DE953354C - Verschlussstopfen fuer die Zellen von Akkumulatorenbatterien, der eine Patrone mit einem Katalysator aufweist - Google Patents

Verschlussstopfen fuer die Zellen von Akkumulatorenbatterien, der eine Patrone mit einem Katalysator aufweist

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DE953354C
DE953354C DEI6225A DEI0006225A DE953354C DE 953354 C DE953354 C DE 953354C DE I6225 A DEI6225 A DE I6225A DE I0006225 A DEI0006225 A DE I0006225A DE 953354 C DE953354 C DE 953354C
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Harold M Gulick
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M10/00Secondary cells; Manufacture thereof
    • H01M10/42Methods or arrangements for servicing or maintenance of secondary cells or secondary half-cells
    • H01M10/52Removing gases inside the secondary cell, e.g. by absorption
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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Description

  • Verschlusstopfen für die Zellen von Akkumulatorenbatterien, der eine Patrone mit einem Katalysator aufweist Die Erfindung bezieht sich auf Verschlusstopfen, die in den Einfüllöffnungen von Zelldeckeln, einer elektrischen Akkumulatorenbatterie -befestigt werden.
  • Jeder Zellstopfen, ist gekennzeichnet durch eine Katalysatorpatrone, die -in- dem Sfopfengehäuse angeordnet ist und eine mit einem. wasserfesten, aber gasdurchlässigen überzug -versehene poröse Katalysatorträgermasse enthält,. und durch eine Kata:-lysatormasse, welche in dem porösen, mit einem übei#zug versehenen Katalysatorträger angeordnet und von ihm umgeben ist und die aus dem Elektrolyt entweichenden Wasserstoff- und Sauerstoffgase zu Wasser wiedervereinigt, das in den Elektrolyt zurückkehrt.
  • Es ist bekannt, das die in einer elektrischen Akkumulatorenbatterie entstehenden Wasserstoff-und Sauerstoffgase katalytisch zu Wasser vereinigt werden können, das in den Elektrolyt der Akkumulatorenbatterie zurückgeführt werden kann, um den Stand des Elektrolyts längere Zeit hindurch ohne den Zusatzanderen Wassers im wesentlichen konstant zu halten.
  • Bei der Verwendung derartiger katalytischer Batterieverschlußkappen sind jedoch in dere@ch.= nik aus einer Anzahl von Cxründeh gewisse- Schwierigkeiten aufgetaucht; einige dieser Gründe sind: a) Die die Wiedervereinigung von Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser bewirkende katalytische Reaktion verläuft hochgradig exotherm und ist etwas schwierig zu steuern; b) der Katalysator neigt dazu, durch Antimonwasserstoffgasi Säuredämpfe und andere aus der Akkumulatorenbatterie als Dämpfe entweichende Stoffe vergiftet zu werden; und c) der Katalysator und der Katalysatorträger haben die Neigung, durch das bei der Vereinigung der . in der Akkumulatorenbatterie gebildeten Wasserstoff- und Sauerstoffgase entstehende Wasser -.aß :zu werden, mit dem Ergebnis, daß die Wirksamkeit des Katalysators . merklich nachläßt: Bei der Verwendung derartiger Katalysatoren ersthaltender Verschlußstopfen ist .es wesentlich, daß der Kätalysatorträger porös und gasdurchlässig ist, so daß die aus der Akkumulatorenbatterie entweichenden Wasserstoff- und Sauerstoffgase mit der Oberfläche des Katalysators in Kontakt kommen, auf der die Wiedervereinigung der aus der Akkumulatonernbatberie stammenden Wasserstoff--und Sauerstoffgase stattfindet; jede Vergiftung oder Befeuchtung der Kontaktfläche des Katalysators sowie jede Befeuchtung des Katalysatorträgers bewirkt eine merkliche Verringerung der Wirksamkeit des Katalysators.
