DE936202C - Grubenstempel mit gelenkig abgestuetzter Kopfplatte - Google Patents

Grubenstempel mit gelenkig abgestuetzter Kopfplatte

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Publication number
DE936202C
DE936202C DEB27462A DEB0027462A DE936202C DE 936202 C DE936202 C DE 936202C DE B27462 A DEB27462 A DE B27462A DE B0027462 A DEB0027462 A DE B0027462A DE 936202 C DE936202 C DE 936202C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
punch
head plate
pit
counter ring
plate
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Expired
Application number
DEB27462A
Other languages
English (en)
Inventor
Hellmuth Dr-Ing Kowalski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Becorit Grubenausbau GmbH
Original Assignee
Becorit Grubenausbau GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Becorit Grubenausbau GmbH filed Critical Becorit Grubenausbau GmbH
Priority to DEB27462A priority Critical patent/DE936202C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE936202C publication Critical patent/DE936202C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/50Component parts or details of props
    • E21D15/54Details of the ends of props

Description

  • Grubenstempel mit gelenkig abgestützter Kopfplatte Es sind Grubenstempel bekannt, welche an ihrem oberen Ende, d. h. am Kopfende des Innenstempels, mit einer tellerförmigen Kopfpllatte ,ausgerüstet sind, die derart gelenkig befestigt ,ist, daß sie sich mit ihrer ,gesamten FPäch@e -dem Verlauf des Hangenden .anpaßt und. den Gebingsdiruck etwa in Achsmitte !des Innenstempels auf diesen überträgt. Man hat weiterhin vorgeschlagen, die Kopfplatten in Kombinartion mit Kappen zu verwenden, welche zwischen .den Kopfplattem benachbarter Stempel eingeschaltet sind. Es ist aber .auch möglich, die Kappen in den Kopfplatten zu führen oder aber die Kappen durch die. Kopfplatten zu unterfangen. Zur Erreichung der Gelenkigkeit hat man das obere Ende des Innenstempels mit einem Aufsatzstück versehen, das eine ;gewölbte, z. B. kalottenförmige Stirnfläche besitzt, auf welcher sich die Kopfplatte mit einer entsprechenden Geigenfläche auflegt. Zwecks Kupplung der Kopfplatte mit dem Innenstempel wurde unter der Kopfplatte ein mit dieser z. B. .durch Schrauben zu kuppelnder GegenTing vorgesehen, wielcher einen Bund des Aufsatzstückes untergmeift. Stempel der bekannten Bauarten haben aber den Nachbeil, daß gerade durch die Vearwendung der gelenkigen Befestigung .das Setzen ersdh-,vert wird, weil sich beim Antreiben des im Stempelschloß angeordneten Setz- und Raubelementes, insbesondere eines Querkeils oder eines als Querkeil ausgebildeten Schwenkkeiles, der Stempel um seine Längsachse dreht, so .daß dias Schloß nicht im genügender Weise verspannt wird. Es sind zwaar Befestigungsiaxben für Kopfplatten bekannt, welche .den vorgenannten Nachteil nicht besitzen, weil die Kopfplatte nach Art eines Scharniers auf einem Bolzen im Aufsatzstück dies Innenstempelis .gelagert ist. Diese Kopfplatten @sind aber nicht allseitig gelenkig,, so daß auch hier das Setzen scnwver:ig ,ist, wenn`man erreichen wi1.1, d aß zwecks -axialer Belastung des Stempels die Kopfplatte mit ihrer ,gesamten Stirnfläche am Hangenden oder einem zw,isdhenges-chalteten Elernent, z. B. einer Kappe, anliegt.
  • Die Erfindung geht nun von solchen Stempeln aus, bei welschen die Kopfplatte auf dem Aufsatzstück des Innenstempels aills,eitiggelenkig abgestützt ist und , das Stempelsdhloß ein quer zur Stempellängsachse einzuschlagendes Setz- und Raubelement besitzt. Unter Beibehaltung der dieses Stlempelis werden die geschilderten Nachteiles nunmehr dadurch beseitigt, daß die Kopfplatte gegen ein Verär.eihen um die Stempellängsachse gesichert ist. Hierdurch wird erreicht; daß der zwischien dem Hangenden und dem Ldegienden, beispielsweise unter Verwendung an sich bekannter S-etzvorridhtungen eingespannte Stempel während deis Eintreibens des Setz- und Raubkeils im Stempeilsdhloß seine Lage nicht verändert und,damit gerade das Widerlager bildet, welches zum festen Einschlagen des Setz- und Raubkeils erforderlich ist. Das Setzen des Stempels ist dadurch einfacher und schneller so-,vie mit der erforderlichen S.icherheit durchführbar.
