DE956482C - Schutzkleidung fuer Beruf - Google Patents

Schutzkleidung fuer Beruf

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DE956482C
DE956482C DEA21093A DEA0021093A DE956482C DE 956482 C DE956482 C DE 956482C DE A21093 A DEA21093 A DE A21093A DE A0021093 A DEA0021093 A DE A0021093A DE 956482 C DE956482 C DE 956482C
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DE
Germany
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metal
protective clothing
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Expired
Application number
DEA21093A
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Schlunk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CARL ACKVA LEDERFABRIK GmbH
Original Assignee
CARL ACKVA LEDERFABRIK GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D19/00Gloves
    • A41D19/015Protective gloves
    • A41D19/01505Protective gloves resistant to mechanical aggressions, e.g. cutting. piercing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Gloves (AREA)

Description

  • Schutzkleidung für Beruf Die Erfindung betrifft eine insbesondere für Arbeiten an oder mit rauhen bzw. scharfkantigen -Gegenständen bestimmte Schutzbekleidung, welche aus Leder oder Segeltuch gefertigt ist und an den einer hohen mechanischen Beanspruchung ausgesetzten Bereichen mit einer elastischen, verhältnismäßig leicht biegbaren Auflage aus Metallgewebe, Metallgeflecht od. dgl. versehen ist. Solche Bekleidungsstücke werden z. B. in Form von Arbeitsschürzen oder Arbeitshandschuhen in Betrieben, wie Stahlwerken, Kaltpressereien, Ziehere:,en usw., benötigt, in denen muhe oder scharfkantige, gegebenenfalls auch erhitzte Werkstücke von den Arbeitern angefaßt und weiterbefördert werden müssen. Aber auch Bein- und Knieschützer, Bergarbeiterkappen oder andere Schutzhelme, Schlachthausschürzen und Bekleidungsstücke zum Schutz gegen Schußverletzungen, wie kugelsichere Westen, fallen in den Anwendungsbereich der Erfindung. Die Verbindung der metallenen Schutzauflage mit dem Werkstoff des Bekleidungsstückes ist bisher entweder durch eine Naht oder mit Hilfe von Nieten oder Drahtklammern erzielt. Diese Verbindungsarten genügen aber den praktischen Anforderungen. nicht. Die Fäden der Nähte werden verhältnismäßig schnell durchgescheuert. Die Niete oder Drähte reißen bald aus und verursachen seit ihren innenliegenden Köpfen oder Enden bei Handschuhen Druckstellen auf der Haut oder beschädigen die darunterliegende Kleidung des Arbeiters. Man hat auch insbesondere für Arbeitshandschuhe schon vorgeschlagen, die Greifflächen mit metallenen Einlagen in Form von eingesteppten Patentketten oder mit zwischen einer Doppellage des Handschuhstoffes eingebetteten elastischen Metalleinlage zu versehen. Diese Ausführung steigert die durch die Schutzschicht ohnehin schon erhöhte Steifheit des Handschuhs, was die bereits verminderte Hantierungsfähigkeit noch mehr beeinträchtigt. Abgesehen davon besteht der Nachteil, daß die über der Einlage befindliche Leder- oder Stoffschicht unmittelbar mit den zu haltenden scharfkantigen Gegenständen in Berührung kommt, demzufolge bald zerstört ist und somit die Halterung der Einlage. am Handschuh in Frage gestellt ist.
  • Durch die Erfindung ist eine wesentliche Verbesserung in der Verbindung der metallenen Auflage mit dem Bekleidungsstück dadurch erzielt, daß die metallene Auflage in eine auf die entsprechenden Bereiche aufgetragene Schicht aus einem zunächst zähflüssigen Kunststoff eingebettet ist, welcher durch Trocknm@g zu einem elastischen Film erstarrt. Die verbindende Kunststoffschicht bzw. der Kunststoffilm kann sich über die ganze Fläche der Auflage erstrecken, was z. B. bei einer Auflage von Vorteil ist, die aus einem Metalltuch besteht. Die Schicht bzw. der Film kann aber auch nur stellenweise bzw. nur an den Rändern der Auflage vorgesehen seine. Letzteres ist zweckmäßig bei einer Auflage, die aus einem z. B. aus Ringen geh fertigten Metallgeflecht besteht, welches bei über die ganze Fläche sich erstreckender Verbindungsschicht zu steif würde und der ihm innewohnenden Fähigkeit, sich leicht zu biegen und zusammenzuschieben, verlustig ginge.
