DE944040C - Elektrisch angetriebene Naehmaschine - Google Patents

Elektrisch angetriebene Naehmaschine

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DE944040C
DE944040C DEF143A DEF0000143A DE944040C DE 944040 C DE944040 C DE 944040C DE F143 A DEF143 A DE F143A DE F0000143 A DEF0000143 A DE F0000143A DE 944040 C DE944040 C DE 944040C
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DE
Germany
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sewing machine
sewing
electrical equipment
connection
housing
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Expired
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DEF143A
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English (en)
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DE1603355U (de
Inventor
Dipl-Ing Willi Heimann
Max Schwab
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G M PFAFF A G NAEHMASCHINENFAB
Original Assignee
G M PFAFF A G NAEHMASCHINENFAB
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
    • D05B69/10Electrical or electromagnetic drives
    • D05B69/12Electrical or electromagnetic drives using rotary electric motors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Elektrisch angetriebene Nähmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrisch angetriebene Nähmaschine, insbesondere eine Haushaltnähmaschine, mit zu einer von der Nähmaschine lösbaren Einheit zusammengefaßten Teilen der elektrischen Ausrüstung, wie Elektromotor, Regulieranlasser, Gerätestecker für die Stromzuführung und Anschlußkontakten für das Nählicht.
  • Die Erfindung hat- die Aufgabe gestellt, die elektrische Ausrüstung einer solchen Nähmaschine so anzuordnen, da.ß das gesonderte Verlegen, irgendwelcher elektrischer Leitungen innerhalb oder außerhalb des Nähmaschinengehäuses mit Ausnahme derjenigen einer etwa fest eingebauten Beleuchtung in Fortfall kommt. Die einzelnen zu der elektrischen. Ausrüstung gehörenden Teile sollen so zu einer Einheit zusammengefaßt werden, daB beim Einsetzen in das Nähmaschinenoberteil oder -unterteil die erforderlichen elektrischen Verbindungen hergestellt sind bzw. selbsttätig hergestellt werden. Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß eine als Abschlußplatte für eine Öffnung im Ständer des Nähmaschinengehäuses dienende Montageplatte vorgesehen, die die gesamte elektrische Ausrüstung der Nähmaschine, wie Antriebsmotor mit Regulieranlasser, Stromzuführungseinrichtung, gegebenenfalls Störschutzkondensätor und gegebenenfalls Berührungskontakte für einen fest mit dem Gehäuse der Nähmaschine verbundenen Beleuchtungsan.schluß, fertig geschaltet und so angeordnet trägt, da,ß eine ein gesondert vorzunehmendes An-und Abklemmen elektrischer Verbindungsleitungen vermeidende Austauscheinbäueinheit gebildet ist, die frei von der Seite her mit der elektrischen Ausrüstung in den Nähmaschinengehäuseteil sich hinein erstreckend als geschlossenes Ganzes unter .zwangläufiger, selbsttätiger Herstellung bzw. Trennung- der elektrischen Verbindung zu der Nähleuchte in den Gehäuseteil einsetz- und aus diesem herausnehmbar ist. _ -Die Erfindung ermöglicht es auf diese Weise, die elektrischen Teile-der Nähmaschine nach Lösen;: weniger Befestigungsschrauben ohne weiteres auch von Laienhand, etwa vom Benützer der Nähmaschine, auswechseln zu lassen, ;Ahne däß Schaltfehler, Beschädigungen oder Unfälle entstehen können. Im Fälle einer notwendigen Reparatur an der elektrischen Einrichtung kann:- sich die Hausfrau mit dem Aggregat zum Fachgeschäft begeben.und sich ein Austauschaggregat aushändigen lassen., das. sie dann selbst in die Nähmaschine einschiebt und festschraubt. So, wird die oft komplizierte Schaltung einer Nähmaschine gleichsam. narrensicher gemacht. In diesem Zusammenhang erscheint auch der Gesichtspunkt wesentlich, daß eine Nähmaschine ein Gebrauchsgegenstand ist, bei dem man mit einer sehr unterschiedlichen Mentalität der Kundschaft zu rechnen hat. Neben. einem technisch völlig ungeschulten. Personenkreis gibt es auch Kreise, die vorgeben oder glauben, etwas von der Sache zu verstehen, während das in Wirklichkeit nicht der Fall ist. .
