DE960495C - Glasemails - Google Patents
GlasemailsInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03C—CHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
- C03C4/00—Compositions for glass with special properties
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- C03C—CHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
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Description
AUSGEGEBEN AM 21. MÄRZ 1957
N 7638 IVc/32b
Glasemails
Die Erfindung bezieht sich auf Emails, die durch Titandioxyd getrübt sind, und zwar besonders auf
solche Emails, die Bleioxyd enthalten. Insbesondere bezieht sich die Anmeldung auf niedrigschmelzende
Emails, wie sie zur Verzierung von Glaswaren benutzt werden, und auf Mittel zur Verbesserung
der Farbe und des Aussehens dieser Emails.
Emails zum Dekorieren von Glas sind allgemein bekannt. Sie sind gekennzeichnet einerseits durch
eine verhältnismäßig niedrige Brenntemperatur die nötig ist, um ein Verwerfen der Unterlagen zu
verhindern, und andererseits durch einen charakteristischen Ausdehnungskoeffizienten, der genau
mit demjenigen des als 'Unterlage dienenden Glases übereinstimmen muß, um ein Abplatzen oder
Absplittern oder das Auftreten zusätzlicher innerer Spannungen während der Abkühlung zu vermeiden.
Derartige Emails bestehen aus Bleioxyd, Kieselsäure, Soda oder Potasche und Borsäure, denen
andere Stoffe, wie Aluminiumoxyd, Zirkonoxyd und Titandioxyd, in geringen Mengen beigegeben
werden können, um die Eigenschaften des fertigen Emails zu verbessern. Neben den vorerwähnten
Stoffen, die eine Fritte für ein klares Email ergeben, ist es allgemein üblich, den Emails
Trübungsmittel oder Farbstoffe verschiedener Art zuzusetzen, die dem fertigen Email die jeweils gewünschte
Farbe und opake Wirkung verleihen.
Zu diesen Stoffen gehört Titandioxyd, das sowohl als Mühlentrübungsmittel verwendet werden
kann als auch, im Emailversatz eingeschmolzen
werden kann. Wird es im Emailversatz eingeschmolzen, so löst es sich auf, und es bildet sich
eine klare Fritte; trotz der Tatsache, daß das Titandioxyd in der die Fritte bildenden Zusammensetzung
glatt löslich ist, geht es-verhältnismäßig langsam in Lösung, so daß es nach seiner Zugabe
zu der abgeschreckten Fritte und nach anschließendem Brennen bei üblichen Brennzeiten und Temperaturen
sich nur in geringem Umfange löst und daher als Trübungsmittel und zur Erzielung opaker
Wirkung dient.
Bei diesen Emails haben sich Schwierigkeiten ergeben, wenn sie sowohl PbO als auch ungelöstes
TiO2 enthalten, da diese beiden Stoffe offenbar miteinander reagieren und farbige Verbindungen
bilden, wodurch die entstehenden Emails nicht mehr weiß, sondern gelbstichig sind.
Diese Tendenz zur Gelbstichigkeit kann teilweise ausgeschaltet werden durch Benutzung niedrigerer
Brenntemperaturen; diese farbigen Verbindungen sind jedoch sogar bei verhältnismäßig niedrigen
Temperaturen oft störend; die Temperatur, bei der sie in Erscheinung treten, hängt in gewissem Umfange
von der Beschaffenheit und der Zusammensetzung der Fritte ab. Höhere Temperaturen verstärken
diese unerwünschten Nebenwirkungen. Das Aussehen dieser farbigen Verbindungen ist
nicht immer im voraus zu bestimmen oder zu kontrollieren, und daher ist der durch Fehlfarben bedingte
Ausschuß unerwünscht groß.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Schaffung einer verbesserten Zusammensetzung für
Emails, die Titandioxyd als Trübungsmittel enthalten. Die Erfindung bezieht sich weiterhin auf
eine Zusammensetzung für Glasemails, die Titandioxyd als Trübungsmittel zusammen mit Bleioxyd
enthalten und bei üblichen Brenntemperaturen nicht verfärbt werden, auch dann nicht, wenn bei Temperaturen
gebrannt wird, die höher als die üblichen Brenntemperaturen liegen. Weitere Erläuterungen
und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung.
Allgemein gesehen, umfaßt die Erfindung einGlasemail,
das TiO2 und PbO enthält, wobei wenigstens
ein Teil des Titandioxyds in ungelöstem Zustand vorliegt, und in der wenigstens ein Teil P2 O5
auf 100 Teile PbO enthalten ist.
Besonders zweckmäßige Zusammensetzungen ergeben sich, wenn zwischen 1 und 10 Teile P2O5 auf
100 Teile PbO enthalten sind.
Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere Glasemails, die aus Kieselsäure, Borsäure, Alkalioxyd,
Bleioxyd, Titandioxyd und P2O3 bestehen,
wobei wenigstens ein Teil des Titanoxyds in ungelöstem Zustand vorliegt und 1 bis 10 Teile P2O3
auf 100 Teile PbO enthalten sind.
