DE932575C - Ausziehvorrichtung fuer Schlundsonden, insbesondere fuer Wiederkaeuer - Google Patents

Ausziehvorrichtung fuer Schlundsonden, insbesondere fuer Wiederkaeuer

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DE932575C
DE932575C DEC7395A DEC0007395A DE932575C DE 932575 C DE932575 C DE 932575C DE C7395 A DEC7395 A DE C7395A DE C0007395 A DEC0007395 A DE C0007395A DE 932575 C DE932575 C DE 932575C
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DE
Germany
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sleeve
helical
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gripper
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Expired
Application number
DEC7395A
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English (en)
Inventor
Mario Christoni
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61DVETERINARY INSTRUMENTS, IMPLEMENTS, TOOLS, OR METHODS
    • A61D1/00Surgical instruments for veterinary use
    • A61D1/12Instruments for removing foreign bodies from animals' throats, oesophagus, or stomachs

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Description

  • Ausziehvorrichtung für Schlundsonden, insbesondere für Wiederkäuer Die Wiederkäuer erfassen häufig auf einem längs eines Feldes verlaufenden Weg oder unter anderen Umständen eine Knolle, z. B. eine Kartoffel oder auch eine andere Frucht oder noch andere Körper.
  • Die Abmessungen dieser Knollen oder Früchte gestatten ein normales Herunterschlucken nicht, und nach einigen Anstrengungen bleibt die verschluckte Knolle oder Frucht in der Speiseröhre des Tieres stecken. Hier verursacht sie ein Ersticken bzw. verhindert die Nahrungsaufnahme.
  • Um bei diesen Unfällen Hilfe zu schaffen, versucht man im allgemeinen, den Fremdkörper mittels eines Drückers oder eines Schlundrohrs in den Magen zu stoßen, damit er dort verdaut wird.
  • Diese Methode ist jedoch nicht ungefährlich.
  • Ausziehvorrichtungen für Schlundsonden, insbesondere für Wiederkäuer, sind bekannt; Dieselben haben einen biegsamen Schaft mit aufgesetztem Ausziehkopf mit einem vorderen profilierten Teil, der einen am vorderen Ende verringerten Durchmesser zeigt. Dieses Vorderteil ist zur Bildung einer kreisförmigen Kammer großen Durchmessers ausgehöhlt und enthält eine in einer Hülse drehbare Stange mit einem schraubenförmigen Greifer.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Ausziehvorrichtung, welche an die Schlundrohre angesetzt werden kann und schnell und sicher arbeitet, um das Tier, welches einen ihm schädlichen Gegenstand verschluckt hat, davon zu befreien, und ist in den Ansprüchen, auf die hier Bezug genommen ist, gekennzeichnet.
  • Die Erfindung ist unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielsweise erläutert.
  • Abb. I zeigt die Benutzung des mit der Ausziehvorrichtung ausgerüsteten Schlundrohrs zum Ausziehen eines in der Speiseröhre eines Wiederkäuers festgeklemmten Fremdkörpers, wobei das Profil des Tieres mit schwachen Strichen eingezeichnet ist; Abb. 2 zeigt in einem Axialschnitt das Ende des mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgerüsteten Schlundrohrs in der Stellung, in welcher es mit dem auszuziehenden Körper in Berührung kommt, wobei der gestrichelte Linienzug die Biegung des Verdauungskanals im Vergleich zu dem am Ende des Schlundrohrs befestigten Ausziehkopf darstellt; Abb. 3 zeigt in einem der Fig. 2 entsprechenden Schnitt das Eindringen des schraubenförmigen Greifers in den auszuziehenden Körper zum Zwecke des Herausziehens desselben aus dem Verdauungskanal des Tieres; Abb. 4 zeigt schaubildlich eine zweite Ausführungsform der Hülse mit einem schraubenförmigen Schlitz.
  • Die Vorrichtung ist an ein Schlundrohr angepaßt, dessen biegsamer Teil 1 auf beliebige bekannte Weise ausgebildet sein kann und z. B. die Form eines Stabes aus Gummi oder einem beliebigen anderen nachgiebigen Werkstoff oder gemäß dem in der Zeichnung dargestellten Beispiel eines mit einander berührenden Windungen aufgewickelten Metalldrahtes haben kann, welcher an einem Ende 2 eine das Eindringen in den Verdauungskanal verhindernde Verdickung 3 trägt, während das untere Ende des Stabes I einen Ausziehkopf 5 trägt. In diesem letzteren Fall kann der biegsame Stab einen Schutzüberzugq aus einem plastischen Werkstoff tragen.