  • Die Vorteile der Erfindung wirken. sich nicht nur dem letzten Verbraucher gegenüber' aus. Nicht jedes Fachgeschäft für Nähmaschinen, nicht Jede kleine Fabrikniederlassung oder ist mit Schaltungsspezialisten. bzw. sachverständigen Ingenieuren oder mit Fachkräften auf dem Gebiet der Elektrotechnik besetzt: Auch wenn man das aber annehmen wollte, ist es wichtig, daß das betreffende Fachgeschäft etwa. bei der Durchführung von. Reparaturen,@beim Übergang von. einer Stromart zur anderen, wie :er z. B. bei Umzügen. in Kauf genommen, werden, muß; oder bei verschiedenen jeweils ortsbedingten Stromspannungen ein geeignetes anderes Austauschaggregat zur Verfügung stellen und, wenn man. denn Kunden, den, Ausbau des vorhandenen und den Ersatz durch ein neues Aggregat nicht selbst überlassen will, mit Hilfe von -landläufig geschulten Fachmonteuren. in. - einfachster Weise Auswechslungen bzw.-,Umsteelllüngen -der vorerwähnten Art vollziehen kann. Reparaturen an einem beschädigten Aggregat können dann. in der Fabrik selbst durchgeführt werden, die die Austauschaggregate fertig montiert und richtig geschaltet zurückliefert. -Die alledn, den Gegenstand der Erfindung bildende elektrische Einbaueinheit setzt keineswegs 'voraus, daß etwa die Motorwelle gleichzeitig- auch die Verbindungswelle zwischen Oberarmwalle und. Greiferwelle bildet. Es. ist vielmehr unbenommen, und zweckmäßig, die Erfindung bevorzugt bei einer Nähmaschine mit einem mechanischen Aufbau zu verwirklichen, bei dem die Verb:in.dung zwischen Arm- und unterer Welle durch eine besondere Triebstange mit Zahnrädern gebildet ist und mithin auch nach dem Ausbau des im Ständer vorgesehenen elektrischen Antriebsmotors stets mit Sicherheit aufrechterhalten bleibt. Wird jedoch als Verbindung -zwischen Arm- und Greiferwelle die ,Motorwelle vorgesehen, so wird man sich bekannter mechanischer Hilfsmittel bedienen, die nicht Gegenstand der Erfindung sind und die bei Herausnahme des Motors b:zw. der elektrischen Einbaueinheit eine ausreichende Sicherheit gegen ein Verdrehen. der Oberarmwellle und der unter Welle bieten. Solche Mittel sind z. B. über die Wellen, gelegte Bremsbänder, die selbsttätig z. B. durch eine Feder angezogen und beim Einschieben: des Motors wieder gelöst werden, so- daB eine besondere Justierung entfällt.
