DE95658C - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D7/00—Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal
- B65D7/12—Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal characterised by wall construction or by connections between walls
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthe.
L. E. BRUNN in KOPENHAGEN. Conservenverschlufs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Februar 1897 ab.
Bei den bis heute bekannten Conservendosen wird als Dichtungsmittel gewöhnlich ein
Gummiring angewendet, den man bisher entweder um den Boden einer ringförmig gebildeten
Vertiefung legte, was die Unannehmlichkeit zur Folge hatte, dafs die Waaren in
der Dose leicht mit dem Gummi in Berührung kommen konnten, oder auf die Unterseite eines
Vorsprunges der Dose, um welchen Vorsprung die Kante des Deckels hineingeprefst wurde.
Dieses letzte Verfahren war aber sehr umständlich und deshalb verhä'ltnifsmäfsig langsam
ausführbar und theuer.
Bei der vorliegenden Erfindung sind diese Unannehmlichkeiten beseitigt, indem der Gummiring
eingeprefst und gegen die Innenseite der abgebogenen Kante des Deckels festgebrannt
wird. Diese Kante ist auf der Aufsenseite der Dose so angebracht, dafs die Waaren nicht
mit dem Gummiring in Berührung kommen können.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Apparat zur Ausführung dieser Manipulation gezeigt.
Fig. ι zeigt den Durchschnitt, Fig. 2 den Apparat von oben gesehen, Fig. 3 einen Schnitt
im gröfseren Mafsstab durch einen Theil desselben in der Anfangsstellung, Fig. 4 denselben
Theil in der Stellung, den er einnimmt, wenn die Ringe auf dem Deckel festgebrannt werden,
und Fig. 5 einen Theil der Dose im Durchschnitt mit dem Deckel gegen den festgebrannten
Gummiring, und zwar innerhalb der Umbiegung der Deckelkante.
A ist das Bodenstück, . mit welchem der Steuerring B und das Mittelstück C fest verbunden
ist; im Zwischenraum zwischen B und C befindet sich der von der Feder E getragene
Ring D, welcher wiederum den Prefsring F trägt. Dieser ist auf der Oberkante mit einer
ringförmigen Erhöhung G versehen, deren Basis auf der Aufsenseite nicht bis zur Aufsenkante
des Ringes F reicht, so dafs hierdurch ein ringförmiger Raum gebildet wird, auf welchem
der Gummiring H ruhen kann.
Der Ring ist in eine beliebige Anzahl von Theilen getheilt, so dafs diese, wenn sie durch
Niederdrücken gegen das konische Mittelstück C geprefst werden, sich ausweiten, wodurch die
einzelnen Theile von einander gedrückt werden. Dies ergiebt sich aus Fig. 3 und 4. In
Fig. 3 ist der Gummiring H um die ringförmig gebildete Kante G angebracht, worauf der
Deckel I über diese Kante gelegt ist.
Wird nun der Deckel und der Ring F niedergedrückt, so bewirkt die oben- kegelförmig gebildete
Form des Mittelstückes C, dafs die einzelnen Theile des Ringes F von einander entfernt
werden, oder mit anderen Worten, dafs der Ring sich ausweitet, woraus folgt, dafs der
Gummiring H gegen den niedergebogenen Rand des Deckels I hinausgeprefst wird (Fig. 4).
Das Verfahren ist also folgendes:
Der Gummiring wird um die Erhöhung G angebracht, worauf der Deckel / aufgelegt wird.
Durch einen Druck von oben von einer Platte M (Fig. 1) mit den niedergebogenen Kanten N,
die erhitzt gehalten werden, wird der getheilte Ring F niedergeprefst, wodurch die Erhöhuug G
zur Seite gegen die abgebogene Deckelkante (Fig. 4) geprefst wird, die nun durch die Berührung
mit der erhitzten Kante der Prefsfläche ebenfalls erhitzt wird, und zwar so, dafs
der Ring in der in Fig. 4 gezeigten Stellung festgebrannt wird. Der Deckel wird nun auf
der Dose dadurch befestigt, dafs die mit dem Gummiring versehene Kante des Deckels um
einen Vorsprung H auf der Dose L fest um diese geprefst wird (Fig. 5).
Claims (2)
1. Conservenverschlufs, gekennzeichnet durch einen an der Innenseite des Deckelrandes
befestigten Dichtungsring (H) aus Gummi, Leder, Pergament oder anderem Stoff, welcher
gegen die untere Fläche des vom Deckel umfafsten vorspringenden Ansatzes (K)
des Behälters geprefst wird, zum Zwecke, eine Berührung des Doseninhaltes mit dem
Dichtungsmittel zu verhüten.
2. Ein Verfahren zur Befestigung des durch Anspruch 1 geschützten Dichtungsringes an
dem umgebördelten Rand des Deckels, dadurch gekennzeichnet, dafs während des Druckes, durch welchen der Dichtungsring
gegen die Wandung des Randes geprefst wird, dieser selbst eine derartige Erwärmung
erfährt, dafs ein Festbrennen des Dichtungsringes stattfindet.
Eine Vorrichtung zur Ausführung des durch Anspruch 2 geschützten Verfahrens, bestehend
aus einem getheilten, nach oben sich verengenden und einem festen mit entsprechend
konisch gestalteten Flächen versehenen Kern (C) umfassenden Ring (F), welcher,
nachdem auf denselben zunächst, und zwar um den oberen vorspringenden Theil (C)
der Dichtungsring (H) und sodann der am Rande umgebogene Deckel (I) gelegt ist,
durch einen Stempel (M) abwärts bewegt wird, so dafs eine Aufweitung bezw. ein
Andrücken des Dichtungsringes gegen den Rand des Deckels stattfindet, der dabei
gleichzeitig durch den den Rand des Deckels umfassenden Vorsprung (N) des
erwärmt wird.
erwärmt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE95658C true DE95658C (de) |
Family
ID=366879
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT95658D Active DE95658C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE95658C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE976595C (de) * | 1943-10-30 | 1963-12-12 | Siemens Ag | Abgedichteter Isolierstoffdeckel und Gehaeuse fuer ein elektrisches Bauelement |
-
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- DE DENDAT95658D patent/DE95658C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE976595C (de) * | 1943-10-30 | 1963-12-12 | Siemens Ag | Abgedichteter Isolierstoffdeckel und Gehaeuse fuer ein elektrisches Bauelement |
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