Emailzusammensetzungen von Kieselsäure, Alkalioxyd, Borsäure und Bleioxyd sind allgemein
bekannt, jede dieser bekannten Zusammensetzungen kann bei der erfindungsgemäßen Zusammensetzung
verwendet werden. Typische Zusammensetzungen, wie sie aus wirtschaftlichen Gründen
wegen ihrer Brenneigenschaften, wegen ihrer leichten Handhabung und wegen ihrer Verträglichkeit
mit der Beschaffenheit und dem Ausdehnungskoeffizienten der meisten Stoffe bevorzugt werden,
sind die, die 45 bis 65% PbO, 20 bis 40% SiO2,
ο bis 8% Alkalioxyd, das in Form von Na2O, K2O
oder Li2O oder ihren Mischungen vorliegen kann, ο bis 8% B2O3 und ο bis 9% TiO2 (gelöst) enthalten.
Andere Bestandteile, wie ZrO2 und Al2O3, Fluoride
u. dgl., können ebenfalls in bei der Herstellung solcher Zusammensetzungen üblicher Weise zugegeben
werden.
Die Menge des als Trübungsmittel benutzten TiO2 hängt teilweise ab von der Löslichkeit des
TiO2 in der jeweils gewählten Emailzusammensetzung, da Zusammensetzungen, in denen Ti O2 in
hohem Maße löslich ist, dazu neigen, einen Teil des TiO2 zu lösen und dadurch seine Wirksamkeit ils
Mittel zum Erzielen opaker Effekte verringern. Die obere Grenze des benutzten TiO2 hängt auch davon
ab, welchen Grad an opaker Wirkung die endgültigen Emails besitzen sollen, und auch von dem
gewünschten Aussehen der Oberfläche, da Emails, die in hohem Grade gefärbt sind, dazu neigen, einen
matten Glanz zu zeigen. Typische Zusammensetzungen benutzen einen TiO2-Gehalt als Färbe- go
mittel in Höhe von 5 bis I ο Gewichtsprozent der Masse. Die Menge des benutzten, P2O5 hängt ab
von der Menge des in der Zusammensetzung anwesenden PbO und schwankt gleichmäßig mit ihr,
ohne jedoch stöchiometrische Verhältnisse zu zeigen. Es wurde gefunden, daß beste Resultate erzielt
werden, wenn der P2Oä-Gehalt 1 bis 10 Teile
beträgt auf 100 Teile PbO. Geringere P2 O5-Mengen
können mit entsprechend verminderter Wirkung verwendet werden, während größere Mengen
zwar benutzt werden können, jedoch keine größere Stabilität der Farbe ergeben, sondern zu mattem
Glanz führen können.
Um sicher zu stellen, daß ausreichend P2O5 zur
Erzielung eines weißen Emails unter allen Umständen vorhanden ist, und um die Verwendung
unnötig großer Mengen zu verhindern, was unwirtschaftlich wäre, ist es zu empfehlen, den P2 O3-Gehalt
zwischen 2 und 4 Teilen auf 100 Teile anwesendes PbO zu halten.
Die P2O5-Anteile können der Emailzusammensetzung
in beliebiger Weise zugegeben werden; es ist jedoch zu empfehlen, sie zur Rohstoffmischung
der Fritte zu geben, um Gleichförmigkeit zu erreichen und mögliche lokalisierte Reaktionen zwisehen
PbO und TiO2, die zu scheckigen Verfärbungen
führen können, zu vermeiden. Die P2O3-Anteile
brauchen natürlich nicht als solche zuegeben zu werden, sie sind nur in Übereinstimmung
mit der gebräuchlichen Übung als Oxyd aus.- iao gedrückt; in der Praxis ist es üblich, die Phosphoranteile
in Form von Phosphaten eines oder mehrerer, das Material der Fritte bildenden Metalle
einzuverleiben, beispielsweise durch Zugabe eines Teiles der Soda als Natriumphosphat oder eines
Teiles des Bleies als Bleiphosphat. Gegebenenfalls
können die P2 O5-Anteile auch zusammen mit dem
Titandioxyd in Form von Titanphosphat zugegeben werden, wenn Titandioxyd in dem Material der
Fritte anwesend ist. Auch die anderen Oxyde brauchen nicht als reines Oxyd zugegeben zu
werden. B2O3 wird üblicherweise als Borax
(Natriummetaborat) oder als andere Borate, die Alkalioxyde als Hydroxyde, Borate, Phosphate,
Karbonate od. dgl. zugegeben, was jeweils von den
ίο an die Zusammensetzung gestellten Forderungen
abhängt. Desgleichen können auch die Titandioxydanteile als Ti O2, Natriumtitanat u. dgl. zugegeben
werden.
