DE954460C - Vorfach fuer Angelschnuere mit einem doppeltkonischen Laengsschnitt - Google Patents
Vorfach fuer Angelschnuere mit einem doppeltkonischen LaengsschnittInfo
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- DE954460C DE954460C DE1953P0009766 DEP0009766A DE954460C DE 954460 C DE954460 C DE 954460C DE 1953P0009766 DE1953P0009766 DE 1953P0009766 DE P0009766 A DEP0009766 A DE P0009766A DE 954460 C DE954460 C DE 954460C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K91/00—Lines
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
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- Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 20. DEZEMBER 1956
P 9766 III J 45 h
Dr. Plate G.m.b.H., Bonn
Beim Sportfischen, insbesondere beim Fischen mit der künstlichen Fliege, muß diese Fliege an
einem möglichst feinen, durchsichtigen Faden befestigt werden. Dies wurde früher so durchgeführt,
daß man Seidenwurmdarm so aneinanderknüpfte, daß, beginnend bei ainem dickeren Darm, immer
feinere Teile angeknüpft wurden. An dem feinsten Teil wurde dann die Fliege befestigt. Nach
Einführung von linearen Polyamidfäden in der Fischerei wurden solche Vorfächer auch aus linearen
Polyamiden geknüpft, indem man einzelne Fäden von verschiedenem Durchmesser so· aneinanderknüpfte,
daß zuletzt ein sehr dünner Faden zur Befestigung der Fliege diente.
Außer diesen Verfahren, zulaufende Vorfächer herzustellen, ist es auch bekannt, zulaufende Angelschnüre
auf Textilmaschinen durch Verklöppelung
von Seide, Stapelfasern usw. herzustellen. Es ist auch eine doppelt verjüngte Angelschnur bekannt,
die aus einer Seele (Schnurgerippe) besteht, um die eine im Durchmesser wechselnde Umhüllung
aufgebracht wird. Solche Schnüre sind allerdings nicht als Vorfach für die Fliegenifischerei zu gebrauchen,
sondern nur als Wurfschnur, an der das Vorfach befestigt wird.
Ferner ist ein Vorfach bekannt, das aus der Spinndüse direkt in zulaufender Form hergestellt
wurde, so daß die früher übliche Verknotung der Fäden wegfiel. Diese Vorfächer zeigten infolge
Fortfall des Knotens sehr gute Wurfeigenschaften.
Es wurde nun gefunden, daß man ein Vorfach mit überraschend guten Wurfeigenschaften erhält,
wenn man den synthetischen, monofilen Faden so herstellt, daß er im Längsschnitt doppeltkonische
Form zeigt, d. h. daß der Faden erst im Durchmesser noch ansteigt bis zu dem iV2fachen des
Anfangsdurchmessers, um erst dann langsam bis zur dünnen Spitze abzufallen. Die für die Fliegenfischerei
benutzten Vorfächer haben meist eine Länge von 2 bis 3 m. Bei dem üblichen Vorfach
. von.2,3 m (2V2 yds.) wird der Faden so hergestellt,
daß er sich nach etwa 50 bis 80 cm um etwa das j 1^fache des Ausgangsdurcfomessers verstärkt, um
dann gegen das Ende um mindestens das Doppelte des stärksten Durchmessers abzunehmen. Die so
erzielfoare gute Wurfeigenschaft ist bei der Fliegenfischerei
von außerordentlicher Wichtigkeit, da die künstliche Fliege bei einem Gewicht unter V10 g
15. an sich nicht gestatten würde, sie weit zu werfen, wenn nicht die Angelleine, an die das Vorfach geknüpft
ist, und auch das Vorfach selbst ein gewisses Gewicht hätten und sich deshalb durch einen
Schwung, ähnlich wie bei einer langenPeitsche, werfen ließen. Die erfindungsgemäß doppeltkonisch
ausgebildeten Vorfächer sind weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem einzigen synthetischen
monofilen Faden bestehen. Vorzugsweise wird so verfahren, daß der monofile Faden unmittelbar
aus der Schmelze abgesponnen und durch geeignete Maßnahmen die Variation im Durchmesser
eingehalten wird.
Die erfindungsgemäßen Vorfächer werden vorzugsweise hergestellt in Längen von etwa 1,80
bis 3,50 m. Am gebräuchlichsten sind Längen von 1,8, 2,3 und 2,7m (2, 2V2 und 3 yds.). Man muß
für jede Länge und jede Stärke des Vorfaches die zweckmäßigste Anordnung der doppeltkonischen
Form, d.ii. der keulenförmigen Verdickung ermitteln. Im allgemeinen ist es ungefähr so, daß
nach einem Drittel der Länge der größte Durchmesser 'erreicht werden muß und daß dann zwei
Drittel der Länge zum Abklingen bis zu der gewünschten feinen Spitze benutzt werden. Das ungefähre
Verhältnis der Längenmaße zu den Durchmessern ist aus folgenden typischen Beispielen ersichtlich.
Ein Vorfach von etwa 2,7 m (3 yds.) Länge mit einem niedrigsten Durchmesser von 0,15 mm zeigt
folgenden Verlauf der Durchmesser:
Anfang nach 0,60 1,20 1,80 2,40 2,70 m
0,15 0,18 0,22 0,30 0,32 0,28 mm
0,15 0,18 0,22 0,30 0,32 0,28 mm
Ein sogenanntes Lachsvorfach von etwa 2,7 m (3 yds.) Länge mit einem geringsten Durchmesser
von 0,36 mm zeigt folgende Verhältnisse:
Anfang nach 0,60 1,20 1,80 2,40 2,70 m
0,36 0,39 0,46 0,60 0,72 0,60 mm
0,36 0,39 0,46 0,60 0,72 0,60 mm
Die Herstellung derartiger Vorfächer mit doppeltkonischer Form, kurz Keulenvorfächer genannt,
ist nicht allein auf die in den Beispielen angegebenen Anfangsdurchmesser beschränkt. Vielmehr
liegt es im Sinne der Erfindung, alle Stärken für Vorfächer keulenförmig auszubilden.
Claims (2)
1. Vorfach für Angelschnüre aus einem einzigen, monofilen Faden, gekennzeichnet durch
einen doppeltkonischen Längsschnitt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der monofile Faden unmittelbar aus der Schmelze gewonnen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 858 911.
Deutsche Patentschrift Nr. 858 911.
© 609 715 12.56
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1953P0009766 DE954460C (de) | 1953-05-19 | 1953-05-19 | Vorfach fuer Angelschnuere mit einem doppeltkonischen Laengsschnitt |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1953P0009766 DE954460C (de) | 1953-05-19 | 1953-05-19 | Vorfach fuer Angelschnuere mit einem doppeltkonischen Laengsschnitt |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE954460C true DE954460C (de) | 1956-12-20 |
Family
ID=582073
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1953P0009766 Expired DE954460C (de) | 1953-05-19 | 1953-05-19 | Vorfach fuer Angelschnuere mit einem doppeltkonischen Laengsschnitt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE954460C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1188359B (de) * | 1962-01-02 | 1965-03-04 | Du Pont | Angelleine |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE858911C (de) * | 1951-02-01 | 1952-12-11 | Amann & Soehne | Doppelt verjuengte Angelschnur |
-
1953
- 1953-05-19 DE DE1953P0009766 patent/DE954460C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE858911C (de) * | 1951-02-01 | 1952-12-11 | Amann & Soehne | Doppelt verjuengte Angelschnur |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1188359B (de) * | 1962-01-02 | 1965-03-04 | Du Pont | Angelleine |
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