DE95376C - - Google Patents
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- DE95376C DE95376C DENDAT95376D DE95376DA DE95376C DE 95376 C DE95376 C DE 95376C DE NDAT95376 D DENDAT95376 D DE NDAT95376D DE 95376D A DE95376D A DE 95376DA DE 95376 C DE95376 C DE 95376C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
- F23H9/00—Revolving-grates; Rocking or shaking grates
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Incineration Of Waste (AREA)
- Coke Industry (AREA)
Description
PATENTAMT;
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24 i/Feuerungsanlagen
■ ■■&>%.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. März 1897 ab.
Die in der Patentschrift Nr. 69036 beschriebene Feuerung, bei welcher das Vorschieben
der Kohle, das Reinigen des Rostes und das Hinausschieben der Schlacke und Asche über
den Rost mittelst eines beweglichen Schieberrostes im Verein mit einem festen Staffelrost
geschieht, zeigt folgende Uebelstände:
Zufolge der Anordnung der Roststaffeln bei gehobenem Schieberrost sind alle Rostspalten
geschlossen und ist daher die Luftzufuhr gehemmt; ist die Feuerung mit Kühlvorrichtung
versehen, so findet bei der zu grofsen Entfernung der KUhlgänge von den zu kühlenden
Flächen eine ungünstige Wirkung des Kühlmittels statt; für die Bestandteile der Feuerung
sind grofse Eisenmassen nothwendig, wodurch eine nutzlose Verminderung der freien
Rostfläche und eine die Lufteinströmung in die Rostspalten ungünstig beeinflussende Wärmeleitung
herbeigeführt wird.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Längenschnitt durch die Feuerung,
Fig. 2 eine Öberansicht derselben, '.■·..-
>Fig. 3 eine Seitenansicht des Rostes,
Fig. 4 einen Querschnitt durch den Rost und Fig. 5 einen Querschnitt durch 'die hinter dem Rost liegende Abstreifvorrichtung.
>Fig. 3 eine Seitenansicht des Rostes,
Fig. 4 einen Querschnitt durch den Rost und Fig. 5 einen Querschnitt durch 'die hinter dem Rost liegende Abstreifvorrichtung.
α sind die Staffeln des feststehenden Rostes,
b die Schieber des beweglichen Rostes, welche zwischen die Roststaffeln eingeschoben werden
und durch ihre Bewegung die Förderung der Kohle, sowie der Asche und Schlacke gleichzeitig
mit der Reinigung des Rostes bewirken. Der Hauptträger des Rostes hat die Gestalt
eines Rahmens, dessen beide Längstheile\4 als
Zu- und Ableitungsrohre für das Kühlmittel (Wasser oder Luft oder Luft beladen mit zerstäubtem
Wasser) ausgebildet und durch die aus vierkantigen Gufsrohren hergestellten, als Zwischenrohre
dienenden Roststaffeln α verbunden sind. Um eine Auswechselung dieser Gufsrohre,
an welche die zwischen sich die Rost-. spalten freilassenden Zinken a1 angegossen sind,
rasch vornehmen zu können, ohne den Rost herausnehmen oder die übrigen Theile lösen
zu müssen, sind die Enden dieser Gufsrohre auf den beiden Längsträgern A sammt einer
zwischengelegten Asbestdichtung festgeschraubt.
Die Roststaffeln α sind von so kleinem Querschnitt,
dafs zwischen denselben weite Oeffnungen für den Durchgang der von unten zutretenden
Verbrennungsluft freibleiben; da sie Überdies in ihrer ganzen Ausdehnung gleichweit ab von den Schiebern b des beweglichen
Rostes liegen, so können diese so grofs gemacht werden, dafs sie auch in ihrer weitest
vorgeschobenen Stellung nur mit ihren Spalten, nicht aber mit ihren vollen Theilen vor diese
Oeffnungen zwischen den Staffeln sich einstellen und daher den Züflufs der Luft nicht
behindern. ,
Auf diese Weise ist auch die Eisenmasse des
Rostes möglichst verringert und es kann nicht nur die Kühlung des letzteren leichter bewirkt
werden, weil bei gleichbleibender Feuerfläche ein günstiges Verhältnifs zwischen der Kühlfläche
und der zu kühlenden Masse geschaffen ist, sondern es wird auch möglich, die 'Kühlgänge
λ2 in die Roststaffeln und daher viel
näher an die Feuerfläche zu verlegen.
Infolge dessen' sind die Rostschieber b von
unten durch die natürliche Kühlung der zu-
1t^^^^^^ i*** *,——*—.„„
tretenden kalten Verbrennungsluft und von
oben durch die kräftige künstliche Kühlung der Roststaffeln gegen starke Erwärmung geschützt;
die durch die Schieberspalten ungehindert hindurchtretende Luft kann auch noch
die Spalten der Roststaffeln wirksam kühlen.
