DE954375C - Nuteinziehvorrichtung fuer Saegen - Google Patents

Nuteinziehvorrichtung fuer Saegen

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DE954375C
DE954375C DEA20829A DEA0020829A DE954375C DE 954375 C DE954375 C DE 954375C DE A20829 A DEA20829 A DE A20829A DE A0020829 A DEA0020829 A DE A0020829A DE 954375 C DE954375 C DE 954375C
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
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  • Dovetailed Work, And Nailing Machines And Stapling Machines For Wood (AREA)

Description

  • Nuteinziehvorrichtung für Sägen Die Erfindung betrifft eine an Holzsägen anzubringende Vorrichtung, welche in den zu sägenden Holzteil vor dem Sägeschnitt eine Nut oder Rinne von geeigneter Tiefe und Breite einbringt, um auf diese Weise von der Oberfläche des zu sägenden Teiles alle sich womöglich dort befindenden harten Gegenstände, wie z. B. Kies, Sand, kleine Nägel od. dgl., welche die Säge beschädigen könnten, zu entfernen,. Die ausgehobene Nut oder Rinne hat außerdem dem. Vorteil, daß ein symmetrischer Angriff der Sägezähne gewährleistet ist, so da,ß eine der Ursachen für ein. Verlaufen, der Säge aus der Schnittlinie heraus wegfällt.
  • Die auf diese Weise erzielten Vorteile bestehen in einem regelmäßigeren Sägeschnitt und einer längeren Gebrauchsfähigkeit der Säge zwischen zwei Schärfungen und damit einer Verringerung der Stillstandszeiten, welche sich aus dem Sägen-@vechsel ergeben. Ferner kommen. Unfälle, wie sie durch die Anwesenheit von harten Stoffen auf der Oberfläche des zu sägenden Teiles entstehen können, in F ortfall.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung macht ein vorheriges Schälen oder Reinigen des zu sägenden Holzes überflüssig, da diese Arbeiten auf dem für das Sägen erforderlichen Breitenbereich durch die erfindungsgemäße Vorrichtung automatisch ausgeführt werden,. Das zu der erfindungsgemäßen Vorrichtung gehörende Putzwerkzeug arbeitet in der Weise, da,ß etwaige harte Gegenstände, die von der Oberfläche des zu sägenden Teiles entfernt «-erden sollen, abgehoben werden. Der Sägeschnitt wird also durch solche hartem. Gegenstände nicht verschlechtert, wie dies der Fall wäre, wenn die Säge selbst auf .diese Gegenstände treffen würde. Durch die Säge würden diese Gegenstände: nämlich in die Oberfläche des zu sägenden Teiles eingetrieben. werden. Außerdem würde die Säge dabei stumpf oder sogar beschädigt werden.. Der Aufwand zur Instandhaltung des Putzwerkzeuges und die zu seinem Betrieb erforderliche Arbeitsleistung sind völlig unbedeutend.
  • Die Notvorrichtung gemäß der Erfindung kann in Verbindung mit aller. Arten von, Holzsägen Verwendung finden. Sie kann also bei Kreissägen, hin und her gehenden Sägen, Bandsägen usw. angebracht werden. Es ist möglich, die Arbeit der Notvorrichtung von derjenigen der übrigen Organe der Säge unabhängig zu machen, doch empfiehlt es sich, die Vorrichtung mit der Sägeblattführung oder mit dem Sagenschutz zu verbinden, damit die Bedienungsperson. die Vorrichtung nicht besonders in Tätigkeit setzen muß.
