DE946341C - Schneckenpresse, besonders Kabelummantelungspresse - Google Patents

Schneckenpresse, besonders Kabelummantelungspresse

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Publication number
DE946341C
DE946341C DEH12221A DEH0012221A DE946341C DE 946341 C DE946341 C DE 946341C DE H12221 A DEH12221 A DE H12221A DE H0012221 A DEH0012221 A DE H0012221A DE 946341 C DE946341 C DE 946341C
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DE
Germany
Prior art keywords
press
screw
pressure
cushion
cable jacketing
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Expired
Application number
DEH12221A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hydraulik GmbH
Original Assignee
Hydraulik GmbH
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Publication date
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Priority to DEH12221A priority Critical patent/DE946341C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE946341C publication Critical patent/DE946341C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C23/00Extruding metal; Impact extrusion
    • B21C23/22Making metal-coated products; Making products from two or more metals
    • B21C23/24Covering indefinite lengths of metal or non-metal material with a metal coating
    • B21C23/26Applying metal coats to cables, e.g. to insulated electric cables
    • B21C23/30Applying metal coats to cables, e.g. to insulated electric cables on continuously-operating extrusion presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Schneckenpresse, mit welcher flüssige#s oder plastisches Material unter hohem Druck ausgepreßt wird; insbesondere ist sie für Ummantelungspressen bestimmt, in denen Blei oder anderes Kabelmantelmaterial in kontinuierlichem Arbeitsgang um ein elektHsches Kabel herumgeprePit wird. An der- oder den Schnecken derartiger Pressen treten außerordentlich hohe axiale Drücke auf, welche zu alsbaldiger Abnutzung oder zur schnellen Zerstörung der Drucklager führen können.
  • Es ist bei Schneckenpressen bekannt, diese mit ,-einem das Drehmc>ment übertragenden Flüssigkeitsregelgetriebe, das unmittelbar mit einem dem Schneckenbub entgegenwirkenden Flüssigkeitspolster verbunden ist, zu . versehen, so daß das PoIster unter einem vom Drehnio-ment abhängigen Druck steht. Bei der vorbekannten Schneckenpresse gelangt ein auf dem dynamischen Prinzip beruhendes Flüssigkeitsregelgetriebe zur Anwendung, bei dem sich eine Änderung des Drehmomentes nicht sofort auf das Flüssigkeitspolster auswirkt. Dies füh-rt zu Axialbewegungen der Schnecke, wenn nicht, wie es bei der bekannten Presse der Fall ist, ein Axialdrucklager vorgesehen ist, gegen das das Elüssigkeitspolster über einen Druckkolben ständig und mit einem gewissen überschuß an Druckkraft wirkt. Dieser Überschuß an Druckkraft kann in manchen Fällen, wie z. B. beim Ausbleiben von Preßgut in Ummantelungspressen, -beträchtlich werden.
  • Die Erfindung zielt darauf, daß der DTuckkolben auf seinem Flüssigkeitspolster schwimmt, ohne daß dabei die Schnecke auch bei starken Belastungsschwankungen wesentliche Axialverschiebungen ausführen kann. Dies bedeutet, daß der Flüssigkeitsdruck, der mit dem Drehrnoment der Schnecke wechselt, unmittelbar und sofort in dem Flüssigk 1 eitspolster wirksam werden muß. Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, ein statisch wirkendes, in an sich bekannter Weise aus Pumpenblock und Motorblock bestehendes Regelgetriebe anzuwenden. Es wird damit die, Eige#iart der statisch wirkenden hydraulisch-en Regelgetriebe, nämlich die sofortige Lieferung von erhöhtem Öldruck bei ansteigendem Drehmornent ausgenutzt. Besondere Drucklager in Form von Wälz- oder Gleitlagern, um die Schnecke axia,1 an Ort und Stelle zu halten, werden dadurch überflüssig.