  • -Obwähl das-genannte, Austauschsystem auf anderen Gebieten derTechnik seit langem bekannt ist, wurde. dieser Gedanke auf dem Gebiet des elektrischen Einbauantriebes von Nähmaschinen erstmalig durch die Erfindung verwirlzlicht. Offenbar waren, vielleicht bedingt durch die konservative Einstellung im- Nähmaschinenbau, bestehende Vorurteile zu überwinden; da., in Anbetracht der vorgenannten besonderen Umstände und gewichtigen Vorteile schon: früher ein starkes Bedürfnis nach einer solchen Lösung vorgelegen hat. So erklärt es sich auch, da:B die Technik auf dem Gebiet des Nähmaschinenbaues Wege gegangen ist, die nur schrittweise Vereinfachungen un.d Vorteile brachten. Es ist beispielsweise seit fast zwei. Jahrzehnten ein elektrischer Anbauantrieb: für Haushaltnähmaschinen bekannt, bei dem der Elektromotor, der Regulieranlasser, der Gerätestecker für die Stromzuführung und die Steckdose für das Nählicht in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht sind, also zu einer vom. der Nähmaschine lösbaren Einheit zusammengefaßt wurden. Das Gehäuse ist zweiteilig und gestattet einen, Überblick über die elektrischen Anschlüsse nach Abnahme der vorderen Gehäüisehälfte. Es. ist mittels seines Tragarmes bzw. Halters außen am Maschinenoberteil befestigt,, und es kann. das Aggregat einschlieBflich der am Halter befestigten Bremsgestänge als Ganzes an- und abmontiert werden. -Bei einer anderen bekannten Anordnung hat man den elektrischen Antriebsmotor mit Zubehör, wie Regulieranlasser, -mit--in die Einkapselung- des Triebwerkträgers einbezögen, d.. h., man hät:di.e elektrischen Teile seitlich vom Triebwerlcträger ange= ordnet und die erwähnte Einkapselung als umschließende seitlich vorragende, abnehmbare Schale geformt. Beim Aus- und Einbau dieser bekannten Einrichtungen:- ist es stets notwendig, gesondert Verbindungsleitungen. ab- bzw. anzuklemmen, was sachgemäß in der Regel nur von besonderen Fachleute#i @durrhführbar ist.
  • Weiterhin ist bei einer elektrisch angetriebenen Nähmaschine mit- üng&eiltem Oberteilgehäuse und einem im Ständer des.Oberteilgehäuses eingebauten Motor vorgeschlagen worden, in der Wandung des Ständers z. B. unterhalb des Handschwungrades einen Ausschnitt vorzusehen, derart, daß durch diesen der Motor in die mechanisch betriebsfertig montierte Nähmaschine von außen einschiebbar und mit dem Ständer von außen verbindbar ist. Der Ausschnitt im Ständer wird durch einen Flansch abgedeckt.
  • Auch bei einer solchen Anordnung ist beim Eir-und Ausbau des Motors und der zusätzlichen elektrischen Einrichtungen stets ein gesondertes, nur durch den Spezialfachmann ausführbares An- und Abklemmen der elektrischen Verbindungsleitungen erforderlich, in gleicher Weise wie dies bei elektrischen Antriebsanordnungen7z. B. auf einer anderweitig angeordneten abnehmbaren. Platte der Fall ist.
  • Schließlich ist es. im Nähmaschinenbau nicht unbekannt, für das Nählicht Berührungskontakte vorzusehen, die in einem bekanntgewordenen Falle durch' Zuklappen eines Frontplattendeckels geschlossen werden.
  • Mit der Erfindung wird gegenüber den bisherigen Bauarten mit abnehmbar im Maschinenständer oder in einer seitlichen Aussparung desselben angeordnetem Elektromotor und z. B. räumlich getrennt vorgesehenem Anlasser vergleichsweise in etwa der gleiche technische Fortschritt erziedt, wie ihn die erwähnte, an einem Halter außen. am Maschinenoberteil befestigte und als Ganzes an- und äb.-montierbare geschlossene elektrische Anbauantriebseinheit gegenüber älteren, primitiven. Antrieben gebracht hatte, bei denen. der Elektromotor für sich allein frei auf der Maschinentischplatte angebracht war. Die Erfindung führt mithin. im Rahmen, der modernen. Nähmaschinen mit vollkommen in das Nähmaschinengehäuse eingebauter elektrischer Ausrüstung zu einer Bereicherung der einschlägigen Technik.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wiedergegeben, und zwar zeigt Fig. i eine elektrisch angetriebene Haushaltnähmaschine in. Vorderansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Draufsicht auf Fig. i, teilweise im Schnitt, Fig.3 eine Ansicht auf die herausgenommene Abschlußplatte mit elektrischer Ausrüstung, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3.
