DE938374C - Umlaufende Trommel - Google Patents

Umlaufende Trommel

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DE938374C
DE938374C DEN5582A DEN0005582A DE938374C DE 938374 C DE938374 C DE 938374C DE N5582 A DEN5582 A DE N5582A DE N0005582 A DEN0005582 A DE N0005582A DE 938374 C DE938374 C DE 938374C
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DEN5582A
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Charles William Clark
Bernard Hermon Morrison
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Noranda Inc
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    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/14Agglomerating; Briquetting; Binding; Granulating
    • C22B1/16Sintering; Agglomerating
    • C22B1/216Sintering; Agglomerating in rotary furnaces
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B11/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive
    • F26B11/02Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description

Die Erfindung betrifft eine umlaufende Trommel zur Behandlung von Feinteile enthaltendem Material, das zum Anhaften und Ansammeln an der Trommelwand neigt, z. B. zum Agglomerieren von mit Wasser befeuchtetem Pyritpulver. Zur Verhütung des Anhaftens des zu behandelnden Materials ist die Trommel mit einem an der Trommel wand mindestens an den Randpartien befestigten, biegsamen Futter versehen, das zwischen diesen Partien Bewegungsfreiheit hat. Ferner sind Mittel zum Verbiegen" des Futters zwecks Abschütteins des an ihm zur Ansammlung kommenden Materials vorgesehen.
Die erfindungsgemäße Einrichtung kann in verschiedener Art angewandt werden. In der Einrichtung kann z. B. die Behandlung von Eisenerzen vorgenommen werden, um eine brauchbare Charge zur metallurgischen Gewinnung von Eisen zu erhalten. Takonit und Magnetit-Erze können beispielsweise in der erfindungsgemäßen Einrichtung gemischt werden, um darauffolgend einer Sinterungsbehandlung unterzogen zu werden. Solche Behandlungen führen nicht zwangläufig zur Bildung von Erzkügelchen oder -knöllchen oder zu Konzentraten des Erzes, können es aber unter gewissen Umständen tun. Die Erfindung ist für jede Anwendung bestimmt, wo derartiges erwünscht ist.
Eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Trommel, in der Material der beschriebenen Art behandelt wird, ist für die Verarbeitung von nassem Pyrit bestimmt, der als Flotationskonzentrat, von dem 90% ein 325-Maschen-Sieb (Sieböffnung 0,044 mm> Drahtdurchmesser 0,036 mm, Maschen 125 je cm) durchlaufen, eine überaus kleine Korngröße besitzt. Es ist wünschenswert, dieses Material in kleine Kügelchen oder Knöllchen umzuformen, um dieses in Knöllchen umgebildete Material nach einem bekannten Verfahren zu sintern.
Kügelchen oder Knöllchen können aus im wesentlichen pulverförmigem Material, gemischt mit einem
flüssigen oder halbflüssigen Bindemittel, erzeugt werden, indem man dieses Mischmaterial in eine umlaufende Trommel füllt, wo sich die Knöllchen durch ein Ubereinanderrollen des losen Materials nach dem Schneeballprinzip bilden. Ein solches Bindemittel, das sich bei feinem Pyrit gut bewährt _ hat, ist Wasser. Es hat sich aber herausgestellt, daß Material dieser Art zum Anhängen und Ansammeln an der Trommelwandung neigt. Schließlich fallen ίο erhebliche Teile von nicht umgeformtem Material als Klumpen von jenen Trommel wandungsteilen, die auf ihrer Umlaufbahn gerade oben angelangt sind, herab und stören den angestrebten Umwandungsverlauf in ernstlicher Weise. Es sind verschiedene Anordnungen, um diese Unzukömmlichkeiten zu überwinden, bekannt. So z.B. können ein oder mehrere Schaber, etwa als schwere Stangenschaber, im Innern der umlaufenden Trommel in einer im wesentlichen feststehenden so Lage vorgesehen werden, so daß sich die Trommel im Verhältnis zu ihnen dreht. Bei der Knöllchenbildung von feinem Pyrit wurde aber festgestellt, daß sich die Schaber sehr schnell abnutzen und auch als eine Art Dauerbremse auf den Trommelumlauf wirken, wodurch sich die Kraft, die zum Drehen der Trommel nötig ist, wesentlich erhöht. Dann wurde vorgeschlagen, eine Anzahl von Klopfern in Form von an der Trommel angelenkten Gewichtsarmen zu verwenden, die bei jedem Umlauf der Trommel mindestens einmal gegen diese schlagen. Aber auch diese Vorrichtung erwies sich als unbefriedigend. Es wurde gefunden, daß, wenn die Trommel schwer genug war, um durch die Aufeinanderfolge von Klopferschlägen nicht erheblieh beschädigt zu werden, diese Klopfer nicht wirksam genug waren, um das an der Innenseite der Trommel sich anhängende und ansammelnde Material abzuschütteln. Man hat schließlich zu schweren Schutzkissen an den Stoßstellen gegriffen, aber dann sank die Fähigkeit der Klopfer zum Abschütteln des angehängten Materials.
