DE959618C - Filteratemschutzgeraet, bei dem das Filter und das Anschlussstueck durch ein Gewinde miteinander verbunden sind - Google Patents
Filteratemschutzgeraet, bei dem das Filter und das Anschlussstueck durch ein Gewinde miteinander verbunden sindInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62B—DEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
- A62B23/00—Filters for breathing-protection purposes
- A62B23/02—Filters for breathing-protection purposes for respirators
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Description
AUSGEGEBEN AM 7. MÄRZ 1957
A 22340 V161 a
Die Erfindung betrifft ein aus Anschluß stück und Filter bestehendes Atemschutzgerät, wobei das
Gerät sowohl durch eine Maske als auch durch ein mit Atemventilen versehenes Mundstück dargestellt
sein kann. Bei Filteratemschutzgeräten, die für Selbstretterzwecke verwendet werden, ist man aus
Sicherheitsgründen bisher so verfahren, daß das Filtergerät mit offenen Atmungswegen in einem
luft- und wasserdampfdichten Behälter untergebracht war, weil bei diesen Geräten der Hauptwort
darauf gelegt werden muß, daß die wasserempfindlichen Filtermassen durch den Wasserdampfgehalt
der Luft nicht vergiftet werden. Andererseits ist es aber wichtig, daß im Katastrophenfall
der Gerätträger sein Gerät bereits mit offenen Atem wegen vorfindet, wenn er es dem Bereitschaftsbehälter,
der in kürzester Zeit geöffnet werden muß, entnimmt. Jede, auch die kleinste Verzögerung
erhöht die Gefahr, giftige Luft zu atmen.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ao ein Filtergerät zu schaffen, das nicht in einem luft-
und wasserdampfdichten Bereitschaftsbehälter untergebracht werden muß, sondern offen getragen
werden kann bzw. bei dem es höchstens notwendig ist, das Gerät durch eine leichte Hülle vor Verschmutzung
während der Bereitschaft zu schützen.
Die Erfindung besteht 'darin, daß das Filter nur zum Teil in das Anschlußstück eingeschraubt und
in dieser Stellung durch eine leicht lösliche Hemmung, z. B. eine Plombenschnur, fixiert ist. Am
Anschlußstück ist ein durch seine Öffnung hindurch-· ragender Stößer angeordnet, dear Ein- und Austrittsöffnungen
des Filters verschließende, luft- und wasserdampfdichte Verschlüsse bei weiterem Einschrauben
des Filters in das Anschlußstück aus ihren Öffnungen entfernt und so das Gerät augenblicklich gebrauchsfähig macht.
ίο Der Stößer kann die verschiedensten Gestaltungen
erhalten. Er kann beispielsweise als in die Öffnung des Anschluß Stückes hineinragender Zylinder
ausgebildet sein. Zweckmäßig ist er dann mit Löchern oder Schlitzen ausgestattet. Er kann andererseits
auch stern- oder kreuzförmigen Querschnitt haben.
Die Verschlüsse der Filteröffnungen können aus Stopfen, bestehen, die zweckmäßig aus festem Baustoff
hergestellt und mit weichen Dichtungen, verao sehen sind, die an den Rändern der Filteröffnungen
dicht anschließen. Die Dichtigkeit kann durch besondere Abdichtungsmittel, z. B. Lackierungen
oder Beläge mit wasserdichten Kunststofflacken, noch vollkommener gestaltet werden.
as Auch ist es möglich, die Verschlüsse aus starken Folien herzustellen.
Die Verschlüsse des Filters stehen^ weil sie nach Möglichkeit gemeinsam gelöst werden sollen, mit
einer das Filter durchsetzenden Stange in Verbindung.
Um zu vermeiden, daß der die- Austrittsöffnung des Filters verschießende Stopfen auf ,seiner Unterseite
dicht auf dem die Filtermasse des Filters begrenzenden Sieb anliegt, wenn er aus seiner öffnung
herausgestoßen 'ist, empfiehlt es sich, die
Unterseite mit Abstandshaltern in Form von Zacken, Nocken od. dgl. zu versehen.
Um ferner zu verhindern, daß der die Austrittsöffnung verschließende Stopfen im Anschlußgewinde
des Filters hängenbleibt, ist im Anechlußgewinde eine Feder abgestützt gelagert, die den
durch den Stößer von seiner Verbindung gelösten Stopfen aus dem Anedhlußgewinde des Filters in
den Raum oberhalb der Filtermassen befördert. Die Zeichnung stellt ein Ausführangsbeispiel der
Erfindung im Schnitt dar. An dem Atemrohr r einer Maske oder eines mit Ventilen versehenen
Mundstückgerätes, ist das Anschlußstück 2 angeordnet. Das Filter 3 ist mit wasserabhängigen
So Filtermassen 4 gefüllt, die von Decksieben S und 6
begrenzt sind. Die Luft tritt beim Atmen durch die Eintrittsöffnung 7 ein und verläßt das Filter durch
die Öffnung, welche durch das Anschlußgewinde 8 dargestellt ist, das nur zum Teil in das Anschlußstück
2 eingeschraubt ist. Sowohl die Eintrittsöffnung 7 als auch die Austrittsöffnung 8 sind durch
Stopfen 9 bzw. 10 verschlossen. Die Stopfen bestehen im geschilderten Beispiel aus festem Baustoff
und sind an ihren Umfiächen mit weichen Dichtungsbelägen Ii bzw. 12 versehen.