Die Brenntemperatur der Emails hängt ab von ihrer jeweils gewählten Zusammensetzung und
wird nicht wesentlich geändert durch die Anwesenheit von P2O5 mit der Ausnahme, daß das P2O5
in Mengen gemäß der Erfindung die Benutzung höherer Brenntemperaturen erlaubt, sofern dies gewünscht
wird, ohne daß die Farbe oder die Eigenschaften des endgültigen Emails nachträglich beeinflußt
werden. Dies ist in den Beispielen dargestellt, wo ein Email, das P2O5 gemäß der
vorliegenden Erfindung enthält, erfolgreich bei Temperaturen zwischen 55° und 6oo° gebrannt,
werden konnte, während ein ähnliches Email, das kein P2O5 enthielt, bei einer Brenntemperatur von
5500 verfärbt wurde.
Zur weiteren Darstellung der Erfindung dienen die folgenden Beispiele:
Es wurde eine Emailfritte aus folgender Rohstoffmischung hergestellt: 200 Teile Pb3O4,
88,2 Teile SiO2, 27,7 Teile Na2CO3, 13,4 Teile
H3BO3, 12TeUeTiO2, 11,2TeUeZrO2, 4,2 Teile
NaH2PO4H2O.
Es ergibt sich hieraus folgende oxydische Zusammensetzung: 58,5 % PbO, 26,4% SiO2, 5,I0O
Na0O, 2,3*/» B2O3, 0,7% P2O5, 3,4% ZrO2,
3,6VoTiO2.
Es wird festgestellt, daß das Gewichtsverhältnis P2 O5: Pb O in der vorstehenden Verbindung ungefähr
0,012 beträgt.
Aus dieser Zusammensetzung wurde eine Fritte in üblicher Weise dadurch hergestellt, daß die Bestandteile
trocken gemischt und V2 Stunde lang bei 11000 geschmolzen wurden und darauf die geschmolzene
Masse in Wasser granuliert wurde.
Hierbei ergaben sich klare, farblose Granalien. Diese Granalien wurden dann mit 5 Gewichtsprozent
weißem Titandioxyd als Farbkörper gemischt und in einer Kugelmühle vermählen zu einer
fein verteilten, gleichmäßig gefärbten Emailgrundmasse. Diese Grundmasse wurde mit 10% einer
wäßrigen Lösung von Oxyäthylzellulose mittlerer Viskosität in einem Anteil vermischt, der zur Bildung
einer verwendbaren Flüssigkeit ausreichte, und dann auf eine Glasplatte aufgetragen.
Die Glasplatte wurde 25 Minuten lang auf 6oo° erhitzt, um das Email darauf einzubrennen, und
dann unter Abkühlung um 500 pro Stunde bis auf unterhalb 2000 erkalten lassen. Man ließ die Glasplatte
auf Raumtemperatur abkühlen und überprüfte sie. Der Emailbelag war eben, opak und
glänzend; er neigte nicht zur Rissebildung und zum Absplittern und war in jeder Hinsicht als ein
durchaus gutes Email zu bezeichnen. Die Farbe war rein weiß mit einem leichten bläulichen Stich.
Um diese Resultate mit denjenigen zu vergleichen, die bei Benutzung einer ähnlichen Fritte
ohne Phosphat erzielt wurden, wurde eine Fritte gemäß der obigen Zusammensetzung hergestellt,
bei der die 4,2 Teile NaH2PO4H2O ersetzt waren
durch zusätzliche 1,4 Teile Na2CO3, so daß samtliehe
Oxydkomponenten in den gleichen relativen Verhältnissen anwesend waren mit der Ausnahme,
daß kein P2O5 vorhanden war. Die so hergestellte
Fritte würde durch Zusatz von TiO2 gefärbt, gemahlen,
'auf eine Glasplatte aufgebracht und gebrannt, und das Email wurde in der gleichen Weise
wie oben hergestellt. Dieses phosphatfreie Email war dem ersteren Email praktisch ähnlich mit der
Ausnahme, daß es eine entschieden gelbliche Farbtönung besaß.
Es wurde eine andere Glasplatte mit dein phosphathaltigen Email gemäß Beispiel 1 überzogen
und in der gleichen Weise behandelt mit der go
Ausnahme, daß sie 25 Minuten lang bei 5500 gebrannt wurde. Das Email wurde dann gemäß Beispiel
ι hergestellt; es besaß eine wenig glänzende Oberfläche, wodurch angezeigt wurde, daß das
Brennen etwas unterhalb des optimalen Wertes erfolgt war. Die Farbe war praktisch identisch mit
derjenigen des phosphathaltigen Emails gemäß Beispiel i, und auch dieses Email war von guter
Qualität.
