DE960585C - Verfahren zur Herstellung einer Vergussmasse - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Vergussmasse

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DE960585C
DE960585C DEN7352A DEN0007352A DE960585C DE 960585 C DE960585 C DE 960585C DE N7352 A DEN7352 A DE N7352A DE N0007352 A DEN0007352 A DE N0007352A DE 960585 C DE960585 C DE 960585C
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DE
Germany
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bitumen
mass
mixture
producing
sulfur
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Expired
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DEN7352A
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English (en)
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Max Kumm
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Nissen & Volk
Original Assignee
Nissen & Volk
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L95/00Compositions of bituminous materials, e.g. asphalt, tar, pitch

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Sealing Material Composition (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung einer Vergußmasse Extrakte der Mineralölraffination, Krackbitumen und Säurebarzbitumen sind in Verbindung mit Gummi bzw. Latex als Isoliermittel und Anstrichmittel wie z. B. für Bautenschutz bekannt. Die Verwendung dieser Mittel in größeren Umfang in der Praxis ist bisher nicht bekanntgeworden, was daran liegen mag, daß die an die Mittel gestellten Anforderungen, insbesondere hinsichtlich Elastizität und Klebekraft, bisher nicht erfüllt wurden. Es ist auch weiter bekannt, Bitumen mit.einem Füllstoff, wie Gummimehl, zu versehen und diese Mischung für Straßenbauzwecke zu verwenden.
  • DieErfinldung betrifft eine ganz bestimmteMasse für einen bestimmten Zweck, und zwar die Herstellung einer elastischen Vergußmasse zur Verbindung von metallenen und irdenen Rohren zur vollkommenen Abdichtung der Verbindungsstellen.
  • Die Vergußmasse muß dabei also erstens sehr elastisch sein und zweitens möglichst fest an den Wandungen der zu verbindenden Teile haften, d. h. genügende Klebkraft, außerdem noch einen hohen Erweichungspunkt besitzen. Erfindungsgemäß wird eine diesem Zweck dienende Masse hergestellt, indem man Krackbitumen, Säureharzb,itumen oder Extrakte bei der Mineralölraffinatiion mit Latex-oder Kautschuklösung versetzt und das Lösungsmittel bzw. das Wasser verdampft, was durch Erhitzen auf I50 bis I600 geschieht, und dann bei etwa dieser Temperatur Schwefel, insbesondere in Form von Schwefelblüte, unter gutem Umrühren zusetzt und so vulkanisiert. Es war nicht vorauszusehen, wie sich die Vulkanisation bei der Gegenwart von Bitumen auf das Gesamterzeugnis auswirken wird und daß man tatsächlich zu einem Erzeugnis mit guter Elastizität der Gesamtmischung und besonders erhöhter Klebkraft gelangen würde.
  • Das so erhaltene Erzeugnis wird nunmehr mit Bitumen verdünnt, und zwar mit gewöhnlichem Destillatbitumen, am besten mit geblasenem Bilumen mit möglichst hohem Erweichungspunkt.
  • Diese Verdünnung mit dem Bitumen findet bei 150° und darüber bis etwa 180° statt, wobei man ständig für eine gute Durchmischung, z. B. durch Rühren, sorgt. Das so erhaltene Endprodukt ist nach dem Erkalten eine harte elastische und sehr klefähige Masse, welche man durch Schmelzen vergießen kann.
  • Nach einem Ausführungsbeispiel wird die Masse wie folgt hergestellt: 1000 g Krackbitumen werden auf etwa 100° erwärmt. In die Masse werden 150 g Latex gerührt und unter Rühren auf I50 bis I600 erwärmt. Bei dieser Temperatur werden im Verlauf von 1 bis 2 Minuten 10 g Schwefeiblüte zugegeben. Die Masse ballt sich jetzt zusammen und wird unschmelzbar, d. h. durchWärme nicht wieder flüssig.
  • Nach dieser Zeit werden 6500 g geblasenes Bitumen in geschmolzenem Zustand langsam hineingerührt, wobei die Temperatur auf über I500 gehalten wird und bis etwa 180° steigen kann, wobei die unschmelzbare Masse sich langsam auflöst und gießbar wird.
  • Die so erhaltene sehr elastische und besonders gut klebfähige Masse ist verwendbar in erster Linie als Vergnßmasse für Abdichtungszwecke bei Rohren, Flanschen usw., als Heißmasse, in gelöstem oder emulgiertem Zustand für Anstrichzwecke, z. B. bei Dächern, als Isoliermasse für Untergestelle von Kraftfahrzeugen, wobei sie gleichzeitig als Rostschutz und als Schallschutz gegen Steinschlag dient.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung einer Vergußmasse aus einem Gemisch von bituminösen Krackrückständen, Säureharzpechen oder Extrakten aus der Mineralölraffination und Kautschuklatex oder Kautschuklösungen, dadurch gekennzeichnet, daß dem Gemisch etwa 1 bis 2 Teile Schwefel zugefügt werden, die Masse dann vulkanisiert und anschließend mit die stillatbitumen zu einer gießfähigen Masse verdünnt wird.
  2. 2. Verfahren naeh Anspruch I, wobei der Schwefel der Mischung bei etwa 150° zugefügt und bei etwa der gleichen Temperatur das Destillatbitumen, insbesondere geblasenes Bitumen, zugemischt wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2454506; Abraham, »Asphaltes and allied Substances«, New York, I938, S. 487.
DEN7352A 1953-06-19 1953-06-19 Verfahren zur Herstellung einer Vergussmasse Expired DE960585C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2454506A (en) * 1943-01-06 1948-11-23 Albert C Fischer Composition of rubberlike qualities

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2454506A (en) * 1943-01-06 1948-11-23 Albert C Fischer Composition of rubberlike qualities

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