DE95603C - - Google Patents

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DE95603C
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funnel
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/40Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating loose unpacked materials

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
JV
KLASSE ß&r Nahrungsmittel. ^
Wollte man bisher die Stirnwände an Druckkesseln vollkommen gegen Durchbiegung bei Druckdifferenzen schützen, so war man gezwungen, entweder Stehbolzen von einer Stirnwand zur anderen anzuwenden oder die Stirnplatte sehr stark und schwer zu nehmen, oder letztere erheblich zu wölben bezw. mit Rippen zu versehen.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung bietet diesen bekannten Constructionen gegenüber wesentliche Vortheile und eignet sich besonders für Druckkessel mit einem eingehängten Gefäfs.
Die Anwendung einer derartigen Vorrichtung ist eine vielseitige. Als Beispiel soll in Nachstehendem ein Druckkessel zum Kochen und Conserviren an Hand beiliegender Zeichnung erläutert werden.
In Fig. ι ist ein Hochdruckdampfkochkessel dargestellt. K ist der cylinderförmige Mantel des Druckkessels für Dämpfe. R ist die verhältnifsmäfsig schwache Stirnwand desselben. Das eingehängte Gefäfs ist mit E bezeichnet. Tist der Versteifungstrichter, welcher mit seiner grofsen Oeffnung an der Verbindungsnaht der Stirnwand und des Kessels und mit seiner kleinen Oeffnung an dem eingehängten Gefäfs ringsum befestigt ist. Die Stirnwand des Kessels trägt aufser dem Gefäfs E noch verschiedene Armaturen, wie Sicherheitsventil, Hähne u. s. w.
Damit der Zutritt des Druckmittels zu dem Gefäfs E und zu den Armaturen durch den Trichter nicht gehindert wird, ist der Trichter mit Löchern L versehen. Der Kochdampf wird dem Gefäfs durch den Hahn H und seiner Rohrverbindung Z aus einem Dampfdruckerzeuger zugeführt.
Solche Gefäfse können in Conservenfabriken zum Kochen der Speisen und in Holzindustriefabriken kann die vorbeschriebene Einrichtung zum Kochen von Leim verwendet werden.
Wie ersichtlich, bietet in diesem Beispiel der beschriebene Versteifungstrichter T ein sicheres Mittel gegen Durchbeulung der Stirnwand R.
In Fig. 2 ist dieselbe Einrichtung für ein Gonservirungsdruckgefäfs in Anwendung gebrächt, das sich zum Land- und Seetransport von Fleisch und sonstigen Nahrungsmitteln in fester oder flüssiger Form eignet. Das Conservirungs- und Druckmittel ist in diesem Fall gespannte Kohlensäure.
Gleiche Theile sind mit gleichen Buchstaben der vorigen Zeichnung, versehen.
Es kommt bei diesem Gefäfs noch besonders hinzu: der luftdichtschliefsende Deckel D und das Verbindungsrohr V zwischen dem Kohlensäureraum K und dem NahrungsmittelbehälterE. Dieses Verbindungsrohr besitzt einen Hahn M, welcher zur Absperrung der Kohlensäure dient, wenn das Nahrungsmittelgefäfs geöffnet wird.
Nachdem das Gefäfs E mit den zu conservirenden Speisen beschickt ist, schliefst man es mit seinem Deckel oben luftdicht ab. Die gespannte Kohlensäure wird durch den Hahn H eingelassen. Nachdem nun die Rohrverbindung V angeschraubt ist, öffnet man den Hahn M und die conservirend wirkende Kohlensäure strömt in den Speisebehälter.

Claims (1)

  1. Durch die Anordnung des neuen Versteifungstrichters T sind auch diese Gefäfse an ihren Oberböden vollkommen gegen Deformirung durch den Druck geschützt.
    In beiden beschriebenen Fällen bildet der ' Trichter in Verbindung mit dem eingehängten Gefäfs und der Stirnwand das Wesen der Erfindung.
    Durch diesen Trichter T ist ein eigentümliches, rings um die Stirnwand R laufendes statisches Kräftedreieck geschaffen, dessen Wirkung sich auf den Rand α derart erstreckt, dafs Druckdifferenzen im Kessel keine Bewegung dieses Theiles der Stirnwand bewirken können, wodurch hauptsächlich das Undichtwerden der Nähte verhindert wird.
    Patenτ-Anspruch:
    Druckkessel zum Kochen von Gegenständen aller Art und insbesondere zur Zubereitung und Conservirung von Nahrungsmitteln, gekennzeichnet durch 'einen mit einer ebenen Stirnwand (R) und dem Koch- oder Conservirungsgefäfs (E) verbundenen Versteifungstrichter (T) zwecks Verhütung des Durchbiegens der die Armatur tragenden Stirnwand (R).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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