  • Erfindungsgemäß besitzt der Ausziehkopf 5 einen außen konvexen Teil 51, dessen Durchmesser am Vorderende des Ausziehkopfes kleiner ist, um die Einführung und die Verstellung in dem Verdauungskanal des Tieres ohne Hängenbleiben oder Verletzungen zu erleichtern. Der größte Durchmesser des Teils 51 entspricht ungefähr dem Durchmesser der Speiseröhre, so daß der Ausziehkopf zentriert und geführt wird.
  • Der konvexe Teil 5t ist mit einem hinteren zylindrischen Teil 52 verbunden, in welchen das Ende des biegsamen Stabes I des Ausziehkopfs eingesetzt ist. Dieser letztere ist an das Ende des biegsamen Stabes entweder unmittelbar angegossen oder an diesem durch ein beliebiges anderes bekanntes Mittel befestigt.
  • Der konvexe Vorderteil 5t des Auäziehkopfs weist eine Kammer 55 mit großem Durchmesser auf, deren kreisförmigef Rand über eine Abrundung 54 in das konvexe Außenprofil übergeht. Diese Kammer gesfattet eine Zentrierung und eine Fes1-legung des Ausziehkopfs an dem auszuziehenden Fremdkörper, dessen Erfassen so sichergestellt wird.' -Hinter der Kammer 53 ist der Ausziehkopf zur Aufnahme einer Hülse 6 durchbohrt und mit Gewinde versehen. Diese Hülse ist bei 61 in den Ausziehkopf eingeschraubt und bei 62 mittels einer konischen Lagerfläche zentriert.
  • -D.ie Hülse 6 ist axial vollständig durchbohrt. In der ilülse kann eine Stange 7 gleiten, welche an ihrem Vorderende einen schraubenförmigen Greifer 8 trägt. An ihrem Hinterende trägt die Stange 7 eine aufgenietete oder auf andere Weise befestigte Scheibe 9, auf welcher sich das Ende einer Feder IQ abstützt. Diese steht unter einer gewissen Vorspannung und stützt sich mit ihrem anderen Ende auf einer Schulter der Hülse 6 ab, welche von der hinteren Auflagefläche 63 gebildet wird, auf welche die Feder I0 teilweise aufgewickelt ist.
  • Die Stange 7 trägt einen in einen Schlitz 64 der Hülse eingreifenden Stift II. Dieser Schlitz liegt diametral und gestattet die Blockierung der Hülse in dem Ausziehkopf.
  • Das Gewinde für die Verbindung der Hülse 6 mit dem Ausziehkopf ist so ausgebildet, daß es die Hülse zu blockieren sucht, wenn man einen Fremdkörper mittels des schraubenförmigen Greifers 8 durch eine Drehung in der üblichen Richtung (Uhrzeigersinn) erfassen will.
  • Die Zahl der Windungen und somit die Länge des schraubenförmigen Greifers 8 ist so bemessen, daß nur die halbe äußerste Windung 81 über die durch den vordereri kreisförmigen Rand des Ausziehkopfs gehende Ebene vorsteht. Die Feder 10 hält den schraubenförmigen Greifer in dieser Stellung. Das Ende des Greifers 8 kann daher selbst bei einer sehr starken Krümmung des Verdauungskanals (in Abb. 2 gestrichelt eingezeichneter Linienzug) die Wand desselben weder erreichen noch verletzen.
  • Ferner hat der schraubenförmige Greifer 8 den größten Durchmesser, welcher mit den Benutzungsbedingungen vereinbar ist, so daß der auszuziehende Fremdkörper kräftig erfaßt und ein Zerbröckeln desselben bei seinem Herausziehen vermieden wird.
  • Wenn ein Tier unglücklicherweise eine Knolle, eine Frucht od. dgl. verschluckt hat, wird die mit der obigen Ausziehvorrichtung ausgerüstete Schlundsonde mit ihrem den Ausziehkopf tragenden Ende in die Speiseröhre eingeführt, bis dieser mit dem Fremdkörper in Berührung kommt.
  • Man erteilt dann der Sonde eine leichte Drehbewegung, damit die halbe äußerste Windung 8t des schraubenförmigen Greifers in den Fremdkörper I2 eindringt (Abb. 2).
  • Hierdurch wird der Greifer 8 in den Fremdkörper . 12 eingeschraubt. Dieses Einschrauben wird fortgesetzt, indem der Stab der Sonde in der geeigneten Richtung (Pfeilrichtung) gedreht wi'rd.
