DE960310C - Druckgiessmaschine - Google Patents

Druckgiessmaschine

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Publication number
DE960310C
DE960310C DEM2153D DEM0002153D DE960310C DE 960310 C DE960310 C DE 960310C DE M2153 D DEM2153 D DE M2153D DE M0002153 D DEM0002153 D DE M0002153D DE 960310 C DE960310 C DE 960310C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mold
casting machine
pressure chamber
mold cavity
die casting
Prior art date
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Expired
Application number
DEM2153D
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Lieby
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mahle GmbH
Original Assignee
Mahle GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Mahle GmbH filed Critical Mahle GmbH
Priority to DEM2153D priority Critical patent/DE960310C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE960310C publication Critical patent/DE960310C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22—CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D17/00—Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
    • B22D17/14—Machines with evacuated die cavity

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

Das Hauptpatent betrifft eineDruekgießmaschine, bei der die Form in einem sie eng umschließenden Gehäuse untergebracht ist, das vor jedem Gießvorgaiig mittels einer Luftpumpe ganz oder teilweise leergepumpt wird. Durch die Anordnung des Gehäuses wird der leerzupumpende Raum gegenüber älteren Maschinen erheblich verkleinert und im wesentlichen auf den Farmhöhlraum und den Anguß beschränkt.
ίο Gemäß der Erfindung wird eine noch weitergehende Verminderung des leerzupumpenden Raumes und damit eine weitere Arbeits- und Zeitersparnis dadurch erreicht, daß Teile der Form, z. B. Kerne oder Auswerfer, so gestaltet und angeordnet sind, daß sie den Formhohlraum ganz oder teilweise ausfüllen und erst während des Gießvorganges den vom einfließenden Metall auszufüllenden Raum freigeben.
Druckgießformen mit verschiebbaren, im Innern der Form angebrachten Teilen sind an sich bekannt, und sie sind auch schon dazu benutzt worden, um Lufteinschlüsse in den Gußstücken zu verhindern. Ihre Anwendung im Zusammenhang mit einer Vorrichtung zum Luftleerpumpen des Formhohlraumes ist jedoch bis jetzt noch nicht vorgeschlagen worden.
Besonders vorteilhaft ist die Anwendung einer Gießform der oben gekennzeichneten Art bei Druckgießmaschinen, deren Druckkammer unmittelbar an
den Formhohlraum angrenzt, wenn der Abfluß der Druckkammer nach dem Formhohlraum vor dem Gießvorgang durch einen der beweglichen Formteile, z. B. durch einen Kern, abgesperrt wird. Bei dieser Anordnung entfällt nämlich die Notwendigkeit, einen besonderen Eingußzapfen anzuordnen., und es wird daher auch das Auspumpen des sonst dafür vorzusehenden Raumes erspart.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes eine Druckgieß maschine mit kalter Druckkammer in drei verschiedenen Arbeitsstellungen dargestellt.
Die Gießform besteht aus der feststehenden Formhälfte 1 und der beweglichen Auswerfformhälfte2. Letztere bildet zugleich den Deckel des die Form umschließenden Gehäuses, an das die Pumpenzylinder 17 mit den Pumpenkolben 18 anschließen, die zum Auspumpen der in der Form enthaltenen Luft dienen. Außerdem ist in der Formhälfte 2 noch die Druckkammer in Form einer zylindrischen Bohrung 21 vorgesehen, in welche der Preß stempel 23 hineinpaßt. Als Auswerfer dient eine zylindrische Hülse 11, die so· bemessen ist, daß sie zusammen mit dem Kern 24 in der in Abb. 1 gezeichneten Ausgangsstellung den ganzen Formhohlraum ausfüllt. Die Führungen des Auswerfers 11 in der Form und des Kernes 24 in der Auswerferhülse sind durch Packungen 25 luftdicht. Weiterhin sind auch zwischen den Pumpenzylindern 17 und den beiden Formhälften 1 und 2 Dichtungen vorgesehen, die in der Zeichnung durch schwarze Punkte angedeutet sind. Die Betätigung der Auswerfhülse erfolgt über eine Einspannplatte 15 durch zwei Kolben 26, während der Kern 24 durch einen Kolben 27 bewegbar ist.
In der Ausgangsstellung (Abb. 1) ist, wie schon gesagt, der Formhohlraum durch die Auswerfhülse 11 und den Kern 24 vollständig ausgefüllt. Die Stirnseite des Kernes 24 sperrt außerdem den Abfluß dar Druckkammer 21 ab und bildet den Boden der Druckkammer.
Anschließend an das Einfüllen des flüssigen Metalls in die Druckkammer 21 wird die noch in den Spalten zwischen den einzelnen Formteilen befindliche Luft durch Ausziehen der Kolben 18 abgesaugt. Daraufhin wird der Preßstempel 23 eingedrückt, und gleichzeitig werden die Kolben 26 und 27 entlastet, so daß der Kern 24 und die Auswerfhülse 11 unter dem Druck des in die Form einströmenden Metalls oder, falls erforderlich, durch eine zusätzliche Kraft in die in Abb. 2 gezeigte Arbeitsstellung gelangen können.
Zum Auswerfen des fertigen Gußstückes wird, wie in Abb. 3 gezeigt, der Formoberteil 2 abgehoben, und die Auswerf hülse 11 und der Kern 24 werden wieder in die Ausgangsstellung zurückgeführt. ;

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Druckgießmaschine, bei der die Form in einem sie eng umschließenden Gehäuse untergebracht ist, das vor jedem Gießvorgang mittels einer Luftpumpe ganz oder teilweise leergepumpt wird, nach Patent 892 670, dadurch gekennzeichnet, daß Teile der Form, z. B. Kerne (24) oder Auswerfer (11), so gestaltet und angeordnet sind, daß sie den Formhohlraum ganz oder teilweise ausfüllen und erst während des Gießvorganges den vom einfließenden Metall auszufüllenden Raum freigeben.
2. Druckgießmaschine nach Anspruch 1, bei der die Druckkammer unmittelbar an den Formhohlraum angrenzt, dadurch gekennzeichnet, daß der Abfluß der Druckkammer (21) nach dem Formhohlraum vor dem Gießvorgang durch einen der beweglichen Formteile, z. B. durch einen Kern (24), abgesperrt ist.
DEM2153D 1944-05-21 1944-05-21 Druckgiessmaschine Expired DE960310C (de)

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DEM2153D DE960310C (de) 1944-05-21 1944-05-21 Druckgiessmaschine

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DEM2153D DE960310C (de) 1944-05-21 1944-05-21 Druckgiessmaschine

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DE960310C true DE960310C (de) 1957-08-29

Family

ID=7291566

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DEM2153D Expired DE960310C (de) 1944-05-21 1944-05-21 Druckgiessmaschine

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DE (1) DE960310C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1089519B (de) * 1957-04-12 1960-09-22 Mahle Werk G M B H Giessform fuer Druckgiessmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1089519B (de) * 1957-04-12 1960-09-22 Mahle Werk G M B H Giessform fuer Druckgiessmaschinen

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