DE959618C - Filteratemschutzgeraet, bei dem das Filter und das Anschlussstueck durch ein Gewinde miteinander verbunden sind - Google Patents

Filteratemschutzgeraet, bei dem das Filter und das Anschlussstueck durch ein Gewinde miteinander verbunden sind

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Publication number
DE959618C
DE959618C DEA22340A DEA0022340A DE959618C DE 959618 C DE959618 C DE 959618C DE A22340 A DEA22340 A DE A22340A DE A0022340 A DEA0022340 A DE A0022340A DE 959618 C DE959618 C DE 959618C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter
breathing apparatus
connector
pusher
closures
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Expired
Application number
DEA22340A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Walter Lemcke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Auergesellschaft GmbH
Original Assignee
Auergesellschaft GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Auergesellschaft GmbH filed Critical Auergesellschaft GmbH
Priority to DEA22340A priority Critical patent/DE959618C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE959618C publication Critical patent/DE959618C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B23/00Filters for breathing-protection purposes
    • A62B23/02Filters for breathing-protection purposes for respirators

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 7. MÄRZ 1957
A 22340 V161 a
Die Erfindung betrifft ein aus Anschluß stück und Filter bestehendes Atemschutzgerät, wobei das Gerät sowohl durch eine Maske als auch durch ein mit Atemventilen versehenes Mundstück dargestellt sein kann. Bei Filteratemschutzgeräten, die für Selbstretterzwecke verwendet werden, ist man aus Sicherheitsgründen bisher so verfahren, daß das Filtergerät mit offenen Atmungswegen in einem luft- und wasserdampfdichten Behälter untergebracht war, weil bei diesen Geräten der Hauptwort darauf gelegt werden muß, daß die wasserempfindlichen Filtermassen durch den Wasserdampfgehalt der Luft nicht vergiftet werden. Andererseits ist es aber wichtig, daß im Katastrophenfall der Gerätträger sein Gerät bereits mit offenen Atem wegen vorfindet, wenn er es dem Bereitschaftsbehälter, der in kürzester Zeit geöffnet werden muß, entnimmt. Jede, auch die kleinste Verzögerung erhöht die Gefahr, giftige Luft zu atmen.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ao ein Filtergerät zu schaffen, das nicht in einem luft- und wasserdampfdichten Bereitschaftsbehälter untergebracht werden muß, sondern offen getragen werden kann bzw. bei dem es höchstens notwendig ist, das Gerät durch eine leichte Hülle vor Verschmutzung während der Bereitschaft zu schützen.
Die Erfindung besteht 'darin, daß das Filter nur zum Teil in das Anschlußstück eingeschraubt und
in dieser Stellung durch eine leicht lösliche Hemmung, z. B. eine Plombenschnur, fixiert ist. Am Anschlußstück ist ein durch seine Öffnung hindurch-· ragender Stößer angeordnet, dear Ein- und Austrittsöffnungen des Filters verschließende, luft- und wasserdampfdichte Verschlüsse bei weiterem Einschrauben des Filters in das Anschlußstück aus ihren Öffnungen entfernt und so das Gerät augenblicklich gebrauchsfähig macht.
ίο Der Stößer kann die verschiedensten Gestaltungen erhalten. Er kann beispielsweise als in die Öffnung des Anschluß Stückes hineinragender Zylinder ausgebildet sein. Zweckmäßig ist er dann mit Löchern oder Schlitzen ausgestattet. Er kann andererseits auch stern- oder kreuzförmigen Querschnitt haben.
Die Verschlüsse der Filteröffnungen können aus Stopfen, bestehen, die zweckmäßig aus festem Baustoff hergestellt und mit weichen Dichtungen, verao sehen sind, die an den Rändern der Filteröffnungen dicht anschließen. Die Dichtigkeit kann durch besondere Abdichtungsmittel, z. B. Lackierungen oder Beläge mit wasserdichten Kunststofflacken, noch vollkommener gestaltet werden. as Auch ist es möglich, die Verschlüsse aus starken Folien herzustellen.
Die Verschlüsse des Filters stehen^ weil sie nach Möglichkeit gemeinsam gelöst werden sollen, mit einer das Filter durchsetzenden Stange in Verbindung.
Um zu vermeiden, daß der die- Austrittsöffnung des Filters verschießende Stopfen auf ,seiner Unterseite dicht auf dem die Filtermasse des Filters begrenzenden Sieb anliegt, wenn er aus seiner öffnung herausgestoßen 'ist, empfiehlt es sich, die Unterseite mit Abstandshaltern in Form von Zacken, Nocken od. dgl. zu versehen.
Um ferner zu verhindern, daß der die Austrittsöffnung verschließende Stopfen im Anschlußgewinde des Filters hängenbleibt, ist im Anechlußgewinde eine Feder abgestützt gelagert, die den durch den Stößer von seiner Verbindung gelösten Stopfen aus dem Anedhlußgewinde des Filters in den Raum oberhalb der Filtermassen befördert. Die Zeichnung stellt ein Ausführangsbeispiel der Erfindung im Schnitt dar. An dem Atemrohr r einer Maske oder eines mit Ventilen versehenen Mundstückgerätes, ist das Anschlußstück 2 angeordnet. Das Filter 3 ist mit wasserabhängigen So Filtermassen 4 gefüllt, die von Decksieben S und 6 begrenzt sind. Die Luft tritt beim Atmen durch die Eintrittsöffnung 7 ein und verläßt das Filter durch die Öffnung, welche durch das Anschlußgewinde 8 dargestellt ist, das nur zum Teil in das Anschlußstück 2 eingeschraubt ist. Sowohl die Eintrittsöffnung 7 als auch die Austrittsöffnung 8 sind durch Stopfen 9 bzw. 10 verschlossen. Die Stopfen bestehen im geschilderten Beispiel aus festem Baustoff und sind an ihren Umfiächen mit weichen Dichtungsbelägen Ii bzw. 12 versehen.
Außerdem kann auch eine wasserdampfdichte Kunststoffmasse darüber gestrichen sein. In dieser Stellung zueinander sind Filter 3 und Anschlußstück 2 durch eine Plombenschnur 13 fixiert. Im Anschlußstück 2 ist in üblicher Weise der zur Abdichtung des Filterstutzens 8 dienende Dichtring 14 angeordnet. Innerhalb dieses. Dichtungsringes springt ein zylindrischer Teil 15 vor, der bis dicht an den Stopfen 10 heranreicht. Dieser als Stößer dienende zylindrische Teil ist mit Löchern 16 versehen. An den den Raum des Anschluß Stückes 2 überkreuzenden' Stegen 17 stützt sich eine starke Feder 18 ab, die in leichter Spannung am Stopfen 10 anliegt. Die Stopfen 9 und 10 sind durch eine Stange 19 miteinander verbunden, "die das Filter und die Filtermassen 4 durchsetzt. Das Gerät wird in dem Zustand, wie es in der Zeichnung dargestellt ist, in einer leichten Hülle, gegebenenfalls sogar in der Tasche des Gerätträgers mitgeführt. Tritt eine plötzliche Gefahr auf, so hat der Gerätträger nur nötig, das Anschlußstück mit der einen und das Filter mit der anderen Hand zu fassen und eine Schraubbewegung auszuführen. Dabei zerreißt die die bisherige Einstellung blockierende Plombenschnur 13, und der Stößer 15 dringt in den Filterstutzen 8 des Filters ein, reißt dabei, da durch die Schraube eine große Kraft zur Verfügung steht, den Stopfen 10 aus seiner Befestigung heraus und drückt ihn in das Gewinde 8 ein.
Nachdem die Verbindung des Stopfens gelöst ist, kommt die Kraft der Feder 18 zur Auswirkung, die den Stopfen vollends herunterdrückt, so daß er in dem Raum über dem Decksieb 5 Platz findet und mit seiner Unterseite, die mit Abstandshaltern 20 versehen ist, dem Sieb-5 anliegt. Zugleich mit der Entfernung des Stopfens 10 wird über die Stange 19 auch der Stopfen 9 aus'der Öffnung 7 gelöst, so daß nunmehr beide Öffnungen des Filters frei sind und der Rand des Filterstutzens 8 an der Dichtung 14 des Anschlußstücks 2 zur Abdichtung kommt.

