DE952936C - Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung der OElfuellungen von Umlauf-Luftfiltern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung der OElfuellungen von Umlauf-Luftfiltern

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DE952936C
DE952936C DE1955P0014408 DEP0014408A DE952936C DE 952936 C DE952936 C DE 952936C DE 1955P0014408 DE1955P0014408 DE 1955P0014408 DE P0014408 A DEP0014408 A DE P0014408A DE 952936 C DE952936 C DE 952936C
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DE1955P0014408
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Walter Preiss
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/18Particle separators, e.g. dust precipitators, using filtering belts

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung der Olfüllungen von Umlauf-Luftfiltern Bei Umlauf-Luftfiltern, so genannt weil sie ein aus einer endlosen Kette von Gliedern bestehendes, in einem Paternosterwerk umlaufendes System von ölbenetzten Filterlamellen besitzen, durchlaufen diese Filterlamellen einen am unteren Ende des Paternosterwerkes angeordneten, mit Öl gefüllten Bottich (indem sie in n ihn eine und später wieder austauchen) und geben hierbei die durch ihre Filterwirkung aus der Luft auf ihnen abgeschiedenen Verunreinigungen an die in dem Bottich enthaltene Ölfüllung ab. Als Ölfüllung für Umlauf-Liftfilter eignet sich am besten ein verhältnismäßlg dünn- bis mittelflüssiges Mineralöl, und dieses scheidet die beim Durchgang der Luft durch die Filterlamellen von ibm aufgenommenen Verunreinigungen beim Durchgang der Filterlamellen durch den Ölbottich in der dort vorhandenen 01-füllung um so leichter ab, je reiner es ist. Für die in der Praxis bei Umlauf-Luftfiltern in der Regel verwendeten Mineralöle ist bei einem Verschmutzungsgrad in der Nähe von 1% eine obere Grenze erreicht, bei der sie, seinerseits ohne zusätzliche mechanische Einwirkungen, die auf den Filterlamellen aus der Luft abgeschiedenen Verunreinigungen nur schwer aufnehmen und bei der andererseits diese Verunreinigungen aus ihnen um so leichter ausfallen, je mehr ihr Verschmutzungsgrad diese Grenze überschreitet. Bei den bekannten Umlauf-Luftfilteranlagen liegt daher im Betrieb, wenigstens in den oberen Schichten der Ölfüllungen, ein Verschmutzungsgrad in der Nähe von 1% dauernd vor, da die immer neu hinzutretenden Verunreinigungen, die imstande wären, diesen Verschmutzungsgrad laufend zu erhöhen, ausfallen und zu Bozen sinken. In bestimmten Zeitabständen, deren Länge vom Staubgehalt der Luft abhängt, werden daher bei den bekannten Luftfilteranlagen die an den Böden der Ölbottiche angesammelten dicken und zähen Schichten von Verunreinigungen nach dem Ablassen der Ölfüllungen von Hand, z. B. unter Verwendung von Schaufeln, entfernt, die Bottiche gereinigt und mit reinen Ölfüllungen versehen. Auf Grund der Eigenschaft der für Umlauf-Luftfilter verwendeten Mineralöle ist auch die Verwendung von mechanischen Rührvorrichtungen zum Zweck des Absprühens der Verunreinigungen von den Filterlamellen bekanntgeworden.
  • Das vorstehend beschriebene, zur Entfernung der auf den Böden der Ölbottiche von Umlauf-Luftfiltern im Betrieb sich ansammelnden Verunreinigungen bisher angewandte Verfahren sowie weitere ähnliche nur unwesentlich abgewandelte Verfahren sind sehr schmutzig und mühevoll. Sie werden daher von den Bedienungsleuten nur mit Widerwillen durchgeführt. Sie sind ferner sehr zeitraubend und daher unwirtschaftlich, Die Erfindung betrifft ein neues Verfahren und eine zu seiner Durchführung geeignete Vorrich tung, durch die das bisherige unwirtschaftliche Verfahren beseitigt und durch ein in verschiedener Hinsicht vorteilhafteres ersetzt wird. Das Verfahren besteht im wesentlichen darin, die in den Ölbottichen von Umlauf-Luftfiltern enthaltenen Ölfüllungen mittels einer Sang- und Druckpumpe aus den Ölbottichen abzusaugen und in eine Druckleitung zu fördern, welche sich in zwei Zweigleitungen teilt, von denen die erste einen in der Regel kleineren Teil des angesaugten Öls durch einen Feinfilter drückt, wobei dieser Teil von seinen Verunneinigungen befreit wird, und darauf diesen weiter in den Ölbottich wieder zurückbefördert.