  • Die Erfindung gestattet ferner, eine Auflage aus kleinen, an sich losen metallenen Teilen von geeigneter Form, wie Plättchen, Kugeln, Ringen u. dgl., dadurch zu erzeugen, daß diese nebeneinanderlvegend in den Kunststoffilm eingebettet sind.
  • Selbstverständlich kann die erfindungsgemäße Auflage, wo dies durch die Form des Bekleidungsstückes bedingt oder aus anderen Gründen erwünscht ist, auch aus mehreren Teilen bestehen.
  • Die Zeichnung stellt als Ausführungsbeispiel zwei Arten von Arbeitshandschuhen dar.
  • Fig. i zeigt einen in Form eines Fünffingerhandschuhs ausgebildeten Schutzhandschuh nach der Erfindung; Fig. 2 ist ein nach Linie II-II geführter Schnitt durch das mit der Schutzauflage versehene Innen: blatt des Handschuhs; Fig.3 stellt einen sogenannten Dreifingerhandschuh dar; Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie IV-IV durch .das Innenblatt des drei Finger gemeinsam umhüllenden Fingerstulps.
  • Bei dem in Fig. i dargestellten Fünffingerhandschuh besteht die Schutzauflage i des Handschuhirnnenblatts 2 aus einem aus feinen Metalldrähten oder Ringen gewobenen Metalltuchstück. Die erfindungsgemäß die Verbindung der metallenen Auflage i mit dem Handschuhinnenblatt 2 bewirkende elastische Zwischenschicht 4 (s. Fig. 2) besteht aus einer zunächst zähflüssig aufgetragenen Schicht eines Kunsfistoffklehers, welcher durch Trocknung zu einem elastischen, die Auflage i einbettenden Film erstarrt. Es ist aber auch möglich, die Zwischenschicht 4 mit Hilfe einer Folie aus geeigneteni thermoplastischem Kunststoff zu erzielen, die durch Erhitzen zum Schmelzen gebracht wird und sich dabei sowohl mit der Auflage i als auch mit dem Handschuhinnenblatt 2 verbindet. Selbstverständlich ist ein solcher Kunststoff bzw. Kleber zu wählen, der hinsichtlich seiner Verbindungseigenischaft auf den Handschuhwerkstoff abgestimmt ist.
  • Bei dem in Fig.3 dargestellten Dreifingerhandschuh ist das Innenblatt 5 des in bekannter Weise drei Finger umhüllenden Stulps mit einer Schutzauflage 6 versehen, die aus einem aus Ringen gefertigten Metallgeflecht besteht. Zweckmäßig ist diese Auflage, wie Fig. 4 zeigt, nur an den Rändern durch einen elastischen Film 7 aus getrocknetem Kunststoffkleber mit dem Innenblatt 5 verbunden. Der Stulp 8 für den Zeigefinger und der 'Stulp 9 für den Daumen besitzen eine gemeinsame Auflage iö, die, wie dargestellt, aus der Auflage i des Handschuhs nach Fig. i entsprechendem Metalltuch besteht.
  • Es sei noch erwähnt, daB sich die Erfindung nicht auf die in der Zeichnung dargestellte Auswahl von Ausführungsformen beschränkt und nicht nur jede andere Handschuhform, z. B. Fausthandschuhe, sondern alle Arten, Formen und Anordnungen einer metallenen Schutzauflage umfaßt, die nach der Erfindung mittels eines Films aus geeignetem elastischem Kunststoff mit dem Werkstoff eines Bekleidungsstücks für Schutzzwecke verbunden ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i: Schutzbekleidung für Beruf, insbesondere für Arbeiten an oder mit rauhen bzw. scharfkantigen Gegenständen, welche aus Leder oder Segeltuch gefertigt und an den einer hohen mechanischen Beanspruchung ausgesetzten Bereichen mit einer elastischen, verhältnismäßig leicht biegbaren Auflage aus Metallgewebe, Metallgeflecht od. dgl. versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die metallene Auflage im äine auf die entsprechenden Bereiche aufgetragene Schicht aus einem zunächst zähflüssigen Kunststoff eingebettet ist, welcher durch Trocknung zu einem elastischen Film erstarrt.
  2. 2@ Schutzbekleidung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die metallene Auflage nur stellenweise, insbesondere nur an den Rändern in den Kunststoffilm eingebettet ist.
  3. 3. Schutzbekleidung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die metallene Auflage aus an sich losen Metallteilchen von geeigneter Form,. wie Plättchen, Kugeln, Ringen od. dgl., besteht, welche in den Kunststoffilm eingebettet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr: 2 470 963, 2 524 842; deutsche Patentschrift Nr. 857 590.
DEA21093A 1954-09-07 1954-09-07 Schutzkleidung fuer Beruf Expired DE956482C (de)

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