Es ist auch vorgeschlagen worden, hin- und hergehende Schneidvorrichtungen zu verwenden, um die Trommel sauber zu halten. Auf diese Art wurde die Bremswirkung wohl auf einem Mindestmaß gehalten, aber die Konstruktion war sehr verwickelt und erforderte verhältnismäßig erhebliche Kosten für den Mechanismus zum Hin- und Hergehen der Schneidvorrichtungen.
Die Erfindung betrifft eine Umlauftrommel für die oben angegebenen Zwecke;" die Trommel dreht sich um eine im wesentlichen waagerechte oder leicht geneigte Achse und ist mit einem Futter aus einer biegsamen Stoffschicht, wie Gummi oder verstärktem Gummi, versehen, welche mit einer Vorrichtung verbunden ist, die eine intermittierende Kraft auf die äußere Fläche der das' Futter der steifen Trommel bildenden Stoff schicht ausübt, um eine intermittierende B iegungsbewegung des Futters gegenüber der Trommelwand zu erzeugen und so dem auf der Innenseite des Futters angesammelten Material eine Tendenz zum Abfallen zu erteilen. Dieses biegsame Futter ist an seinen Rändern an der Trommel befestigt, aber an anderen Stellen als seinem Rand im Verhältnis zur Trommel frei beweglich. In einer bevorzugten Ausführungsform besteht das Futter aus mehreren länglichen Platten, von denen jede sich im wesentlichen von einem zum anderen Trommelende erstreckt und vorzugsweise luftdicht durch über den ganzen Plattenrand verteilte Mittel an der Trommel befestigt ist. Mit dem Futter, vorzugsweise mit jedem Futterteil, arbeitet eine Vorrichtung zur intermittierenden Ausübung einer Biegekraft auf die äußere Fläche des Futters an einer Stelle oder an mehreren Stellen, die sich gegenüber der Trommel frei bewegen können. Die so entstehende Verbiegung des Futters verhindert praktisch ein unerwünschtes Ansammeln von Behandlungsmaterial an der Innenseite des Futters.
Eine Ausführungsform dieser Biegekraft ausübenden Vorrichtung enthält ein verhältnismäßig schweres, schwingungsfähiges Mittel, das aus einer oder mehreren Ketten bestehen kann, oder auch ein längliches Gewichtsglied, das an der Innenwand der Trommel befestigt ist und gegen sie Schwingungen ausführt.