  • Durch die zweite Zweigleitung drückt die Pumpe den größeren Teil des von ihr angesaugten Öls unverändert ebenfalls wieder in den Ölbottich zurück. Durch diese Ausgestaltung des neuen Verfahrens wird folgendes erreicht: Der Filter ersetzt die bisherige periodische Entnahme der Verunreinigungen durch eine kontinuierliche und bewirkt zugleich eine saubere, ebenfalls kontinuierliche Trennung der Verunreinigungen vom reinen Öl. Die Rückführung des größeren Teils des von der Pumpe angesaugten Öls in den Ölbottich löst in seine'r Ölfüllung eine Rührwirkung aus, die bewirkt, daß die sioh am Boden des Ölbottichs absetzenden Verunreinigungen unaufhörlich aufgewählt werden. Hierdurch wird erreicht, daß dem Filter immer stark mit Verunreinigungen angereichertes Öl zugeführt wird und daß ferner am Boden des Ölbottichs kein Bodensatz entsteht, der periodisch entfernt werden muß.
  • Diese letztere Wirkung kann vorteilhaft noch dadurch verstärkt werden, daß die das unveränderte Öl in den Ölbottich fördernde zweite Zweigleitung hier, und zwar insbesondere in der Nähe des Bodens desselben, nochmals verschiedenartig verzweigt wird und an diese Verzweigungen an geeigneten Stellen Düsen angebracht werden, durch die das ihnen unter einem entsprechend höheren Druck der Pumpe zugeführte verunreinigte Öl in kräftigen Strahlen, ausströmt. Die Hinzufügung der Düsen bedeutet also eine Zurverfügungstellung höherer Energiebeträge für den Vorgang des Aufwühlens der sich am Boden des Ölbottichs absetzenden Verunreinigungen.
  • Die Zeichnung veranschlaulicht als Ausfahrungsbeispiel eine zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung geeignet aus, gestaltete Vorrich tung zur Reinigung der Ölfüllungen von Umlauf-Luftfiltern, und zwar stellt Fig. 1 schematisch im Schnitt den Ölbottich einer umlauf-Luftfilteranlage und eine an ihn angeschlossene Rohrieitungs'verzweigung mit eingeschalteter Pumpe und Feinfilter, Fig. 2 schematisch die Anlage nach der Fig. I in Draufsicht dar.
  • In der Zeichnung sind der Ölbottich eines Umlauf-Luftfilters mit I, eine Saug- und Druckpumpe mit 2, ihr elektrischer Antnilebsmotor mit 3 und ein Feinfilter mit 4 bezeichnet. Die Pumpe 2 entnimmt mittels der Saugleitung 5 verunreinigtes Öl aus dem Ölbottich I und fördert es unter Druck, einerseits mittels der Zweigleitung 6, durch das Feinfilter 4 und nach Reinigung von dort weiter, über den Rand des Ölbottichs I hinweg, in diesen wieder zurück, andererseits mittels wider Zweigleitung 7 unverändert, und ebenfalls über den Rand des Ölbottichs I hinweg, in die Nähe des Bodens dieses Ölbottichs, wo sich an das Ende der Zweigleitung 7 eine Leitungsverzweigung 8 anschließt, die an den vier unteren Ecken des Ölbottichs I in den Düsen g endet. Zur Rückführung von Lecköl aus dem Feinfilter 4 in die Saugleitung 5 dient ferner eine weitere Rohrleitung, die mit 10 bezeichnet ist.
