DE93200C - - Google Patents

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DE93200C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D7/00Steering linkage; Stub axles or their mountings
    • B62D7/02Steering linkage; Stub axles or their mountings for pivoted bogies
    • B62D7/04Steering linkage; Stub axles or their mountings for pivoted bogies with more than one wheel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Fahrzeuge mit einem zum Lenken dienenden Vorderrad haben bekanntlich den gefahrbringenden Nachtheil, dafs sie beim Lenken leicht umkippen. Aus diesem Grunde vermochten sich die sonst mancherlei Vortheile bietenden Dreirad - Fahrräder nicht im Gebrauch zu behaupten.
Dieser Uebelstand wird durch die in der beiliegenden Zeichnung abgebildete und > nachstehend beschriebene Vorrichtung gründlich behoben.
Das Lenkrad L ist mit seiner Achse 1 in einem horizontal liegenden Ring 2 gelagert. Zu beiden Seiten des Lenkrades L und zu diesem parallel finden sich in Gabellagern 3 drehbare Laufrollen Z1 P vor. Die Gabellager sind mit Stangen 4 verbunden, die in mit dem Gestell des Fahrzeugs verbundenen Hülsen 5 drehbar und verschiebbar sind. Eine Feder 6 hält die Stange 4 nebst den damit verbundenen Theilen in ihrem höchsten Stand bezw. sucht sie auf diesen zurückzuführen. Ueber einem Ansatz jeder der beiden Stangen 4 sitzt lose eine Büchse 7, die auf einem dem Ring 2 zugekehrten Zapfen eine sich lose drehende Rolle 8 trägt.
Ueber dem Lenkrad L steht ein auf den Ring 2 sich stützender Bügel 9. Dieser trägt auf seinem Scheitel einen in der Ebene des Rades L ligenden Hebel 10, der durch ein Gestänge 11 mit zu ihm '■ parallel stehenden Hebeln 12 auf den Stangen 4 verbunden ist.
Zu beiden Seiten des Lenkrades L sind für die Rollen 8 nach oben durchgeknickte Leitbahnen 13 angebracht.
Beim Geradeausfahren stehen die Leitbahnen mit ihrer stärksten Durchknickung über den Rollen 8, so dafs letztere nebst allen von ihnen zu beeinflussenden Theilen, also auch die Laufrollen I1 /2, ihren höchsten Stand einnehmen.
Wird das Rad L zwecks Lenkens gedreht, so dreht sich der Ring 2 und die damit verbundenen Leitbahnen 13 mit, indem letztere die Rollen 8 und durch deren Vermittelung die Laufrollen Z1 P nach unten drängen. Je kleiner der Bogen ist, welchen der Wagen beim Lenken beschreibt, um so mehr werden die Laufrollen dem Boden genähert; bei der stärksten Lenkung treffen die Laufrollen I1 P auf dem Boden auf und laufen mit. Das Kippen des Wagens wird dadurch in wirksamer Weise verhindert.
Durch die Hebel 10 und 12 und das Gestänge 11 werden die Laufrollen Z1 Z2 mit dem Lenkrad L stets in gleicher Richtung gehalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Verhüten des Umkippens von Fahrzeugen mit einem Lenkrad, gekennzeichnet durch zwei zu beiden Seiten des Lenkrades (L) angeordnete und mit diesem durch Gestänge (10, 11 und 12) verbundene und in gleicher Laufrichtung einstellbare Laufrollen (I1 PJ, welche senkrecht verstellbar angeordnet sind und beim Wenden des Lenkrades (L) durch von dessen Achse (1) mitgenommene Leitbahnen (13) durch Vermittelung von diesen beeinflufster, am Träger (4) der Laufrollen (I1 P) sitzender Rollen (8) dem Boden um so näher gebracht werden, je stärker gelenkt wird, zum Zweck, dem Lenkrad während des Lenkens Seitenstützen zu verschaffen und dadurch ein Kippen des Fahrzeugs möglichst zu verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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