Außerdem kann auch eine wasserdampfdichte Kunststoffmasse darüber gestrichen sein. In dieser
Stellung zueinander sind Filter 3 und Anschlußstück 2 durch eine Plombenschnur 13 fixiert. Im
Anschlußstück 2 ist in üblicher Weise der zur Abdichtung des Filterstutzens 8 dienende Dichtring 14
angeordnet. Innerhalb dieses. Dichtungsringes springt ein zylindrischer Teil 15 vor, der bis dicht
an den Stopfen 10 heranreicht. Dieser als Stößer dienende zylindrische Teil ist mit Löchern 16 versehen.
An den den Raum des Anschluß Stückes 2 überkreuzenden' Stegen 17 stützt sich eine starke
Feder 18 ab, die in leichter Spannung am Stopfen 10 anliegt. Die Stopfen 9 und 10 sind durch eine
Stange 19 miteinander verbunden, "die das Filter und die Filtermassen 4 durchsetzt. Das Gerät wird
in dem Zustand, wie es in der Zeichnung dargestellt ist, in einer leichten Hülle, gegebenenfalls sogar in
der Tasche des Gerätträgers mitgeführt. Tritt eine plötzliche Gefahr auf, so hat der Gerätträger nur
nötig, das Anschlußstück mit der einen und das Filter mit der anderen Hand zu fassen und eine
Schraubbewegung auszuführen. Dabei zerreißt die die bisherige Einstellung blockierende Plombenschnur
13, und der Stößer 15 dringt in den Filterstutzen
8 des Filters ein, reißt dabei, da durch die Schraube eine große Kraft zur Verfügung steht,
den Stopfen 10 aus seiner Befestigung heraus und drückt ihn in das Gewinde 8 ein.
Nachdem die Verbindung des Stopfens gelöst ist, kommt die Kraft der Feder 18 zur Auswirkung,
die den Stopfen vollends herunterdrückt, so daß er in dem Raum über dem Decksieb 5 Platz findet und
mit seiner Unterseite, die mit Abstandshaltern 20 versehen ist, dem Sieb-5 anliegt. Zugleich mit der
Entfernung des Stopfens 10 wird über die Stange 19 auch der Stopfen 9 aus'der Öffnung 7 gelöst, so
daß nunmehr beide Öffnungen des Filters frei sind und der Rand des Filterstutzens 8 an der Dichtung
14 des Anschlußstücks 2 zur Abdichtung kommt.
Claims (7)
- Patentansprüche.·i. Filteratemschutzgerät, bei dem das Filter und das Anschlußstück durch ein Gewinde miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter "(s)»nar zum Teil in das Anschlußstück (2) eingeschraubt und in dieser Stellung durch eine leicht lösliche Hemmung, z. B. Plombenschnur (13), fixiert ist und daß am Anschlußstück (2) ein durch seine Öffnung hindurchragender Stößer (15) angeordnet ist, der Ein- und Austrittsöffnungen (7, 8) des Filters verschließende, luft- und wasserdampfdichte Verschlüsse bei weiterem Einschrauben des Filters (3) in den Anschlußstutzen (2) aus den Öffnungen entfernt und das Gerät damit gebrauchsfertig macht.
- 2. Filteratemschutzgerät nach Anspruch 1, iao dadurch gekennzeichnet, daß der Stößer (15) alsin die Öffnung des Anschlußstückes hineinragender Zylinder ausgebildet ist und Schlitze oder Löcher (16) aufweist.
- 3. Filteratemschutzgerät nach Anspruch· 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Filter-Öffnungen (7, 8) durch Stopfen (9, 10) verschlossen sind, die aus festem Baustoff bestehen und von einer weichen Dichtung (12 bzw. 11) umgeben sind.
- 4. Filteratemschutzgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlüsse des Filters aus starken Folien bestehen.
- 5. Filteratemschutzgerät nach einem der Ansprüche ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlüsse mit einer das Filter (3) durchsetzenden Stange (19) in Verbindung stehen.
- 6. Filteratemschutzgerät nach einem der Ansprüche I bis- 3 oder S, dadurch gekennzeichnet, daß der das Anschlußgewinde (8) des Filters abschließende Stopfen (10) auf seiner Unterseite mit Abstandshaltern (20) versehen ist.
- 7. Filteratemschutzgerät nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Anschlußstück eine Feder gelagert ist, die den durch den Stößer von seiner Verbindung ge- so lösten Verschluß aus dem Anschlußgewinde! des Filters herausdrückt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609616/77 8.56 (609 833 2.57)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA22340A DE959618C (de) | 1955-03-26 | 1955-03-26 | Filteratemschutzgeraet, bei dem das Filter und das Anschlussstueck durch ein Gewinde miteinander verbunden sind |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE959618C true DE959618C (de) | 1957-03-07 |
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Family Applications (1)
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| DEA22340A Expired DE959618C (de) | 1955-03-26 | 1955-03-26 | Filteratemschutzgeraet, bei dem das Filter und das Anschlussstueck durch ein Gewinde miteinander verbunden sind |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE959618C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1246205B (de) * | 1961-02-08 | 1967-08-03 | Draegerwerk Heinr & Berhn Drae | Anordnung von auswechselbaren Schwebstoffiltern fuer Raumbelueftung |
-
1955
- 1955-03-26 DE DEA22340A patent/DE959618C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1246205B (de) * | 1961-02-08 | 1967-08-03 | Draegerwerk Heinr & Berhn Drae | Anordnung von auswechselbaren Schwebstoffiltern fuer Raumbelueftung |
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