DE950781C - Sicherungseinrichtung fuer Gasgeraete mit einem oder mehreren Thermoelementen - Google Patents
Sicherungseinrichtung fuer Gasgeraete mit einem oder mehreren ThermoelementenInfo
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Description
- Sicherungseinrichtung für Gasgeräte mit einem oder mehreren Thermoelementen DicErfindung betriffteineSicherungseinrichtung für Gasgeräte mit einem oder mehreren Thermoelem:enten und einem von diesem oder diiesen mit Strom versorgten, auf ein Gasventil einwirkenden Elektromagneten.
- Bei den bekannten Sicherungseinrichtungen dieser Art wird der Erzeuger .des. thermoelektrischen Stromes von einer Gasflamme, in der Regel von der Zündflamme einer Gasbrennereinrichtung, beheizt. Solange das Thermoelement beheizt wird, ist der Elektromagnet erregt und hält das, Gasventil in der Offenstell:ung. Erlischt die das Thermoelement beheizende Flamme, so hört die Stromerzeugung auf, und der Elektromagnet läßt das geöffnete Gasventil los, welches nun von einer Rückführkraft geschlossen wird. Hierbei besteht der Nachteil, daß der Elektromagnet nach dem Aufhören der Beheizung des Thermoelem:en.ts nicht vollständig unmagnetisch ist. Der remanente Magnetismus kann Störungen, insbesondere Verzögerungen beim Schließen des Gasventils bewirken.
- Der genannte Nachteil kann behoben werden, wenn gemäß :der Erfindung die warme Lötstelle des Thermoelem:ents :eine wesentlich kleinere Wärmekapazität als die kalte Lötstelle aufweist und die kalte Lötstelle derart ausgebildet ist, daß sie vorteilhaft über die Raumtemperatur erwärmt wird. Hierdurch wird erreicht, daß nach Anzünden der das Thermoelement beheizenden Gasflamme die warme Lötstelle infolge ihrer geringen Wärmekapazität sehr rasch erhöhte Temperatur annimmt. Die Temperatur der kalten Lötstelle steigt dagegen zunächst nur sehr langsam an. Das hat zur Folge, daß .der Thermostrom zunächst rasch ansteigt, so daß der Elektromagnet schon kurz nach dem Beheizungsbeginn des Thermoelements seinen als Ventilteller ausgebildeten Anker sicher festhält. Bei der Fortdauer der Beheizung des Thetrmoelements steigt auch die Temperatur der kalten Lötstelle an. Die dabei entstehende Verringerung der Temperaturdifferenz zwischen den beiden Lötstellen hat eine gewisse Verminderung desThermostroms zur Folge, jedoch ist dieser geringere-Thermostrom immer noch völlig ausreichend, um den Elektromagneten in c-er erforderlichen Weise zu erregen. Erlischt nun die Zündflamme, so sinkt die Temperatur an der warmen Lötstelle infolge ihrer geringen Wärmekapazität sehr rasch ab, während die Temperatur an der kalten Lötstelle infolge ihrer wesentlich größeren Wärmekapazität noch eine gewisse Zeit weiterhin ansteigt und dann erst langsam absinkt. Dies hat zur Folge, daß schon kurz nach dem Erlöschen der Zündflamme die kalte Lötstelle wärmer als die warme Lötstelle .ist, so ddaß nun ein Thermostrom in entgegengesetzter Richtung fließt. Dieser Thermostrom ist zwar wesentlich geringer als bei Beheizung des Thermoelem@ents, jedoch ist er ausreichend, um den remanenten Magnetismus des Elektromagneten zu beseitigen und eine vollständige Entmagnetis erung des Elektromagneten herbeizuführen. Nach Aufhören der Beheizung des Thermodelements wird daher das Gasventil ohne schädliche Verzögerung geschlossen, so daß keine Störungen auftreten können.
