DE94409C - - Google Patents
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- heating
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D1/00—Evaporating
- B01D1/02—Evaporators with heating coils
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
Description
UWl
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Neuerung bezieht sich auf
Verdampfungsapparate, wie solche namentlich an Bord von Schiffen zum Verdampfen von
Seewasser, z. B. zwecks Herstellung von Trinkwasser in Anwendung kommen, und besteht
die Neuerung darin, dafs man die vorzugsweise zum Ausschwingen eingerichteten Heizschlangen
in zwei oder mehreren Abtheilungen anordnet und die Verbindungsleitungen zwischen
den einzelnen Heizschlangenabtheilungen mit zweckmäfsigen Verengungen versieht, so
dafs die Spannung in der ersten Abtheilung, in welche der Dampf zuerst eintritt, gröfser ist
als in der nächstfolgenden Abtheilung u. s. w. Dieses System sichert eine schnelle Verdampfung
ohne zu plötzliche Dampfentwickelung (Ueberkochen), da die Wärme auf das zu verdampfende
Seewasser etc. stufenweise, und zwar vom Boden nach oben hin zunehmend
zur Einwirkung kommt. Es wird auf diese Weise ermöglicht, eine gröfsere Wassermenge
bei einer gegebenen benetzten Fläche zu verdampfen als in anderen Verdampfungsapparaten,
bei welchen der Dampfdruck in allen Heizschlangen fast gleich grofs ist.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Erfindung in einer der praktischen Ausführungsformen
zur Veranschaulichung gebracht.
Fig. ι ist eine Vorderansicht des Verdampfers, und zwar sind die vorderen Verschlufsplatten
weggenommen gedacht; Fig. 2 ist der Querschnitt von Fig. i.
Der Verdampfer besteht aus einem vorzugs- \veise halbcylindrischen Gefäfs a mit Verschlufsplatten
a1. Zusammenfallend mit der Mittelachse
des Halbcylinders oder parallel zu dieser ist in dem Kessel α eine als Dampfrohr ausgebildete
hohle Säule b angeordnet, welche oben bei c abgeschlossen ist, während unten
das Dampfzuleitungsrohr d einmündet. An die Mittelsäule b sind die die eigentlichen Heizschlangen
e tragenden Rohrarme f und g angelenkt. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel, bei welchem auf jeder Seite zwei Abtheilungen
solcher Heizschlangen e vorgesehen sind, sind die Dampfzuleitungsrohre f der
oberen Heizschlangen e mit dem Dampfrohr b und die Dampfableitungsrohre g durch geeignete
Verbindungsrohre h mit den Dampfzuleitungsrohren f der nächsten Heizschlangenabtheilung
verbunden, während die Auslafsrohre g dieser Abtheilung an das Dampfauslafsrohr
i angeschlossen sind. Der durch die Zuleitung d eingelassene Heizdampf gelangt
demnach nach Durchströmen des Mittelrohres b durch die Verbindungsleitungen bl in die oberen
Rohrarme f, von hier in die oberen Heizschlangen e, dann durch die Ableitungsrohre g
und die Verbindungen h in die unteren Heizrohrabtheilungen feg und von hier schliefslich
durch die Verbindungsrohre g1 in das Dampfableitungsrohr i. Beim Ueberströmen
aus einer oberen Heizrohrabtheilung fe g in eine untere hat der Dampf eine erforderlichenfalls
verstellbare Verengung hl in dem betreffenden Verbindungsrohr h zu passiren, so
dafs sich die Spannung des Dampfes in der unteren Heizrohrabtheilung demgemäfs verringert.
Hierdurch wird erreicht, dafs die von den Heizrohren abzugebende Wärme von oben nach unten abnimmt bezw. dafs eine von
unten nach oben sich steigernde Beheizung des die Heizrohre umspülenden Wassers erreicht
wird, welche für eine schnelle und gefahrlose Dampfentwickelung äufserst vortheilhaft
ist.
Da die Heizrohre ungefähr die Länge des Halbmessers des halbcylinderförmigen Kessels
haben, so erhält man einen Verdampfer, der sich besonders widerstandsfähig gegen äufseren
Druck erweist. Die jeweilig im Kessel vorhandene, zu verdampfende Salzwassermenge ist
nur eine verhältnifsmäfsig geringe und findet daher eine desto wirksamere Beheizung statt.
Durch diese Anordnung wird daher auch das Gewicht der ganzen Anlage verringert, da der
Kessel keine unnöthigen, d. h. nicht unmittelbar beheizten Wassermengen enthält.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Verdampfungsapparat, bei welchem die Heizschlangen in zwei oder mehreren Abtheilungen angeordnet und die Verbindungsleitungen zwischen diesen einzelnen Abtheilungen mit zweckmäfsigen, erforderlichenfalls verstellbaren Verengungen versehen sind, so dafs der Heizdampf bei Uebertritt in die nächstfolgende Heizschlangenabtheilung immer an Spannung verliert, wodurch eine der zunehmenden Erwärmung der Flüssigkeit angepafste Gegenstrombeheizung erzielt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE94409T | 1896-11-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE94409C true DE94409C (de) | 1897-10-12 |
Family
ID=33459889
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189694409D Expired DE94409C (de) | 1896-11-14 | 1896-11-14 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE94409C (de) |
-
1896
- 1896-11-14 DE DE189694409D patent/DE94409C/de not_active Expired
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