  • BeispielsweiseAusführungsformen desErfin:dungsgegenst#ndes zeigt die Zeichnung, und zwar ist Fig. i eine Seitenansicht einer Ausführungsform der Erfindung mit einem Stemmeisen und einem einstellbaren Gleitstück, womit die Arbeitstiefe des Stemmeisens begrenzt werden. kann, Fig. 2 ein, Schnitt nach Linie 2-2 in Fig. i, Fig. 3 eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform mit einem vor dem Sägeblatt arbeitenden Fräser, der auf dem Sägeblattführer montiert ist, Fig. ,4 ein. Schnitt nach Linie 4-4 in Fig. 3, Fig.5 eine Seitenansicht @<.och einer weiteren Ausführungsform, bei welcher der Fräser vährend des oder nach dem Sägen. mittels eines Hilfsmotors automatisch die Aufwärts- und Abwärtsbewegung der die Vorrichtung tragenden. Sägeblattführung bewirkt, Fig. 5 b eine schematische Darstellung einer Abänderung der elektrischen. Schaltung nach Fig. 5, Fig. 6 ein. Schnitt nach Linie 6-6 in. Fig. 5, Fig. 6 b eine Teilansicht einer Abänderung gegenüber der Fig. 6, Fig. 7 eine! Seitenansicht, welche die Zusammenarbeit der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit dem Sagenschutz einer Kreissäge darstellt, und Fig. 8 ein Schnitt nach Linie 8-8 in Fig. 7.
  • ist das Sägeblatt und io ein. noch nicht geschältes Holzstück, welches zersägt werden, soll. i i stellt die Rinde oder Borke und 12 eine Nut oder Rinne dar, welche durch die Notvorrichtung hergestellt wird, die aus einem Stemmeisen 13 oder einem Fräser 14 bestehen kann. Die Begrenzung der Arbeitstiefe des Stemmeisens erfolgt entweder durch ein Gleitstück 15 oder durch leer laufende Scheiben. 16, die zweckmäßig zu dem Fräser 14 konzentrisch angeordnet sind. 17 ist der Führungsarm der Sägeblattführung, welcher seinerseits aus einem Gleitstück i8 und einem Teil i9 besteht, deren Bewegungm in geigneter Weise bewerkstelligt werde-. Bei der Ausführungsform nach den Fig. 5 und 6 dient hierzu beispielsweise, ein. nicht dargestellter Hilfsmotor. 2o ist eine Kreissäge, a1 ihre Achse, während 22 den. Sägebereich, und 23 den den Fräser 14 betätigendem. Elektromotor bezeichnet.
  • Bei der Ausführungsform nach den Fig. i und 2 sind das Stemmeisen 13 und das Gleitstück 15 unmittelbar auf einer Verlängerung i9" der Sägeblattführung i9 angebracht. Das Stemmeisen 13 ist so eingestellt, daß es vordem Sägeblatt 9 eine Nut oder Rinne 12 aushebt, die wenigstens ebenso breit ist wie der Schnitt des Sägeblattes 9. Die ganze: Vorrichtung wird auf den ungeschälten Holzteil io abgesenkt, wenn. sich der Anfang des Hodzte;iiles bei io" befindet, und sie ruht durch ihre eigene Schwere auf dem Holzteil. Wenn der Holzteil io sich in der Richtung A nach dem Sägeblatt 9 hin bewegt, so stößt das Stemmeisen 13 die Nut oder Rinne 12 ein, während das Gleitstück 15 auf dem Holzteil gleitet und dabei alle mit ihm fest verbundenen Organe mitnimmt.
  • Bei der Ausführungsform nach den. Fig. 3 und 4 ist die: Arbeitsweise ähnlich, nur mit dem Unterschied, daß die Nut oder Rinne 12 hier durch einen Fräser 14 ausgearbeitet wird, welcher durch den E'lektrbmotor 23 in lern Umlaufsinn B angetriebeh wird.
  • Bei der Ausführungsform nach den Fig. 5 und 6 ist der Nutenfräser 14 auf dem Ende eines Führungsarmes 24 gelagert, und. er wird mittels eines Motors 23 und einer Kette 25 angetrieben. Der Motor befindet sich auf der Anlenkachse 26 des Armes 24. Die ganze Vorrichtung wird durch eine Feder 27 nach unten. gedrückt, die sich an dem mit der Sägeb@lattführung i9 verbundenem Halter i9" abstützt. Die mitlaufenden. Scheiben. 16 sind auf der Achse des Fräsers 14 angeordnet.
