DE93277C - - Google Patents

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DE93277C
DE93277C DENDAT93277D DE93277DA DE93277C DE 93277 C DE93277 C DE 93277C DE NDAT93277 D DENDAT93277 D DE NDAT93277D DE 93277D A DE93277D A DE 93277DA DE 93277 C DE93277 C DE 93277C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B17/00Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES'
PATENTAMT
In der neuen Wasserkammer sind an den oberen in dieselbe hineinragenden Enden der Wasserröhren oder deren Fortsätzen Dampfdüsen derart angeordnet, dafs jedesmal die Düse eines unteren Rohres in die Düse des höher liegenden Rohres hineinragt. Der sich in den Röhren der unteren Reihen lebhafter als in den oberen Röhren bildende Dampf streicht auf diese Weise mit einem gewissen Druck durch die Düsen der oberen Wasserröhren, übt in diesen Düsen eine Strahlwirkung aus und veranlafst dadurch eine beschleunigte Dampfableitung. Diese Strahlwirkung wird noch besonders dadurch unterstützt, dafs in den höchsten nach dem Dampfsammler führenden Düsenrohren die gröfste Druckhöhe wirksam wird. Hierdurch werden störende Dampfstauungen in den Wasserröhren vermieden und die Arbeitsleistung derselben bedeutend erhöht.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Schnitt durch den unteren Theil der Wasserkammer, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie 1-2 der Fig. 1 und Fig. 3 in Schnitt und Ansicht eine Abart der Einrichtung.
Nach Fig. 1 bestehen die Dampfsammelfortsätze α mit dem höher liegenden Ende der Wasserröhren aus einem Stück und treten in die Wasserkammer K passend weit hinein. Jeder Fortsatz α ist am Ende unten ausgeschnitten und mit einer Endwand versehen. Oben auf dem Fortsatz sitzt eine Düse d.
In Fig. 3 ist der mit Endwand und Düse versehene Fortsatz α aus einem besonderen, in das erweiterte Rohrende eingeschobenen Rohrstück gebildet. Die Düse d des Fortsatzes a einer unteren Wasserröhre führt durch den unteren Ausschnitt des Fortsatzes der darüberliegenden Wasserröhre und ragt zugleich in die Düse der letzteren etwas hinein. Durch die Düsen der oberen Wasserröhren ist eine nicht dargestellte Verbindung mittelst passender Anschlüsse mit dem Dampfraum des Oberkessels hergestellt.
Die Wirkung der Einrichtung ist folgende: Bevor die Dampfbildung vor sich geht, füllt das Wasser vom Oberkessel die Wasserkammer K und sämmtliche Wasserröhren und Düsen aus. Beginnt nun die Dampfbildung in den Wasserröhren, so sammelt sich der Dampf zunächst in der oberen Ecke des Fortsatzes α der, Wasserröhren und drückt das Wasser so lange zurück, bis die unteren Enden der Düsen d über den Wasserspiegel zu liegen kommen. Hierauf strömt der Dampf durch die Düsen nach dem in derselben Weise gebildeten Dampfraum der darüberliegenden Wasserröhrenfortsätze, bis er schliefslich in den Dampfraum des Oberkessels gelangt. Gleichzeitig ist dem heifsen, nach der vorderen Kammer 'dringenden Wasser Gelegenheit geboten, durch die unteren Ausschnitte der Rohrfortsätze in die Wasserkammer und von da nach dem Oberkessel zu gelangen. Durch die beschriebene Anordnung der Dampf düsen wird ein aufserordentlich schnelles Absaugen des entwickelten Dampfes aus den Wasserrohren erreicht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Wasserkammer für Wasserröhrenkessel, gekennzeichnet durch Dampfdüsen (d) auf je einem Fortsatz (a) der Wasserrohren, der mit Endwand und, behufs freier Verbindung mit der Wasserkammer, mit unterem Ausschnitt versehen ist, wobei jede Düse (mit Ausnahme der Düsen der obersten Rohrreihe) in eine darüberliegende etwas hineinragt, um durch die höhere Dampfspannung in . den unteren Düsen eine Strahlwirkung in den oberen Düsen und dadurch eine Druckminderung'und beschleunigte Dampfbildung in den oberen Wasserrohren zu erzielen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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