DE953906C - Lotrecht anwendbarer Haarwickler - Google Patents
Lotrecht anwendbarer HaarwicklerInfo
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- DE953906C DE953906C DEK15457A DEK0015457A DE953906C DE 953906 C DE953906 C DE 953906C DE K15457 A DEK15457 A DE K15457A DE K0015457 A DEK0015457 A DE K0015457A DE 953906 C DE953906 C DE 953906C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45D—HAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
- A45D2/00—Hair-curling or hair-waving appliances ; Appliances for hair dressing treatment not otherwise provided for
- A45D2/02—Hair winders or hair curlers for use substantially perpendicular to the scalp, i.e. steep-curlers
- A45D2/10—Hair winders or hair curlers for use substantially perpendicular to the scalp, i.e. steep-curlers in the form of spools or bobbins
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- Hair Curling (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Haarwickler, der nach dem Aufwickeln der Haarsträhne eine
etwa lotrechte Befestigung am Kopf zuläßt.
Die moderne kurze Haar- oder Lockwellfrisur erfordert für den Friseur ein Hilfsgerät, welches
ein leichtes Aufwickeln der einzelnen zu lockenden Haarsträhnen und daneben aber auch die sichere
und doch einfache Verbindung· des Wicklers mit dem Haarboden gestattet. Daneben muß ein solcher
Wickler, der hinsichtlich seiner Tätigung keine besondere Geschicklichkeit voraussetzen darf, auch
die Gewähr bieten, daß durch die Art und Weise seiner Befestigung die Haare nicht geknickt werden.
Eine weitere Voraussetzung für einen Wickler ist, ihn leicht und ohne Zerrung oder Zerstörung der
Haarlocke aus der aufgewickelten Haarsträhne lösen zu können. Gerade die schnelle und sichere
Befestigung der Haarwickler auf dem Kopf verkürzt den Frisiervorgang ganz wesentlich.
Es ist nun bereits eine Reihe von Wicklern bekannt, die sich senkrecht zum Kopf befestigen
lassen. Bei einem bekannten Wickler sind beiderseits an den Enden der Wicklerhülse gleichgerichtete
Zähne vorgesehen, die sich durch den Drall der auf dem Wickler aufgewickelten Haarsträhne im Kopfhaar
verhaken. Bei einem anderen bekannten Wickler sind zangenartige Greifer angeordnet, die
sich aus dem Innern des Gerätes heraus arr'der Unterkante des Wicklers durch die Einwirkung
einer Schraubenfeder ins Haar drücken und ver-
klammern. Schließlich ist noch ein Haarwickler bekannt, bei dem eine elastische Spirale im Innern
,dies Gehäuses durch Drehung das Haar erfaßt und damit der Wickler an den Kopf gespannt wird.
Diese Wickler haben nun insbesondere einen un-• sicheren Sitz 'besonders während des Trooknungsvorganges
innerhalb der Haarsträhne, sie neigen infolge der fehlenden Spannung leicht zum Kippen
und erfordern schließlich mehr oder weniger ein gewisses Feingefühl und eine besondere Geschicklichkeit
bei ihrer Verwendung.
Neben den vorerwähnten Wicklern wurde noch ein Lockenwickler vorgeschlagen, bei dem in einem
Wicklergiehäiuse ein axial verschiebbarer Körper 1.5 angeordnet ist, an dessen dem Kopf zugewandter
Seite elastische Greifer angeordnet sind. Solche im Unterteil des Wickelkörpers angeordnete Greifer
sind vorstehend nach unten gerichtet und wirken somit etwa parallel zur Gehäuselängsachse bzw. in
so einem stumpfen Winkel gegen den Kopf. Bei der erforderlichen Druckerzeugung tin Richtung des
Kopfes wird nun bei biegsamer Gestaltung der einzelnen Greifer deren Abbug oder Abknickung erzielt.
Bei kräftigerer Ausführung dagegen sticht as der Greifer nur zu leicht in den Kopf oder er
drückt, falls er von einer Druckfeder nach unten bewegt wird, den als Gegenlager dienenden Wicklerkörper
buchstäblich vom Kopfe weg.