  • Die Schwenkbewegungen des Armes 24 gegen,-über, dem Halter i9" steuern die in. bekannter Weise von einem nicht dargestellten, Verstellmator bewirkte Auf- bzw. Abwärtsbewegung der Sägeblattführung durch Einstellung des mit dem Arm 24 verbundenen Schalters 28 auf einen der Kontakte 29 bzw. 3o, die sich auf dem Halter i9" befinden. Bei dieser Ausführungsform ist außerdem frei auf der Achse 26 schwenkbar ein Fühler 31 vorgesehen, dessen. unteres Ende vor dem Fräser 14 auf der Borke oder Rinde 1i gleitet. Dieser Fühler hat die Aufgab., mittels des Kontaktes 32 automatisch den Stromkreis zu unterbrechen, weilcher die Abwärtsbewegung der Sägeblattführung steuert, sobald das ungeschälte Holzstück den Fühler nicht mehr unterstützt. In diesem Falle wird der Fühler durch sein Eigengewicht in die Vertikalstellung 31" geschwenkt, in. welcher er mittels des mit ihm verbundenem. Nockens 33 auf den auf dem Halter i9" befindlichen Kontakt 32 einwirkt.
  • Während des Sägens werden die Auf- und Abwärtsbewegungen der Sägeblattführung somit automatisch durch die Bewegung des Armes 24 gesteuert, welcher auf die Kontakte 29 und 30 einwirkt. Sobald jedoch das Holz den Fühler 31 nicht mehr unterstützt, wird die Abwärtsbewegung der Sägebdattführung unterbrochen,. Die Sägebdattführung kann jedoch von der Bedienungsperson auch mittels des Schalten 34 nach unten in Bewegung gesetzt werden. Die Bedienungsperson kann außerdem die Aufwärtsbewegung durch den Schalter 35 hervorrufen und die Auf- und Abwärtsbewegung durch den Schalter 36 anhalten. Schließlich sind auf dem Arm 17 Sicherungsschalter 37 und 38 angeordnet, um am Ende des Auf- oder Abwärtshubes der Sägeblattführung mittels der mit den Teilen 18 und i9 verbundenen Nocken, 39 und 4o die Bewegung zu unterbrechen..
  • Der untere Teil der Fig.5 zeigt schematisch, wie die automatische Abwärtsbe-,vegung der Sägeblattführung i9 bewirkt werden kann., wenn. der das Holz tragende Schlitten sich nicht in. der Nähe des Sägebilattes, also z. B. in der Be- oder Entladestellung, befindet. Mit 41 ist ein Balken des das Holz tragenden Schlittens bezeichnet, welcher auf die Schalter 42 und 43 einwirkt. Sobald der Schlitten. eine bestimmte Schlußstellung der beiden Schalter 42 und 43 in der einen oder anderen Richtung überlaufen, hat, erfolgt die Abwärtsbewegung der Sägeblattführung und der diese tragenden Schutzvorrichtung, und zwar so weit nach. unten., wie dies gewünscht wird-Um die Möglichkeit einer Fehlbedienung auszuschließen, wenn der Schlitten in. Richtung auf das Sägeblatt bewegt wird, kann man auf einem nicht dargestellten Hebel zur Betätigung des Schlittens einen im Neben.schluß liegenden Schalter 35 anordnen, der selbsttätig geschlossen. wird, sobald man einen. Entsperrungsknopf des genannten Hebels betätigt. Es tritt dann. notwendigerweise eine Aufwärtsbewegung der Sägebdattführung ein, die sich. erst wieder abwärts bewegt, wenn die Be:-dienungspenson diesen Knopf losläßt, um das Absenken. des Fräsers 14 auf das. zu schneidende Holz zu bewirken., wenn, dieses sich dem Sägeblatt 9 genähert hat.
  • Aus Fig. 5 und der vorautfgegangenen Beschreihung ergeben, sich also die Sicherungsvorkehrungen, die bei der Betätigung der erfindungsgemäßen Vorrichtung möglich sind und die auch die Stellung des das Holz tragenden Schlittens berücksichtigen.
