DE952434C - Schutzkleidung - Google Patents

Schutzkleidung

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Publication number
DE952434C
DE952434C DEL14727A DEL0014727A DE952434C DE 952434 C DE952434 C DE 952434C DE L14727 A DEL14727 A DE L14727A DE L0014727 A DEL0014727 A DE L0014727A DE 952434 C DE952434 C DE 952434C
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DE
Germany
Prior art keywords
protective clothing
strips
attached
metallic surface
clothing according
Prior art date
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Expired
Application number
DEL14727A
Other languages
English (en)
Inventor
Elise Limm Geb Lohmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GERDA GILMER GEB TEUTSCH
Original Assignee
GERDA GILMER GEB TEUTSCH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D31/00Materials specially adapted for outerwear
    • A41D31/04Materials specially adapted for outerwear characterised by special function or use
    • A41D31/08Heat resistant; Fire retardant
    • A41D31/085Heat resistant; Fire retardant using layered materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)

Description

  • Schutzkleidung Unter Wärmeschutzmateri.al für die Schutzkleidung wird hier insbesondere ein Material aus Geweben aller Art oder anderen geeigneten Materialien mit metallischer Oberfläche verstanden, wie es in: verschiedenen Arten hergestellt werden kann.
  • Trotzdes an sich vorzüglichen Reflexionsvermögens der Wärmestrahlen durch eine metallische Fläche, was einen sehr guten Schutz gegen Wärmequellen aller Art bietet, begegnet doch die Hersteblung einer wirklich brauchbaren und dauerhaften Hitzeschutzkleidung, einer derartigen Decke usw. Schwierigkeiten. Insbesondere sind es die gro'Ben Beanspruchungen durch Dehnung, Druck, Stoß, Fältung, Knickeng, Temperatur usw., ,die zu Beschädigungen der metallischen Oberfläche führen. Kleinere örtliche Dehnungen, aber auch große Spannungsfelder treten auf, welche -die z. B@. aus Metällfolie hergestellte Oberfläche beschädigen, zahlreiche Risse bilden sich, Knickstellen verursachen Löcher in der metallischen Oberfläche usw.
  • Daher bedarf es neuartiger Herstellungsarten für Anzüge, Decken usw., um- diese rrietatlische Oberfläche zu schützen. Eine wirkliche Hilfe wird nun speziell dadurch erzielt, daß auf ein vorteilhaft auch eine metallische Oberfläche aufweisendes Grundmaterial eine weitere metallische Schicht in Streifenform aufgebracht, z. B. aufgenäht wird'. Mit RücksIcht auf die messt in, Betracht kommenden geringen Stärken solcher metallischer Schichten, insbesondere bei Verwendung dünner Metallfolie, wird diese metallische Schicht vorteilhaft zunächst ebenfalls auf ein. Grundmaterial, wie Gewebe aller Art, aufgebracht, z. B. aufgeklebt. Durch diese Streifenaufbringung wird nicht nur die eigentliche Grund: bahn- geschützt und verstärkt, sondern eine Verklkeinerung der Spannungsfelder wie auch der örtlichen Dehnung erreicht. Im allgemeinen ist zwar ein. Anzug, eine Decke usw. so lange brauchbar, als das Gewebe hält, aber z. B. ein Hitzeschutzanzug mit metallischer Oberfläche wird schon unbrauchbar, wenn die metallische Oberfläche nicht mehr einwandfrei ist.
  • Je nach Beanspruchung der Kleidung, Decken usw. sollen diese Streiften aus Wärmeschutzmaterial mehr oder weniger breit sein, z. B. etwa 2 bis 7 cm aufwärts, und aufgebracht werden. - Die Anordnung der Streifen kann nebeneinander erfolgen oder dachziegelartig am Rand übereinander angeordnet sein und/oder einen nach innen umgelegten Längsrand haben, so daß in diesem der Querschnitt nicht sichtbar ist. - Vorteilhaft erfolgt die Befestigung der Streifen am Grundmaterial durch Nähen an den Rändern, doch kann die Befestigung auch durch Verkleben, oder sonstwie bzw. durch Kombinationen erfolgen. Im Falle der Streifen. mit nach innen umgelegtem Längsrand erfolgt die Vernähung von der Innenseite des Streifens. - Dieser Streifenbesatz ist besonders an und um die Schulterpartie, an, den Armbeugen, Kniepartien und an der Taille wichtig. Selbstverständlich kann, sich dieser Streifenbesatz über die ganze Fläche der Kleidung erstrecken. Ebenso können die Streifen beispielbwese an den Rändern umgelegt und verlklebtaufgebracht und vernäht werden. Diese Streifen können innerhalb der Länge des mit Streifen zu besetzenden Zuschnittes der Bekleidung unterbrochen sein, wodurch die Weichheit des ganzen Materials erhöht wird.
  • Die eigentliche Grundbahn;, auf welche die Streifen aufzubringen, sind, kann auch: keine metallische Oberfläche aufweisen, und oft genügt auch eine solche aus verklebten Metallteilchen. Die Anbringung erfolgt am besten in der Hauptzugrichtung an -&m betreffenden Bekleidungsartikel, wobei die 1 Streifen, in ihrer am wenigsten dehnbaren Richtung verwendet werden.
  • Ein auf diese Weise mit Streifen aus Wärmeschutzmaterial versehener Schutzanzug oder Decke und dgl. ist gegen Wärmestrahlung wesentlich besser geschützt, insbesondere wird die wichtige metallische Oberfläche viel weniger irgendwelchen Beschädigungen durch Dehnung, Zug und sonstige mechanische Einwirkungen ausgesetzt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schutzkleidung od. dgl. aus Wärmeschutzmaterial mit metallischer Oberfläche, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallbelag auf seiner Unterlage in Streifenform befestigt ist.
  2. 2. Schutzkleidung od. dgl. nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der in Streifenform aufzubringende Metallbelag zunächst auf einer geeigneten, dauerhaften Unterlage, wie Gewebe aller Art usw., befestigt ist.
  3. 3. Schutzkleidung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die angeordneten Streifen unterschiedliche Breitenabmessungen aufweisen.
  4. 4. Schutzkleidung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß diese Streifen nebeneinander öder dachziegelartig am Rand übereinander angeordnet sind und gegebenenfalls einen nach innen umgelegten Längsrand haben.
  5. 5. Schutzkleidung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die angeordneten Streifen auf ihrer Grundbahn durch Vernähen, Verkleben oder sonstwie befestigt sind.
  6. 6. Schutzkleidung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß diese Streifen innerhalb der Länge des mit Streifen besetzten Zuschnittes der Bekleidung unterbrochen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 8ö8 342, 723 00i, 721 526, 704407 507 625, 136 896; französische Patentschrift Nr. 99o 559.
DEL14727A 1952-02-21 1953-02-20 Schutzkleidung Expired DE952434C (de)

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CH952434X 1952-02-21

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DEL14727A Expired DE952434C (de) 1952-02-21 1953-02-20 Schutzkleidung

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DE (1) DE952434C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1085832B (de) * 1956-07-19 1960-07-28 Metallwerk Todtnau G M B H Als Schutz gegen Sonneneinstrahlung dienendes Bekleidungsstueck, insbesondere zur Verwendung in tropischen Gegenden
DE1152671B (de) * 1960-01-08 1963-08-14 Auergesellschaft Ges Mit Besch Dem Hitzeschutz dienender, eine Metall-oberflaeche aufweisender Kombinationsstoff
NL7901401A (nl) * 1979-02-22 1980-08-26 Univ Cardiff Isolatiemateriaal.
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