DE950242C - Temperatur-UEberwachungsgeraet - Google Patents

Temperatur-UEberwachungsgeraet

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DE950242C
DE950242C DER12513A DER0012513A DE950242C DE 950242 C DE950242 C DE 950242C DE R12513 A DER12513 A DE R12513A DE R0012513 A DER0012513 A DE R0012513A DE 950242 C DE950242 C DE 950242C
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DE
Germany
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rod
clapper
temperature
monitoring device
component
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Expired
Application number
DER12513A
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English (en)
Inventor
Carl Reher
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Individual
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K11/00Measuring temperature based upon physical or chemical changes not covered by groups G01K3/00, G01K5/00, G01K7/00 or G01K9/00
    • G01K11/06Measuring temperature based upon physical or chemical changes not covered by groups G01K3/00, G01K5/00, G01K7/00 or G01K9/00 using melting, freezing, or softening

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Fire-Detection Mechanisms (AREA)

Description

  • Temperatur-Überwachungsgerät Die vorliegende Erfindung betrifft die Verbesserung von Temperatur-Überwachungsgeräten mit Auslösung eines Glockenschlagwerkes oder eines Schalters durch einen von einem Schmelzkörper freigegebenen im Fühlerrohr axial beweglichen Stab.
  • Zur Wiederverklinkung "des Glockenschlagwerkes oder des Schalters mit dem durch eine Feder wieder in die Bereitschaftslage gebrachten Stab wird vorgeschlagen, an Stelle besonderer wegfedernder Klinken den Stab selbst zur Federung der Klinke zu benutzen und ihn zu dem Zweck ausreichend weit in das Gehäuse des Schalters oder Glockenschlagwerkes hinein vorstehen zu lassen oder zu verlängern.
  • In Fig. i ist eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. In dem mit dem Gehäuse i des Auslösewerkes verbundenen Fühlerrohr 2 sitzt der Stab 3. Er ist oben durch das fest aufgepreßte Klinkenteil 4 verlängert und unten im Schmelzkörper 5 eingefroren. Bei Überwachungsbereitschaft ist das Klinkenteil 4 von der Klinke 6 des unter der Wirkung der kräftigen Feder 7 stehenden Klöppels 8 belastet. Beim Weichwerden des Schmelzkörpers sinkt der Stab mitsamt dem Teil 4 unter der Wirkung der nachdrückenden Klinke 6 nach unten. Der Pfeiler 9, der eine Glockenschale ähnlich derjenigen von Fig. 2 trägt, verhindert, d,aß Teil 4, der Bewegung der Klinke 6 folgend, unter Durchbiegung des Stabes 3 sich nach rechts bewegen kann. Vielmehr sinken Stab und Klinkenteil 4 senkrecht nach unten ab, wodurch Teil 4 die Berührung- (Überdeckung) mit der nach rechts unten laufenden (um die Achse io drehbaren) Klinke 6 verliert. Die Folge ist, daß der Klöppel 8 freigegeben wird und mit seinem in einer höheren Ebene liegenden Schlagteil i i gegen die Glockenschale schlägt.
  • Gleichzeitig mit dem Klöppelschlag hebt die schwache Feder 12 den Stab wieder in die Bereitschaftslage, wobei der Pfeiler 9 als begrenzender Anschlag dient. In dieser Lage friert der Stab bei Abkühlung ein.
  • Um auch das Schlagwerk wieder in Überwachungsbereitschaft zu bringen, wird der Klöppel 8 unter Spannung der Feder 7 mittels des auf der Achse io sitzenden, außerhalb des Gehäuses befindlichen Spannhebels 13 im Uhrzeigersinne zurückgedreht. Dabei stößt die Klinke 6 gegen das Klinkenteil 4. Dieses weicht jetzt unter Ausfederung des Stabes 3 -vorübergehend nach links aus, so daß sich der Klöppel wieder in der in Fig. i wiedergegebenen Bereitschaftslage verklinken kann.
