DE936309C - Einfaedler, insbesondere fuer Handnaehnadeln - Google Patents

Einfaedler, insbesondere fuer Handnaehnadeln

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DE936309C
DE936309C DEW9727A DEW0009727A DE936309C DE 936309 C DE936309 C DE 936309C DE W9727 A DEW9727 A DE W9727A DE W0009727 A DEW0009727 A DE W0009727A DE 936309 C DE936309 C DE 936309C
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DE
Germany
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threader
slide
needle
housing
needles
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Expired
Application number
DEW9727A
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English (en)
Inventor
Reinhold Wolf
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Individual
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Publication date
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B87/00Needle- or looper- threading devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Einfädler, insbesondere für Handnähnadeln Gegenstand des Patents 888 198 ist ein Einfädler, insbesondere für Handnähnadeln, bei welchem der Einfädelvorgang mit Hilfe eines Stößels vorgenommen wird. Der Stößel ist mit seinem Stößelbolzen federnd in Hohlräumen eines Gehäuses gehaltert, wobei der Arbeitsvorgang. durch Betätigung eines Hebels vorgenommen wird.
  • Dabei wurde bereits vorgeschlagen, zur Aufnahme der Nadeln eine den Gehäuseteilen vorgelagerte Revolverscheibe zu verwenden, welche axial gelagert ist und Radialbohrungen unterschiedlicher Größe für die Nadeln aufweist. Für den Durchtritt des Stößels sind ovale Axialbohrungen vorgesehen, die sich mit dem Nadelöhr decken. Die Erfindung verbessert den Einfädler nach dem Hauptpatent weiter dadurch, daß die Halterungen für mehrere Nadeln unterschiedlicher Stärke in einem am Gehäuse des Einfädlers in entsprechenden Führungen gradlinig hin und her beweglichen Schieber angeordnet sind. Dadurch wird es möglich, das Gerät für eine Vielzahl unterschiedlicher Nadeln einzurichten, die gegebenenfalls gleichzeitig eingesetzt werden können, ohne herauszufallen. Durch den einfach hin und her beweglichen Schieber werden auch Bauart und Arbeitsweise des Einfädlers gegenüber der alten Revolverscheibe vereinfacht.
  • Gemäß einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung gleitet der Schieber im Einfädlergehäuse mit einer aus Feder und Nut bestehenden Schwalbenschwanzführung. Er besitzt für jede Nadelöffnung eine Rast, in welche jeweils eine federnd in die Sperrstellung gedrängte Sicherungskugel einspringt.
  • Gemäß der weiteren Erfindung dient zum Festhalten der Nadel in der Einfädelstellung ein sich unterhalb der Nadelöffnung über die ganze Länge des Schiebers erstreckender, vorzugsweise mehrfach unterteilter Magnet. An der freien Außenseite des Schiebers sind bei jedem Einfädelloch federnde Klemmvorrichtungen zum Festhalten des Fadens vorgesehen. Die Stößelplatinen sind ferner erfindungsgemäß mit einer Versteifungssicke versehen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt Abb. i eine Seitenansicht des Einfädlergehäuses mit teilweisem Schnitt, Abb. 2 eine Draufsicht; Abb: 3 ist eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform der Stößelbetätigung; Abb.4 zeigt in vergrößertem Maßstab eine Stößelplatine in der Seitenansicht; Abb. 5 ist eine teilweise Stirnansicht auf den Schieber.
  • Das Einfädlergehäuse i nimmt den üblichen hin und her beweglichen Einfädlerstößel z auf, an dessen vorderem Ende die Stößelplatine 3 sitzt. Die Stößelplatine 3 ist mit einer Versteifungssicke 4 versehen, die Verknickungen und Verbiegungen der Platine 3 verhütet. Letztere wird stets in gerader Richtung zum jeweiligen Einfädlerloch geführt, so daß sie- stets mit Sicherheit in das jeweilige Nadelöhr trifft. Zum guten Erfassen und Mitnehmen des Fadens ist die Stößelplatine 3 am vorderen Ende 5 muldenförmig ausgebogen.