  • Baulich kann der Vorschlag nach der Erfindung verschieden ausgeführt werden. Bei solchen Stempeln, bei welchen ein Aufsatzstück des Innenstempels zwischen der Kopfplatte - und einem Gegenring gelenkig eingeschlossen ;ist, wird gemäß der Erfindung der Gegenring mit seiner mehreckigen, z. B. quadvati:sdhen Öffnung .auf einem entsprechend mehreckig ausgebildeten Teil- des Innenstempels unter Belassung- eines die Gelenkbewegung der Kopfplatte nicht behindernden-Spiels geführrt. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, @daß trotz Verwendung eines verhältnismäßig ,großen- Spiils die in Umfangsrichtungdes Stempels wIrks.ame Kupplung zwischen Kopfplatte und dem Stempel, insbesondere dem Innenstempel, praktisch sofort wirksam wird, und daß die Berührungsflächen zwischen dem Ring -und.dem Innenstempel so groß sind, daß keine nachteiligen Flächenpressungen auftreten. Zwecks Entlastung der zwischen Kopfplatte .und d@eni Gegenring vo:rgesehe:nen Verbindungsschrauben werden die Berührungsflächen zwischen Kopfplatte und Gegenr.img so ausgebildet, ,daß Schultern odier Leisten entst'e'hen, we'lc'he dite in Umfangsrichtung wirksamen Kräfte aufnehmen.
  • Beswiders einfach ist der Vorsdhliag nach der Erfindung bei @solchen Stempeln .anzuwenden, bei,denen dier Innenstempel eine mehreckige Querschnittsform, beispielsweise ,einen quiadr.atischen Querschnitt besitzt, da hier der Gegenring der Kopfplaitte unmittelbar auf ,dem Innensfiempielp ofil geführt sein kann. Bei Stempeln mit rundem Querschnitt wird erfindungsgemäß voirgesdhlagen, das Kopfstück mit einem Ansatz mehreckigen Querschnitts zu versehen. In diesem Falle wind der Gegenring der Kopfplatte auf diesiem- mehreckigen Ansatz geführt. Es ist .aber auch denkbar, zwischen der Stirnfläche des Aufsatzstückes und der Kopfplatte Kupplungsansätze und entsprechende Ausndhmungen unter Btlassung eines ausreichenden Spiels voirzusehen.
  • In .der Zeichnung eist die Erfindung -an mehreren - '#isführungsbeiispielen veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt einen Stempel in Seitenansicht mit einer Kopfplatte einschließlich Gegenring, wobei letzterer zum Teil im Schnitt dargestellt ist; Fing. z ist eine Drauf sticht auf dien Gegenring; Fig. 3 und q.' zeigen den Gegenring in Seitenansicht, und, zwar an zwei' verschiedenen AusführungGbei@spielen ; Fig. 5 zeigt .die Führung .des Gegenringes bei Verwendung von Stempeln mit rundem Querschnitt; Fig. 6 zeigt eine weitere Art der Sicherung zwischen Aufsatzstück und Kopfplatte.
  • Bei einem aus Imnenstempeii und Außenstempel2 bestehenden Ausbauelement erfolgt ,diie Verspannung der beiden Stempelteile durch ein Schl'oß 3, in welchem ein quer zuz Stempellängsachse einzusdhlagendes Setz- .und Raubelement q. vorgesehen ist. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich um einen Querkeif, der gleichzeitig als Schwenlekeiil ausgebildet ist. Am oberen Ende des Innenstempels ist -ein Aufsatzstück 5 vorgesehen, welches eine baldige Stirnfläche besitzt. Auf dieser ist eine tellerförmige Kopfplatte 6 abgestützt. Die Stützfläche ist entsprechend .der Gegenfläche des -Aufsatzstückes 5 hohl gewölbt. An der Unterseite der Kopfplatte 6 ist :ein Gegenring 7 vorgesehen, welcher die sdhultenartig vorstehenden Seiitenteile des Aufsatzstückes 5 untergrei@ft. Zwischen dem Aufsatzstück 5 der Kopfplatte 6 .und dem Gegen-:ring 7 ist ein solches Spiel vorgesehen, daß die Kopfplatte nach al'l'en Seitenhin z. B. um etwa zo° schwenkbar ist.