Das Kühlmittel wird durch das Rohr c in einen der Längsträger A des Rahmens an
dessen tiefstem Ende eingeführt. Die hohlen Längsträger sind durch Querwände d so abgetheilt,
dafs das Kühlmittel gezwungen ist, aus dem einen Längsträger durch die Kühlgänge a2 eines oder auch mehrerer Roststaffeln a
gleichzeitig in den anderen Längsträger A überzutreten, aus diesem durch die nächstfolgende
Gruppe von Roststaffeln in den ersten Längsträger hinüberzufliefsen und so im Zickzackwege den ganzen Rahmen zu durchströmen,
bis es zu dem Ausströmrohr c1 gelangt, durch welches das Kühlmittel in das Kühlwasserbecken zurückfliefst.
Da das Kühlmittel im Gegenstrom zur Richtung des Feuers geführt wird, so trifft es zuerst in vollkommen unerwärmtem Zustande auf
die am meisten erhitzten Rosttheile und wird diese um so mehr kühlen, je gröfser der
Temperaturunterschied zwischen diesen Theilen ι und dem Kühlmittel ist. Infolge der Wärmeaufnahme wird die Steigkraft des letzteren
durch seine Ausdehnung erhöht und daher eine rasche Förderung des Kühlmittels aus
dem Kühlwasserbecken in den Rostrahmen und. durch dessen Theile bewirkt, so dafs auch
noch die weniger erwärmten vorderen Roststaffeln genügend gekühlt werden.
Die längs der Träger A in Führungsschlitzen verschiebbaren und gleichzeitig heb- und senkbaren Tragstangen / für den Schieberrost werden
an ihren beiden Enden von Bogenstücken/1 getragen", diese Bogenstücke sind um die
Achsen /2 drehbar und tragen seitlich die angegossenen Zahnbogen/3, die in Verzahnungen
der Tragstangen/ eingreifen und dadurch.die
Verstellung, mithin die Verschiebung der Rostschieber b ermöglichen. Diese Schwebeführung
wird in der der tiefsten Schieberstellurig entsprechenden Lage durch ein Gegengewicht/4
(Fig. i) hervorgerufen, so dafs nur ein geringer
Kraftaufwand nolhwendig ist, um die Schieber zu bethätigon.
Die Beschickung des Rostes geschieht durch einen Fülltrichter g, der oberhalb des Rostes
an der Stirnseite des Kessels oder der Feuerung angebracht ist. Dieser Trichter hat einen
nach hinten geneigten Boden' g\ der mittelst eines Gegengewichtshebels g2 einstellbar ist
und eine durch Gegengewichte ausgeglichene '
und einstellbare Vorderwand g·8 besitzt, welche
im Verein mit dem B*oden gl die Zufuhr des
Brennstoffes in richtigem Verhältnifs zum Vorschub desselben auf dem Rost bewirkt. Durch
diese weitgehende Einstellbarkeit der Weite der Füllspalte kann jede Art von festen Brenn-'
stoffen, also Säge- und sonstige Holz-Abfälle, Kohle, Staubkohle, Koks, Torf u. s. w., verwendet
werden.
Das Abschieben der Asche und Schlacke in den Aschenraum geschieht mit Hülfe einer
Abstreifvorrichtung,· welche aus der unter der
Nase Λ1 der Feuerbrücke verschiebbaren, mittelst
des Hebels h2 bethätigten Aschenplatte h
besteht. Die auf Platte h aufgehäufte Asche wird beim Rückwärtsschieben der Platte abgestreift,
um in den Aschenraum herabzufallen.
Claims (3)
1. Feuerung mit einem feststehenden .Staffelrost
und einem beweglichen Schieberrost,
.·■ .. dadurch gekennzeichnet, dafs die ..Roststaffeln
α aus einem Rohr α2 und angegossenen
Zinken α1 bestehen und in-allen Theilen parallel zu den zwischen ihnen
'verstellbaren Schiebern b sind, so dafs die '■V Staffeln einen möglichst kleinen, die Schieber
:· dagegen einen möglichst grofsen Quer-λ
schnitt erhalten können und die letzteren ■ in jeder Stellung die gleiche Luftmenge
zwischen die Staffeln eintreten lassen.
2. Bei der unter i. geschützten Feuerung die
,■·.■ Verbindung der Röhren α2 mit den durch Scheidewände d in Kammern getheilten
Längsrohren A derart, dafs das hinten eingeführte Kühlmittel im Gegenstrom zu dem
Feuer abwechselnd aus einem Längsträger A in den anderen Längsträger geleitet wird.
3. Bei der unter 1. geschützten Feuerung eine
Vorrichtung zur Bewegung des Schieber-
.. rostes, bestehend aus den gemeinsam mit
den Zahnbögen /3 drehbaren Bogenstücken/1, auf welchen die Tragstangen/
sammt Schiebern b aufliegen und durch • ein Gegengewicht in der Schwebe gehalten
sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE95376C true DE95376C (de) |
Family
ID=366622
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT95376D Active DE95376C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE95376C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5785335A (en) * | 1995-09-07 | 1998-07-28 | Burley Design Cooperative | Trailer cycle |
-
0
- DE DENDAT95376D patent/DE95376C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5785335A (en) * | 1995-09-07 | 1998-07-28 | Burley Design Cooperative | Trailer cycle |
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