Es kann eine nach innen offene Vertiefung in der Trommel vorgesehen sein, in der das schwingungsfähige Mittel untergebracht oder aufgenom- go men wird, wenn es beim Trommelumlauf eine bestimmte Zone, etwa den unteren Teil seiner Kreisbahn, durchläuft. Das biegsame Futter paßt sich dann beim Durchlaufen der Trommel durch den unteren Teil ihrer Kreisbahn der im wesentliehen zylindrischen Innenfläche der Trommel an. Eine andere Art der zum gleichen Zweck eine Biegekraft auf das Futter ausübenden Vorrichtung enthält eine oder mehrere in -Längsrichtung der Trommel sich erstreckende Glieder oder Stangen, die durch einen zwangläufigen Mechanismus, etwa durch eine Führungsbahn, gegen die Trommel hin bewegt werden kann, um das Futter wenigstens einmal während einer Trommelumdrehung und synchron zu dieser zu verbiegen. ■ - -
Es ist festgestellt worden, daß Vorrichtungen und Mittel dieser Art das -Futter im wesentlichen frei von größeren Ansammlungen anhängenden Materials halten, insbesondere wenn es sich um die Bildung der erwähnten Pyritknöllchen handelt, und daß die Bildung der Knöllchen ohne Störungen fortschreiten kann, die bei bekannten Bauarten für den gleichen Zweck auftreten.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der Beschreibung einiger Ausführungsformen der Erfindung zu entnehmen, die in den Fig. 1 bis 6 der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigt
Fig. ι eine Ausführungsform der Erfindung mit lang durchgehenden, an zwei in Längsrichtung weit auseinanderliegenden Punkten an der Trommel befestigten Ketten als Vertikalansicht mit einem weggebrochenen Teil,
Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie 2-2 der Fig. i,
Fig. 3 einen Querschnitt ähnlich Fig. 2, aber einer anderen Ausführungsform, in der eine Mehr-
zahl kurzer Stücke einer schweren Kette statt jeder der Ketten nach Fig. i, 2 verwendet werden.
Fig. 4 eine Ansicht ähnlich Fig. 1 einer weiteren Ausführungsform, bei der langgestreckte Glieder mittels biegsamer Mittel an je zwei auseinanderliegenden Punkten der Trommelinnenseite angehängt sind,
Fig. 5 einen Querschnitt nach Linie 5-5 der Fig. 4, Fig. 6 eine Ansicht ähnlich Fig. 1, aber mit Verwendung zwangläufiger Mittel zum Biegen des Futters.
Obgleich die Trommel gemäß der Erfindung für die Behandlung unterschiedlichen Materials anwendbar ist, sofern dieses Feinteile besitzt, die zum Anhängen oder Ansammeln an der Trommelinnenwand neigen, so sind die nachfolgend beschriebenen Konstruktionen besonders vorteilhaft für die Bildung von Kügelchen oder Knöllchen aus Pyrit-Feingut, das als Flotations-Konzentrat gewonnen wurde und mit einer gewünschten Menge Wasser als Bindemittel zusammengebracht wird. Die Anwendung der Erfindung ist aber nicht auf diese Materialart und auch nicht auf die Knöllchenbildung von Materialien beschränkt, sondern kann auch bei anderen Behandlungsarten Nutzen bringen.
In Fig. ι und 2 ist eine aus Metall bestehende
Trommel 10 in starrem Aufbau mit einer Anzahl von Trag- bzw. Umlaufbändern 11 gezeigt. Die Bändern walzen sich auf Rollen 12 ab, die auf Wellen 13 befestigt sind und zum Stützen und/oder Antreiben der Trommel 10 dienen. Die Drehachse der dargestellten Trommel liegt im wesentlichen waagerecht, jedoch kann die Trommelachse auch leicht gegen die Horizontale geneigt sein, z. B.
damit das Austragende der Trommel tiefer liegt als das andere Ende oder um einen Materialfluß durch die Trommel herbeizuführen.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist das rechte Ende der Trommel offen und bildet das Austragende.
Das linke Ende kann, wie aus Fig. 1 ersichtlich, geschlossen sein und die Einbringung des Materials durch eine geeignete Rinne oder einen Förderer (nicht dargestellt) erfolgen; oder es kann das zur Kügelchen- oder Knöllchenbildung bestimmte Material durch eine öffnung im linken Trommelende, gezeigt in Fig. 1, durch brauchbare Mittel (ebenfalls nicht dargestellt) eingeführt werden. Da die hierfür üblichen Konstruktionen wohlbekannt sind, erübrigte sich eine Darstellung derselben.