  • Ziel der Erfindung ist daher ein Verschlußstopfen. für Akkumulatorenbatterien, der Vorrichtungen zur katalytischen Wiedervereinigung von aus der Batterie entweichendem Wasserstoff- und Sauerstoffgas zu Wasser enthält, das in den Elektrolyt der Batterie zurückgeführt wird, und der so konstruiert ist, daß der in ihr befindliche Katalysator nicht durch' Antimornwasserstöffgas und Dämpfe oder andere Katalysatorgifte vergiftet und nicht durch Wasser befeuchtet wird, während zur gleichen Zeit die Katalysatorträgermasse nicht naß wird oder sich in ihr Wasser ansammelt. Die Katalysatorträgermasse muß weiterhin porös und für die aus der Akkumulatorenbatterie entweichenden Wasserstoff- und Sauerstoffgase gasdurchlässig sein, so daß diese Gase zu Wasser wiedervereinigt werden, das zum Elektrolyt zurückgeführt wird, während der Katalysator selbst gegenüber der Giftwirkung von Antimonwasserstoffgas und -dämpfen oder anderer aus der Akkumulatorenbatterie entweichender zersetzender Dämpfe widerstandsfähig ist. Die katalytische Wirkung des Katalysators auf die aus dem Elektrolyt entweichenden Wasserstoff-und Sauerstoffgase muß so gesteuert werden, daß sie nicht zu reaktionskräftig wird und die Reaktion infolgedessen, nicht zu heftig verläuft.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist ein Verschlußstopfen, der eine neuartige Konstruktion zum Halten des Katalysatorträgers und des Katalysators enthält. Das Gehäuse des Stopfens enthält einen neuartigen Kanal, durch den das Innere desselben ventiliert wird und durch den verhindert -wird, daß der Elektrolyt in der Akkumulatorzelle, auf der der Stopfen befestigt ist, bis zu einem Punkt steigt, an dem er die Katalysatorpatrone angreifen könnte. Fig. i ist eine Seitenansicht einer üblichen dreizelligen Akkumulatorenbatterie mit drei auf ihr befestigten erfindungsgemäßen Stopfen; Fig. 2 ist eine Ansicht, die die Teile des Stopfens in der Reihenfolge- ihrer Zusammengehörigkeit zeigt; Fig. 3 ist eine Draufsicht auf den Stopfen, Fig. q. eine Ansicht seiner Unterseite; Fig. 5 ist eine Seitenansicht des Stopfens; Fig.6 ist ein vergrößerter senkrechter Schnitt durch die Mitte des-Stopfens; Fig. 7 ist eine Ansicht der Unterseite der Katalysatorpatrone, von der ein Teil des Bodens weggelassen ist und das Innere der Patrone freigibt; Fig.8 ist eine Seitenansicht des Katalysatorbehälters oder der Katalysatorpatrone; Fig. 9 ist ein senkrechter 'Querschnitt durch die Mitte des Katalysatorbehälters oder der Katalysatorpatrone entlang der Linie 9-9 der Fig. 7.
  • In den Zeichnungen wird eine bevorzugte Ausführungsform des einen Katalysator enthaltenden Stopfens gezeigt und allgemein mit io bezeichnet. Drei der neuen Stopfen sind auf einer dreizelligen Akkumulatorenbatterie: i i angeordnet, deren Hartgummideckel 12 drei sich nach oben erstreckende und innen mit Gewinde versehene Einlaßnippel 13 besitzt, von denen jeder an seinem unteren Ende, wie bei- 14 (Fig. 6) gezeigt wird, sich in eine der Zellen der Akkumulatorenbatterie i i öffnet.
  • Der Stopfen io enthält einen Befestigungsschaft 15, dessen äußere mit Gewinde versehene Wand 16 in einem der im Innern mit Gewinde versehenen Einlaßnippel 13 der Batterie i i verschraubt werden kann und der eine im Innern befindliche senkrechte Bohrung oder Durchlaßöffnung 17 besitzt. Der Stopfen besitzt ferner eine zylindrisch-becherförmige Grundplatte, die aus jedem geeigneten Material, so z. B. aus Porzellan oder einem anderen keramischen Material, aus Kunstharz usw., gefertigt sein kann, und diese Grundplatte 18 hat einen auf ihrer Oberseite befindlichen ringförmigen Flansch i g. Die zylindrische, becherförmige Grundplatte 18 besitzt ferner eine konisch verlaufende oder schräge Wand 2o, die den Körper des Befestigungsschaftes 15 und den ringförmigen Flansch i9 miteinander verbindet. In der Wand der Grundplatte 18 ist beim Übergang von der schrägen Wand :2o zu dem ringförmigen Flansch i9 eine Offriung ai vorgesehen, und diese Öffnung besitzt eine schräg gestellte, nach oben gerichtete Verlängerung aa, die sich nach oben in das Innere der becherförmigen Grundplatte 18 erstreckt. Die obere Verlängerung 22 der Öffnung ai kann aus einer mit der Wand der Grundplatte 18 aus einem Stück bestehenden hohlen Verlängerung derselben oder aus einer auf derselben gebildeten. Randnabe bestehen, oder sie kann als getrenntes Teil oder Rohr ausgebildet sein, das an der Wand der Grundplatte 18 mittels eines Bindemittels befestigt ist, und in beiden Fällen erstreckt sich die Verlängerung in das Innere -des Körpers der Grundplatte 18 über den durch die schräge Wand :2o (Fig. 6) gebildeten Trichter. Der Stopfen enthält ferner ein Deckelstück 23, das aus einer verhältnismäßig dicken Deckenwandung 24 und einer ringförmigen Seitenwand 25 mit einem herabhängenden Rand 26 besteht. Der Rand 26 erstreckt sich nach unten bis in das Innere des ringförmigen Flansches i9 der Grundplatte 18 und ist an derselben auf irgendeine geeignete Weise, z. B. durch ein geeignetes Bindemittel 27/ (Fig. 6), befestigt.