Derartige nicht zwangläufig geführte und auch nicht in eine senkrecht zur Wicklerlängsachse
liegende Ebene umgelenkte, sondern im Wickelkörper vorstehende und nach unteagerichtete Greifer
haben somit Nachteile, die bei der Haarbehandlung mehr oder weniger stark fühlbar werden. Es wurde
weiter noch vorgeschlagen, Greifer in Form von Drahthaken zu verwenden, die an einer am unteren
Ende der Wicklerhülse drehbar gelagerten Scheibe befestigt sind, so daß sie beim Drehen der Scheibe
aus der Wicklerhülse herausgedrückt werden können. Auch hier ist keine Gewähr für einen
sicheren Halt gegeben, da die Haken das Haar infolge ihrer Spannung seitlich abzudrängen versuchen.
Aus den vorangeführten Gründen wurde bei der Erfindung von dem Gedanken ausgegangen, einen.
Haarwickler zu schaffen, der neben der Möglichkeit seiner lotrechten Handhabung vor allem eine auf
einfache Weise erzielbare, innige und doch äußerst leicht wieder lösbare Verbindung mit dem vom
So Haarboden ausgehenden Haar gewährt, eine Abknickung
der Haare wie auch eine Verletzung des Haarbodens vermeidet und schließlich keinerlei
Geschicklichkeit zur Tätigung eines solchen Wicklers voraussetzt.
Dies wird gemäß der Erfindung bei einem lotrecht anwendbaren Haarwickler, der aus einer
Wicklerhülse und einem in dieser parallel zur Längsachse geführten Druckstift besteht, durch
dessen Verschiebung Verankerungsmittel aus der Wicklerhülse herausgedrückt bzw. in diese eingezogen
werden, dadurch erreicht, daß durch den Druckstift elastisch-flexible Greifer in Form von
Borsten, Saiten, Drähten od. dgl. betätigt werden, die innerhalb von Führungsnuten eines der Wicklerhülse
an- bzw. ©ingearbeiteten Führungsteiles derart verschiebbar gelagert sind, daß sich ihre Enden
jeweils in ihrem ausgerückten Zustand in einer senkrecht zur Längsachse der Wicklerhülee liegenden
Ebene paarweise überschneiden.
Zweckmäßigerweise sind dabei die Greifer pinselartig oder ähnlich an dem Druckstift angearbeitet.
Weiter kann das Führungsteil nach unten hin durch eine Verschlußplatte abgedeckt
werden.
Die Zeichnungen geben ein Ausführungsbeispiel wieder. Es zeigt
Abb. r den Haarwickler im Längsschnitt, Abb. 2 denselben in Seitenansicht,
Abb. 3 denselben in der Draufsicht mit eingezogenen Greifern,
Abb. 4 den Wickler im Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2,
Abb. 5 das Führungsteil in Ansicht, Abb. 6 dasselbe in der Draufsicht von unten und
Abb. 7 den Haarwickler in Draufsicht im ausgedrückten Zustand der Greifer.
Die nach unten offene und nach oben durch die gelochte Deckplatte α verschlossene und hohlzylindrisch
gestaltete Wicklerhülse b wrist in bekannter Weise auf den Umfang mehrere Längsschlitze c
auf. Innerhalb der zentrischen Ausnehmung der" Deckplatte ist der endseits mit einem Druckknopf d
versehene Druckstift e geführt, der in seiner Längsachse begrenzt verschiebbar ist. Das untere Stück /
dieses Stiftes trägt eine Anzahl von etwa pinselartig gefaßten, elastisch-flexiblen Greifern g, und
zwar in Form von Borsten, Saiten, Drähten od. dgl., die jeweils paarweise in den zusammengehörigen
Führungsnuten h des Führungsteiles i gelagert sind. Die Nuten werden durch die gewölbte,
sonst glatte Verschlußplatte k nach unten abgedeckt. Führungsteil und Verschlußplatte sind
durch Fixierbolzen / und -bohrungen m an den unteren Enden der Wicklerhülse befestigt. Die
innerhalb des Führungsteils vorgesehenen Führtingsnuten
sind nun derart eingearbeitet, daß die in den Nuten gelagerten Greifer beim Ausfahren
sich jeweils paarweise in einer etwa senkrecht zur Wicklerlängsachse liegenden Ebene überschneiden.
Die Greifer selbst sind dabei so lang, daß sie im ausgezogenen Zustand des die Greifer tragenden
Druckstiftes mit ihren Außenenden etwa mit der unteren Wicklerumfangskante abschließen.
