DE9417197U1 - Kontaktorgan für elektrische Steckverbindungen - Google Patents
Kontaktorgan für elektrische SteckverbindungenInfo
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Description
Beschreibung
Kontaktorgan für elektrische Steckverbindungen 5
Die Erfindung betrifft ein Kontaktorgan für elektrische Steckverbindungen, bestehend aus einem Stanzbiegeteil mit einem
im Querschnitt U-förmigen Zwischenbereich mit zwei Seitenwänden und einer diese verbindenden Basiswand, einem Leitungsanschlußelement
an einem Ende des Kontaktorgans und einem von dem Zwischenbereich abragenden Kontaktstift am anderen
Ende des Kontaktorgans, wobei der Kontaktstift dicker ist als die übrigen Bereiche des Kontaktorgans.
Derartige mit einem Stiftkontakt ausgebildete Kontaktorgane sind im allgemeinen - von einer Verrastung in einem Steckergehäuse
mittels einer Überfeder auf bestimmten Anwendungsgebieten abgesehen - ansonsten schwimmend in dem Steckergehäuse
gelagert. Daher ist eine Führung des Stiftkontaktbereiches des Kontaktorganes zur genauen Ausrichtung auf einen Buchsenkontakt
erforderlich. Da einerseits eine gegebenenfalls verwendete Überfeder und andererseits die Führungslänge eine bestimmte
Länge des Stiftkontaktes erfordern, besteht die Gefahr einer Beschädigung des Stiftkontaktes, zum Beispiel
durch Verbiegen und damit Biegen aus der Steckrichtung, insbesondere im rauhen Werkstatt- und Montageeinsatz. Eine gewisse
Sicherung gegen derartige Beschädigungen wird bei im Einsatz befindlichen Kontaktorganen z. B. dadurch erzielt,
daß ein drahtförmiger Kontaktstift mit einem Querschnitt von beispielsweise 0,63 &khgr; 0,63 mm an einem durch Stanzen aus
Bandmaterial hergestellten und gebogenen Kontaktorgan angeschweißt wird.
Ein Kontaktorgan der eingangs genannten Art ist durch die EP 0378 466 Bl bekannt. Bei diesem durch Ausschneiden und
Falten aus einer Metallplatte, welche zwei Streifen unterschiedlicher Dicke aufweist, hergestellten Kontaktorgan be-
94G 1 789 &Lgr;
sitzen der Kontaktstift und der an ihn angrenzende Teil des U-förmigen Körpers eine Dicke, die größer ist als diejenige
des übrigen Teiles des Kontaktorganes. Auf diese Weise kann die Stabilität im Bereich der Anbindung an den U-förmigen
Körper verbessert werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Kontaktorgan
der eingangs genannten Art in einfacher Weise eine verbesserte Sicherung des Kontaktstiftes gegen Beschädigung,
insbesondere gegen Verbiegen aus der Steckrichtung, zu erreichen.
Diese Aufgabe wird bei einem Kontaktorgan der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Basiswand
und/oder die Seitenwände des U-förmigen Zwischenbereiches kontaktseitig mit Verbindungselementen, z. B. mit
Verlängerungen und/oder Ansätzen ausgebildet sind, die durch Formstanzen und/oder Abbiegen formschlüssig im Bereich der
von dem Zwischenbereich abragenden Basis des Kontaktstiftes 0 mit diesem verbunden sind.
Bei einem derartigen Kontaktorgan ist der Kontaktstift an derjenigen Stelle, an welcher er am meisten verbiegungsgefährdet
ist, nämlich im Bereich seiner an dem U-förmigen Zwischenbereich angebundenen Basis, durch Formschluß mit Verbindungselementen
des Zwischenbereiches gesichert. Diese Sicherung ist aufgrund ihres formschlüssigen Charakters
in einfacher Weise ohne zusätzlichen Aufwand gleichzeitig bei der Herstellung des Kontaktorgans als Stanzbiegeteil erreichbar,
da die hierzu vorgesehenen Verbindungselemente bei diesem Herstellungsvorgang mit gestanzt und abgebogen werden
können. Durch die formschlüssige Verbindung der Verbindungselemente mit dem Kontaktstift wird dieser im Bereich seiner
Basis verstärkt und versteift. Zweckmäßigerweise erfolgt diese Stabilisierung nicht unmittelbar an der Anbindungssteile
des Kontaktstiftes am Zwischenbereich, sondern davon etwas in Richtung zum freien Ende des Kont.aktstiftes hin abgesetzt.