Claims (7)

  1. Patentansprüche.·
    i. Filteratemschutzgerät, bei dem das Filter und das Anschlußstück durch ein Gewinde miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter "(s)»nar zum Teil in das Anschlußstück (2) eingeschraubt und in dieser Stellung durch eine leicht lösliche Hemmung, z. B. Plombenschnur (13), fixiert ist und daß am Anschlußstück (2) ein durch seine Öffnung hindurchragender Stößer (15) angeordnet ist, der Ein- und Austrittsöffnungen (7, 8) des Filters verschließende, luft- und wasserdampfdichte Verschlüsse bei weiterem Einschrauben des Filters (3) in den Anschlußstutzen (2) aus den Öffnungen entfernt und das Gerät damit gebrauchsfertig macht.
  2. 2. Filteratemschutzgerät nach Anspruch 1, iao dadurch gekennzeichnet, daß der Stößer (15) als
    in die Öffnung des Anschlußstückes hineinragender Zylinder ausgebildet ist und Schlitze oder Löcher (16) aufweist.
  3. 3. Filteratemschutzgerät nach Anspruch· 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Filter-
    Öffnungen (7, 8) durch Stopfen (9, 10) verschlossen sind, die aus festem Baustoff bestehen und von einer weichen Dichtung (12 bzw. 11) umgeben sind.
  4. 4. Filteratemschutzgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlüsse des Filters aus starken Folien bestehen.
  5. 5. Filteratemschutzgerät nach einem der Ansprüche ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlüsse mit einer das Filter (3) durchsetzenden Stange (19) in Verbindung stehen.
  6. 6. Filteratemschutzgerät nach einem der Ansprüche I bis- 3 oder S, dadurch gekennzeichnet, daß der das Anschlußgewinde (8) des Filters abschließende Stopfen (10) auf seiner Unterseite mit Abstandshaltern (20) versehen ist.
  7. 7. Filteratemschutzgerät nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Anschlußstück eine Feder gelagert ist, die den durch den Stößer von seiner Verbindung ge- so lösten Verschluß aus dem Anschlußgewinde! des Filters herausdrückt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609616/77 8.56 (609 833 2.57)
DEA22340A 1955-03-26 1955-03-26 Filteratemschutzgeraet, bei dem das Filter und das Anschlussstueck durch ein Gewinde miteinander verbunden sind Expired DE959618C (de)

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ID=6925165

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DE (1) DE959618C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1246205B (de) * 1961-02-08 1967-08-03 Draegerwerk Heinr & Berhn Drae Anordnung von auswechselbaren Schwebstoffiltern fuer Raumbelueftung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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