DE931990C - Schleifringdichtung - Google Patents

Schleifringdichtung

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DE931990C
DE931990C DEV6912A DEV0006912A DE931990C DE 931990 C DE931990 C DE 931990C DE V6912 A DEV6912 A DE V6912A DE V0006912 A DEV0006912 A DE V0006912A DE 931990 C DE931990 C DE 931990C
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DE
Germany
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slip ring
shaft
bellows
ring seal
space
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Expired
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DEV6912A
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English (en)
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Franz Dipl-Ing Kablitz
Georg Dr-Ing Volland
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Individual
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/34Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member
    • F16J15/36Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member connected by a diaphragm or bellow to the other member
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/08Sealings
    • F04D29/10Shaft sealings
    • F04D29/12Shaft sealings using sealing-rings
    • F04D29/126Shaft sealings using sealing-rings especially adapted for liquid pumps
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
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    • F04D29/12Shaft sealings using sealing-rings
    • F04D29/126Shaft sealings using sealing-rings especially adapted for liquid pumps
    • F04D29/128Shaft sealings using sealing-rings especially adapted for liquid pumps with special means for adducting cooling or sealing fluid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)
  • Mechanical Sealing (AREA)

Description

  • Schleifringdichtung Zur Abdichtung umlaufender Wellen, z. B. an Kreiselpumpen und ähnlichen Maschinen, werden häufig Schleifringdichtungen verwendet, bei denen der mit der Welle umlaufende Schleifring auf einer stillstehenden und am Gehäuse vorgesehenen, zur Wellenachse senkrechten Ringfläche gleitet. Dabei ist der umlaufende Schleifring durch eine Feder mit der Gegenfläche in Anlage gehalten und durch einen Balgen dicht mit der Welle oder einem dicht und fest auf ihr aufsitzenden Bauteil, z. B. einem Pumpenlaufrad, verbunden.
  • Diese bekannten Dichtungen, die sich bei einfachen Betriebsverhältnissen durchaus bewährt haben, versagen jedoch, wenn der Innendruck der Maschine, gegen den die Abdichtung erfolgen soll, größeren Schwankungen unterliegt, da dann der den Schleifring belastende Anpreßdruck ebenfalls stark schwankt, so daß, insbesondere beim Auftreten größeren Unterdrucks, ein Abheben des Schleifrings von seiner Gegenlauffläche erfolgen kann. Das ist aber unter Umständen, z. B. bei selbstansaugenden Kreiselpumpen, verhängnisvoll. Ein weiterer Mangel der bekannten Schleifringdichtungen zeigt sich beim Abdichten gegen verunreinigte Flüssigkeiten, wie es bei Schmutzwasserpumpen notwendig ist. Es läßt sich nämlich bei den bekannten Schleifringdichtungen nicht vermeiden, daß Schmutz und andere schleifende Bestandteile infolge des Druckunterschiedes beiderseits des Schleifrings zwischen die Laufflächen getrieben werden, an denen sie dann Riefenbildung und schnelle ungleichmäßige Abnutzung bewirken, die die Dichtwirkung aufhebt. Um diesen Übelständen zu begegnen, hat man schon die Schleifringe aus Kohle oder aus anderen, besonders harten Werkstoffen hergestellt. Die Ursachen der vorzeitigen Zerstörung werden dadurch aber nicht beseitigt. Demgegenüber ist der Gegenstand der Erfindung eine Schleifringdichtung, deren Dichtwirkung in weiten Grenzen unabhängig von den beiderseits der Dichtungsflächen herrschenden Druckverhältnissen ist. Dies wird dadurch erreicht, daß erfindungsgemäß der von dem Balgen, dem Schleifring und dem die Gegenlauffläche für den Schleifring tragenden Gehäuseteil umschlossenen Raum allseitig druckdicht abgeschlossen und mit einem nicht zusammendrückbaren plastischen Stoff, z. B. Fett, gefüllt ist. Die plastische Masse überträgt -einen von außen auf den Balgen wirkenden Druck auf die Innenseite der Dichtungsflächen, so daß zwischen deren Außen- und Innenseite kein Druckgefälle auftreten kann. Die Anlage des Schleifrings mit seiner Gegenlauffläche wird also ausschließlich durch die Kraft der den Schleifring belastenden Feder bestimmt und ist dadurch eindeutig einstellbar sowie im Betrieb keinen Veränderungen unterworfen. Deshalb kann dieser Anlagedruck weder so groß werden, daß der Abrieb an den Laufflächen unerwünscht hohe Werte annimmt, noch ist ein Abheben des Schleifrings von seiner Gegenfläche infolge zu geringen Anlagedrucks zu besorgen. Da die Laufflächen von innen und außen stets unter gleichem Druck stehen, können auch keine Schmutzteile zwischen sie gedrückt oder gesaugt werden. Wenn man den vom Balgen und Schleifring umschlossenen Raum mit einer außenliegenden Staufferbüchse verbindet, läßt sich sogar ein überdruck im Füllmittel erzeugen, durch den etwa zwischen der Dichtungsfläche gelangte Fremdkörper nach außen befördert werden