DE94282C - - Google Patents

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DE94282C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B31/00Preparation of derivatives of starch

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Materials Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

K. AlUtKLlCHbS
PATENTAMT. \t
Wie bereits in der Patentschrift Nr. 92259 erwähnt, liefert die Formaldehydstärke mit Jod eine blaue Verbindung, welche sich in dichten Massen durch tiefblaue Färbung und metallähnlichen Glanz auszeichnet. Weitere Untersuchungen in dieser Richtung haben ergeben, dafs nicht allein die Formaldehydverbindung der Stärke, sondern auch die Verbindungen der stä'rkeähnlichen Substanzen Jod zu binden im Stande sind. Mit Ausnahme der Jod-Formaldehydstärke sind die übrigen Verbindungen im pulverisirten Zustand gelbbraun gefärbt und erscheinen in gröfseren Stücken metallglänzend. Sämmtliche Verbindungen besitzen eine grofse Härte, so dafs sie nur schwer pulverisirbar sind. Mit schwefliger Säure werden die Jodverbindungen unter Austritt von Jodwasserstoff und Zurücklassung der ursprünglichen Formaldehydverbindung entfärbt. Das Verhalten gegen Kalilauge ist verschieden. Während z. B. die Jodstärkeverbindung mit Kalilauge erwärmt neben jodwasserstoffsaurem Salz auch jodsaures Salz liefert, entsteht durch Zersetzung der analogen Dextrin verbindung nur jodwasserstoffsaures Salz. Mit Chloroform oder Schwefelkohlenstoff geschüttelt geben die Verbindungen kein Jod ab; letzteres .findet indefs statt, wenn man die Jodkörper mit Wasser erhitzt.
Wenn man die verschiedenen Formaldehydverbindungen mit Wasser aufschlemmt, Wasserdampf einleitet und alsdann eine Lösung von Jod in Jodkalium hinzufügt, so entstehen direct die entsprechenden Jodverbindungen; der Gehalt an Jod in der Stärkeverbindung und in den Verbindungen der stärkeähnlichen Substanzen beträgt i2pCt.
Beispiel der Darstellung.
100 g einer der erwähnten Formaldehydverbindungen werden in Wasser aufgeschlemmt, kurze Zeit Wasserdampf eingeleitet, mit 20 g Jod und 30 g Jodkalium, in 200 g Wasser gelöst, versetzt und mehrere Stunden im Wasserbade schwach erwärmt. Nach dem Erkalten wird abfiltrirt, der Niederschlag zuerst mit Wasser, dann mit Alkohol vollständig ausgewaschen und das resultirende Pulver bei ioo° getrocknet.
Die Jodverbindungen sollen wie die Formaldehydkörper zu medicinischen Zwecken verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Darstellung von Jodprodukten der gemäfs Patentschrift Nr. 92259 erhältlichen Verbindungen der Stärke und stärkeähnlichen Substanzen (Dextrine, Gummiarten, Pektinstoffe, oder die diese Stoffe enthaltenden Algen und Flechten) mit Formaldehyd, darin bestehend, dafs man die in Wasser suspendirten Formaldehydverbindungen mit Wasserdampf und darauf mit Jodjodkalium behandelt.
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