DE93177C - - Google Patents

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DE93177C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B21/00Methods or apparatus for flushing boreholes, e.g. by use of exhaust air from motor
    • E21B21/16Methods or apparatus for flushing boreholes, e.g. by use of exhaust air from motor using gaseous fluids

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  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 5: Bergbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Juli 1896 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Neuerung bei Freifallbohrwerkzeugen, welche sich von den, namentlich auch durch die Pateritschrift Nr. 31767 bekannt gewordenen Bohrwerkzeugen dadurch unterscheidet, dafs in das als Gestänge dienende Förderrohr nachMafsgabe des PatentesNr.89417 Prefsluft eingeführt und mittels der letzteren die Wassersäule mit dem darin befindlichen Bohrschmand abgeschnitten wird.
Die eingeführte Prefsluft bildet in dem Förderröhr Luftkissen, von welchen jedes den darüber befindlichen Kolben, bestehend aus Bohrschmand oder Wasser, hochhebt.
Das Eintreten der Prefsluft und Abschneiden der Wassersäule und des Bohrschmandes findet ununterbrochen und mit grofser Geschwindigkeit statt, da die äufsere Flüssigkeitssäule das Wasser stets wieder in das Förderrohr hereindrückt.
Das eigentliche Bohrwerkzeug, der Meifsel, ist an dem unteren Ende des Förderrohres angebracht.
Dadurch, dafs sowohl Förder- als auch Luftrohr mit dem Bohrer oder Meifsel starr verbunden sind und als Gestänge für denselben dienen und der Bohrschmand durch die in das Förderrohr gelangte Prefsluft gehoben wird, ist es möglich geworden, ganz bedeutend gesteigerte Bohrgeschwindigkeiten zu erzielen.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des Bohrwerkzeuges.
Fig. ι zeigt einen Längenschnitt des Bohrwerkzeuges. In Fig. 2 ist die Oberansicht der Anordnung der Rohre und in Fig. 3 die Oberansicht des Bohrers dargestellt.
Der als Meifselbohrer ausgebildete Bohrer a ist mit einem centralen Rohrstutzen oder Einsatz /1 versehen, wobei an der Mündung des Rohres in dem Bohrer eine Aussparung g vorgesehen ist, um das gelockerte Material besser in das Innere des Bohrers gelangen zu lassen.
Der so gestaltete Bohrer ist mit seinem Rohreinsatz h mit einer Kammer c nach Mafsgabe des Patentes Nr. 89417 verbunden, in deren oberen Theil das Förderrohr e und das Prefsluftrohr d eingesetzt sind.
Der innere Querschnitt des Förderrohres setzt sich in der Kammer c fort und schliefst sich an den des Rohreinsatzes h an, so dafs das gelockerte Material aus dem Bohrloch gleichmäfsig in das Förderrohr gelangen kann.
Die Form des Bohrers α kann auch eine andere sein, in jedem Falle wird aber die Verbindung mit der Kammer eine ähnliche sein müssen, um dem gelockerten Material einen bequemen Eintritt und Aufstieg zu sichern.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Das Werkzeug wird entweder in eine ununterbrochene oder hin- und hergehende drehende Bewegung versetzt, um das Material lockern zu können; auch kann der Bohrer eine freifallende und drehende Bewegung vollführen.
Die in die seitliche, vortheilhaft ringartig gestaltete Erweiterung i der Kammer c einge-
führte Prefsluft gelangt durch den Spalt / in einen zur Achse der Vorrichtung quer gerichteten Strom in das Förderrohr, schneidet die Wassersäule mit dem darin befindlichen Bohrschmand ab, bildet abwechselnd Luftkolben und Flüssigkeitskolben und hebt das gelockerte Material in ähnlicher Weise wie das Wasser bei den bekannten Druckluft-Wasserhebern.
Diese Vorrichtung dient auch vorzugsweise zum Durchbohren schwimmenden Gebirges.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Tiefbohrvorrichtung mit Hebung des Bohrschmandes durch Prefsluft, dadurch gekennzeichnet, dafs sowohl das Förder- als auch das Luftzuführungsrohr einzeln oder zusammen mit dem beliebig gestalteten Bohrer fest verbunden sind und für denselben einzeln oder gleichzeitig als Gestänge dienen, wodurch das gelockerte Material durch die in das Förderrohr eingeführte Prefsluft nach oben gefördert wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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