  • Es ist natürlich auch möglich, auf die Sicherungsvorkehrungen zu verzichten, und die Steuerung der Abwärtsbewegung der Sägeblattführung nach denn Sägeschnitt mittels der Schalter 34 und 35 der Bedienungsperson zu überlassen. In, diesem Falle kommt das abgeänderte elektrische Schaltschema nach Fig. 5 b. zur Anwendung.
  • Fig. 6b zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der Vorrichtung nach Fig. 6, bei welcher der Arm 24 und alle von, ihm getragenen, Organe, statt auf denn Halter iga angedenkt zu sein, auf einer Schelle igb cd. dgl. angelenkt sind, welche mit iga durch eine senkrechte Achse ig, in Verbindung steht. Die Rückführung in die gezeigt Stellung erfolgt hier durch eine nicht dargestellte Feder. Wenn die ganze, von dem Arm getragene Vorrichtung im Betrieb einem Stoß in der Richtung D unterliegt, wie es beispielsweise durch einen Rindenvorsprung eintreten kann, so kann der Arm ausweichen, und er nimmt dann nach Beendigung des Stoßeis wieder seine alte Stellung ein..
  • Bei der Ausführungsform nach den Fig. 7 und 8 trägt ein nicht gezeichnetes Gestell, in welchem die Achse 21 der Säge 2o gelagert ist, außerdem eine Achse 4a1, an welcher ein Arm 431 angelenkt ist. Dieser Arm bildet in seiner Verlängerung einen Sägen.schutz 44, und. er trägt außerdem den. Motor 23, der den Fräser 14 antreibt, welcher mit den leer laufenden Scheiben 16 versehen ist. Das Ganze kann vorteilhafter Weise zum Teil durch ein. Gegenge:wichrt 46 ausbalanciert werden, damit auf den Fräser 14 nur der gewünschte Druck zur Einwirkung kommt. Wird das Holzstück io od!er tob in Richtung des Pfeiles A vorgeschoben., so wirkt es zuerst auf den Arm 431 ein., der auf diese Weise angehoben. wird. Darin schneidet der Fräser 14 in dass Holz ein, bis. eine der Seheiben 16 auf das Holz aufläuft und, die ganze Vorrichtung weiter anhebt. Es entsteht also vor der Säge. 2o eine Nut oder Rinne von geeigneter Tiefe, so wie dies bei den anderen AusführungsbeispieJenerläutert wurde. Das gesägte Holz und die gesamte Nut- und Schutzvorrichtung fallen durch, ihr. Eigengewicht n ach unten.
  • Die automatischen Antriebe, welche in den Ausführungsbeispiel:en in Form von. elektrischen. Hilfsmotoren vorgesehen sind, können selbstverständlich auch in. anderer Weise ausgeführt werden.. So kann man sich hierbei z. B. mechanischer Mittel, etwa in Form einer biegsamen, Welle bzw. pneumatischer oder hydraulischer Mittel od. dgl., bedienen.

Claims (3)

  1. PATEN TANSPRIJCHE: i. Nuteinziehvorri.chr«ung für Sägen., dadurch gekennzeichnet, daß das Nutwerkzeug (13, 14) auf dem der Führung des Sägeblattes. (9, 2o) bzw. dem Schutz -dienenden .bewegl:ichen Organ (i9, 44) gelagert ist und d.aß seine Bewegung durch die Oberfläche des zu sägenden Holzteiles (io) bestimmt wird. a.
  2. Nuteinziehvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Nutwerkzeug (i3, 14) auf den zu sägenden, Holzteil (io) durch das Eigengewichst aufgedrückt wird.
  3. 3. Nuteinziehvorrichtung nach Artspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß das Nutwerkzeug (i4) Kontakte (a8, 29, 30) für einen Hilfsantrieb des beweglicWn, der Führung des Sägeblattes bzw. dem Schutz dienenden Organs betätigt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 891 Sao.
DEA20829A 1953-07-28 1954-07-28 Nuteinziehvorrichtung fuer Saegen Expired DE954375C (de)

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