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. i besitzt der Innenstempel i einen quadratischen Querschnitt. Der Gegenring 7 besitzt eine gleichfalls quadratische Öffnung 8 und führt sich mit dieser auf dem Innenstempel. Der Querschnitt der öffnung 8 ist größer bemessen als der Querschnitt des Innenstempels i, so jaß ein Spiel solcher Größe entsteht, daß die zuvor genannte Gelenkigkeit der Kopfplatte 6 nicht behindert wird. Der Gegenring kann sich auf dem Innenstempel i in Umfangsrichtung nicht drehen, so daß infolge der Verbindung des Gegenringes? mit der Kopfplatte6 durch die Schrauben 9 auch die Kopfplatte sich nicht drehen kann. Damit die Schrauben weitestgehend entlastet sind, besitzt der Gegenring Schultern io, die sich gegen entsprechende Schultern an der Unterseite der Kopfplatte 6 abstützen. Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die Kupplungsschultern io dadurch gebildet sind, daß der Gegenring zur Hälfte flacher gehalten ist. Man kann aber auch gemäß Fig. q. eine Leiste i i vorsehen. In diesem Falle ist an der Unterseite der Kopfplatte 6 eine Nut entsprechender Größe vorzusehen.
  • Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform mit einem im Querschnitt runden Innenstempel ia. In diesem Falle kann man das Aufsatzstück 5 mit einem mehreckigen Führungsansatz 12 versehen, auf welchem sich der Gegenring 7 mit einer entsprechenden Ausnehmung führt. Oberhalb des Führungsansatzes 12 besitzt das Aufsatzstück 5 Schultern, gegen welche sich der Gegenring abstützen kann, damit die Verbindung zwischen der Kopfplatte und dem Innenstempel aufrechterhalten bleibt.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig.6 ist auf der Stirnseite desAufsatzstückes ein quadratischer Ansatz vorgesehen, welcher in eine entsprechende jedoch größer bemessene quadratische Ausnehmung der Kopfplatte eingreift.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Grubenstempel mit einem im Stempelschloß angeordneten, quer zur Stempellängsachse einzuschlagenden Setz- und Raubelement - z. B. einen als Querkeil ausgebildeten Schwenkkeil - und einer auf dem oberen Ende des Innenstempels allseitig gelenkig abgestützter Kopfplatte, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfplatte (6) gegen ein Verdrehen um die Stempellängsachse gesichert ist.
  2. 2. Grubenstempel nach Anspruch i in Anwendung auf Stempel, bei welchen ein Aufsatzstück des Innenstempels zwischen der Kopfplatte und einem Gegenring gelenkig eingeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenring (7) mit einer mehreckigen, z. B. quadratischen Öffnung (8) auf einem entsprechend mehreckig ausgebildeten Teil des Innenstempels (i bzw. i") unter Belassung eines die Gelenkbewegung der Kopfplatte (6) nicht behindernden Spiels geführt ist.
  3. 3. Grubenstempel nach" den Ansprüchen i und 2,. dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfplatte (6) an der Unterseite und der Gegenring (7) an der Oberseite in miteinander korrespondierender Weise stufenförmig abgesetzt bzw. mit Kupplungsleisten bzw. -nuten versehen sind. q..
  4. Grubenstempel nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufsatzstück (5) des Innenstempels (i") mit einem mehreckigen Führungsansatz (i2) für den Gegenring (7) versehen ist.
  5. 5. Grubenstempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Kopfseite des Aufsatzstückes (5) und der Kopfplatte (6) Kupplungsansätze und entsprechende Ausnehmungen vorgesehen sind, zwischen welchen ein die Gelenkbewegung der Kopfplatte nicht behinderndes Spiel vorgesehen ist.
DEB27462A 1953-09-15 1953-09-15 Grubenstempel mit gelenkig abgestuetzter Kopfplatte Expired DE936202C (de)

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DE (1) DE936202C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1030281B (de) * 1954-12-15 1958-05-22 Dowty Mining Equipment Ltd Grubenstempel mit verschwenkbar gelagerter Endplatte

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1030281B (de) * 1954-12-15 1958-05-22 Dowty Mining Equipment Ltd Grubenstempel mit verschwenkbar gelagerter Endplatte

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