9H0U89 %
Dadurch sind die Verbindungselemente bis zur Stelle der formschlüssigen
Verbindung an einen gewissen Hebelarm angesetzt, der in vorteilhafter Weise den Kontaktstift seitlich abstützt
und dessen Steifigkeit weiter verbessert. 5
Für die formschlüssige Verbindung der Verbindungselemente des Zwischenbereiches mit dem Kontaktstift sind verschiedene Möglichkeiten
denkbar. So kann die formschlüssige Verbindung z. B. dadurch herbeigeführt werden, daß die Verbindungselemente
den Kontaktstift krallenartig umfassen. Ferner ist auch die Bildung eines Führungsschlitzes für den Kontaktstift möglich,
wobei der Führungsschlitz von zwei an dem Kontaktstift seitlich
anliegenden und durch Prägen, Verkrallen, Formstanzen und/oder Abbiegen mit dem Kontaktstift formschlüssig verbundenen
Verlängerungen gebildet werden kann. Schließlich ist es auch möglich, eine Verlängerung des Zwischenbereiches von der
Seite her in den Kontaktstift eingreifen zu lassen. Vorteilhafte Ausgestaltungen solcher Verbindungsmöglichkeiten sind
in den Unteransprüchen angegeben.
Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Kontaktorgans mit Kontaktstift sind in der Zeichnung jeweils perspektivisch
dargestellt und im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 und 2 zwei verschiedene Ausführungsformen eines Kontaktorganes
mit einer durch eine reine Verkrallung herbeigeführten formschlüssigen Verbindung mit dem Kontaktstift,
Figuren 3 bis 6 vier Ausführungsformen eines Kontaktorganes
mit einer Führung des Kontaktstiftes, wobei in Figur 3 die formschlüssige Verbindung des Kontaktstiftes durch eine Prägung
und in den Figuren 4, 5 und 6 durch eine Verkrallung herbeigeführt ist und
Figur 7 eine weitere Ausführungsform eines Kontaktorganes mit
einer durch einen seitlichen Eingriff herbeigeführten formschlüssigen Verbindung mit dem Kontaktstift.
&G1789 1
Das in der Zeichnung dargestellte Kontaktorgan 1 ist in allen seinen Ausführungsformen nach den Figuren 1 bis 7 als Ganzes
aus einem Stanzbiegeteil gefertigt und besitzt für alle Ausführungsformen
einen einheitlichen, grundsätzlichen Aufbau. Demnach weist das Kontaktorgan 1 einen im Querschnitt U-förmigen
Zwischenbereich 2 mit zwei Seitenwänden 3, 4 und einer diese verbindenden Basiswand 5 auf, ferner ein z. B. als
Crimpelement ausgebildetes Leitungsanschlußelement 6 mit anschließender
gelochter Platte 7 an einem Ende des Kontaktorgans sowie einen von dem Zwischenbereich 2 abragenden Kontaktstift
8 am anderen Ende des Kontaktorganes. Der Kontaktstift ist in jedem Falle dicker als die übrigen Bereiche des
Kontaktorganes , dessen Materialstärke z. B. durchgehend 0,25 mm ist. Demgegenüber hat der hier z. B. im Querschnitt quadratische
Kontaktstift 8 eine Dicke von z.B.etwa 0,6 &khgr; 0,6
mm. Bei allen Ausführungsformen ist der von dem Zwischenbereich
2 kontaktseitig nach vorne abragende Kontaktstift 8 im Bereich seiner an dem Zwischenbereich angebundenen Basis ver-0
stärkt, so daß er gegen ein Verbiegen aus der Steckrichtung gesichert ist.
Bei dem Kontaktorgan 1 nach Figur 1 sind beide Seitenwände 3, 4 des U-förmigen Zwischenbereiches 2 kontaktseitig über das
5 U-Profil hinaus mit streifenartigen Verlängerungen 9, 10 ausgebildet,
welche aufeinander zulaufen . Die Verlängerung 9 der Seitenwand 3 trägt den Kontaktstift 8 und ist im Bereich
des Übergangs in den Kontaktstift mit einem seitlichen lappenartigen Ansatz 11 versehen. Die Verlängerung 10 der Seitenwand
4 ist etwas länger als die gegenüberliegende Verlängerung 9 und liegt seitlich an dem Kontaktstift 8 an. Die Höhe
der Seitenwand 10 entspricht in diesem Bereich etwa der Dicke des Kontaktstiftes. Im Endzustand des Kontaktorganes 1
ist der seitliche lappenartige Ansatz 11 der Verlängerung 9 um den Kontaktstift 8 und die gegenüberliegende Verlängerung
10 herumgebogen, so daß er diese krallenartig umfaßt und gegen den Kontaktstift drückt. Aus dieser Verkrallung ragt das
freie Ende 12 der Verlängerung 10 heraus, welches von einem zusätzlichen seitlichen, lappenartigen und winklig abgebogenen
Ansatz 13 des Kontaktstiftes krallenartig umfaßt und zusätzlich gegen den Kontaktstift gedruckt wird. Auf diese
Weise entsteht in einer reinen Verkrallung eine formschlüssige Verbindung mit dem Kontaktstift 8, der hierdurch im Bereich
der von dem Zwischenbereich 2 abragenden Basis verstärkt ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel weisen die
Verlängerungen 9, 10 mit ihrem seitlichen Ansatz 11 bzw. ihrem freien Ende 12 sowie der seitliche Ansatz 13 eine einheitliche
Materialdicke auf, welche derjenigen der übrigen Bereiche des Kontaktorganes 1 entspricht und z. B. 0,25 mm
ist.