  • Der Stopfen enthält ginen Halter aus Nickeldraht 28, der in der Kappe 23 angeordnet und imstande ist, den Katalysatorbehälter oder die KatalysatorpatrOne 3 1 auf die nachfolgend beschriebene Weise zu halten. Dieser Halter 28 besteht aus einem waagerechten Oberteil 29, das aus demselben Stück bestehende Füße 3o besitzt, die auf der Grundplatte 17 innerhalb des herabhängenden ringförmigen Randes 26 des Deckelstückes 23 ruhen. Auf dem Oberteil 29 des Halters 28 befindet. sich ein Katalysatörbehälter oder eine Katalysatorpatrone 34 und diese enthält ein im allgemeinen' zylindrisches, durchlöchertes und vorzugsweise vernickeltes siebartiges Gehäuse 32, das eine poröse Unterseite 37 enthält, deren Durchmesser größer ist als der des Gehäuses.32 und so einen äußeren ringförmigen Befestigungsflansch 33 an dessen Boden bildet. Die Katalysatorpatrone kann auf irgendeine geeignete Weise in ihrer Stellung gehalten werden, so z. B. dadurch, daß sie an der Innenfläche der senkrechten Seitenwand 25 des Deckelstückes 23 mittels auf den Befestigungsflansch 33 (Fig. 6) angebrachter Tupfen eines Bindemittels 36 befestigt wird.
  • Die Katalysatorpatrone 31 enthält einen Katalysatorträger in Gestalt einer Masse aus porösem Material, wie z. B. aus faserigem Asbest 34, der in dem durchlöcherten oder siebartigen Gehäuse 32 angeordnet ist, und eine Katalysatormasse in Gestalt von Katalysatorkügelchen 35, welche in dem Körper des Katalysatorträgers 34 angeordnet sind und von ihm umgeben werden. Die Katalysatorteilchen 35 liegen dabei vorzugsweise in Gestalt von im allgemeinen zylindrischen aktivierten Platin- oder Palladiumkügelchen vor.
  • Es wurde nun gefunden, daß verbesserte und überraschende Wirksamkeit in der Verwendung des neuen Stopfens erzielt wurde, indem man die poröse Katalysatorträgermasse 34 mit einem wasserfesten, -aber gasdurchlässigen Überzug versah, wobei sich die sogenannten Silikonharzüberzüge als ausgezeichnet geeignet erwiesen haben, da sie sich wirksam als ein sehr dünner Überzug auf die Fasern des faserigen Kätalysatorträgers 34 auftragen lassen und den letzteren für Feuchtigkeit, Wasser-und aus der Akkumulatorenbatterie i i entweichende Katalysatorgifte undurchlässig machen, während der so mit einem Überzug versehene poröse Katalysatorträger 34 gleichzeitig gasdurchlässig ist, so daß die aus der Akkumulatorenbatterie entweichenden Wasserstoff- und Sauerstoffgase leicht mit den äußeren Oberflächen der Katalysatorkügelchen 35 in Kontakt kommen können und darauf zu Wasser wiedervereinigt werden. Der wasserundurchlässige, aber gasdurchlässige Überzug kann auf den Fasern des porösen Katalysatorträgers 34 auf irgendeine -geeignete Weise aufgetragen werden, bevor die Katalysatorkügelchen 35 darin eingebettet werden.