Erfindungsgemäß ist ein Futter 14 für die Trommel aus einer biegsamen Stoffschicht vorgesehen. Als solche kann z. B. eine Gummischicht in der Dicke von etwa 3 mm dienen und bei Bedarf durch geeignete Gewebeeinlagen, wie bei Autoreifen, verstärkt werden. Es können anstatt der Gummischicht auch andere Futter verwendet werden; das einzige Erfordernis ist das eines genügenden, den Verwendungsumständen entsprechenden Maßes an Widerstandsfähigkeit gegen Abnutzung und einer gleichzeitigen Schmiegsamkeit, derart, daß das Futter sich unter dem Einfluß der zu diesem Zweck vorgesehenen, nachfolgend beschriebenen Biegeeinrichtungen verbiegt. Die das Futter bildende Stoffschicht kann zurückspringend sein, wie es Gummi ist; das ist jedoch nicht von entscheidender Bedeutung. Bei der Anwendung auf Pyritfeingut wurde eine 3 mm dicke Gummiplatte als besonders erfolgbringend befunden.
Das Futter kann auch aus einem Stück sein und in Form eines Hohlzylinders ungefähr denselben Außendurchmesser wie der Innendurchmesser der Trommel haben, aber es ist vorzuziehen, das Futter aus einer Mehrzahl von Platten als Teilen einer einzigen zusammenhängenden Schicht zu fertigen oder es nach Bedarf aus einer Anzahl voneinander unabhängiger Platten zusammenzusetzen. Nach Fig. ι und 2 sind sechs solcher Platten 15, 16, 17, 18, 19 und 20 vorgesehen; jede dieser Platten ist an ihrem ganzen Rand an der Trommelinnenseite durch geeignete Mittel festgemacht, die z. B. ein ringförmiges Glied 21 an jedem Trommelende enthalten, das die verschiedenen Platten an der Trommelinnenseite sichert und sie in irgendwelcher geeigneten (nicht dargestellten) Weise in Stellung hält. Ferner ist auch eine Anzahl von Längsleisten 22 angeordnet, die die Ränder zweier benachbarter Platten an der Innenseite der Trommel sichern. Zwischen den festgemachten Randteilen jeder Platte hat der restliche Plattenteil gegenüber der Trommel Bewegungsfreiheit, weil er dort nicht an der Trommel hängt.
Während es theoretisch möglich wäre, durch das Material der biegsamen Platten selbst ihre Biegung von der Innenseite der Trommel fort zu bewirken, wird es erfindungsgemäß vorgezogen, irgendeine Kraft anzuwenden, durch welche bewirkt wird, das Futter von der Trommel, vorzugsweise während jeder Umdrehung der Trommel, durch Biegung seiner freien Teile fort zu bewegen. Vorzugsweise wird als Biegemittel eine mechanische Maßnahme vorgesehen, die durch Schwerkraft oder zwangläufig betätigt wird, z. B. durch die Drehung der Trommel.
In der Ausführungsform der Erfindung gemäß Fig. ι und 2 bestehen die Mittel, die das Futter biegen, aus verhältnismäßig schweren Metallketten 23, die an den Enden der Trommel an den Punkten 24 und 25 befestigt sind. Die Punkte 24 und 25 sind einzeln in Zwischenräumen längs der Trommel in einer Entfernung gelagert, die geringer ist als die gesamte Länge der Trommel, und die Entfernung zwischen den Punkten 24 und 25 ist wesentlich geringer als die Länge der Kette 23. So wird sich jede der Ketten 23 zwischen ihren Trägerpunkten während des Durchganges jeder Kette durch den oberen Teil ihres kreisförmigen Weges senken, wie in Fig. 1 und 2 gezeigt, und dabei den angrenzenden freien Teil des Futters während dieser Zeit durch das Durchsacken der Kette biegen. Auf diese Art wird ein durch Schwerkraft wirkendes Mittel angewendet, welches nur wenig Kraft über den für die Drehung der Trommel und des zu behandelnden Materials notwendigen Betrag hinaus in Anspruch nimmt. Gleichzeitig werden während jeder Drehung der Trommel die
verschiedenen freien Teile ihres Futters unabhängig gebogen, und es wird so das auf ihnen angesammelte Material entfernt.