können. Ist die Gegenfläche des Schleifrings nicht unmittelbar am Gehäuse, sondern an einem auswechselbar in dieses eingesetzten Ring angeordnet, ist es schwierig, den Verbindungskanal zwischen der Staufferbüchse und dem vom Balgen umschlossenen Raum unmittelbar in diesen münden zu lassen. Es empfiehlt sich dann, im Gehäuse anschließend an den Gegenring einen ringförmigen Hohlraum vorzusehen, der durch den Ringspalt zwischen Schleifring und Gegenring einerseits und der Welle anderseits mit dem Balgenraum verbunden ist, und in diese Ringkammer die Zuleitung von der Staufferbüchse münden zu lassen. Der druckdichte Abschluß des mit plastischer Masse gefüllten Raumes nach außen erfolgt mit Hilfe einer oder mehrerer üblicher Manschettendichtungen, die zwischen Gehäuse und Welle eingeschaltet sind.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für die den Gegenstand der Erfindung bildende Schleifringdichtung- schematisch im Axialschnitt dargestellt. Das Maschinengehäuse i umschließt einen Raum 2, der einen Über- oder Unterdruck gegenüber der Außenluft aufweisen soll. Aus dem Raum :2 soll die umlaufende Welle 13 dicht herausgeführt werden. Ein zur Schleifringdichtung gehöriger Grundring g ist mit der Welle 13 und dem auf ihr aufsitzenden Maschinenteil 8, z. B. einem Kreiselpumpenlaufrad, fest und dicht verbunden. Die in diesen Grundring eingehängte Schraubenfeder io drückt den mit der Welle umlaufenden Schleifring i i auf die Dichtungsgegenfläche des Gegenrings 12 und überträgt zugleich die Drehbewegungen der Welle auf den Ring i i. Ein Gummibalgen 3 umschließt dicht sowohl den Grundring g als auch den Schleifring i i und hält damit das im Gehäuseraum 2 befindliche Medium vom Innenraum 4 der Dichtung und von der Welle fern. Der Gegenring 12 ist in das Gehäuse i dicht eingesetzt. Ihm schließt sich eine Ringkammer 6 an, die mit einer außenliegenden Fettbüchse 5 in Verbindung steht. Der Raum 4, der Spalt zwischen der Welle 13 und den Ringen i i und 12 sowie- der Kammer 6 sind mit Fett oder einem -anderen, nicht zusammendrückbaren Sperrmittel gefüllt. Das Füllmittel kann von der Staufferbüchse 5 her ergänzt und erforderlichenfalls unter Überdruck gesetzt werden. Ein oder mehrere Manschettenringe 7 dichten die Kammer 6 und damit den gesamten Innenraum der Dichtung gegen den äußeren Atmosphärendruck ab.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.. Schleifringdichtung mit einem federbelasteten, mit der Welle umlaufenden Schleifring und einem durch am Schleifring und an der Welle oder einem mit dieser fest verbundenen Bauteil befestigten, die Feder umgebenden und mit einem nicht zusammendrückbaren plastischen Mittel hinterfüllten Balgen, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Balgen, dem Schleifring und dem die Gegenlauffläche für den Schleifring - tragenden Gehäuseteil umschlossene Raum allseitig druckdicht abgeschlossen und von der nicht zusammendrückbaren plastischen Masse, z. B. Fett, völlig ausgefüllt ist.
  2. 2. Schleifringdichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Balgen und vom Schleifring umschlossene Raum mit einer außenliegenden Staufferbüchse in Verbindung steht.
  3. 3. Schleif ringdichtung nach den Ansprüchen i und 2; dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem vom Balgen und vom Schleifring umschlossenen Raum und der Staufferbüchse eine die Welle umgebende Ringkammer eingeschaltet ist.
  4. 4. Schleifringdichtung nach denAnsprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem druckdichten Abschluß des von der plastischen Masse gefüllten Raumes eine oder mehrere zwischen Gehäuse und Welle wirkende Manschettendichtungen dienen. Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 354 478.
DEV6912A 1954-02-24 1954-02-25 Schleifringdichtung Expired DE931990C (de)

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DEV6912A DE931990C (de) 1954-02-24 1954-02-25 Schleifringdichtung
CH326288D CH326288A (de) 1954-02-24 1954-12-01 Schleifringdichtung

Applications Claiming Priority (2)

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DEV6912A DE931990C (de) 1954-02-24 1954-02-25 Schleifringdichtung

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DE931990C true DE931990C (de) 1955-08-22

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ID=29216739

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DEV6912A Expired DE931990C (de) 1954-02-24 1954-02-25 Schleifringdichtung

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CH (1) CH326288A (de)
DE (1) DE931990C (de)

Cited By (3)

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DE1074403B (de) * 1960-01-28 Wernert Mulheim/ Ruhr Karl Wellenabdichtung fur Kreisel pumpen insbesondere zur Forderung aggressiver Flüssigkeiten
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US2354478A (en) * 1941-05-21 1944-07-25 Dow Chemical Co Shaft seal

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DE3605883C2 (de) * 1985-04-01 1989-10-26 Huang Luzhou Sichuan Cn Yongquan

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CH326288A (de) 1957-12-15

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