  • So kann der Körper 34 des porösen Katalysatorträgers wie folgt mit einem Überzug versehen werden. Eine geeignete Menge Asbestfasern werden mit Wasser gewaschen (dieses Waschen mit Wasser kann unterbleiben, wenn die Asbestfasern geeignete Qualität besitzen), mittels eines Siebs vom Wasser befreit, teilweise in Luft getrocknet, dann mit Aceton gewaschen und 8 bis 24 Stunden unter gelegentlichem Rühren bei 15 o° getrocknet. Falls erwünscht, kann der faserige Asbest auch bei einer höheren Temperatur zwischen 300 und 400° während einer kürzeren Zeitspanne von etwa 4 Stunden unter gelegentlichem Rühren getrocknet werden, bis vollständige Trockenheit, ein wesentliches Erfordernis, sichergestellt ist. Die so vollständig .getrocknete Asbestfasermasse wird dann unmittelbar wasser-und feuchtigkeitsfest, aber gasdurchlässig gemacht, indem man sie unter Rühren mit einer :2o0/eigen Lösung von Silikonharz in Tetrachlorkohlenstoff mischt. Der Tetrachlorköhlenstoff kann von der so mit einem Überzug versehenen Asbestfasermasse durch Luft- oder Ofentrocknung entfernt werden, worauf die Asbestfasermasse bei einer Temperatur von 3oo bis 325'°' unter gelegentlichem Rühren in einem Muffelofen erhitzt wird, bis sich keine weißen Dämpfe mehr aus ihr entwickeln. Der Temperaturbereich von 3oo bis 325'° ist ziemlich kritisch, da Temperaturen unterhalb 300° unzureichend sind, sämtliche weißen Dämpfe auszutreiben, die sich während der Erhitzung entwickeln, während Temperaturen oberhalb 325' die Neigung haben, den Silikonharzüberzug zu zerstören. Das fertige Erzeugnis prüft man dadurch, daß man ein Muster desselben auf Wasser schwimmen läßt. Das Erzeugnis ist zufriedenstellend, wenn das Muster auf dem Wasser schwimmt und die Fasern. gleich-. zeitig trocken bleiben und nicht feucht werden.
  • Man kann nun die Katalysatorpatrone 31 zusammensetzen, indem man eine gewisse Menge von mit diesem Überzug versehenen Asbestfasern 34 fest in den zylindrischen Körper 32 des porösen oder siebartigen Gehäuses der Katalysatorpatrone 31 packt, eine Anzahl Katalysatorkügelchen 35 in die Asbestfasern legt, die Katalysatorkügelchen 35 mit den überzogenen Asbestfasern 34 bedeckt und die aus mit dem Überzug versehenen Asbestfasern 34 und Katalysatorkügelchen 35 bestehende Masse mit dem Sieb 37 bedeckt, das den ringförmigen Flansch 33 besitzt; und das Sieb 37 dann an dem zylindrischen siebartigen Körper 32 auf irgendeine Weise, z. B. durch Punktschweißen; durch Verhaken der Ränder des siebartigen Körpers 32 in die Maschen des Siebs 37 oder auf andere Weise befestigt. Die so fertiggestellte Katalysatorpatrone 3 z kann dann in das Deckelstück 23 eingesetzt werden. (während diese sich in umgekehrter Stellung befindet), und der Halter 28 kann darin angeordnet und die Katalysatorpatrone 3 1 mittels der Bindemitteltupfen 36 in ihrer Stellung gehalten werden; die Bindemitteltupfen 36 werden dabei auf den Flansch 33 angebracht und stehen in Kontakt mit der inneren Oberfläche der Seitenwand 25 dies Deckelstückes 23.
  • Beim eingeschraubten Stopfen strömen, die sich im Elektrolyt entwickelnden Wasserstoff- und Sauerstoffgase nach oben durch den in dem Befestigungsschaft 15, 16 befindlichen Kanal oder Durchlaß 17, durch die becherförmige Grundplatte i8 in das Deckelstück 23, an dem Halter 28 vorbei durch das poröse Gehäuse 32 -bis 37, in und -durch die mit einem Überzug versehene, den Katalysatorträger 34 darstellende Masse von Asbestfasern, kommen in Kontakt mit den Katalysatorkügelchen 35, die darauf die Wasserstoff- und Sauerstoffgase katalytisch zu- Wassertropfen vereinigen, welche auf Grund der Schwerkraft durch die mit einem Überzug versehene Asbestfasermasse 34 und das poröse oder siebartige Gehäuse 32 in den Unterteil 2o der Grundplatte 18 und von dort durch die Durchlässe 17 und 14 in den Elektrolyt der Akkumulatorenzelle fallen, um den Flüssigkeitsstand des Elektrolyts auf der gewünschten Höhe und den Elektrolyt während einer längeren Zeitspanne in einem wirksamen Zustand zu halten, ohne daß dem Elektrolyt von außen Wasser zugesetzt werden muß.