Zu Vergleichszwecken wurde das phosphatfreie Email gemäß Beispiel 1 auf eine andere Glasplatte
aufgetragen, bei 5500 gebrannt und in gleicher Weise hergestellt, wie das oben beschriebene
phosphathaltige Email. Auch das phosphatfreie Email war zu wenig gebrannt, jedoch war seine
Farbe wesentlich besser als die des bei 6oo° gebrannten phosphatfreien Emails. Trotzdem war ts
noch gering verfärbt und in dieser Beziehung von geringerer Qualität als die phosphathaltigen Email?.
Es wurde eine andere Emailfritte aus folgender Rohstoffmischung hergestellt: 160,6 Teile Pb3 0Λ,
54 Teile SiO2, 3,6 Teile Na2CO3, 9,4 Teile
H3BO3, 8TeHeTiO2, 8,2 Teile Al2O3, 30,4 Teile
NaH2PO4H2O.
Es ergibt sich hieraus folgende oxydische Zusammensetzung: 6i°/o PbO, 21,1 °/o SiO2, 3,5%
Na2O, 2% B2O3, 3,1% TiO2, 3.2°/o Al2O3, 6,1 Vo
P2O5.
In diesem Falle betrug das Gewichtsverhältnis P2O5: PbO annähernd 0,1.
Die Rohstoffmischung wurde geschmolzen und die Schmelze in üblicher Weise granuliert; die
Granalien wurden in einer Kugelmühle zusammen mit 8 Gewichtsprozent Ti O2 als Mühlentrübungs-
mittel gemahlen und mit der gleichen wäßrigen Lösung wie im Beispiel ι vermischt.
Die erzielte gefärbte Mischung wurde auf eine Glasplatte gegeben und 25 Minuten lang bei 5300
gebrannt, das Email gemäß Beispiel 1 abgekühlt und geprüft.
Das Email war glatt, zusammenhängend, opak und glänzend und besaß eine leuchtende, bläulich
weiße Farbe.
Eine ähnliche Fritte wurde dargestellt, wobei die 30,4 Teile NaH2PO4H2O ersetzt wurden durch
zusätzliche 10,6 Teile Na2CO3; diese Fritte
wurde zusammen mit dem phosphathaltigen Email dieses Beispiels behandelt. Das erzielte Email war
wiederum von guter Qualität, hatte jedoch ei tie trübe, gelbliche Färbung.
Die gemäß der vorliegenden Erfindung gebildeten Zusammensetzungen für Emails sind praktisch
in jeder Hinsicht von gleicher Qualität wie die phosphatfreien Emails vergleichbarer Zusammensetzung.
Hinsichtlich ihrer opaken Wirkung sind sie, verglichen mit phosphatfreien Emails, gleichwertig
oder besser; sie besitzen eine bessere Leuchtkraft und Farbtönung. Die erfindungsgemäßen Emails
können bei den gleichen Temperaturen, wie sie üblicherweise bei den phosphatfreien Emails verwendet
werden, gebrannt werden; sie können jedoch erforderlichenfalls auch bei wesentlich höheren
Temperaturen gebrannt werden, ohne daß eine Beeinträchtigung ihrer Leuchtkraft, ihrer opaken
Wirkung oder ihrer Farbtönung eintritt; hierdurch ist eine wesentliche Verbesserung gegenüber den
bisher benutzten phosphatfreien Emails gegeben.
Claims (4)
1. Glasemails, die TiO2 und PbO enthalten,
wobei wenigstens 1 Teil des Ti O2 in ungelöstem
Zustand vorliegt, · dadurch gekennzeichnet, daß in den Emails 1 bis 10 Teile, insbesondere
2 bis 4 Teile P2O5 auf 100 Teile PbO enthalten
sind.
2. Emails nach Anspruch i, die Kieselsäure,
Borsäure, Alkalioxyd, Bleioxyd und Titandioxyd enthalten, wobei wenigstens 1 Teil des
Titandioxyds in ungelöstem Zustand vorliegt, dadurch gekennzeichnet, daß in den Emails
halten sind.
3. Emails nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Zusammensetzung von j 5
bis 65% PbO, 20 bis 40% SiO2, ο bis 8%
Alkalioxyd in Form von Li2O, Na2O, K2O
oder deren Mischungen, ο bis 8% B2O3, ο bis
9*/o gelöstes TiO2, eine angemessene Menge
von ungelöstem TiO2 und 1 bis 10 Teile P2O5
pro 100 Teile PbO.
4. Emails nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das ungelöste TiO2 in Anteilen von 5 bis 10 Gewichtsprozent der Zusammensetzung
enthalten ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 537 955, 2 537 956.
USA.-Patentschriften Nr. 2 537 955, 2 537 956.
© 609 620/207 9.56 (609 843 3.57)
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