In Fig. 2 ist gezeigt, daß Vertiefungen 26 angrenzend an die Befestigungspunkte der Ketten 23 vorgesehen sind. Diese Vertiefungen 26 sind so gelagert und bemessen, daß sich die Ketten 23 selbst in sie hineinlegen können, wenn die Ketten und Vertiefungen in den unteren Teil ihrer Kreisbahn kommen. Dort ist dann möglich, daß sich das biegsame Futter 14 an die im wesentlichen zylindrische Innenfläche der Trommel 10 anschmiegt; in diesem unteren Teil des kreisförmigen Weges erfolgt bei der beschriebenen Konstruktion auch die Bildung von Kügelchen und Knöllchen. Die Vertiefungen 26 können auch weggelassen werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 entspricht der Aufbau und Antrieb der Trommel gemäß Fig. 1 und 2. Auch das Futter kann das gleiche sein. Der ao Unterschied in den beiden Ausführungsformen besteht darin, daß während in Fig. 1, 2 ein einziges langes Kettenstück etwa in der Mitte jeder Platte 15 bis 20 gelegen zur Anwendung kommt, bei Fig: 3 zu jeder Platte eins oder mehrere kurze Stücke einer verhältnismäßig schweren Kette 27 gehören. Diese Ausführungsform kann noch dahin abgewandelt werden, daß an jedem freien Ende einer solchen Kette ein Gewicht hängt. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung ist jedes kurze Kettenstück 27 mit nur einem Ende an der Innenseite der Trommel angehängt, wie bei 28 in Fig. 3 gezeigt wird. Die Befestigungsart kann beliebig sein. Während in Fig. 3 nur eine Serie kurzer Stücke der Kette 27 gezeigt wird, ist es klar, daß mehrere dieser Ketten in einer Reihe längs der Trommel für jede der Plätten 15 bis 20 einschließlich angebracht sein können.
Bei dieser Ausführungsform sind keine Vertiefungen der Trommelwand analog 26 in Fig. 2 gezeigt, so daß sich die Ketten 27 beim Durchgang durch den unteren Teil ihrer Bahn gegenüber den Platten 18, 19, 20 in Fig. 3 auf die Innenfläche der Trommel auflegen und das angrenzende Stück des Futters etwas aus der richtigen zylindrischen Form nach innen ausbiegen. Diese Bauart kann erwünscht erscheinen, um die Sonderform der Trommel mit Vertiefungen 26 zu ersparen. Man kann auf diese Weise eine handelsübliche Trommel für die Konstruktion nach Fig. 3 verwenden, während Trommein nach Fig. 1 und 2 mit Vertiefungen 26 eine Sonderfertigung bedingen. Da die Trommel nach Fig. 3 zylindrisch ist, wird das Futter wegen des Fehlens der Vertiefungen 26 eine etwas wellige Form annehmen. Dies ist als durchaus wirksam befunden worden, und es kann angenommen werden, daß es bei jedem »rollfähigen« Behandlungsgut die Bildung von Knöllchen mit den besonderen, erfindungsmäßigen Mitteln fördert.
