DE94652C - - Google Patents

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DE94652C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/30Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated the oil being fed or carried along by another fluid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Schmiergefäfs bezweckt die Regelung des Oelabflusses durch Luftzutritt . ins Innere eines Oelbehälters, ohne dafs hierbei Staub oder dergleichen zum Schmieröl. gelangen kann.
Das Schmiergefäfs besteht aus einem OeI-glase a, das unten in bekannter Weise mit einem durchbohrten Holzpfropfen b zum Einstecken in den Deckel des zu schmierenden Lagers ausgestattet ist. Oben besitzt dieses Oelglas α einen cylindrischen Mündungsstutzen c mit einem Aufsengewinde, der mittels einer aufschraubbaren, auf einem abdichtenden Gummiringe d sitzenden Kappe e verschlossen werden kann. An dieser Kappe e sind seitliche Oeffnungen'/ angeordnet, die durch Wachspfropfen oder dergleichen verklebt werden können. In den Mündungsstutzen e ist ferner ein Staubfilter g eingehängt, das aus einem cylindrischen Gefäfs mit Siebboden und einer Wattefüllung besteht.
Zwecks Zuführung des Schmieröles zum Lagerzapfen ist ein Schmierstift h angeordnet, der entweder aus einem glatten oder aus einem spiralig gewundenen Drahte oder dergleichen gebildet sein kann.
Beim Gebrauche des Schmiergefä'fses wird das auf dem Lager sitzende Oelglas α nach Entfernung der Kappe e und des Filters g mit Schmieröl gefüllt; hierauf wird das Staubfilter g in den Mündungsstutzen c eingehängt und letzterer mit der Kappe e luftdicht verschlossen. Zwecks Regelung des Oelabflusses werden dann die Wachspfropfen in den Oeffnungen/ mittels einer Nadel durchstochen. Je nach Gröfse und Anzahl der so erhaltenen nadelfeinen Löcher wird nun mehr oder weniger Luft ins Innere des Oelbehälters α eindringen, so dafs hierdurch der Oelabflufs auch bei Oelen von verschiedener Zähigkeit innerhalb weiter Grenzen geregelt werden kann. Namentlich bei stauberzeugenden Betrieben besteht ,nun die Gefahr, dafs mit der zutretenden Luft auch Staubtheilchen und dergleichen zum Schmieröl gelangen und dasselbe verunreinigen können. Dieser Mifsstand ist durch die Anwendung des oben beschriebenen Staubfilters g vermieden, das die Luft vor deren Eintritt ins Oelglas a reinigt und hierdurch eine Mitnahme von Staubtheilchen oder dergleichen verhindert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schmiergefäfs mit Regelung des Oelabflusses durch Luftzutritt, dadurch gekennzeichnet, dafs der Mündungsstutzen c zur Regelung der Luftzuführung mit einer Verschlufskappe e mit verschliefsbaren Oeffnungen f und zur Reinigung der eintretenden Luft mit einem Staubfilter g versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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