  • Bei der Verwendung des Stopfens gemäß Erfindung wurde gefunden, daß derselbe während einer längeren Zeitspanne wirksam arbeitet und die aus dem Elektrolyt der Akkumulatorenbatterie entweichenden Wasserstoff- und Sauerstoffgase wiedervereinigt, dabei verhindert, daß die exotherme katalytische Reaktion zu heftig wird und gleichzeitig verhindert, daß die poröse Katalysatorträgermasse 34 und die Katalysatorkügelchen 35 durchnäßt und die Katalysatorkügelchen 35 durch Antimonwasserstoffgas, Säuredämpfe oder andere Verunreinigungen oder zersetzende Stoffe vergiftet werden, welche aus der, Akkumulatorenzelle entweichen.
  • Sollte der Spiegel des in der Akkumulatorenbatterie befindlichen Elektrolyts aus irgendeinem Grunde bis zu einem Punkt steigen, bei dem der Elektrolyt in den Stopfen io fließen würde, so wird er von der becherförmigen Grundplatte 18 aufgenommen, bis er die Höhe der Überlauföffnung 22 erreicht; darauf wird er durch die Abflußöffnung 21 in die Atmosphäre ausfließen, wodurch verhindert wird, daß der-Elektrolyt in die Katalysator= paträne 31 eindringt und sie angreift.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verschlußstopfen für die Zellen von Akkumulatorenbatterien, der eine Patrone mit einem Katalysator, z. B. ,auf inerten feinverteilten Teilchen befindliches Platin, . zum Wiedervereinigen des - aus den Zellen entweichenden Wasserstoffs und Sauerstoffs zu Wasser, das in die Zelle zurückgeleitet wird, aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysator (35) in einer porösen Schicht aus feinverteilten wärmebeständigen Teilchen (34) eingebettet ist, die mit einem wasserabweisenden Überzug versehen sind.
  2. 2. Stopfen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß die poröse, gasdurchlässige Trägerschicht aus Asbestfasern (34) besteht, die mit einem wasserabweisenden Überzug aus einem Silikonharz versehen sind, und daß die Katalysatormasse (35) in der Trägerschicht in Form von Körnern oder Kügelchen aus aktivem Platin oder Palladium vorliegt.
  3. 3. Stopfen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Katalysatormasse (35) in der Trägerschicht gleichmäßig verteilt ist.
  4. 4. Stöpfen nach. Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Katalysatorpatrone (31) aus einem gelochten Gehäuse (32)' besteht, das in das Deckelstück (23) des Stopfens eingesetzt ist, und die poröse Katalysatorträgerschicht mit dem Katalysator enthält.
  5. 5. Stopfen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (32) eisen Flansch (33) trägt, der auf der Innenseite des Deckelstückes (23) - eingekittet wird.
  6. 6. Stopfen nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß er in der Grundplatte (18)- eine nach außen führende Öffnung (21) besitzt und eine mit dieser Öffnung in Verbindung stehende, nach innen und aufwärts gerichtete Verlängerung (22) unterhalb der Katalysatorpatronc (3-1) aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr.676118; USA.-Patentschrift Nr. 2465:2o2.
DEI6225A 1951-08-08 1952-08-09 Verschlussstopfen fuer die Zellen von Akkumulatorenbatterien, der eine Patrone mit einem Katalysator aufweist Expired DE953354C (de)

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Cited By (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1188154B (de) * 1960-03-29 1965-03-04 Friemann & Wolf Ges Mit Beschr Kapsel zum Vernichten der im Akkumulator entstehenden Gase
US3940348A (en) * 1972-03-18 1976-02-24 Accumulatorenwerk Hoppecke Reaction catalyst for the elimination of oxyhydrogen gas in lead-acid storage batteries

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FR676118A (fr) * 1929-01-08 1930-02-19 Ets Tecalemit Sa Perfectionnements aux accumulateurs électriques
US2465202A (en) * 1946-11-21 1949-03-22 Invex Inc Hermetically-sealed storage battery with gas recombining means

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CA512055A (en) 1955-04-19

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