Die Bauart der Trommel in Fig. 4 und 5 weicht von den vorher beschriebenen Ausführungsformen dahingehend ab, daß die Mittel zur Ausübung der Biegekraft auf das Futter ein starres Längsglied 29 enthalten, das an zwei oder mehreren Punkten durch biegsame Verbindungsmittel an der Trommelinnenseite befestigt ist, wobei diese Verbindungsmittel je zwei kurze Kettenstücke 30 für jedes Längsglied 29 bilden. Die Glieder 29 sind vorzugsweise Stangen, Stäbe oder Rohre von erheblichem Gewicht, z. B. aus Metall, mit beliebigem Querschnitt. Sie sind vorzugsweise etwas kürzer als die Länge der Trommel 10 und nächst Teilen des Futters 14 längs der Trommel angeordnet, die gegen die Trommel Bewegungsfreiheit haben. Für jede der Platten 15 bis 20 ist je eines der Glieder 29 samt seinen Aufhängemitteln 30 vorgesehen. Die Aufhängemittel der Glieder29 können von jeder gewünschten Art sein; vorzugsweise so, daß die Glieder 29 unter dem Einfluß der Schwerkraft in Richtung zur Trommelwand hin schwingen können, wie aus den Zeichnungen ersichtlich. Kurze Kettenstücke sind hierfür besonders geeignet. Die Ketten 30 sind an der Innenseite der Trommel 10 befestigt. Die Aufhängungspunkte der Ketten 30 an der Trommel 10 sind voneinander annähernd ebensoweit entfernt wie ihre Befestigungspunkte an den Gliedern 29. Auf diese Weise kann jedes Glied 29 (vgl. Fig. 5) korrespondierend mit der Drehlage der Trommel lausschwingen. Während in den Fig. 4 und 5 irgendwelche Vertiefungen, die den Vertiefungen 26 in Fig. 2 entsprechen, nicht gezeigt werden, ist es klar, go daß solche Vertiefungen in Verbindung mit den Schwingmitteln 29, 30 in der gleichen Weise vorgesehen sein können.
In Fig. 6 ist eine Anordnung gezeigt, in der die Biegung des Futters bzw. der Futterteile durch eine zwangläufig wirkende mechanische Maßnahme vorzugsweise durch die Drehung der Trommel 10 bewirkt wird. Die Trommel kann ebenso konstruiert sein, wie es vorher in bezug auf die anderen Ausführungsformen der Erfindung beschrieben wurde, und insoweit sind die früheren Bezugszeichen verwendet.
Bei dieser Ausführungsform werden Längsglieder 41 je ein Stück Glied für jede der Platten 15 bis 20 verwendet. Diese Längsglieder 41 liegen im Raum zwischen dem Futter 14 und der Trommel 10. Jedes Glied 41 kann sich in im wesentlichen radialer Richtung im Verhältnis zur Trommel mittels eines an ihm vorhandenen starren Zapfens bewegen, der in einer passenden Führung der Trommelwand 10 gleiten kann, die hier mit einem ringförmigen Flansch 43 versehen gezeigt 1st. Jedes Längsglied 41 hat hier nur einen Zapfen 42, könnte aber deren zwei oder mehrere haben, für die dann auch ebensoviel Führungen 43 vorgesehen sein müssen. Dies kann zur Verhütung irgendwelcher seitlicher Bewegung zwischen dem Glied 41 und der Trommelwand erwünscht sein. Zum gleichen Zweck kann aber auch das Zapfenglied 42 einen nicht kreisförmigen Querschnitt haben oder mit einer Keilnut bzw. einem Keil in bekannter Weise versehen sein.
Um die Bewegung der Glieder 41 nach beiden Richtungen hin (von und zu der Trommelwand) zwangläufig durchführen zu können, lassen sich irgendwelche mechanische Maßnahmen anwenden;
vorzugsweise wird dabei diese Bewegung von der Kraft abgeleitet, die zur Drehung der Trommel 10 zugeführt wird. Hier ist ein einfaches Mittel hierzu dargestellt, das aus einem die Trommel um· gebenden, feststehenden Ring 44 besteht, welcher, wie gezeigt, angeordnet und in irgendeiner passenden, nicht besonders gezeigten Art gestützt wird. In den Ring 44 ist eine Führungsnut 45, in welcher sich Führungsrollen 46 bewegen, die entsprechend an den verschiedenen Zapfengliedern 42 befestigt sind. So kann man, wie zu ersehen ist, durch richtige Anordnung der Führungsnut 45 für jedes der Glieder 41 eine oder mehrere Umkehrungen während jeder Umdrehung der Trommel 10 vorsehen.
