DE958064C - Geschliffener Edelstein, Halbedelstein oder deren Nachbildung - Google Patents

Geschliffener Edelstein, Halbedelstein oder deren Nachbildung

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DE958064C
DE958064C DEG16069A DEG0016069A DE958064C DE 958064 C DE958064 C DE 958064C DE G16069 A DEG16069 A DE G16069A DE G0016069 A DEG0016069 A DE G0016069A DE 958064 C DE958064 C DE 958064C
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Germany
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stone
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semi
cut
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Expired
Application number
DEG16069A
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English (en)
Inventor
Fritz Ginsberg
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FRITZ GINSBERG
Original Assignee
FRITZ GINSBERG
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C17/00Gems or the like
    • A44C17/001Faceting gems

Landscapes

  • Adornments (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Schlifformen von natürlichen oder synthetischen Edelsteinen oder Halbedelsteinen, insbesondene auf eine Weiterbildung des bekannten Brillianitschliiffs. Bei allen bisher bekannten Schlifformen, bei1 denen die Oberfläche des· Steines Facetten aufweist, bilden benachbarte Facettenilächen einen nach außen vorragenden stumpfen Keil, also einen. Winkel miteinander, welcher kleiner als i8o° ist. Alle
ίο Facetten werden also von außen an den Stein· angeschliffen.
Nach der Erfindung werden neue Lichtwiarkungen, insbesondere 'heim Diamanten und bei anderen Steinen mit hohem Brechungsindex, dadurch hervorgerufen, daß sich unter den Facetten solche befinden, bei welchen zwei zueinander benachbarte Flächen miteinander einen in den Stein einspringenden. Winkel bilden. Dadurch erhält der Diamantstoff ein bei den bisher bekannten Schliff formen nicht zu erreichendes neues Leben. Ähnliches gilt für andere Edelsteine, Halbedelsteine und deren Nachbildungen.
Die Erfindung kann so ausgeführt werden, daß nur an einigen, zweckmäßig symmetrisch verteilten,
as Stellen in das Innere des Steines hineingeschliffene Facetten vorgesehen sind. Bei einer bevorzugten Ausfüihrungsform wechseln die keilförmig in den Stein einspringende Facetten regelmäßig mit keilförmig nach außen vorragenden Facetten ab.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung stark vergrößert schematisch dargestellt. In den Draufsichten bedeuten die schraffierten- Flächen, däiß diese jeweils mit einer längs einer Kante benachbarten weißen Fläche einen in den Stein einspringenden Keil bilden.
Fig. ι zeigt eine Baguette bzw. einen länglichen Tafelstein, deren Oberfläche eine Reihe ebener rhombischer Facetten 1 aufweist, zwischen welchen nach den beiden Seätenrändern hin keilförmige Einschnitte liegen, deren jede vom je zwei dreieckigen Facetten 2 und 3 gebildet ist.
Fig. 2 z'-igt einen Schliff, bei welchem an Stelle der ebenen Facetten 1 der Fig. 1 ebenfalls in den Stein, einspringende Keile vorgesehen sind, von denen jeder von einer Fläche 4 und einer Fläche 5 gebildet wird.
Fig. 3 stellt einen Schliff dar, bei welchem die ringsum am Rande liegenden Facetten 6 und 7 in der bisher bekannten Art eben-, und zwar geneigt oder horizontal ausgeführt sind, während die in der Mitte liegenden Facetten 8 und 9 in> den Stein einspringen.
Fig. 4 und 5 sand Querschnitte durch Tafelsteine und lassen erkennen, daß die Tiefe, bis zu welcher di£ Facetten in den Stein eindringen, sehr verschieden sein kann. In Fig. 4 ist die Eindringungstiefe nur gering, während Fig. 2 ein Beispiel zeigt, bei welchem die Facetten bis über die Hälfte der Dicke des Steines in diesen eindringen.
Fig. 6 zeigt einen Stein, bei welchem in üblicher Weise angeschliffene Facetten 10 mit solchen Facetten11 und 12 abwechseln, welche miteinander in den Stein eindringende Keile bilden.
Die schematisch gezeichneten· Schlifformen stellen nur einzelne Beispiele dar, da die Anordnung beliebig variiert werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    ι. Natürlicher oder synthetischer Edelstein, Halbedelstein oder deren Nachbildungen mit Facettenschliff, dadurch gekennzeichnet, daß sich unter den Facetten solche befinden, bei welchen zwei zueinander benachbarte Flächen miteinander einen in den Stein einspringenden Winkel bilden.
  2. 2. Stein mit Facettenschliff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß keilförmig in den Stein einspringende Facetten mit ebenen1, von außen angeschliffenen Facetten oder mit nach außen vorragenden Facettenpaaren, abwechseln.
  3. 3. Stein mit Facettenschliff nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Stein einspringenden Facetten verschieden tief reichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG16069A 1954-12-22 1954-12-22 Geschliffener Edelstein, Halbedelstein oder deren Nachbildung Expired DE958064C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1234080B (de) * 1964-04-15 1967-02-09 C Glas Babel & Schander Ab Schmuckkoerper aus durchsichtigem oder durchscheinendem Werkstoff in Anhaengerform
FR2669516A1 (fr) * 1990-11-27 1992-05-29 Bouder Ets Serge Procede d'obtention d'une pierre precieuse, ayant l'aspect de plusieurs pierres placees. cote a cote et serties de maniere invisible.
GB2533097A (en) * 2014-12-08 2016-06-15 Crystal Clear Jewellery Ltd Creating optical effects

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