DE613672C - Vorrichtung zum Pruefen der Dichtigkeit von Gasschutzmasken - Google Patents
Vorrichtung zum Pruefen der Dichtigkeit von GasschutzmaskenInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A62B—DEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
- A62B27/00—Methods or devices for testing respiratory or breathing apparatus for high altitudes
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Description
- Vorrichtung zum Prüfen der Dichtigkeit von Gasschutzmasken Gasschutzmasken werden im allgemeinen dadurch auf ihre Dichtigkeit geprüft, daß die Maskenträger sich in einen Raum begeben, in welchem stark reizende Gase oder Dämpfe verbreitet werden, die bei Urdichtigkeit der Maske auf die Atemorgane einwirken. Derartige Prüfungen sind in vielen Fällen mangels geeigneter Räume und Mittel nicht anwendbar.
- Durch die Erfindung wird nun eine Prüfvorrichtung geschaffen, mit der die Dichtigkeit von Gasschutzmasken überall, besonders auch im Freien, schnell und zuverlässig geprüft werden kann. Die Prüfvorrichtung besteht gemäß der Erfindung aus einem an das Filteranschlußstück der Maske luftdicht anschließbaren Gehäuse, mit dem ein Druckmesser verbunden ist und das einen von Hand zu öffnenden Verschluß, z. B. ein Druckknopfventil, aufweist, durch den bei der Prüfung die eingeatmete Luft einströmt. Außerdem kann an dem Gehäuse eine dicht verschließ= bare Einfüllöffnung zum Einfüllen eines eine Urdichtigkeit der Maske anzeigenden Stoffes angeordnet werden. Durch das Einführen sichtbarer Dämpfe, Nebel oder Pulver, z. B. Eukalyptusnebel oder Talkum, können beim Ausatmeh die undichten Stellen in an sich bekannter Weise auch sichtbar gemacht werden.
- Es ist zwar bereits bekanntgeworden, die Dichtigkeit von Atemgeräten mittels- eines Druckmessers in der Weise zu prüfen, daß in den Leitungen des Atemgerätes ein Überdruck oder Unterdruck erzeugt wird und an dem Druckmesser beobachtet wird, ob der Druck langsam oder schnell fällt bzw. steigt. Die bekannte Prüfvorrichtung ist jedoch wesentlich umständlicher ausgebildet und zur schnellen Prüfung der Dichtigkeit und des dichten Sitzes mehrerer von den Maskenträgern angelegter Masken nicht geeignet. Die Prüfvorrichtung nach der Erfindung bietet dagegen den erheblichen Vorteil, daß sie schnell an jede Maske angeschraubt werden kann, so daß nacheinander eine ganze Reihe von Masken auf ihren vorschriftsmäßigen Sitz am Gesicht der Gerätträger geprüft werden können.
- Die neue Prüfvorrichtung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel teils im Schnitt, teils in der Seitenansicht in Verbindung mit der zu prüfenden Gasschutzmaske dargestellt.
- Die Gasschutzmaske besitzt ein luftdicht angeschlossenes Filteranschlußstück a, das zum Einschrauben des Einsatzfilters dient. Zum Prüfen der Dichtigkeit der angelegten Maske wird vor dem Einschrauben des Einsatzfilters das Gehäuse c mittels der Ringmutterd luftdicht an das Filteranschlußstücka angeschlossen. Mit dem Gehäuse c ist ein Druckmesser b verbunden. Der untere Teil des Gehäuses ist bei e als Handgriff ausgebildet, mittels dessen das Gehäuse bequem an die Maske angeschlossen und von ihr abgenommen werden kann.
- An dem Gehäuse c ist ein von Hand zu öffnender -Verschluß f angebracht. Dieser kann z. B. als Druckknopfventil ausgebildet sein und so angeordnet werden, daß der Maskenträger beim Anfassen des Griffes e mit der rechten Hand durch den Druck des Daumens das Ventil öffnen kann.