  • Für den Fall etwaiger RahrbTüche oder des Versagens des Flüssigkeitsgetriebes kann in bekannter Weise ein Gleit- oder Wälzlager zur kurzfristigen Aufnahme des Schubes der Druckschnecke vorgesehen sein.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung dargestellt.
  • Der Motor i treibt über ein hydraulisches Regelgetriebe:2 und die Zahnradpaare 3 und 4 eine senkrechte Welle 5 an, welche über den Vierkant 6 oder eine sonstige Kupplung drehfest mit der S chnecke. 7 in Verbindung steht. Diese erhält das Kabelmantelmaterial durch die Öffnung 8 und drückt es durch den Preßkopf 9, so daß es sich um das zentral in diesen Preßkopf eingeführte Kabel io legt.
  • Das Flüssigkeitsgetriebe 2 arbeitet mit Kolben und Zylindern, deren Hub und Druck veränderlich ist, beispielsweise indem die Zylinderblöcke .2, und 2b schräg gestellt werden. Stehen die Blöcke in ihrer Mittellage, so wird durch die Druckflüssigkeit keine Bewegung übertragen; je mehr die Blöcke ausgeschwenkt werden, desto größer wird der Hub und damit sowohl das geförderte Volumen als auch -- im angetriebenen Teil des Flüssigkeitsgetriebes der Druck. Die beiden Blöcke sind einzeln regelbar. Anstatt die Zylinderblöcke zu schwenken, kann man auch die Exzentrizität eines mit den Kolben -verbundenen Exzenters verändern oder z. B. ein-en Taumelscheibenantrieh benutzen. Wesentlich ist, daß das Flüssigkeitsgetriebe auf dem statischen Prinzip beruht (nach dem statisch-en Prinzip arbeitet), so daß bei erhöhtem Drehmoment auch größter Öldrudk auftritt.
  • Der öldruck wird über die Leitung ii zur Druckkamnier 12 übertragen, welche in dem Block 13 gebildet ist und in welche der Lager7apfen 14 eintaucht. Dieser nimmt den Vierkant 15 der Welle 5 auf, dreht sich also mit dieser Welle und mit der Schnecke 7. Er wird vom Ölpolster im Raum io- getragen, der durch die Dichtung 16 abgeschlossen ist. Das Lecköl wird durch die Leitung 17 abgezogen -und gelangt über die Leitung 18 in den Ansaugteil des FlüssigkeitsgetriebeS 2.
  • Damit beim Ausbleiben des Öldrückes der Zapfen 14 noch eine begrenzte Zeit weiterlaufen kann, sind besondere Lagerflächen:2o im Block 13 vorgesehen. Statt eines Gleitlagers könnte auch ein Wälzlager, z. B. Rollenlager, benutzt werden, welches im Normalbetrieb nicht oder nur in begrenztern Maße beansprucht wird und erst beim Ausbleiben des Öldruckes die volle Belastung erhält.
  • Die Erfindung ist für alle Arten von Schneckenpressen mit hohem Druck anwendbar, gleichviel, ob ein oder mehrere Schnecken verwendet werden. Der öldruck wird in letzterem Falle auf mehrere Lagerstellen geleitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schneckenpresse, insbesondere Kabelummantelungspresse, mit einem das Drehmoment übertragenden Flüssigkeitsregelgetriebe, das unmittelbar mit einem dem Schneckenschub entgegenwirkenden Flüssigkeitspolster verbunden ist, so daß das Polster unter einem vom Drehmoment abhängigen Druck steht, gekennzeichnet durch die Anwendung eines statisch wirkenden, in an sich bekannter Weise aus Pumpenblock (:21,) und Motorblock (20 bestehenden Regelgetriebes. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. igi 295; USA.-Patentschrift Nr. :2 411971-
DEH12221A 1952-04-19 1952-04-19 Schneckenpresse, besonders Kabelummantelungspresse Expired DE946341C (de)

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DE946341C true DE946341C (de) 1956-08-02

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19521560A1 (de) * 1995-06-19 1997-01-09 Lindemann Maschfab Gmbh Zweiwellen-Kompaktverdichter

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE191295C (de) *
US2411971A (en) * 1943-03-10 1946-12-03 Hydraulic Dev Corp Inc Extrusion machine

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