  • Fig. 2 gibt eine andere Ausführungsform wieder, bei der weitere Einzelteile dadurch eingespart sind, daß die Aufhängeöse zugleich als Aufzugsorgan dient. Beim Herausziehen der mit dem Klöppel 14 aus einem Stück hergestellten Aufhängeöse 15 (unmittelbar vor dem Abheben des Gerätes von seinem Aufbewahrungshaken) bewegt sich die Klinke 16 am Klöppel 14 mit diesem zunächst senkrecht nach oben und passiert den Durchbruch 2o, später (als Folge des Eintrittes der schrägen Abschnitte 17 und 18 in die Führungsdurchbrüche i9 und 2o) schräg nach oben links. In diesem letzten Bewegungsabschnitt des Klöppelösenteiles trifft sie auf den Schuh 21 des Stabes 22 und biegt diesen nach links. Siz verklinkt sich dann oben auf dem Schuh, nachdem dieser mit dem Stabe nach rechts zurückgefedert ist. Bei diesem Spannvorgang wird eine kräftige, nicht gezeichnete Zugfeder; die etwa zwischen dem Punkte 23 und dem unteren Gehäuserand bei 24 eingehängt ist, gespannt. Die Auslösung erfolgt ähnlich wie-im Falle der Fig. i. Während aber dort die Schenkelfeder 7 bei richtiger Einstellung verhindert, daß der Klöppel nach dem ersten Schlag und dem dazugehörigen Rückprall nochmals vorläuft und mit der Glockenschale in Berührung kommt, wodurch diese am freien Ausklingen verhindert wäre, werden hier wegen der nur in einer Richtung kraftschlüssigen Zugfeder besondere an sich bekannte Maßnahmen erforderlich: man kann den Klöppel mit einer relativ starken Feder kurz vor dem Aufschlag derart abfangen, daß er sie nur im ersten Anlauf überwindet; oder man sieht ein besonderes, am Teil 14/i5 verschiebbares Schlagteil vor, das mit dem Teil 14/i5 zusammen beschleunigt wird, nach dessen Abfangung durch einen harten Anschlag noch weiter bis zum Anschlag gegen die Glockenschale vorläuft und nach dem Rückprall durch Reibung oder eine schwache Feder am erneuten Vorlauf verhindert wird. Die Glockenschale 25 ist bei diesem Ausführungsbeispiel durch ein am Gehäuse befestigtes Blechteil 26 gehalten.
  • F ig. 3 zeigt die von unten gesehene Form dieses Blechteils; der Durchbruch 2o für den Klöppel 14 ist so T-förmig gewählt, daß ihn die Klinke 16 passieren kann ohne die Führung zu. beeinträchtigen. Der Durchbruch 29 für die durch den Anschlag 27 verdeckte Stabklinke 22 ist langlochförmig, so daß diese bei der Verklinkung die erwähnte Ausweichbewegung nach links ausführen kann.
  • Der Schmelzkörper kann gegen Oxydation mit einer (Ölfüllung bedeckt werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Temperatur-Überwachungsgerät für wiederholbare Signalgabe bei Überschreitung einer bestimmten Temperatur mit Auslösewerk, rohrförmigem Temperaturfühler und einem axial im Fühler verschiebbaren Stab, der von einem Schmelzkörper freigegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Stab an seinem in das Gehäuse ragenden Ende biegsam ausgeführt ist und daß dieses Ende selbst oder ein besonderes darauf befestigtes Bauteil direkt als Klinke für das Auslösewerk (den Klöppel) dient und -bei der Verklinkung elastisch in einer bestimmten Richtung wegfedert.
  2. 2. Temperatur-Überwachungsgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Stabes oder des ihn verlängernden Bauteils nach oben durch Anschlag gegen ein die Glockenschale tragendes Bauteil begrenzt ist.
  3. 3. Temperatur-Überwachungsgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stab am Wegfedern in der der bestimmten Richtung entgegengesetzten Richtung durch Anschlag gegen das die Glockenschale tragende Bauteil gehindert ist.
  4. 4. Temperatur-Überwachungsgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängeöse .zum Spannen des Geräts dient und mit dem Klöppel bzw. dem Träger des Schlagteiles als ein Bauteil ausgeführt ist.
DER12513A 1953-09-09 1953-09-09 Temperatur-UEberwachungsgeraet Expired DE950242C (de)

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