- Die Wärmekapazität der Lötstellen kann durch unterschiedliche Verteilung der Massen der Lötstellen bzw. der angrenzenden Metallteile verschieden groß gewählt werden. Praktisch wird die Masse der der Zündflamme abgewandten Lötstelle um ein Vielfaches größer gehalten als die Masse der der Zündflamme am nächsten liegenden Lötstelle. Das Verhältnis der Masse soll wenigstens 5 : i betragen. Größere Massen lassen sich in der der Zündflamme abgewandten Lötstelle in vorteilhafber Weise dadurch anhäufen, daß nach Verlöten der einen 'Drahtenden zur Bildung'der unmittelbar der Zündflamme ausgesetzten Lötstelle die anderen Drahtenden beispielsweise .mit voneinander isolierten Ringen oder Schellen verlötet werden,-die eine metallische Verbindung mit den Enden der Magnetwicklung besitzen und die entweder selbst große Massen in sich vereinigen oder mit angrenzenden i 'vletallte ,ilen, z. B. des Zündflammenbrenners, in Verbindung stehen.
- Die durch die Erfindung angestrebte Wirkung Scann noch dadurch veebessert werden, daß zur Hemstellung des Elektromagneten eine Eisensorte möglichst geringer Koerzitivkraft verwendet wird. Die Verwendung einer Eisensorte mit möglichst geringer Koerzitivkraft empfiehlt sich deswegen, weil die von dem Thermoelement nach Erlöschen der Zündflamme gelieferte, in entgegengesetzter Richtung fließende Spannung nur gering ist und demnach nur eine geringe Feldstärke zur Erregung eines Kraftflusses im Magneteisen zur Verfügung steht, der dem ursprünglichen Kraftfluß entgegengesetzt ist. Geeignet ist für den Zweck der Erfindung Nickeleisen mit starkem Nickelgehalt, am besten eine Legierung, die wenigstens 300/a Nickel enthält. Während die Koerzitivkraft bei gewöhnlichem Eisen im Bereich von io bis 30 Örsted liegt, beträgt sie bei Nickeleisen in urgeglühtem Zustand nur etwa 2 Örsted und kann durch Ausglühen bei etwa 90o° his auf o,2 Örsted herabgesetzt werden.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Sicherungseinrichtung für Gasgeräte mit einem oder mehreren Thermoelementen und einem von diesem oder diesen mit Strom versorgten, auf ein Gasventil einwirkenden Elektromagneten, dadurch gekennzeichnet, daß die warme Lötstelle des Thermoelements eine wesentliche kleinere Wärmekapazität als die kalte Lötstelle aufweist und die kalte Lötstelle derart angeordnet und ausgebildet ist, daß sie vorteilhaft über die Raumtemperatur erwärmt wird.
- 2. Sicherungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Masse der kalten Lötstelle zur Masse der warmen Lötstelle vorteilhaft 5 : i oder mehr beträgt.
- Sicherungseinrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Eisenkörper des Elektromagneten aus einer Eisensorte möglichst geringer Koerzitivkraft besteht.
- 4. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß d:er @ Körper des Elektromagneten aus Nickeleisen mit wenigstens 30°/o Nickelgehalt besteht.
- 5. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Nickeleisen beispielsweise bei 90o° C ausgeglüht ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ4761D DE950781C (de) | 1935-04-12 | 1935-04-12 | Sicherungseinrichtung fuer Gasgeraete mit einem oder mehreren Thermoelementen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ4761D DE950781C (de) | 1935-04-12 | 1935-04-12 | Sicherungseinrichtung fuer Gasgeraete mit einem oder mehreren Thermoelementen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE950781C true DE950781C (de) | 1956-10-18 |
Family
ID=7198266
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ4761D Expired DE950781C (de) | 1935-04-12 | 1935-04-12 | Sicherungseinrichtung fuer Gasgeraete mit einem oder mehreren Thermoelementen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE950781C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2061570A1 (de) * | 1970-12-15 | 1972-06-29 | Robert Bosch Hausgeräte GmbH, 7927 Giengen | Kühlmöbel, insbesondere Kühlschrank |
-
1935
- 1935-04-12 DE DEJ4761D patent/DE950781C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE2061570A1 (de) * | 1970-12-15 | 1972-06-29 | Robert Bosch Hausgeräte GmbH, 7927 Giengen | Kühlmöbel, insbesondere Kühlschrank |
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