  • Im Betrieb fördert die Pumpe 2 durch die Zweigleitung 6 in den dauernd eingeschalteten Feinfilter 4 einen verhältnismäßig kleinen Teil des von ihr durch die Saugleitung 5 angesaugten verunreinigten Öles, während sie durch die Zweigleitung 7 eine so große Menge veruntreinigten Öls in den Ölbottich I zurückfördert, daß am Boden desselben eine dem verfolgten Zweck entsprechend regulierbare Rührwirkung ausgelöst werden kann. Zur Erzeugung dieser Rührwirkung ist es grundsätalich nicht unbedingt erforderlich, an das Ende der Zweigleitung 7 die Leitungsverzweigung 8 und an diese die Düsen 9 anzuschließen. In der Regel erleichtern aber diese beiden Arten von Organen die Aufrechterhaltung einer möglichst gleichmäßigen Verteilung der Verunreinigungen in den unmittelbar über dem Boden des Ölbottichs I lagernden Ölschichten, aus denen die Pu, mpe 2 das verunreinigte Öl ansaugt, um es durch die Zweigleitung 6 in den Feinfilter 4 zu fördern. Diesem Feinfilter 4 werden demnach kontinuierlich sämtliche in den Ölbottich gelangende Verunreinigungen zugeführt, ohne daß sich an seinem Boden ein Bodensatz bilden kann, der noch durch weitere Maßnahmen beseitigt werden müßte.
  • In der Praxis hat sich gezeigt, daß mittels des Verfahrens nach der Erfindung, unter Verwendung üblicher Luftfilteröle, bei passender Wahl der Größe der Feinfilter in den Ölfüllungen ein Verunreinigungsgrad unter 0,1% aufrechterhalten werden kann. Die Aufrechterhaltung eines so geringen Verunreinigungsgrades in den Ölfüllungen bietet ihrerseits den Vorteil, daß auf die häufig bei den bisher bekannten Umlauf-Luftfilteranlagen in die Ölbottiche, zum Zweck des Abspülens der Verunreinigungen von den Filterlamellen, eingebauten mechanischen Rührvorrichtungen verzichtet werden kann.

Claims (4)

  1. PATENTANsPRÜcHE: I. Verfahren zur Reinigung der (51füllungen von Umlauf-Luftfilteranlagen, dadurch gekennzeichnet, daß aus den Ölbottichen der Umlauf-Luftfilter mittels einer Pumpe verunreinigtes Öl entnommen und so durch ein Umlauf-rohrleitungssystem in die 01-bottich zurückgeführt wird, daß ein in der Regel kleinerer Teil desselben zwecks Befreiung von den in ihm enthaltenen Verunreinigungen ein Feinfilter passiert, ein anderer in der Regel größerer Teil desselben unverändert wieder in die Ölbottiche gelangt, wobei dieser andere Teil so in die Nähe der Böden dieser Ölbottiche geleitet wird, daß seine beim Ausströmen frei werdende kinetische Energie auf die Ölfüllungen in den Ölbottichen eine Rührwirkung ausübt.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch, 1, dadurch gekennzeichnet, daß an die verunreinigtes Öl enthaltenden Ölbottiche (1) von Umaluf-Luftfiltern ein eine Pumpe (2) und ein Feinfilter (4) umfassendes Umlauf-Rohrleitungssystem angeschlossen ist, bei welchem die auf der Druckseite der Pumpe liegende Rückleitung zum Bottich eine Verzweigung aufweist, Ideren einer Ast (7) direkt zum Boden des Bottichs geführt ist, während der andere Ast, (6) auf dem Umweg über das Feinfilter (4). zur Oberfläche des Bottichs läuft.
  3. 3. Vor, richtung zur Reinigung der Ölfüllungen von Umlauf-Luftfiltern nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an das Ende der das unveränderte Öl zurückführenden Zweigleitung (7) eine sich über den Boden des Ö1-bottichs (i) erstreckende, mehrere Anschlüsse aufweisende Leitungsverzweigung (8) angeschlossen ist.
  4. 4. Vorrichtung zur Reinigung der Ölfüllungen von Umlauf-Luftfiltern nach Anspruch 2 und 3, dadurchgekennzeichnet, daß an den Anschlüssen der über dem Boden des Ölbottichs (1) untergebrachten Leitungsverzweigung (8) Düsen (9) angebracht sind.
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