Die vorgesehenen Mittel, z. B. die beschriebenen Zapfen, sind dazu bestimmt, dieselbe Art der Arbeitsweise zu bewirken, welche sich aus dem Gebrauch der in Fjg. 1 bis 5 gezeigten Vorrichtungen ergibt, d. h. daß bei jeder Trommelumdrehung jeder Futterteil, also jede Futterplatte einmal während jeder Umdrehung der Trommel und besonders beim Passieren des oberen Teils der Kreisbahn, durchgebogen wird. Beim Passieren der unteren Hälfte oder des unteren Teils der Bahn werden die Zapfen 41 in die radial äußerste Stellung zurückgezogen, so daß sich das Futter 14 im wesentlichen an das Innere der Trommel anschmiegen kann.
Vertiefungen entsprechend den in Fig. 2 bei 26 gezeigten können auch hier vorgesehen werden, um die Glieder 41 in ihrer zurückgezogenen Stellung aufzunehmen.
Die Räume zwischen den verschiedenen Platten 15 bis 20 einerseits und der Trommelwand andererseits sollen in den Fällen, in denen diese Räume vollkommen an den Rändern der verschiedenen Platten verschlossen sind, mit der freien Luft in Verbindung stehen, um eine freieBiegungsbewegung der beweglichen Futterteile ohne Störung durch einen etwa entstehenden Luftüberdruck oder Luftunterdruck zu ermöglichen. Zu diesem Zweck können Öffnungen 47 an passenden Stellen der Trommel vorgesehen sein.
Neben den dargestellten und beschriebenen Biegevorrichtungen für das Futter können auch andere gleichwertige bekannte mechanische Maßnahmen angewendet werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Umlaufende starre Trommel zur Behandlung von Feinteilen mit Neigung zum Anhängen und Ansammeln an der Trommelwandung, z. B. zum Agglommerieren von mit Wasser angefeuchtetem Pyritpulver, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel mit einem Futter aus einer biegsamen, zum mindesten an den Rändern der Trommel befestigten, sich frei zur Trommelwand hin- und herbewegenden Stoff schicht, z. B. aus Gummi, ausgekleidet ist und daß eine mit diesem biegsamen Futter in Verbindung stehende mechanische Vorrichtung oder Vorrichtungen zur intermitterenden Kraftausübung auf die äußere, der starren Trommelwandung gegenüberstehende Fläche des Futters vorgesehen ist mit dem Zweck der intermittierenden Verbiegung des Futters und somit Abstoßung des zum Anhaften neigenden Materials.
  2. 2. Umlaufende Trommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung oder die Vorrichtungen zur intermittierenden Kraftausübung zwischen der Trommelinnenwand und dem Futter, das vorzugsweise aus einzelnen fest und luftdicht zusammengefügten Platten besteht, angeordnet ist und daß ferner die Räume, die zwischen den einzelnen biegsamen Platten und der Trommelwand entstehen, mit einer oder mehreren Luftzutrittsöffnungen versehen sind.
  3. 3. Umlaufende Trommel nach den Ansprüchen ι oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Trommelwand Vertiefungen zur Aufnahme der die intermittierende Kraftausübung bewirkenden Vorrichtungen vorgesehen sind.
  4. 4. Umlaufende Trommel nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen zur intermittierenden Kraftausübung aus einzelnen lose aufgehängten Ketten od. dgl. oder aus an kurzen Kettengliedern aufgehängten Stangen od. dgl. bestehen, derart, daß bei Drehung der Trommel die einzelnen Platten durch die Schwerkraft der Ketten oder Stangen oder eine andere Vorrichtung durchgebogen werden und daß bei den vorzugsweise angeordneten Vertiefungen die Ketten oder Stangen oder eine andere Vorrichtung derart darin lägern, daß sich die einzelnen Platten im wesentlichen an die Trommelinnenseite anschmiegen.
  5. 5. Umlaufende Trommel nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur intermittierenden Kraftausübung aus einem im wesentlichen radial beweglichen Gestänge besteht, das mit einem Kopf versehen ist, der in einem Schlitz gleitet, welcher in einem an der Trommelaußenwand angebrachten Nocken vorgesehen ist, derart, daß das Gestänge auf und ab und/oder seitlich bewegbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEN5582A 1951-06-20 1952-05-28 Umlaufende Trommel Expired DE938374C (de)

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