Bei dem Kontaktorgan la nach Figur 2 sind beide Seitenwände 3, 4 des U-förmigen Zwischenbereiches 2 kontaktseitig über
das U-Profil hinaus ebenfalls mit streifenartigen Verlängerungen 9, 10 ausgebildet, welche auch hier wieder aufeinander
zulaufen. Ferner ist hier auch die Basiswand 5 des Zwischen-0 bereiches 2 über das U-Profil hinaus mit einer streifenartigen
Verlängerung 15 versehen ,welche sich bis über die Anbindung des wiederum von der Verlängerung 9 getragenen Kontakt-Stiftes
8 hinaus erstreckt und mit einem seitlichen, lappenartigen Ansatz 16 ausgebildet ist, der quer zum Kontaktstift
gerichtet ist. Dieser Ansatz 16 ist durch Abbiegungen so abgewinkelt, daß er die Verlängerung 10 krallenartig umfaßt und
gegen den Kontaktstift 8 drückt.
Die Figuren 3 bis 6 zeigen andere Ausführungsbeispiele einer formschlüssigen Verbindung von Verbindungselementen des Zwischenbereiches
2 eines Kontaktorganes Ib bis Ie mit dem Kontaktstift
8. Dabei weist bei allen Ausführungsformen der Figuren
3 bis 6 die Seitenwand 3 des Zwischenbereiches 2 wiederum eine den Kontaktstift 8 tragende, über das U-Profil
hinausgehende Verlängerung 9 auf. Außerdem ist die Basiswand 5 des Zwischenbereiches 2 ebenfalls wieder mit einer über das
U-Profil hinausgehenden Verlängerung 15 ausgebildet. Diese
• ·
1&Ggr;
Verlängerung ist etwa von der Stelle der Anbindung des Kontaktstiftes
an die Verlängerung 9 der Seitenwand 3 an dicker als die Basiswand, vorzugsweise so dick wie der Kontaktstift
selbst. Anschließend an den sich über die Anbindungsstelle des Kontaktstiftes an der Verlängerung 9 hinaus erstreckenden
dickeren Bereich 20 ist die Verlängerung 15 mit Ansätzen in Form von zwei Führungsschenkeln 21b, 22b ausgebildet und L-förmig
abgewinkelt. Diese Führungsschenkel bilden zwischen sich einen Führungsschlitz 23b für den Kontaktstift 8 und
liegen seitlich an diesem an. Die formschlüssige Verbindung der Führungsschenkel 21b, 22b mit dem Kontaktstift 8 ist an
dem freien Ende der Führungsschenkel herbeigeführt. Bei dem
Ausführungsbeispiel in Figur 3 entsteht die formschlüssige Verbindung durch Prägungen 24 an einander zugekehrten Seiten
am freien Ende 30b, 31b der Führungsschenkel. Diese Prägungen
sind so vorgenommen, daß der Kontaktstift an dieser etwas von seiner Anbindung an der Seitenwand 3 zu seinem freien Ende
hin abgesetzten formschlüssigen Verbindung versteift und somit gegen Verbiegen gesichert ist.
Die Figuren 4 bis 6 zeigen ein Kontaktorgan Ic bis Ie mit einem
Führungsschlitz für den Kontaktstift 8 und einer durch Verkrallung hergestellten formschlüssigen Verbindung der Verbindungselemente
mit dem Kontaktstift. Bei der Ausführungsform des Kontaktorgans Ic nach Figur 4 ist wiederum die Seitenwand
3 mit einer den Kontaktstift 8 tragenden, über das U-Profil hinausgehenden Verlängerung 9 ausgebildet, wobei sich
die Basiswand 5 in Längsrichtung des Kontaktorganes mit einer Verlängerung 15 ebenfalls über das U-Profil hinaus erstreckt.