  • Die Nähmaschine besteht aus dem Nähmaschinenunterteil i und dem Nähmaschinenoberteil2. In dem senkrechten Arm 3 des Nähmaschinenoberteils 2 ist der Elektromotor 4 eingebaut. DieWellen.-enden 5 und 6 sind mit Schraubenrädern 7 und 8 ausgerüstet. Das Schraubenrad 8 greift in ein entsprechendes Schraubenrad 9 der Armwelle io ein, während das Schraubenrad-? in ein entsprechendes Schraubenrad i i der Greiferwelle 12 eingreift. Die Greiferwelle 12 trägt auf ihrem Außenende das Handrad 13.
  • Die Rückseite des senkrechten. Armes 3 des Nähmaschinenoberteils 2 besteht aus einer anschraubbaren Platte 14. Auf dieser Platte 14 ist- der Moto@r 4 mit Hilfe der Schrauben 15 befestigt. An der Platte 14 sitzt ferner, und zwar an der Strebe 16 befestigt, der Anlasser 17, der z. B. als Kohledruckanlasser ausgebildet sein kann,. Außerdem ist ein Störschutzkondensator 18 vorgesehen, der sowohl für den Motor 4 als auch für den Anlasser 17 den jeweils. erforderlichen Entstörungsschutz gewährleistet.
  • An der Abschlußplatte 14 sind ferner über Sockel i9 Druck- bzw. Steckkontakte 2o vorgesehen, die, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, beim Anbringen, der Platte 14 an dem Arm 3 die elektrische Verbindung mit der Steckdose 21 für die Nähbeleuchtung herstellen. Am oberen Ende der Platte 14 ist als Stromzuführungseinrichtung ein Gerätestecker 22. Auf dem Wellenende 5 des Motors 4 kann schließlich in bekannter Weise noch ein. Lüfterflügel 23 angeordnet sein. Der Gerätestecker, der Motor, der Anlasser, der Störschutzkondensator und die, Anschluß-, Druck- bzw. Steckkontakte sind auf der Abschlußplatte unter sich ordnungsgemäß elektrisch verbunden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrisch angetriebene Nähmaschine mit zu einer von der Nähmaschine lösbaren Einheit zusammengefaßten Teilen. der elektrischen Ausrüstung, wie Elektromotor, Regulieranlasser, Gerätestecker für die Stromzuführung und. Anschlußkontakten für das Nählicht, gekennzeichnet durch eine als Abschlußplatte für eine Öffnung im Ständer des Nähmaschinengehäuses dienende Montageplatte, die die gesamte eilektrische Ausrüstung der Nähmaschine, wie Antriebsmotor mit Regulieranlasser, Stramzuführungseinrichtung, gegebenenfalls Störschutzkondensator und gegebenenfalls Berührungskontakte für einen fest mit dem Gehäuse der Nähmaschine verbundenen .Beleuchtungsanschluß, fertig geschaltet und so angeordnet trägt, daß eine ein, gesondert vorzunehmendes An.- und Abklemmen elektrischer Verbindungsleitungen vermeidende Austaus,cheinbaueinheit gebildet ist, die frei von der Seite her mit der elektrischen Ausrüstung, in den Nähmaschinengehäuseteil sich hinein erstreckend als geschlossenes Ganzes unter zwangläufiger, selbsttätiger Herstellung bzw. Trennung der elektrischen Verbindung zu der Nähleuchbe in den Gehäuseteil einsetz- und aus diesem herausnehmbar ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 386 975, 604 628, 401 611, 634 35I ; dänische Patentschrift Nr. 51 164; USA.-Patentschriften Nr. 2 174 297, 2 226 689, 1394320, 231844-2; Zusatz 30110 zur französischen Patentschrift Nr. 598 50i.
DEF143A 1949-10-29 1949-10-29 Elektrisch angetriebene Naehmaschine Expired DE944040C (de)

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