  • Das Einfädlergehäuse i ist mit einer quer verlaufenden Schwalbenschwanznut 7 versehen. In ihr führt sich mit einer entsprechend schwalbenschwanzförmig gestalteten Leiste 8 ein Schieber 9, der am Gehäuse i quer hin und her beweglich ist. Der Schieber 9 ist mit einer Vielzahl senkrecht zur Stößelachse angeordneter, verschieden großer Bohrungen io versehen, die zur Aufnahme unterschiedlich großer Nadeln dienen. Die Nadeln werden in die jeweilig passende Bohrung io mit dem Nadelöhr nach unten eingeführt. Das untere Ende der Bohrungen io ist entsprechend abgeflacht, so daß sich die Nadeln mit ihrem ebenfalls flach gestalteten Öhr derart einstellen, daß die Öhröffnung zur Aufnahme des einzuführenden Fadens bereit liegt.
  • Der Schieber 9 ist bei jeder Nadelbohrung io mit einer vertieften 'Rast i i versehen, in welche eine unter dem Einfluß einer Feder 12 stehende Sperrkugel 13 einschnappt und somit den Schieber 9 in der eingestellten Stellung sichert. 14 sind Querbohrungen im Schieber 9, die den Nadelöffnungen io zugeordnet sind und zum Einführen der Stößelplatine 3 dienen.
  • Unterhalb der Nadelöffnungen lo sind im Schieber Magnete 15 angeordnet. Die Magnete 15 sind derart angeordnet, daß ihre magnetischen Kraftlinien in jeder Öffnung io ein Anziehen gewährleisten. Der Schieber selbst ist aus nichtmagnetischem Material angefertigt. 16 ist der Einlageschlitz zum Einführen des Fadens 17. Am äußeren Ende des Schiebers 9 sind federnde Klemmen 18 angebracht, die zu beiden Seiten jeder Querbohrung 14 liegen und den mittels der Stößelplatine 3 eingefädelten und durchgestoßenen Faden 17 festhalten.
  • Die Magnete 15 halten die Nadeln beim Einfädeln in der richtigen Stellung fest und verhindern ihr Herausfallen sowie in Verbindung mit der Abflachung der unteren Öffnungsenden io auch ein Verdrehen der Nadel.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einfädler, insbesondere für Handnähnadeln, bei welchem der Einfädelvorgang mit Hilfe eines Stößels vorgenommen wird, nach Patent 888198, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungen für mehrere Nadeln unterschiedlicher Stärke in einem am Gehäuse des Einfädlers (i) in entsprechenden Führungen (7, 8) gradlinig hin und her beweglichen Schieber (9) angeordnet sind.
  2. 2. Einfädler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (9) mit einer aus Feder (8) und Nut (7) bestehenden Schwalbenschwanzführung im Gehäuse (i) gleitet und für jede Nadelöffnung (io) eine Rast (ii) besitzt, in welche eine federnd in die Sperrstellung gedrängte Sicherungskugel (13) einspringt.
  3. 3. Einfädler nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Festhalten der Nadel in der Einfädelstellung unterhalb der Nadelöffnungen (io) im Schieber (9) Magnete (15) angeordnet sind.
  4. 4. Einfädler nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß außen am Schieber (9) bei jedem Einfädelloch (14) federnde Klemmvorrichtungen (18) zum Festhalten des Fadens (17) vorgesehen sind.
  5. 5. Einfädler nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stößelplatine (3) mit einer V ersteifungssicke (4) versehen ist.
DEW9727A 1952-10-18 1952-10-18 Einfaedler, insbesondere fuer Handnaehnadeln Expired DE936309C (de)

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DE936309C true DE936309C (de) 1955-12-07

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1073839B (de) * 1958-05-29 1960-01-21 Bergerhausen Edmund von Ullisperger jun. (Kr. Bergheim) Vorrichtung zum Einfädeln des Fadens in feststehende Nadeln, insbesondere Nähmaschinennadeln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1073839B (de) * 1958-05-29 1960-01-21 Bergerhausen Edmund von Ullisperger jun. (Kr. Bergheim) Vorrichtung zum Einfädeln des Fadens in feststehende Nadeln, insbesondere Nähmaschinennadeln

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