0 Die Verlängerung 15 ist L-förmig abgebogen, wobei sie mit den einen gestanzten Führungsschlitz 23c zwischen sich einschließenden
Führungsschenkeln 21c, 22c seitlich am Kontaktstift 8 anliegt. Die freien Enden 30c, 31c der Führungsschenkel sind
durch Kippung oder Tordierung nach innen aufeinander zugerichtet und umfassen somit den Kontaktstift formschlüssig.
Bei den Ausführungsformen mit Führungsschlitz bewirkt dieser
die Lagefixierung des Kontaktstiftes in seitlicher Richtung,
9*61 789
wobei diese Art der Lagefixierung sehr genau und in reproduzierbarer
Weise ausgeführt werden kann. Die Lagefixierung in Höhenrichtung wird durch eine Sicke 32 in der Verlängerung
der Basiswand 5 und/oder durch die Kippung oder Tordierung der freien Enden 30c, 31c der Führungsschenkel 21c, 22c bewirkt
.
Das Kontaktorgan Id nach Figur 5 entspricht weitgehend dem
Kontaktorgan Ic nach Figur 4, unterscheidet sich jedoch dadurch in der Ausbildung der den Führungsschlitz 23d bildenden
Führungssschenkel 21d, 22d der Verlängerung 15 der Basiswand
5, daß lediglich der vordere Führungsschenkel 22d an seinem
freien Ende 31d abgewinkelt ist, so daß er den Kontaktstift 8 umfaßt. Dagegen ist der hintere Führungsschenkel 21d nicht
abgwinkelt, so daß er mit geradem Verlauf lediglich seitlich an dem Kontaktstift anliegt. Dabei hat der hintere Führungsschenkel
2Id etwa die gleiche Höhe wie der vordere Führungsschenkel
22d. Bei dieser Ausführungsform ist der vordere Führungsschenkel
22d durch Formstanzen hergestellt, wobei der 0 hintere Führungsschenkel 21d nach dem Einschwenken des Kontaktstiftes
hochgebogen wird.
Bei dem Kontaktorgan Ie nach Figur 6, welches dem Kontaktorgan
Ic in Fig. 4 sehr ähnlich ist, sind die den Führungsschlitz 23e zwischen sich einschließenden Führungsschenkel
21e und 22e an ihrem freien Ende ähnlich wie die Führungsschenkel in Figur 4 aufeinander zu abgewinkelt, so daß die
beiden Führungsschenkel mit ihrem freien Ende 3Oe, 3Ie den
Kontaktstift 8 formschlüssig umfassen. Bei dieser Ausführungsform ist der vordere Führungsschenkel 22e durch Formstanzen
hergestellt, wobei bei der Herstellung als Stanzbiegeteil zur formschlüssigen Verbindung nach dem Einschwenken
des Kontaktstiftes 8 der andere, hintere Führungsschenkel 21e
hochgebogen wird.
Bei dem Kontaktorgan If in Figur 7 ist eine weitere Möglichkeit
einer formschlüssigen Verbindung von Verbindungseiemen-
9&Iacgr; G 1 7 8 9 A
term des Zwischenbereiches 2 mit dem Kontaktstift 8 dargestellt. Hierbei weist die Seitenwand 3 des Zwischenbereiches
2 in Längsrichtung des Kontaktorgans If eine durch eine Kröpfung 40 gebildete und anschließend wieder über das U-Profil
hinausgehende Verlängerung 9f auf, die von der Kröpfung 40 weg dicker ist als die übrigen Bereiche des Kontaktorganes
If. An ihrem Ende verschmälert sich die Verlängerung 9f keilförmig und geht in den Kontaktstift über, d. h. sie hat
bei diesem Ausführungsbeispiel die Dicke des Kontaktstiftes.
Die Verlängerung 9f ist mit einer schlitzförmigen Ausnehmung 41 versehen. Die andere Seitenwand 4 des Zwischenbereiches 2
weist eine gerade, sich fluchtend zur Seitenwand 4 anschließende Verlängerung 1Of auf, die ebenfalls über das U-Profil
hinausgeht und mit dem von der Kröpfung 40 weg dickeren Bereich 43 an der gekröpften Verlängerung 9f der gegenüberliegenden
Seitenwand 3 seitlich anliegt. An ihrem freien Ende geht die Verlängerung 1Of in einen schmalen Steg 42 über.