- Die Prüfung erfolgt in der Weise, daß der Maskenträger bei geöffnetem Verschluß f einatmet und dann bei geschlossenem Verschluß ausatmet, wobei der Zeiger des Druckmessers b je nach dem entstehenden Überdruck eine bestimmte Stellung erreicht, Behält der Zeiger diese Stellung kurze Zeit hindurch, während welcher der Atem angehalten wird, bei, so ist die Maske dicht und schließt dicht am Gesicht an, während ein rasches Sinken des Überdruckes Undichti.gkeit oder undichten Sitz der Maske anzeigt.
- Der Druckmesser b ist so eingerichtet, daß er nicht nur den beim Ausatmen in der Maske entstehenden Überdruck, sondern auch den Unterdruck anzeigt, der entsteht, wenn bei geschlossenem Ventil f eingeatmet wird. Die Dichtigkeit der Maske kann daher auch durch Erzeugung von Unterdruck in der Maske beim Einatmen geprüft werden. Eine weitere Möglichkeit der Dichtigkeitspriifung besteht darin, daß bei geschlossenem Ventil f kurze Zeit geatmet wird. Der Druckmesser zeigt dann die Stärke jedesAternzuges an. Sind Undichtigkeiten in der Maske vorhanden, so wird die Atemluft durch diese hindurchtreten, also keine oder nur geringe Ein-Wirkung auf den Druckmesser ausüben. Der Stillstand des Druckmessers beimAtmen oder eine nur geringe Hinundherbewegung seines Zeigers läßt dann erkennen, daß Undichtigkeiten vorhanden sind.
- Um auch erkennen zu können, wo sich die undichten Stellen der Maske befinden, können durch die dicht verschließbare Einfüllöffnung g in das Gehäuse c urischädliche oder den Atemorganen zuträgliche sichtbare Dämpfe, Nebel oder Pulver, z. B. Eukalyptusnebel oder Talkum, eingeführt werden, die beim Ausatmen durch die .undichten Stellen der :Maske entweichen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Vorrichtung zum Prüfen der Dichtigkeit von Gasschutzmasken, bestehend aus einem an das Filteranschlußstück (a) der Maske luftdicht anschließbaren Gehäuse (c), mit dem ein Druckmesser (b) verbunden ist und das einen von Hand zu öffnenden Verschluß (f), z.B. ein Druckknopfventil, aufweist, durch den bei der Prüfung die eingeatmete Luft einströmt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch x, -dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (c) eine dicht verschließbare Einfüllöffnung (g) zum Einfüllen eines eine Undichtigkeit der Maske anzeigenden Stoffes besitzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE613672T | 1930-11-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE613672C true DE613672C (de) | 1935-05-23 |
Family
ID=6576575
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930613672D Expired DE613672C (de) | 1930-11-02 | 1930-11-02 | Vorrichtung zum Pruefen der Dichtigkeit von Gasschutzmasken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE613672C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4846166A (en) * | 1985-11-12 | 1989-07-11 | University Of Cincinnati | Non-invasive quantitative method for fit testing respirators and corresponding respirator apparatus |
| FR2960790A1 (fr) * | 2010-06-03 | 2011-12-09 | Bjl Laboratoires | Dispositif detecteur de fuites |
| DE102014221311B3 (de) * | 2014-10-21 | 2016-01-28 | Uvex Arbeitsschutz Gmbh | Atemschutzmaske und Verfahren zur Dichtsitzprüfung einer Atemschutzmaske |
-
1930
- 1930-11-02 DE DE1930613672D patent/DE613672C/de not_active Expired
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|---|---|---|---|---|
| US4846166A (en) * | 1985-11-12 | 1989-07-11 | University Of Cincinnati | Non-invasive quantitative method for fit testing respirators and corresponding respirator apparatus |
| FR2960790A1 (fr) * | 2010-06-03 | 2011-12-09 | Bjl Laboratoires | Dispositif detecteur de fuites |
| DE102014221311B3 (de) * | 2014-10-21 | 2016-01-28 | Uvex Arbeitsschutz Gmbh | Atemschutzmaske und Verfahren zur Dichtsitzprüfung einer Atemschutzmaske |
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