  • Der auszuziehende Fremdkörper I2 wird an dem Vorderende des Ausziehkopfes durch die Kammer 53 kräftig gehalten und zentriert, und die den schraubenförmigen Greifer in den Fremdkörper einschraubende Drehung bewirkt die Vorschubbewegung des Greifers und seiner Stange 7 unter Zusammendrückung der Feder I0, bis der Stift II aus dem Schlitz 64 heraustritt, d. h. bis der Greifer vollständig und fest in den auszuziehenden Fremdkörper 'eingedrungen ist. Die Sonde und der Ausziehkopf drehen sich dann frei um die Stange7, und man kann die zum Herausziehen des Fremdkörpers aus dem Verdauungskanal des Tieres erforderliche Zugkraft ausüben, ohne ein Herausreißen des Greifers befürchten zu müssen.
  • Bei der in Abb. 4 dargestellten Ausführungsabwandlung weist die Hülse 6 an Stelle des diametralen Schlitzes 64 einen schraubenförmigen Schlitz 65 auf, in welchen der Stift II eingreift.
  • Diese Anordnung bietet den Vorteil eines leichteren Eindringens des Greifers 8 in den auszuziehenden Fremdkörper I2, da der Stift II nicht nur in Umdrehung versetzt, sondern auch infolge der Schraubenform des Schlitzes 65 in der richtigen Richtung nach vorn gedrückt wird.
  • Gemäß einer weiteren Abwandlung kann der Antriebsstift II durch eine in Abb. 2 und 3 strichpunktiert eingezeichnete, mit der Stange 7 fest verbundene Führungsplatte I3 ersetzt werden.
  • Diese Platte ist in den diametralen Schlitz 64 eingesetzt und erleichtert die Vorschubbewegung der Stange 7 und somit das Eindringen des schraubenförmigen Greifers 8, da sie in dem Schlitz 64 eine breite Auflagefläche findet, welche das Vorwärtsgleiten begünstigt.
  • Die Ausziehvorrichtung, d. h. im wesentlichen die Hülse, ihre Stange mit dem schraubenförmigen Greifer und die Feder, ist zum Zwecke der Reinigung und gegebenenfalls des Ersatzes gewisser Teile oder auch zur Benutzung des Ausziehkopfes einfach als Drücker auseinandernehmbar.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Ausziehvorrichtung für Schlundsonden, insbesondere für Wiederkäuer, gekennzeichnet durch einen an den biegsamen Schaft (I) der Sonde angesetzten Ausziehkopf (5) mit einem vorderen konvexen profilierten Teil (51) mit einem am Vorderende verringerten Durchmesser, wobei dieser Vorderteil zur Bildung einer kreisförmigen Kammer großen Durchmessers (53) ausgehöhlt ist, eine abnehmbar in einer axialen, teilweise konischen Ausdehnung des Ausziehkopfs untergebrachte und befestigte Hülse (6), eine in der Hülse gleitende Stange (7) mit einem schraubenförmigen Greifer (8) und einem in einen Schlitz (64 oder 65) der Hülse eingreifenden Antriebsteil (11 oder I3) und eine Feder (Io), welche normalerweise den schraubenförmigen Greifer (8) fast vollständig im Innern der vorderen Kammer (ges) des Ausziehkopfs zu halten sucht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsteil der Stange des schraubenförmigen Greifers (8) ein in einen diametralen Schlitz (64) der Hülse (6) eingreifender Stift (11) ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsteil der Stange des schraubenförmigen Greifers (8) eine in einen diametralen Schlitz (64) der Hülse eingreifende Platte (I3) ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (65) der Hülse (6) für den stiftförmigen Antriebsteil (II) der Stange (7) des schraubenförmigen Greifers (8) Schraubenform hat.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 591 695.
DEC7395A 1952-04-07 1953-04-05 Ausziehvorrichtung fuer Schlundsonden, insbesondere fuer Wiederkaeuer Expired DE932575C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR932575X 1952-04-07

Publications (1)

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DE932575C true DE932575C (de) 1955-09-05

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ID=9455234

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC7395A Expired DE932575C (de) 1952-04-07 1953-04-05 Ausziehvorrichtung fuer Schlundsonden, insbesondere fuer Wiederkaeuer

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DE (1) DE932575C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE591695C (de) * 1932-05-18 1934-01-24 Daniel Baeder Schlundrohr zum Entfernen von Fremdkoerpern

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE591695C (de) * 1932-05-18 1934-01-24 Daniel Baeder Schlundrohr zum Entfernen von Fremdkoerpern

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