Dieser Steg ist in Richtung auf die gekröpfte Verlängerung 9f abgebogen und greift in deren Ausnehmung 41 ein. Auf diese
0 Weise wird ebenfalls eine Versteifung des Kontaktstiftes an eine von der Anbindung an dem Zwischenbereich 2 etwas abgesetzten
Stelle erreicht. Diese abgesetzte Stelle der formschlüssigen Verbindung ist auch bei den Ausführungsformen
nach den Figuren 3 bis 6 deutlich in der Zeichnung erkennbar.
Claims (7)
1. Kontaktorgan für elektrische Steckverbindungen, bestehend aus einem Stanzbiegeteil mit einem im Querschnitt U-förmigen
Zwischenbereich (2) mit zwei Seitenwänden (3, 4) und einer diese verbindenden Basiswand (5), einem Leitungsanschlußelement
(6) an einem Ende des Kontaktorgans (1) und einem von dem Zwischenbereich (2) abragenden Kontaktstift (8) am anderen
Ende des Kontaktorgans, wobei der Kontaktstift dicker ist als die übrigen Bereiche des Kontaktorgans,
dadurch gekennzeichnet, daß die Basiswand (5) und /oder die Seitenwände (3, 4) des U-förmigen
Zwischenbereiches (2) kontaktseitig mit Verbindungselementen, z. B. mit Verlängerungen (9, 10, 15) und/oder An-Sätzen
(11, 16, 21, 22) ausgebildet sind, die durch Formstanzen und/oder Abbiegen formschlüssig im Bereich der von
dem Zwischenbereich (2) abragenden Basis des Kontaktstiftes (8) mit diesem verbunden sind.
2. Kontaktorgan nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die formschlüssige Verbindung der Verbindungselemente (9,
10, 15 bzw. 11, 16, 21/22) mit dem Kontaktstift (8) von der Anbindung des Kontaktstiftes an dem Zwischenbereich (2) etwas
zum freien Ende des Kontaktstiftes (8) hin abgesetzt ist.
3. Kontaktorgan nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet,
daß eine Seitenwand (3) des Zwischenbereiches (2) eine Verlängerung
(9) aufweist, die den Kontaktstift (8) trägt, daß die andere Seitenwand (4) des Zwischenbereiches (2) eine Verlängerung
(10) aufweist, welche zum Kontaktstift (8) hin abgebogen ist und an diesem seitlich anliegt, und daß die den
Kontaktstift (8) tragende Verlängerung (9) der einen Seitenwand (3) oder eine Verlängerung (15) der Basiswand (5) einen
quer zum Kontaktstift (8) verlaufenden lappenartigen Ansatz (11 bzw. 16) aufweist, welcher durch Abbiegen den Kontakt-
9&Iacgr; ß 1 7 8 9 J
stift (8) und die Verlängerung (10) der anderen Seitenwand
(4) krallenartig umfaßt.
4. Kontaktorgan nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Basiswand (5) des Zwischenbereiches (2) eine Verlängerung
(15) aufweist, welche mit abgebogenen Führungsschenkein
(21, 22), die zwischen sich einen Führungsschlitz (23)
für den Kontaktstift (8) bilden, seitlich an dem Kontaktstift anliegt.
5. Kontaktorgan nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die formschlüssige Verbindung mit dem Kontaktstift (8) durch Prägungen am freien Ende (30, 31) der Führungsschenkel (21, 22) gebildet ist.
dadurch gekennzeichnet, daß die formschlüssige Verbindung mit dem Kontaktstift (8) durch Prägungen am freien Ende (30, 31) der Führungsschenkel (21, 22) gebildet ist.
6. Kontaktorgan nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, 0 daß die formschlüssige Verbindung mit dem Kontaktstift (8) durch Verkippung oder Tordierung am freien Ende (30c, 31c) der Führungsschenkel (21c, 22c) gebildet ist.
dadurch gekennzeichnet, 0 daß die formschlüssige Verbindung mit dem Kontaktstift (8) durch Verkippung oder Tordierung am freien Ende (30c, 31c) der Führungsschenkel (21c, 22c) gebildet ist.
7. Kontaktorgan nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Seitenwand (3) des Zwischenbereiches (2) eine gekröpfte
Verlängerung (9f) aufweist, die den Kontaktstift (8) trägt, daß diese Verlängerung (9f) mit einer Ausnehmung (41)
versehen ist, und daß die andere Seitenwand (4) des Zwischenbereiches
(2) eine gerade Verlängerung (1Of) aufweist, die an ihrem freien Ende in einen schmalen Steg (42) übergeht, der
in Richtung auf die gekröpfte Verlängerung (9f) der gegenüberliegenden Seitenwand (3) abgebogen ist und in die Ausnehmung
(41) dieser Verlängerung eingreift.
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