am Ende versehen und in die Schüttlöcher hineingeschoben, oder beide Verschlußarten werden kombiniert. Im Interesse einer genügenden Toleranz muß das Schlauchanschluß@stück mindestens um weitere to bis ao mm verengt werden, und es bildet sich durch die scharfe Kante der Blechmanschette gerade an der Stelle der größten Luftgeschwindigkeit ein starker Wirbel, der einen wesentlichen Kraftverbrauch des Ventilators bei den hohen Luftgeschwindigkeiten zur Folge hat. An solchen Abzugslöchern ist ein Überdruck von 5o bis 8o mm WS gemessen worden.
  • Die vorstehenden Mängel beseitigt die Erfindung dadurch, daß die Anschlußstellen der Schüttlochröhren bzw. -rohreinsätz.e und bzw. oder der Saugstutzen eine wulstartige Erweiterung mit kugel-oder kegelförmig nach außen gekrümmter Anschlußfläche besitzen, auf die die Enden der Zwischenglieder bzw. der Sammelkörper mit ihren entsprechend kugel- oder kegelförmig nach innen gekrümmten Auschlußflächen dicht aufsetzbar sind. Um bei schrägem Aufsetzen z. B. von Metallschläuchen keine Kante oder Verengung an den Schüttlöchern für die Heißluftabsaugung zu schaffen, wird die kegel- oder kugelförmige Dichtung außen angebracht, so daß es leicht möglich ist, unmittelbar über dem Schüttloch den Absaugequerschnitt etwa durch einen Metallschläuch, der im Durchschnitt 2o bis 5o mm größer ist als der Schüttlochdurchmesser, zu erweitern und damit Luftgeschwindigkeit und Kraftverbrauch niedrig zu halten. Weiter ist es möglich, durch einen angegossenen Nocken an der Schüttlochröhre bzw. dem Heißluftstutzen und eine entsprechende Ausnehmung oder einen Schlitz an der Absaugvorrichtung. der zusammen mit den Nocken einen Bajonettverschluß bilden kann, einen guten Halt des Verschlusses auf dem Schüttloch zu gewährleisten und absolut dicht herzustellen. Die umgekehrte Verschlußart ist ebenfalls möglich.
  • Eine gleicheVerschlußart wird zweckmäßig auch für die Stutzen bzw. für das Anschlußstück der Absaugung auf diesen Stutzen angewandt. Dabei wird z. B. eine Absaugvorrichtung mit einem Sammelkörper mit nach außen gekrümmter Anschlußfläche Verwendung finden, der nach allen Seiten beweglich ist und in den z. B. drei bis acht Metallschläuche mit Blechhülsen eingesteckt werden, die an ebenso viele Schüttlöcher angeschlossen sind.
  • Die Zeichnung zeigt im Mittellängsschnitt einen nach der Erfindung gestalteten Schüttlochverschluß eines von oben befeuerten keramischen Ofens. Das durch einen Deckel 2, mit Kugelabdichtung verßch.ließbare Schüttlochrohr z weist eine auf der Oberfläche der Ofendecke 3 aufsitzende Anschlußstelle in Form einer wulstartigen Erweiterung 4 auf, welche mit einer kugelförmig nach außen gekrümmten Anschlußfläche 5 versehen ist. Auf die Erweiterung 4 ist der zum Absaugen der Heißluft bestimmte Metallschlauch 6 mit Hilfe eines flanschförmigen Anschlußstückes 7 dadurch dicht aufgesetzt, daß das Anschlußstück 7 eine der kugelförmigen Außenfläche 5 der wulstartigen Erweiterung 4 entsprechende Innenfläche 8 besitzt. Um einen guten Halt des Anschlußstückes 7 auf der Erweiterung 4 zu sichern, ist eine bajonettverschlußartig wirkende Verriegelung zwischen diesen beiden Teilen vorgesehen, welche aus einem von der Erweiterung q. vorspringenden Nocken 9 und einem horizontalen, mit einer nachuntengerichteten Öffnung versehenen Schlitz im Anschlußstück 7 besteht.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung an oben befeuerten Brennöfen, insbesondere keramische Öfen, mit Schüttlochröhren oder -rohreinsätzen, einer Heißluftabsaugeinrichtung und Zwischengliedern, wie Metallschläuchen oder Überleghanben, zum Anschluß der Schüttlochröhren oder -rohreinsätze gegebenenfalls über einen Sammelkörper an die Saugstutzen der Absaugeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußstellen der Schüttlochröhren bzw. -rohreinsätze und bzw. oder der Saugstutzen eine wulstartige Erweiterung mit kugel- oder kegelförmig nach außen gekrümmter Anschlußfläche besitzen, auf die die Enden der Zwischenglieder bzw. der Sammelkörper mit ihren entsprechend kuge@l- oder kegelförmig nach innen gekrümmten Anschlußflächen dicht aufsetzbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schüttlochrohr bzw. der Schüttlochrohreinsatz und oder der Saugstutzen zusätzlich eine kugel- oder kegelförmig nach innen gekrümmte Dichtungsfläche für einen Deckel besitzt; der entsprechende kugel-oder kegelförmig nach außen gekrümmte Dichtflächen besitzt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußdeckel für die Schüttlochröhren-bzw. -rohreinsätze und Saugstutzen zum dichten Aufsetzen auf. deren Wulst mit entsprechenden kugel- oder kegelförmig nach innen gekrümmten Anschlußflächen versehen sind. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Anschlußteilen Nocken angebracht sind, welche zwecks Verriegelung in Ausnehmungen des zugehörigen Anschlußteils greifen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung bajonettverschlußartig ausgebildet ist.
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