DE94141C - - Google Patents

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DE94141C
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00Primary cells; Manufacture thereof
    • H01M6/50Methods or arrangements for servicing or maintenance, e.g. for maintaining operating temperature
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M12/00Hybrid cells; Manufacture thereof
    • H01M12/04Hybrid cells; Manufacture thereof composed of a half-cell of the fuel-cell type and of a half-cell of the primary-cell type
    • H01M12/06Hybrid cells; Manufacture thereof composed of a half-cell of the fuel-cell type and of a half-cell of the primary-cell type with one metallic and one gaseous electrode
    • H01M12/065Hybrid cells; Manufacture thereof composed of a half-cell of the fuel-cell type and of a half-cell of the primary-cell type with one metallic and one gaseous electrode with plate-like electrodes or stacks of plate-like electrodes
    • HELECTRICITY
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Batterie, bei welcher die Depolarisation der negativen Elektrode in der Batterie selbst durch erwärmte Luft bewirkt wird. Die positive Elektrode kann aus einem beliebigen Metall bestehen. Ebenso ist die Wahl des Elektrolyten nicht beschränkt. Die negative Elektrode besteht aus einem Metall, welches bei einer gewissen Temperatur mit, dem Sauerstoff der Luft ein Oxyd bildet, dessen Sauerstoff für die Depolarisation leicht abgegeben wird.
Im Folgenden ist als Beispiel eine Einrichtung beschrieben, welche für Daniell'sche Elemente verwendbar ist, deren negative Elektroden in Drehung versetzt werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine derartige Batterie in Fig. 1 im Längsschnitt, in Fig. 2 im Horizontalschnitt und in Fig. 3 im Querschnitt dargestellt. Die Depolarisation wird durch circulirende heifse Luft bewirkt, welche die Oxydation desjenigen Theiles der negativen Elektroden bewirkt, der sich aufserhalb der Flüssigkeit befindet.
Die Elemente bestehen z. B. aus Metallscheiben a, welche aus Kupfer oder aus mit Kupfer überzogenen Metallplatten hergestellt sind, und Zinkscheiben b. Die Scheiben a werden in langsame Umdrehung versetzt, und ihr über die Gefäfse c hinausragender Theil befindet sich in einer Atmosphäre, die mittelst einer weiter unten beschriebenen Einrichtung erhitzt wird. Die eine gemeinsame Gruppe bildenden Scheiben der Elemente sind unter Zwischenschaltung von Isolirmaterial auf einer Welle d angebracht, die mittelst einer Riemscheibe e durch einen beliebigen Motor in Umdrehung versetzt wird.
Die Elemente derselben Gruppe werden in dem angeführten Beispiel mittelst der Bürsten/ hinter einander geschaltet, die auf den Naben g der die negative Elektrode eines Elementes bildenden Scheibenpaare schleifen. Diese sind mit der Zinkplatte des nächsten Elementes verbunden.
Die Elemente derselben Gruppe sind in demselben Behälter eingeschlossen, der durch Zwischenwände getheilt ist. Jede Gruppe" von Elementen ist in einem Raum j angeordnet, der auf geeignete Weise geheizt wird, z. B. mittelst einer mit mehreren Dochten versehenen Lampe k, die am unteren Ende eines viereckigen Rohres / angeordnet ist. Die Räume sind theilweise mit doppelten Wandungen versehen, zwischen denen eine die Wärme schlecht leitende Masse m angebracht ist, so dafs der Raum, in dem sich die Scheiben α befinden, gegen Abkühlung geschützt, und die Flüssigkeit vor Erwärmung bewahrt ist.
Die kalte Luft tritt von aufsen durch die durchbrochenen Wandungen η ein und fliefst zum Theil in das Rohr Z, um die Verbrennung der Lampe zu unterhalten. Ein anderer Theil gelangt in das Rohr 0, welches das erstgenannte Rohr umschliefst, erwärmt sich dort, indem die Luft an den Hindernissen ρ vorbeistreicht, die zwischen den beiden Rohren angeordnet sind, und gelangt endlich in die Räume j. Die Er-' wärmung wird noch durch Flügel q vergröfsert, welche im oberen Theil der Längsseiten des Rohres Z eine wellenförmige Wand bilden und
dazu bestimmt sind, die Luft der die Batterie umschliefsenden Räume zu erwärmen.
Bei einer Temperatur von 30 bis 40 ° findet eine bemerkenswerthe Depolarisation statt. Sie beginnt schon bei gewöhnlicher Temperatur und wird bei ungefähr ioo° aufserordentlich stark. Ein Element von kaum 4 kg Gewicht kann z. B. bei einer Spannung von 0,8 Volt 30 Ampere liefern. Wenn gröfsere Stromstärken erforderlich sind, mufs eine ziemlich concentrirte Säurelösung angewendet,, und von vornherein etwas Kupfersulfat in die Flüssigkeit gebracht werden, weil die Batterie erst dann eine bestimmte Stromstärke liefert, wenn eine entsprechende Menge Kupfersulfat gebildet ist. Wird diese Menge gleich in die Flüssigkeit gegeben, so kann die Batterie sofort den gewünschten Strom liefern.
In Fig. 4 bis 6 ist eine andere Ausführungsform der Batterie dargestellt.
Die Zinkelektroden r besitzen die Form eines viereckigen, unten offenen Kastens, während die negativen Elektroden aus Scheiben s bestehen, die unter Zwischenfügung von Isolirmasse auf einer sehr langsam rotirenden Welle t angebracht sind. Die Erwärmung des aus der Flüssigkeit herausragenden Theiles der Scheiben erfolgt durch eine Anzahl von Brennern ii, die auf einem gemeinsamen Zuflufsrohr ν für das flüssige oder gasförmige Brennmaterial angeordnet sind. Die verschiedenen Elemente der Batterie können entweder parallel oder hinter einander geschaltet werden.
Die Erhitzung der negativen Elektroden kann dadurch bewirkt werden, dafs man sie in ein erwärmtes Rohr eintreten läfst; man kann auch die verschiedenen Theile der Scheibe nach einander erhitzen, indem man den Strom mittelst einer an der Scheibe schleifenden Bürste abnimmt, wobei jeder erhitzte Theil sich bei der Berührung mit der Luft oxydirt.
■ ■ Die Erwärmung kann auch intermittirend stattfinden, indem man die negativen Elektroden in bestimmten Zwischenräumen erwärmt oder auch vorher, je nach der Leistung, die man von der Batterie verlangt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Galvanische Batterie mit in einem Gehäuse eingeschlossenen Zellen, deren negative Elektroden auf einer drehbaren Achse angeordnet sind und zum Theil von der Erregerflüssigkeit, zum Theil von der das Gehäuse durchstreichenden Luft umgeben sind, dadurch gekennzeichnet, dafs entweder durch Erhitzung der Luft vor ihrem Eintritt in den Zellenraum oder durch Erhitzung des aufserhalb der Flüssigkeit befindlichen Theils der negativen Elektroden -eine Oxydation desselben durch den Sauerstoff der Luft herbeigeführt, und hierdurch die Depolarisation der Elektroden gesichert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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