DE94293C - - Google Patents

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DE94293C
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C17/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing resistors
    • H01C17/06Apparatus or processes specially adapted for manufacturing resistors adapted for coating resistive material on a base
    • H01C17/065Apparatus or processes specially adapted for manufacturing resistors adapted for coating resistive material on a base by thick film techniques, e.g. serigraphy
    • H01C17/06506Precursor compositions therefor, e.g. pastes, inks, glass frits or green body
    • H01C17/06513Precursor compositions therefor, e.g. pastes, inks, glass frits or green body characterised by the resistive component
    • H01C17/06526Precursor compositions therefor, e.g. pastes, inks, glass frits or green body characterised by the resistive component composed of metals

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Resistance Heating (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft die Herstellung einer Masse für elektrische Widerstände aus einer Mischung von Metall und keramischen Stoffen. Diese Mischung hat bei geringem Volumen sehr grofsen elektrischen Widerstand und kann ohne Schaden zu nehmen, durch den elektrischen Strom auf sehr hohe Temperaturen erhitzt werden.
Die Erfindung beruht auf der Herabminderung der Leitungsfähigkeit der Metalle durch nichtleitende Beimengungen. Man vermischt mit einem metallischen Pulver geeignete fremde Körper, wie Quarz, Kaolin, plastischen Thon, Feldspath oder dergl.; die Mischungsverhältnisse richten sich einestheils nach der Schmelzbarkeit und Eigenart der Metalle und anderntheils nach dem Grad des Widerstandes, den die Masse elektrisch bieten soll.
Die Beimengung solcher Fremdkörper zu dem Metall hat aufserdem den Zweck, der Masse nach dem Brennen mit Holzkohle in einem geschlossenen Behälter bei Temperaturen, die sich je nach der Schmelzbarkeit des Metalles richten,'eine sehr hohe Festigkeit zu geben.
Es können zu dem Zwecke alle Metalle und in beliebiger Feinheit verwendet werden.
Die folgende, beispielsweise angegebene Mischung ergiebt sehr gute Erfolge, namentlich mit Bezug auf ihre Erhitzung:
Nickel, gekörnt, trocken vermählen. 63 g,
Quarz, mit Wasser vermählen 27 g,
Kaolin - - - 1Og,
ι öo g.
Hierzu von dem nachstehend unter B. bezeichneten Flufsmittel 15 g.
Das Flufsmittel B. besteht aus folgenden mit Wasser vermahlenen Stoffen:
Kieselerde 20 g,
kohlensaures Bleioxyd 66 g,
calcinirter Borax '4 g>
100 g.
Das Ganze wird dann geschmolzen und danach in- Wasser sehr fein vermählen.
Der Zusatz des unter B. beschriebenen Flufsmittels dient dazu, die Oxydation des Metalles zu verhüten.
Die unter A. beschriebene Mischung ist, nachdem sie nafs vermengt, dann getrocknet und in Pulver verwandelt ist, zur Anwendung fertig, wenn sie nicht mehr als 5 pCt. Wasser enthält.
Dieselbe Mischung A., wenn sie mit in Wasser vermahlenem Nickel bereitet wird, ergiebt sehr gute Erfolge hinsichtlich des elektrischen Widerstandes; das Gemenge ist viel weniger leitungsfähig, als wenn Nickel trocken vermählen wird.
Die oben angegebene Masse wird in Formen unier hydraulischem Druck von 2000 kg pro qcm zu Stiften oder Platten geprefst.
Das Brennen der Masse geschieht alsdann bei einer Temperatur von 12000 des Pyrometers von Lechatellier.
Um die Funkenbildung an den Contacten bei den zu Heizzwecken verwendeten Stiften zu vermeiden, werden die Enden der Stifte fester und folglich leitungsfähiger gemacht, in-

Claims (1)

  1. dem man in der Form an den Enden etwas mehr Metallpulver einbringt.
    In anderen Fällen kann man die Enden des Stiftes mit einem galvanischen Niederschlag überziehen, um einen vollkommenen Contact zu sichern.
    Die nach dem beschriebenen Verfahren hergestellten Stücke können mit dem unter B. beschriebenen Flufsmittel überstrichen werden, um das Oydiren des Metalles zu verhüten, wenn diese Stücke sehr hoch erhitzt werden.
    Die nach dem beschriebenen Verfahren hergestellten Stücke werden in elektrischen Heizapparaten, in Rheostaten, sowie überhaupt in elektrischen Einrichtungen verwendet, in denen man Widerstände aus natürlicher oder künstlicher Kohle zu verwenden pflegt.
    Pateντ-AnSpruch:
    Herstellung einer Masse für elektrische Widerstände, gekennzeichnet durch die Vermengung eines Metallpulvers mit Fremdkörpern, wie Quarz, Kaolin, Thon, Feldspath und dergl, unter Hinzufügung eines Flufsmittels, welches Gemenge geschmolzen, gemahlen, geprefst und gebrannt wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE932916C (de) * 1950-10-15 1955-09-12 Walter Raabe Elektrischer Widerstandskoerper

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE932916C (de) * 1950-10-15 1955-09-12 Walter Raabe Elektrischer Widerstandskoerper

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