Die Handhabung eines solchen Haarwicklers geschieht nun wie folgt: Der Friseur teilt eine
Haarsträhne ab und wickelt sie auf den lotrecht gehaltenen Wickler auf. Nach dem Aufwickeln und
dem dabei bewirkten Auftreffen des Wicklers auf den Haarboden wird durch einfachen Druck auf
den Druckknopf d und die damit bewirkte längs axiale Verschiebung des Druckstiftes e der. Austritt
der Enden der Greifer in der aus Abb. 7 ersichtlichen Darstellung bewirkt. Durch die dabei
erfolgende, gegenseitig klemmende Übereinanderlagerung der Greiferenden werden die vom Haarboden
ausgehenden Haare derartig innig erfaßt,
daß eine äußerst feste Verbindung zwischen dem lotrecht stehenden Wickler und dem Haarboden gegeben
ist. Zum Lösen des Wicklers wird lediglich der Druckstift durch Zug in seine Ausgangsstellung
zurückgeholt, wodurch sich dann die Greifer vollkommen glatt und ohne jegliches Hängenbleiben
am Haar sowie ohne eine Beschädigung der Haare selbst durch Knicken od. dgl vom Haar lösen und
in ihre Führungsnuten zurücktreten.
ίο Die flexiblen Befestigungselemente in Form von
Borsten, Saiten, Drähten od. dgl. sind zwangläufig geführt und umgelenkt, so daß sie beim Eingriff
ins Haar die Kopfhaut in einem sehr spitzen Winkel treffen und unter Vermeiden von Haut-Verletzungen
abgleiten können.
Der Wickler ist zur Links- und Rechtswicklung des Haares geeignet. Die feste Verankerung im
Haar wird in beiden Wickelrichtungen dadurch erreicht, daß jeweils der eine Greifer eines Paares
ao durch den Winkel, den er zur radialen Richtung bildet, einen Widerhaken für die entsprechende
Wickelrichtung darstellt.
i. Lotrecht anwendbarer Haarwickler, bestehend
aus einer runden Wicklerhülse und einem in dieser parallel zur Längsachse geführten
Druckstift, durch dessen Verschiebung Verankerungsmittel aus der Wicklerhülse herausgedrückt
bzw. in diese eingezogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Druckstift
(e, /) elastisch-flexible Greifer (g) in Form von Borsten, Saiten, Drähten od. dgl. betätigt
werden, die innerhalb von Führungsnuten (h) eines der Wicklerhülse (b) an- bzw. eingearbeiteten
Führungsteiles (i) derart verschiebbar gelagert sind, daß sich die Enden dieser Greifer
jeweils in ihrem ausgerückten Zustan.d in einersenkrecht zur Längsachse der Wicklerhülse
liegenden Ebene paarweise überschneiden. ' .
2. Lotrecht anwendbarer Haarwickler nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die
Greifer (g) dem Druckstift (e, f) od. dgl. pinselartig
oder sonstwie an- bzw. eingearbeitet sind.
3. Lotrecht anwendbarer Haarwickler nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Führungsteil (i) nach unten hin durch eine Verschlußplatfe (k) abgedeckt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentanmeldungen K 9898 III/33 c (Patent 866 082); W 2989 III /33 c.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609528/24 5.56 (609 701 11.56)
Claims (1)
- ams2 5, Juni 1959aar Patentschrift NrP. 95? 906O1Kl0 35O0 Gr0 3./11Das Patent 953 906 ist dursh rechtskräftige Kntseheidu,ag des Kichtigkeitssenats des Deutschen Patentamts vom 4d 11 »1958 dadureh teilweise für nichtig erklärt worden^ daß im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 nach den Worten "duroh dessen ferseniebung Verankerungsmittel" die Worte "in Form ?oa elastiseh=flexiblen Greifern" eingefügt and im kennaeishnenden Teil die Worte "durch den Draskstift (e9f) ©lastiseh=flexible Greifer Cg) in Form von B@rstene Saiten^ Drähten od0dglo betätigt werden/' dar©h die Wort© "die Greifer aus Berstens, Saiten8 Drähten ododglo bestahen?" ersetzt w@rd©n0
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Applications Claiming Priority (2)
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